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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ganz simpler Monoverstärker mit LM324


Autor: Moritz Nöltner (mox-mox)
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Hi,
ich will mir aus einem ausgedienten Kopfhörer ein Microphon bauen. Wenn 
ich den Kopfhörer direkt an einen Line-In Eingang meiner Stereoanlage 
anschlies, ist das viel zu leise (man hört nur bei voll aufgedrehter 
Anlage etwas). Jetzt habe ich überlegt, ich könnte doch mit einem LM324 
(hab ich noch rumliegen) einfach das Signal verstärken, bevor ich es in 
die Anlage einspeise. Ich würde den LM324 mit 5 Volt versorgen.  Ist die 
Schaltung so ok, oder muss ich noch etwas verbessern?
Gruß,
Mox

Autor: ich (Gast)
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>Ist die Schaltung so ok,
Nein.
>oder muss ich noch etwas verbessern?
Alles bis auf die Buchse.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Operations...

Autor: Ben (Gast)
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Hi,

die Schaltung sieht etwas sehr simpel aus und ich befürchte auch, dass 
sie nicht funktionieren wird.

1. wofür brauchst du die dioden?
2. Operationsverstärker solltest du rückkoppeln, ansonsten hast du quasi 
immer maximal verstärkung, sofern es etwas zu verstärken gibt.
3. Am Signaleingang solltest du noch einen Kondensator gegen masse 
schalten, der zu hochfrequente Signale direkt erstmal rausnimmt. Schau 
mal nach Tiefpässen (passiv) und dimensionier noch einen passenden 
Widerstand. [Für ein Sprach-Mikrophon könntest du ggf. noch einen 
hochpass dahinterschalten, um die Qualität zu verbessern, also in de 
rSumme einen Bandpass: ~100 Hz - 4 kHz durchlass)

Mit dem Signal nach dem Bandpass gehst du jedenfalls an den +-Eingang 
eines OPs. Über den --Eingang regelst du die Verstärkung (schau dazu mal 
nach standardtbeschaltungen für OPs).

Irgendwo im Netz sollte es eigentlich Preamp / Vorstufen - Schaltungen 
für deinen Bedarf geben.

Bestenfalls kann die Schaltung auch noch wer ergänzen, bzw. ich würde 
nicht ausschließen, dass ich auch z.t. halbrichtige Sachen erzählt hab.

Autor: olibert (Gast)
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Du versuchst die positive and negative Halbwelle getrennt zu 
verstaerken. Das würde schon an den Dioden an der Eingangsbeschaltung 
scheitern, da das Eingangssignal grösser als die Schwellspannung sein 
müsste (0.6V).

Schau nochmal bei den Grundschaltungen auf dieser Website nach und baue 
eine OPAMP-Grundschaltung eines Verstärkers auf. Anhand der 
Widerstandsverhältnisse der Gegenkopplung könntest du dann die 
Verstärkung einstellen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Ist die Schaltung so ok

Noe.

Ganz und gar nicht.

Deine Vorstellung ist so verquer, da hilft kein einzelner
Beitrag um mit deinem aufzuräumen.
Lies halt mal ein paar Grundlagen zu Operationsverstärkern.
Dann kommt ungefähr so was bei raus:

         +----------+----------- +5V
         |          |   __
    10k | |     +---(---____--+
        | |     |   |   100k  |
         | __ |   |         |
         +-____-+   |         |
         | 10k  |   |         |
    +----+------(--|+\        |
 Mikro   |      |  |  >-------+-- Ausgang
    +----(------+--|-/
         |          |
        | |         |
        | | 4k7     |
         |          |
         +----------+------------ Masse

Vielleicht erzählt dir dein Buch dan auch, dass der
LM324 nun das allerbilligste vom allerbilligsten ist
und fuer Audio nicht wirklich sinnvoll zu gebrauchen.

Hier
http://sound.westhost.com/project13.htm
und hier
http://www.mdw.ac.at/I101/iea/tm/scripts/jecklin/m...

Autor: Ben (Gast)
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http://tangentsoft.net/audio/cmoy-tutorial/ << schau dir mal diesen link 
an. hoffe das hilft dir weiter.

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