Warum ich Linux JETZT hasse

Gast #1335798
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Als EX(!)-Linux-Fan muß ich mal meinen Frust loswerden:
Mir ist trotz EXT3-FS eine Partition unbrauchbar geworden. Bei einem 
fsck hängt sich die Kiste komplett (!) auf, ich kann nicht mal auf eine 
Konsole wechseln(!). Sowas hab ich in 15 Jahren Linux Benutzung noch 
nicht erlebt. Diesen sinnfreien 
"Um-die-Wette-Windows-Desktop-Nachbau-Programmierern" konnte ich ja 
immer mit einer Totalverweigerung vom KDE aus dem Weg gehen, aber jetzt 
haben diese Programmierdilletanten es scheinbar geschafft, in Bereiche 
vorzudringen, die für die Stabilität essentiell sind. Mir reichts jetzt, 
wenn die Kiste ab und zu hängt kann ich auch Windows nehmen.

Ciao Linux
Moderator Persönliche Seite #1335829
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Katzeklo schrieb:

> haben diese Programmierdilletanten es scheinbar geschafft, in Bereiche
> vorzudringen, die für die Stabilität essentiell sind.

Dann hilf und erleuchte sie.

> Mir reichts jetzt,
> wenn die Kiste ab und zu hängt kann ich auch Windows nehmen.

Das habe ich allerdings hier auch noch nicht erlebt.

Was passiert, wenn Du readonly einhängst und den fsck weglässt?

Ansonsten sollte das doch kein Problem darstellen:
Backup aus dem Schrank holen, anstöpseln, einschalten, fertig.

Kein Backup vorhanden? Tja dann ...

Chris D.
Gast #1335830
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@Blumenzwiebel:
Was bitte ist denn unglaubwürdig an der Geschichte? Das ich Jahrelang 
Linux benutzt habe ohne einen Totalabsturz? Das fsck komplett den 
Rechner einfriert?
@gast:
Ich reg mich nicht über einen Datenverlust auf, man hat ja Backups von 
wichtigen Sachen, es geht ums Prinizp.
@Mitlesender:
Sorrey! Aber hier iss ja OT. Neben all den vielen,vielen Contras zu 
Linux ist ein ganz grosses Pro die Sabilität (gewesen, für mich)...
Gast #1335840
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@chris
>Dann hilf und erleuchte sie.
Leuchte leider selber nicht. Mich hat halt schon immer gestört Windows 
nachbauen zu wollen. KDE Appz können imho qualitativ nicht annähernd mit 
dem Kernel himself und diverser Serversoftware mithalten. Das ist mir 
bei KDE egal, soll jeder programmieren was er will und wie er es kann.
>Was passiert, wenn Du readonly einhängst und den fsck weglässt?
funzt, kann dann halt nicht mehr auf die Partition schreiben, alles kein 
Problem, auch händisch mal ein fsck drüber laufen lassen zu müssen ist 
ok, aber nicht ein kompletter freeze!
Gast #1335850
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1
              +---------------------+
2
              | HW- oder SW-Fehler? |
3
              +---------------------+
4
                 |               |
5
              HW |               | SW
6
                 V               V
7
+----------------------+   +----------------------+
8
| neue Platte einbauen |   | Bug-Report schreiben |
9
+----------------------+   +----------------------+
10
                 |               |
11
                 V               V
12
              +---------------------+
13
              | Platte formatieren  |
14
              +---------------------+
15
                         |
16
                         V
17
              +---------------------+
18
              |  Backup einspielen  |
19
              +---------------------+
20
                         |
21
                         V
22
              +---------------------+
23
              |        Fertig       |
24
              +---------------------+

Scherz beiseite: Bist du sicher, dass du es nicht mit einem HW-Fehler zu
tun hast? Ein urplötzlicher Dateisystemschaden, an dem auch noch der
fsck hängenbleibt, hört sich eigentlich eher nach einem Bug in der
Platte oder dem Controller an.
Gast #1335933
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> >Was passiert, wenn Du readonly einhängst und den fsck weglässt?
> funzt, kann dann halt nicht mehr auf die Partition schreiben, alles
> kein Problem, auch händisch mal ein fsck drüber laufen lassen zu
> müssen ist ok, aber nicht ein kompletter freeze!

Das klingt sehr interessant...

fsck-Version? Kernel-Version? Hardware?
#1335993
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> Bei einem fsck hängt sich die Kiste komplett (!)
> auf, ich kann nicht mal auf eine Konsole wechseln(!).
> Sowas hab ich in 15 Jahren Linux Benutzung noch
> nicht erlebt.

Dafür, daß das eine nicht-zertifizierte Software ist, deren 
Qualitätssicherung lediglich durch Veröffentlichung des Quelltextes und 
transparentes Bugtracking geschieht, ist 1 (in Worten: "ein"!) "blue 
screen of death" in 15 Jahren (!) eine ziemlich gute Ausfallrate.

Besonders, wenn sich deine Beschreibung nach einem Hardware-Fehler 
anhört, welchen du nicht ausschließen kannst.
Gast #1336008
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> Linux: kostet nichts - taugt nichts.

>> Windows: kostet was - taugt auch nichts.

Das ist ein sehr kühne und vollkommen falsche Behauptung. Du willst doch 
wohl den erweiterten Bootstraploader namens Linux, nicht mit dem 
wohldurchdachten Betriebssystem Windows (z. B. 98 SE oder XP-Pro) 
vergleichen? Außer natürlich du bist ein Schelm.
Gast #1336018
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@TerryP.:
>15 jahre linux und dann kein backup.
Wo schrieb ich das? Aber ich hab noch nie eines wirklich gebraucht.

@Troll:
Wegen dieses Threads wählte ich diesen Namen für den hiesigen.

@Hardwareverdächtiger:
Autsch, scheint die Platte zu sein, ich hab nix böses über Linux gesgt.
demsg Auszug:
[    6.103852]  hdd: unknown partition table
[ 1001.298707] hdd: dma_intr: status=0x51 { DriveReady SeekComplete 
Error }
[ 1001.298731] hdd: dma_intr: error=0x40 { UncorrectableError }, 
LBAsect=43515904, sector=43515904
[ 1001.298749] ide: failed opcode was: unknown
[ 1001.298758] end_request: I/O error, dev hdd, sector 43515904
[ 1001.298774] Buffer I/O error on device hdd, logical block 21757952

Vieleicht sollte ich nicht mehr nachts halb drei mit drei Bockbier im 
Kopp Dateisysteme versuchen zu reparieren. Jetzt gehts wieder, muß also 
die Hardware sein, denk ich mal so.

THX@yalu,kernel-programmierer,dummchen&odbs
Moderator Persönliche Seite #1336026
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Katzeklo schrieb:

>>15 jahre linux und dann kein backup.
> Wo schrieb ich das? Aber ich hab noch nie eines wirklich gebraucht.

Hehe, DER war wirklich gut :-)

Hat mir auch mal ein Kunde gesagt: "Wääääh, wieso Backup? Habe ich noch 
nie gebraucht!"

Ich: "Es gibt immer ein erstes Mal."

Tja .... Arbeit eines Jahres futsch kopfschüttel
#1336063
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Das gleiche Problem hatte ich schon öfter.

So kündigt sich zunächst zaghaft das große Plattensterben an. Zur Zeit 
findet die Platte einige Sektoren nicht.

Vorgehen: Rechner von anderem Medium starten und mit dd (oder besser 
einem Tool, welches Lesefehler komplett ignoriert - Name vergessen) ein 
Image ziehen. Von diesem Image ein weiteres Backup anlegen und auf 
dieses fsck oder gleich richtige Datenrettungstools ansetzen.

Da du aber ein Backup hast, würde ich einfach mal hoffen, daß die 
zuletzt bearbeiteten Dateien alle lesbar sind, diese kopieren und die 
Platte in den Müll hauen.

Auch wenn es ein echter Hardwarefehler war, EIGENTLICH sollte dabei der 
Kernel nicht so verzweifeln, daß er Tastatureingaben nicht mehr 
bearbeiten kann.
Gast #1336084
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>Auch wenn es ein echter Hardwarefehler war, EIGENTLICH sollte dabei der
>Kernel nicht so verzweifeln, daß er Tastatureingaben nicht mehr
>bearbeiten kann.
DAS wars was gestern so frustiert hat. Ich hab vier oder fünf Resets 
machen müssen. Ich mußt erst mal den Knopf dafür suchen... außer mit 
Gewalt hab ich noch kein Linux zum stehen gebracht. Daten sind ja alle 
da, so oder so, auf der Platte scheint auch noch alles zu sein, werd ich 
jetzt mal checken.
Gast #1336158
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>Warum ich Linux mag
>Warum ich Linux JETZT hasse
>Linux: kostet nichts - taugt nichts.
>Windows: kostet was - taugt auch nichts.
>Linux? Sind wir jetzt im Kindergarten oder was?
>Linux / Mörder
>Linux / Windows
>...
>...


Sagt mal, wird euch eigentlich nie langweilig bei dem Thema?
Warum um alles in der Welt muss der eine Homo sapiens dem anderen immer 
seine persönlichen Vorlieben aufstempeln wollen? Das ist doch echt 
krank!
Gast #1336246
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>Und wenn der falsch rechnet schmeißen wir den auch aus dem Fenster!
Genau!
Gestern kam die Simpsons-Folge mit dem Kometen: "Lasst uns das 
Observatorium niederbrennen, damit sowas nie wieder passiert!"

Diese zunehmende Komplexität nervt nicht nur bei Rechnern. Wenn 
allerdings in meinem Hirn die Komplexität auch zunehmen würde...
#1336332
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Das mit der Komplexität ist schon kurios. Scheinbar wird Alles 
einfacher, aber Vieles wird einfach nur komplexer. Dank Computer kann 
man Probleme lösen, die es vorher nicht gab. Das beste Beispiel in den 
USA: Der Drive-Through beim Fast Food Restaurant. Obwohl es mittlerweile 
sehr viel schneller geht das Auto zu parken, reinzugehen, zu bestellen 
und wieder rauszugehen, warten die meisten Leute doch lieber länger im 
Drive Through, weil es vermeintlich bequemer und schneller ist. ;)

Andererseits kann sich Jeder selbst aussuchen wie komplex er es mag. Wer 
gerne am Linux-Kernel herumschraubt um sich ein Video anzuschauen, der 
kann es ja gerne machen.
Gast #1339090
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@ Katzeklo
auch eine defekte Platte kann den Kernel in den Tod reisen, wenn schon 
die Kernel-Daten beim Booten von der Platte fehlerhaft sind. Sobald die 
Festplatte ärger macht, kann man eigentlich nichts mehr garantieren.
Eigentlich ist es fast ein wunder, das ein Linux mit sterbender Platte 
noch relativ stabil läuft (war bei mir bisher so, kann auch sein, dass 
nur bestimmte Partitionen betroffen waren).

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