IC für 4 spannungsgesteuerte PWM-Kanäle

OP Persönliche Seite #1342037
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem IC, das mir auf vier Kanälen eine 
analogspannungsgesteuerte PWM bereitstellt.

Alternativ würde mir auch eine Sägezahn-, bzw. Dreiecksspannung 
ausreichen, mir der ich dann per Komparator die PWM erzeuge.
Dort hätte ich dann aber gern einen Verlauf der die 0 bis 5V möglichst 
gut ausfüllt. Minus 10% oben und unten wären dabei noch ok...

Kennt da jemand etwas für mich?

Viele Grüße :)
Gast #1342114
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Du möchtest also einen Linear-IC der neben der Versorgungsspannung von 
0V und 5V noch 4 Eingänge hat und 4 Ausgänge hat und ein paar Anschlüsse 
um die PWM-Frequenz festzulegen, z.B. mit einem RC-Glied.

Aus irgendeinem Grund glaubst du, daß "5V rein, 5V raus, galvanisch 
nicht getrennt, alle PWM synchron" alle anderen Benutzer von solchen ICs 
wie selbstverständlich auch benötigen.

Oder glaubst du nicht, daß vielleicht kundenspezifische Anpassungen an 
den Spannungsbereich und die Kanalzusammengehörigkeit notwendig wären ?

Na, dann ist unklar, warum es nicht auch mit 6 OpAmps gehen sollte. Die 
Schaltung ist wirklich nicht so aufwändig, ein OpAmp als 
Schmitt-Oszillator mit 1/10VCC als Pegel, 4 OpAmps (oder sogar LM339) 
als Komparatoren, und der 6te verstärkt die Dreieckspannung des 
Kondensators im Oszillator auf 5V, damit man sich 8 Widerstände sparen 
kann (und dann sowieso einen 6-ten bräuchte, um VCC/2 zu stabilisieren).

Schaltung ist dir unklar, daher solles Chipdesigner es für dich machen ?
OP Persönliche Seite #1342155
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Schaltung ist nicht unklar. Ich weiß auch nicht, wieso du dich hier so 
überheblich gibst...

Es ging mir nur um eine platzsparende alternative der von dir 
beschriebenen OpAmp-Schaltung (die mir als Lösung schon seit Wochen 
vorschwebt).

Das einzige, was nicht 100% klar ist, ist der Schmitt-Oszillator. Wenn 
du, oder jemand sonst mir dafür Tips geben kann, wäre es sehr nett.

Gruß

Edit: Was meinst du mit 1/10Vcc als Pegel?
Gast #1342173
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> Das einzige, was nicht 100% klar ist, ist der Schmitt-Oszillator.

Du willst eine Dreieckspannung von 0V bis 5V als Vergleich.

Der Schnmitt-Oszillator ist ein Schmitt-Trigger mit einem RC-Glied als 
Rückkopplung, also das was du als Dreieckoszillator kennst.
Dessen ´Signal wird um so dreieckiger, je weniger sich die 
Kondensatorspannung ändert, weil ihre Lade/Entladekurve ja eine 
e-Funktion ist.
Stellt man also die Grenzen des Schmitt-Triggers auf 1/10 der 
Betriebsspannung, müsstest du entweder die Vergleichsspannungen 
(Eingangsspannungen) der Komparatoren auch 1/10-teln, oder du verstärkst 
nach dem Oszillator die Dreiceckspanung um das 10-fache bevor du sie den 
Komparatoren zuführst.

 +--------------+------
 R   +---5R--+  |
 +---+-|+\   |  R
 R     |  >--+  +--5R----+
 |   +-|-/   R2 |        |
 +-C-+-------+--(--|+\   |
 |              |  |  >--+--
 |        +--R--+--|-/
 +--------+---------------

Geeignete Widerstandswerte R und R2 und Kondenatorwerte C je nach 
Wunsch.

Der C ist an Masse angeschlossen, damit der Oszillator im 
Einschaltmoment definiert anschwingt. Verbindet man ihn mit +In vom 
OpAmp, könnte ein OpAmp mit Offsetspannung von 0 nicht anschwingen.
OP Persönliche Seite #1342345
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Danke. Der Oszillator tut (zumindest in der Simulation) das, was er soll 
:)

Wen es interessiert, hier ist die momentane Schaltung, zum 
stromgeregelten Treiben (fast) beliebig vieler HochleisungsLEDs mit 
spannungsgesteuerter PWM. In der Mitte, bei V5, liegt die analoge 
Steuerspannung für die PWM an (0 bis 5V).

Konstruktive Kommentare und Kritik erwünscht! :)
Angehängte Dateien:
Gast #1342390
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> Konstruktive Kommentare und Kritik erwünscht! :)

Der Instrumentenverstärker am LED-Shunt ist sicher übertrieben

                 +--|<|--|<|--o
     --|+\       |
       |  >-+---|I MOSFET
     +-|-/  Cx   |S
     +------+-R--+  (R hat ca. 10k)
               Shunt
               --+--o

(Achte bei solchen Schaltungen immer auf die Impulsreaktion,
der Cx regelt das, er muss angepasst werden bis der OpAmp
beim Einschalten sauber auf den Nennstrom einschwingt)

und warum du erst die Dreieckspannung mit U1B verstärkst,
dann die ganze Verstärkung mit R17/R18 wieder teilst,
erschliesst sich nicht. R8 ist auch überflüssig.

Aus 1K/5k kannst du gut 10k/50k machen.

Und, weil du von 0V bis 5V redest, wäre wohl ein Rail-To-Rail-OpAmp wie 
LMC6484 besser geeignet als ein LM324.

Die Spannung an R15 hängt sehr von der maximalen Spannung ab, die U2B 
liefert. Mit einem LM339 wärst du besser bedient, dessen maximale 
Spannung ist der PullUp an VCC und damit genauer definiert.

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