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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Cortex M3 STM32 Programmer


Autor: Gerd H. (Gast)
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Hallo allerseits,

ich plane demnächst einige Projekte mit dem STM32 zu realisieren (Keil + 
ULink2 für die Entwicklung).
Da ich mich noch nicht allzu sehr mit den Cortex M3 auskenne, habe ich 
noch einige fragen.
Wie Programmiere ich am besten die µC anschließend in der Produktion 
(pinsparende Möglichkeit)? Und welche Programmer Tools könnt ihr mir 
empfehlen?

Vielen Dank!

MfG
Gerd

Autor: A. K. (prx)
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Beispielsweise mit dem integrierter Bootloader. Eine 
Kommandozeilenversion eines passenden Hostprogramms findet sich im Netz.

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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Kann man den Bootloader eigentlich versentlich löschen? Oder bleibt 
der auf ewig im Chip?

Autor: A. K. (prx)
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Der Bootloader wird sich wohl schon selber davor schützen, aber wie das 
bei JTAG aussieht?

Bei den LPC2000 ist es Leuten schon gelungen, indem sie unbeabsichtigt 
auf die unterhalb des RAM-Adressraums angesiedelten undokumentierten 
Flash-Register getreten sind.

Autor: ... (Gast)
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Ich meine gelesen zu haben, dass das BOOT memory im stm32 ROM ist, also 
nicht in "hidden" flash liegt...

...per maske also eingebrannt...

achtung: evtl. nicht richtig...

Autor: A. K. (prx)
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"The embedded boot loader is located in the System memory, programmed by 
ST during production."

Autor: 900ss D. (900ss)
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A. K. schrieb:
> "The embedded boot loader is located in the System memory, programmed by
> ST during production."

Was immer system memory auch heißen mag. ROM oder Flash? "programmed 
during production..." ins Flash oder ROM?

Also ich stelle mir die Frage trotzdem noch.
Oder gibt es eine Aussage, was das system memory ist?

Autor: A. K. (prx)
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Der Satz ist eindeutig. Als system memory wird der betreffende 
Speicherbereich bezeichnet. Und Masken-ROM wird überhaupt nicht 
programmiert oder gebrannt, sondern die Bits werden bei der 
Maskenherstellung in selbige integriert.

Offen ist allenfalls, ob der Speicher auch löschbar ist, oder ob dieser 
Teil weggelassen wurde (OTP).

Wenn dir das nicht reicht, schraub einen auf und schau nach. Oder frag 
ST, bzw. im dortigen Forum.

Autor: 900ss D. (900ss)
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A. K. schrieb:
> Offen ist allenfalls, ob der Speicher auch löschbar ist, oder ob dieser
> Teil weggelassen wurde (OTP).

Eben. Deshalb ist die Aussage auch trotz Eindeutigkeit sinnfrei was das 
Löschen des Bootloaders betrifft und darum ging es am Ende :-)

> Wenn dir das nicht reicht, schraub einen auf und schau nach. Oder frag
> ST, bzw. im dortigen Forum.

Sorry, mein Spezialwerkzeug zum Aufschrauben der LQFP-Gehäuse ist gerade 
in Reparatur und die Linse meines Elektronenmikroskopes muß auch mal 
poliert werden. ;-)

Gute Nacht.

Autor: Marcus Harnisch (mharnisch) Benutzerseite
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900ss D. schrieb:
> Was immer system memory auch heißen mag. ROM oder Flash? "programmed
> during production..." ins Flash oder ROM?
>
> Also ich stelle mir die Frage trotzdem noch.
> Oder gibt es eine Aussage, was das system memory ist?

Flash. Siehe Tabelle 3 im Reference Manual.

Gruß
Marcus
http://www.doulos.com/arm

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Gerd H. schrieb:
> Hallo allerseits,
>
> ich plane demnächst einige Projekte mit dem STM32 zu realisieren (Keil +
> ULink2 für die Entwicklung).
> Da ich mich noch nicht allzu sehr mit den Cortex M3 auskenne, habe ich
> noch einige fragen.
> Wie Programmiere ich am besten die µC anschließend in der Produktion
> (pinsparende Möglichkeit)? Und welche Programmer Tools könnt ihr mir
> empfehlen?
>
> Vielen Dank!
>
> MfG
> Gerd

Hi,

SW (Serial Wire) heisst die Antwort. Können sowohl ULINK2, ULINK-ME und 
J-Link unter µVision.
Mit SW kommt man auch recht hochfrequent (z.B. 5, 10MHz) auf den Chip, 
kann also recht fix proggen.

Zum Debuggen ist der SWO (ein out pin, der vom ULINK  ME  J-Link 
gesampelt werden kann) sehr interessant, da der ein debugging parallel 
und "ohne" Beeinflussung der laufenden Software erlaubt (Ausgabe von 
Speicheradressen, minimal-Trace und printf-kanal).


VG,
/th.

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