Wiederstandsmessung Milliohm

Gast #1369638
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Hallo, ich möchte eine Wiederstandsmessung im Milliohm Bereich machen,
und zwar für Leiterplatten. In Kommerziellen systemen wird 400 Volt 
sowie
max 25mA verwendet. Kann ich einfach die 400 Volt raufgeben, und dann 
mit
einem Spannungsteiler die Messung mit einem microcontroller machen ?.
Muss ich die Spannung noch aufbereiten/Verstärken.
Ziel ist es, ich möchte die Vias überprüfen, aber nicht auf den Vias,
sondern aus den Leitungen.



Danke
Anton
Gast #1369654
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Hallo Anton, Du benötigst eine Stromquelle. Im kommerziellen Bereich 
werden sicherlich nicht 400V auf ein paar Milliohm gegeben. Das hast Du 
mißverstanden. Gruß, Michael

> Hallo, ich möchte eine Wiederstandsmessung im Milliohm Bereich machen,
> und zwar für Leiterplatten. In Kommerziellen systemen wird 400 Volt
> sowie
> max 25mA verwendet. Kann ich einfach die 400 Volt raufgeben, und dann
> mit
> einem Spannungsteiler die Messung mit einem microcontroller machen ?.
> Muss ich die Spannung noch aufbereiten/Verstärken.
> Ziel ist es, ich möchte die Vias überprüfen, aber nicht auf den Vias,
> sondern aus den Leitungen.
Gast #1370336
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Es sind Geräte, welche mit 2 Khz messen, sowie 400 Volt sowie <10Watt,
daraus habe ich die 25mA hergeleitet.
Mir leuchtet das Messen mit hoher Spannung anstatt mit niedriger, sowie 
hoher
Verstärkung ein, da dann im Prinzip keine hohe Verstärkung sowie eine
Immunität gegen Störungen.
#1370667
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@ anton:

Die 400V findet man für die Isolationsmessung, wie oben schon richtig in 
anderen Beiträgen erwähnt.
Damit Verbindungen auf Leiterplatten "wegbrennen" ist schlicht Nonsens, 
da man keinerlei Kontrolle über die auftretenden unerwünschten 
Begleiterscheinungen hat.

Milliohmmessung ist dagegen bei allen auf dem Markt vertretenen Geäten 
mit kleiner Spannung, und Konstantstrom (mehr oder wenige 
präzise)ausgeführt. Der Strom liegt  im Bereich einige wenige mA bis max 
200mA.
Wenn der Strom nicht präzise konstant gehaltne werdne kann: 
Ratiometrische Messung.

Für Milliohmmessung (und Mikroohm) gehen die Geräte dann bis maximal 
600A. Das nutzt man aber nicht im Leiterplattenbereich, sondern im 
Starkstromschaltegeräte-Prüffeld, Trafo-messung etc.

Wenn Du es immer noch nicht glaubst, dann einfach mal bei Megger Inc. 
die Grundlagen-Manuals runterladen und dort nachlesen.
Gast #1371010
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Danke, das heißt dann, daß ich im Prinzip eine einstellbare
Spannungsquelle, max 400V mit 16k Ohm Wiederstand auf einen Optocoupler 
gebe, als go/no-go sowie ev. Guard, bei weiterer Ausbaustufe, und dann 
noch
zusätzlich eine 4-Leiter Milliohm Prüfung einbaue, auch mit höherer 
Spannung,
da sonst mir die (Schritt)motoren sowie Chopping warscheinlich störungen
raufmachen. Ich dachte mir vielleicht, daß man das kombinieren könnte, 
und
ev. den Spannungsabfall messen könnte, aber es scheint so, daß das nicht
praktikabel genug ist. Danke für eure Antworten.

Anton
Gast #1371028
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@anton: Schreibe 100 mal (ohne Copy+Paste):

Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
Widerstand schreibt man ohne "ie"
#1371037
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Kevin K. schrieb:
> auch bei der widerstandsmessung hoher widerstände (nicht nur der
> isolationsmessung) können die konstantstromquellen der geräte >100V
> abgeben, dann aber bei strömen im bereich 1µA und drunter,

Betonung auf: Messung HOCHOHMIGER Widerstände.

> mein 3456A
> schickt imho im höchsten Widerstandsbereich 100nA durch die leitung

Dein HP 3456A liefert aber auch im Leerlauf nur deutlich weniger als 
100V, RTFM.
#1371044
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anton schrieb:
> Danke, das heißt dann, daß ich im Prinzip eine einstellbare
> Spannungsquelle, max 400V mit 16k Ohm Wiederstand auf einen Optocoupler
> gebe, als go/no-go

Nun, könnte man so machen. Ist aber eignetlic hweit am Ziel "Messung 
niederohmiger Widerstände" vorbei.


> sowie ev. Guard,

Bei Messugnen um Bereich mA...100uA (wegen Deiens Optokopplers: Unnötig.



> bei weiterer Ausbaustufe, und dann
> noch
> zusätzlich eine 4-Leiter Milliohm Prüfung einbaue,

Lies mal Dein Thread titel Thema. Danach sollte das nicht weitere, 
sondern allererste Ausbaustufe sein.

> auch mit höherer
> Spannung,

Nö. Wenn dann mit höhrem Strom.
Steht doch alles weiter oben.


> da sonst mir die (Schritt)motoren sowie Chopping warscheinlich störungen
> raufmachen. Ich dachte mir vielleicht, daß man das kombinieren könnte,
> und
> ev. den Spannungsabfall messen könnte, aber es scheint so, daß das nicht
> praktikabel genug ist.

Tja, aber über die Messung des Spannungsfalls arbeiten die meisten 
praxistauglichen Geräte sehr gut. Jetzt kommst Du.

Setz Dich einfach mal noch eine Stunde über die Megger Unterlagen 
(s.o.), und dann sollte das Meßprinzip eigentlich klar geworden sein.
Gast #1371848
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anton schrieb:
> da sonst mir die (Schritt)motoren sowie Chopping warscheinlich störungen
> raufmachen. ...

Hallo,

du willst doch nicht etwa den Via-Widerstand im Normal-Betrieb der 
Schaltung messen? Das wäre völlig verrückt. Und sinnlos.

Gruss Reinhard
#1372175
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Reinhard Kern schrieb:
> anton schrieb:
>> da sonst mir die (Schritt)motoren sowie Chopping warscheinlich störungen
>> raufmachen. ...
>
> Hallo,
>
> du willst doch nicht etwa den Via-Widerstand im Normal-Betrieb der
> Schaltung messen? Das wäre völlig verrückt. Und sinnlos.
>
> Gruss Reinhard

Genau so  ist das. Ich denke der TE muß sich noch mal in Ruhe drüber 
klar werden was er eigentlich messen möchte.
Gast #1372396
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Genau, ich würde die Positionen anfahren, und eine Messung durchführen,
sei es Milliohm zur Qualität der Vias, wie auch eine Kurzschlussprüfung,
braucht nur go/no-go. Die Leiterplatte wäre unbestückt.
Gast #1372469
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Die Kosten sind nicht so hoch, da schon ein Flachbettfräßer zur 
Verfügung steht, also eine Seite schon da ist, und für die zweite Seite 
werden einfach 2 Drucker verwendet, um das zu realisieren. Die 
Gesamtkosten dürften sich um die 200€ sein + einen Tag Arbeit. 
Hintergrund ist, daß
ich mir eine chemische Durchkontaktierung für Leiterplatten zulegen 
werde,
kosten ca 2000€ für alles inkl Wasseraufbereitung, aber ohne 
Bürstmaschine.
Da diese nur ca alle 7-14 Tage in Betreib genommen wird, ist mir eine
Prüfung der Leiterplatte wichtig, wenn ich diese günstig realisieren 
kann.

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