Operationsverstärker mit vielen Kanälen (mehr als 4)

Persönliche Seite #1380781
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schon schrieb:
> Nope, das kann nicht sein, es muss OPAmps mit mehr Kanälen in einem
> Package geben. Low Noise bedeutet so was im Bereich des TL071

ES GIBT KEINE! Jedenfalls nichts was irgendwie general-purpose ist.

Ich bin jetzt 30 Jahre dabei und kann mich jedenfalls an keinen 
erinnern. Warum sollte ein Hersteller eine Eintagsfliege auf den Markt 
werfen. Produziert wird nur das, was man in großen Mengen abzusetzen 
gedenkt.

Da nützt dir auch kein jugendliches Nope.


Gruß -
Abdul
#1380792
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schon schrieb:
> Nope, das kann nicht sein, es muss OPAmps mit mehr Kanälen in einem
> Package geben. Low Noise bedeutet so was im Bereich des TL071

tl071 etc sind schrott³ und haben nichts mit low noise zu tun...
4 sind eigentlich das maximum was angeboten wird, wenn man mehr braucht 
nimmt man eben mehrere chips...ist doch kein problem..
Gast #1381581
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> 4 in einem Gehaeuse sind da Maximum.

Es gibt mindestens einen Chip mit 6 einzeln zugänglichen OpAmps im 20 
poligen Gehäuse, Typennummer ist mit leider entfallen.

bringt aber nichts, denn einzelne OpAmps in uBGA sind kleiner.
Gast #1383399
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Hallo,

>> Hier gibt's beispielsweise Gehäuse mit bis zu 18 OPV.
>
> Guck mal ganz genau hin.
Die Modelle mit 18 OPV laufen aus; es gibt sie aber wohl noch. Die 
Modelle mit 10 OPV wird es auch weiterhin geben.

Du kommst sehr schülerhaft daher und kopierst mit Deinem komischen 
Kommunikationsverhalten anscheinend einen schlechten Lehrer. Günstiger 
ist es, wenn Du einfach schreibst, was Du zu sagen hast.


Freundliche Grüße
Michael Lenz
Gast #1383401
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Hallo Waldi,

> Gab es da nicht noch das Problem mit dem Übersprechen wenn es mehrere
> OPs in einem Gehäuse sind ??? Die quasseln sich dann alle gegenseitig zu
> ...
das Problem hast Du auch, wenn die OPV an derselben Versorgungsspannung 
hängen. Ich schätze, bei den mehrfachen OPV in einem Gehäuse wird das 
Übersprechen im Frequenzbereich < 1MHz im Bereich von -60dB liegen. 
Genaueres kann nur das Datenblatt liefern.


Gruß,
  Michael
Gast #1383418
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> > Guck mal ganz genau hin.

> Du kommst sehr schülerhaft daher und kopierst mit Deinem komischen
> Kommunikationsverhalten anscheinend einen schlechten Lehrer. Günstiger
> ist es, wenn Du einfach schreibst, was Du zu sagen hast.

Kaum.

Er wollte sehr höflich darauf hinweisen, daß du Schwachsinn schreibst,
und erlaubte dir, es selber zu entdecken.

Die Chance hast du grandios vergeigt, und mit deinem Rumgepflaume auch 
noch getoppt.

Die Chips mit 11 bzw 18 OpAmps enthalten keine frei verwendbaren OpAmps, 
sondern Pufferverstärker bzw. OpAmps in bestimmter Spiezialverwendung, 
sind also für den Fragenden hier KEINE Lösung.


Dein

> schau doch mal selbst

ist auch grober Unfug, denn auf den genannten Seiten gibt es nichts zu 
finden.


Aber Hauptsache, du hast auch mal geblubbt.


Die richtige URL wäre Rohm und NJM2097 gewesen.
Gast #1383419
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@ Michael Lenz

"the boogieman" hat ganz recht. Schau genau.

Alle in deinem Link genannten ICs mit mehr als 4 "OpAmps" enthalten in 
Wirklichkeit Buffer. Selbst der ADD8706, der sich "16 V 5 + 1-Channel 
Operational Amplifier" nennt, enthält nur 6 intern als Spannungfolger 
geschaltete OpAmps.


2 ICs mit mehr als 4 OpAmps habe ich doch noch gefunden:

JRC, NJM2710: Trotz des irreführenden Titels des Datenblattes (ULTRA 
HIGH SPEED SINGLE OPERATIONAL AMPLIFIER) enthält er 6 OpAmps.

Intersil, EL5811: 8 OpAmps!
Gast #1383497
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Hallo MIchael,

> Alle in deinem Link genannten ICs mit mehr als 4 "OpAmps" enthalten in
> Wirklichkeit Buffer. Selbst der ADD8706, der sich "16 V 5 + 1-Channel
> Operational Amplifier" nennt, enthält nur 6 intern als Spannungfolger
> geschaltete OpAmps.
Vielen Dank für die Information. Ich wußte nicht, daß die Buffer 
irrtümlich bei den OPAMPS eingeordnet wurden.

Gruß,
 Michael
Persönliche Seite #1383513
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Nun haben wir doch noch größeres OpAmp-Gedränge gefunden... Was es alles 
gibt.

Da in der Kommunikation gerne von Layern gesprochen wird:
1. Wie sieht es mit Second-Source aus
2. Ich sehe eine interessante Anwendung, wenn man OpAmps mit sehr gutem 
Gleichlauf der verschiedenen Schaltungsteile brauch. Na, eine Verwendung 
habe ich gerade nicht.


Was sagt ihr dazu?


Gruß -
Abdul
Gast #1383761
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Abdul K. schrieb:

> Nun haben wir doch noch größeres OpAmp-Gedränge gefunden...
            ^^^

Abdul K. schrieb zuvor (ziemlich laut sogar):

> ES GIBT KEINE!

Du klingst fast wie mein Chef :D

Die erfolgreichen Finder heißen Andreas Breitbach¹, MaWin und Michael.
Oder meinst du mit "wir" eher "ich und mein Team"? ;-)

Aber nichts für ungut ...

> 1. Wie sieht es mit Second-Source aus

Wahrscheinlich bescheiden, wenn man schon nach der First-Source so
lange suchen muss ... ;-)

> 2. Ich sehe eine interessante Anwendung, wenn man OpAmps mit sehr
> gutem Gleichlauf der verschiedenen Schaltungsteile brauch.

Ich hatte früher in meiner jugendlichen Naivität einmal gehofft, dass
vier OpAmps in einem Gehäuse vielleicht in etwa die gleiche Offset-
spannung haben, weil ich das gut gebrauchen hätte können. Schon die
Vermessung des ersten Bausteins holte mich aber jäh auf den Boden der
Tatsachen zurück: Die Offsetspannungen der einzelnen Viertel lagen weit
im erlaubten Bereich verstreut und hatten nicht einmal alle das gleiche
Vorzeichen.

¹) wobei ich nirgends irgendwelche Infos zum TL326 finden konnte, ist
denn die Schreibweise richtig?
Gast #1384014
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> Ich hatte früher in meiner jugendlichen Naivität einmal gehofft, dass
> vier OpAmps in einem Gehäuse vielleicht in etwa die gleiche Offset-
> spannung haben, weil ich das gut gebrauchen hätte können. Schon die
> Vermessung des ersten Bausteins holte mich aber jäh auf den Boden der
> Tatsachen zurück: Die Offsetspannungen der einzelnen Viertel lagen weit
> im erlaubten Bereich verstreut und hatten nicht einmal alle das gleiche
> Vorzeichen.

Wenn OpAmps am gleichen Chip ähnliche Offset-Spannungen haben würden, 
wäre es doch ein leichtes, diese Tatsache zum Design von OpAmps mit 
deutlich kleinerer Offset-Spannung zu nutzen...

Wie erreicht man denn kleine Offset-Spannungen (abgesehen von div. 
Kalibrationsverfahren)? Man verwendet möglichst große 
Eingangstransistoren, platziert sie möglichst nahe beieinander (in der 
Praxis: ineinander verwoben, "common-centroid"-Layout) und geht davon 
aus, dass diese möglichst gleiche V_th- bzw. V_BE-Spannungen aufweisen. 
Diese Annahme ist natürlich korrekt und seit vielen Jahrzehnten gut 
untersucht. Aber man die Statistik halt nicht überlisten und davon 
ausgehen, dass die Differenz der V_th- bzw. V_BE-Spannungen (also die 
Offsetspannung) eines gematchten Transistor-Paares mit der eines zweiten 
Transistor-Paares matcht.

Aber bei OpAmp-Parametern, die nicht auf Matching beruhen (z.B. 
Leerlaufverstärkung), sollte die Übereinstimmung innerhalb eines 
Packages gut erkennbar sein. Eine passende Anwendung sehe ich im 
Augenblick aber nicht.

Schönes Wochenende!
Michael.
Gast #1384375
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Hallo,

hier ein experimentelles, aber realisiertes IC mit 192 
Operationsverstärkern, wenn ich richtig gerechnet habe:

http://www.ine-news.org/pdf/0017/0017.pdf

Wer bietet mehr?
Stichwort ist Field Programmable Analog Array, gibts schon seit dem 
vorigen Jahrhundert, aber die Entwicklung verläuft schleppend. Es gibt 
aber schon lange welche zu kaufen, ich weiss aber nicht welches heute 
das grösste verfügbare ist.

Gruss Reinhard
Persönliche Seite #1384409
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Michael schrieb:

> Wenn OpAmps am gleichen Chip ähnliche Offset-Spannungen haben würden,
> wäre es doch ein leichtes, diese Tatsache zum Design von OpAmps mit
> deutlich kleinerer Offset-Spannung zu nutzen...
>

Vermutlich sind die billigen vierfach OpAmps auf minimale Die-Größe 
optimiert und nicht auf minimale Streuung der einzelnen OpAmps 
zueinander. Es werden wohl die die Strukturen mitnichten regelmäßig 
angeordnet sein. Also Transistoren eher passend in die Ecken geschoben.

Man könnte mal nachforschen, ob teuere mehrfach-OpAmps weniger streuen.


Gruß -
Abdul
Gast #1385517
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@ Abdul K.

Zeitverschwendung. Auch "teuere mehrfach-OpAmps" werden sich an die 
Gesetze der Statisk halten und deren Offset-Spannungen werden unabhängig 
von einander und im Rahmen der Spezifikation streuen...

Ähnliche Offsetwerte von OpAmps am gleichen Die wären bestenfalls bei 
OpAmps mit kleiner Leerlaufverstärkung denkbar, bei denen systematische 
Fehler die Offset-Spannung maßgeblich beeinflussen würden.
Gast #1386027
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@ Abdul K.

Gut, dann hab' ich dich falsch verstanden. Ich dachte, du wolltest 
ausdrücken, dass bei teureren ICs die Offset-Streuung zwischen OpAmps im 
selben Gehäuse geringer sei als die zwischen OpAmps, die sich nicht im 
selben Gehäuse befinden. Dies ist - außer in Spezial-Fällen wie z.B. 
Low-Gain DiffAmps mit Single-Ended-Ausgängen - nicht der Fall.

Aber selbstverständlich gibt es OpAmps, die außergewöhnlich gute 
Offset-Spannungen mit µ=0 und sigma<<1mV erzielen, sei es mit 
klassischen Verfahren (Matching) oder mit Kalibrationsverfahren.

Michael.

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