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Forum: HF, Funk und Felder Pi-Netzwerk zur Antennenanpassung


Autor: Gast (Gast)
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Hallo!

Ich habe eine Frage zur Antennenanpassung. Meist sieht man diese in Form 
eines Pi-Netzwerks. Hat das einen besonderen Grund? Theoretisch erreicht 
man im Smithdiagramm ja alle Punkt mit nur 2 Komponenten (C + L).

Vielen Dank!

Autor: ME (Gast)
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Erstens ist eine Anpassung mit nur zwei Elementen sehr schmalbandig, 
d.h. sie wirkt (theoretisch) nur bei genau einer Frequenz.

Zweitens lässt sich mit so einem Netzwerk auch noch ein Bandpass (oder 
Tief- oder Hochpass) realisieren. Ich kann mir vorstellen, dass so z.B. 
unerwünschte Aussendungen ausserhalb der Nutzfrequenz unterdrückt 
werden.

Was in der Praxis ausschlaggebend ist und ob evtl. noch andere Gründe 
dahinter stehen, weiss ich nicht genau.

Autor: Ferkes-Willem (Gast)
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Autor: Matthias (Gast)
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Auch Collins Filter genannt

Berechnung:

http://www.wolfgang-wippermann.de/collins.htm

Ideal zur Oberwellenbedämpfung aber auch zur Antennenanpassung.

Meist lassen sich Antennen mit einem SWR bis 1:3 noch anpassen.

Das Teil ist mit der Einführung von Transistorendstufen etwas in 
Vergessenheit geraten. Jede klassische Röhren PA hat aber ein Collins 
Filter im Ausgang.

Schöne Grüße!

Autor: Thomas (Gast)
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Tatsächlich läßt sich eine Antenne mit lediglich zwei Elementen an den 
Sender anpassen, z.B. Serieninduktivität und Kondensator nach Masse. Je 
nach Impedanzverhältnis zwischen Sender und Antenne muß der Kondensator 
allerdings mal auf der Antennenseite der Spule angeschlossen werden, mal 
auf der Senderseite. Ein an dieser Stelle eingesetzter Umschalter muß 
bei höheren Sendeleistungen einiges aushalten können, deshalb ist es 
meist einfacher, zwei separate Kondensatoren zu verwenden.

Das Pi-Filter wurde früher üblicherweise am Ausgang von röhrenbestückten 
Sendern eingesetzt, weil es dort nicht nur die Antenne an den Sender 
anpaßte, sondern wegen seines Tiefpaßcharakters gleichzeitig als 
Oberwellenfilter diente.

Autor: Martin Laabs (mla)
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Wenn man ein paar mal versucht hat HF-Bauelemente mit LC anzupassen und 
dann fast immer festgestellt hat, dass man "knapp daneben" lag weil die 
Toleranzen und parasitären Impedanzen mit reingespielt haben, sucht man 
nach einer Topologie, die nicht so empfindlich bzgl. der Abweichungen 
ist. Und mit drei Elementen ist man meist schon ganz gut dabei wenn es 
sich nur um eine Frequenz handelt oder man keine allzugute Anpassung 
über einen bestimmten Frequenzbereich braucht.

Viele Grüße,
 Martin L.

Autor: hg (Gast)
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Im Amateurfunkbereich benutzt man heute auch oft die T-Schaltung: 
Kondensator nach Masse und 2 Spulen in Serie.

Infos dazu findet man, genauso wie zur PI und L-Schaltung, reichlich im 
Internet.

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