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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Bachelor = Ingenier


Autor: Bachelor (Gast)
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Hallo
hab gerads mein bachelor zegnis abgeholt und da steht exblizit (mit 
Paragraph)
das ich die Berufsbezeichnung Ingenier führen darf

Autor: Tim (Gast)
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Wenn die deine Rechtschreibung sehen würden, wär dein Zeugnis sofort 
wieder weg...
Ich hoffe, du fühlst dich nicht wie ein Ingenieur. Wenn ich die Bachelor 
bei uns sehen, fehlt da noch sehr sehr viel...

Autor: RxTx (Gast)
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Ja und? Mit 4.0 bestanden?
Die Bezeicnung "Ingenieur" ist nicht geschützt.

Autor: Karsten (Gast)
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Deswegen gibt es ja auch den Diplom-Ingenieur

Autor: Bachelor (Gast)
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wenns jeder Techniker führen kann
wieso stehts dann bei mir im Bachelor Zeugnis

Autor: ich (Gast)
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was is dein problem? troll woanders....

Autor: Paul (Gast)
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>Die Bezeicnung "Ingenieur" ist nicht geschützt.

Blödsinn.

http://www.recht.sachsen.de/GetPDF.do?sid=8724411603268

Alle akad. Grade wie Master, Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing., Bachelor und 
staatl. Titel wie Ing. (grad.), Dipl.-Ing. (BA) geben Auskunft über die 
Qualifiaktionsstufe.

Autor: RxTx (Gast)
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"wenns jeder Techniker führen kann
wieso stehts dann bei mir im Bachelor Zeugnis"


Damit die Bacheloretten überhaupt eine Berufchance haben. Die machen 
weniger und können nichts.

Autor: B.Urner (Gast)
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Sieht nach so einem typischen Fall von einem gekauften Abschluss aus. 
Vielleicht hast du versehentlich zuviel überwiesen, und damit gleich 
dein Zertifikat zum INGENIEUR erhalten...

Um deine Frage trotzdem zu beantworten: no way! Mit nem Bachelor kannst 
du diesen Status nicht beanspruchen. Welcher Paragraph soll das denn 
sein? Würd mich mal interessieren.

BTW:
Selbst wenn du Wirtschaftsingenieurwesen studierst bist du kein 
Ingenieur und darfst dementsprechend auch kein Ingenieur-Büro eröffnen. 
Der Abschluß lautet dann "Diplom Wirtschaftsingenieur" aber eben nicht 
"Dipl-Ing. für xxx"

Autor: Bachelor (Gast)
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hab in Bayern studiert

Autor: hokus pokus (Gast)
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> zegnis
> exblizit


> Bayern

Ah das erklärt einiges ;)

Autor: Christian R. (supachris)
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Bachelor schrieb:
> hab in Bayern studiert

Achso. Wie das im außereuropäischen Ausland ist, weiß man ja nicht ;)

Autor: Ich werde Ingenieur (Gast)
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Warum soll es nicht gehen ?
http://www.recht.sachsen.de/Details.do?sid=7582111...

@Bachelor
Kannst du bitte ein "Scan" von deinem Zeugnis (entsprechend Präpariert) 
hier einstellen, oder wenigstens Ausschnitt.

Autor: Bachelor (Gast)
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Ich werde mal den Abschnitt einscannen

Autor: Justus Skorps (jussa)
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Mal abgesehen davon, dass ich persönlich einen Bachelor-"Abschluss" auch 
nur als Studiumsabbruch ansehe: Solange im Zeugnis nix von Dipl.- oder 
(grad) oder sowas steht, sondern nur Berufsbezeichnung Ingenier, lasst 
ihm doch den Quark...

Autor: Paul (Gast)
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Bachelor spar Dir den Scan. Wer nicht blöde ist oder nicht mobben will, 
weiß daß ein Bachelor im Ingenieurwesen sich Ingenieur nennen darf. Wäre 
ja noch schöner, wenn sich jeder, der einen Betriebsführerlehrgang (10 
Monate Oberklasse) Ingenieur nennen darf und der nicht, der ein 
(Fach)abi gemacht und danach mindestens 3 Jahre an einer Hochschule war.

Autor: Gast (Gast)
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@Bachelor:

Gratulation zum Abschluss, lass die Freude nicht nehmen und befeier 
erstmal ordentlich dein Zeugniss :)

Autor: Paul (Gast)
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>Solange im Zeugnis nix von Dipl.- oder (grad) oder sowas steht, sondern nur 
>Berufsbezeichnung Ingenier, lasst ihm doch den Quark...

Wobei das (grad.) eine Abwertung des Bachelors um 2 Jahre wäre.

Autor: hokus pokus (Gast)
Datum:

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ICH BIN SO KLUK!!!

http://www.youtube.com/watch?v=nNbAIkQ1utI


Das passt wohl wie die Faust aufs Auge ;-)

Autor: Whoman (Gast)
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" ich die Berufsbezeichnung Ingenier führen darf"

Passt doch. Und wenn er sich jetzt noch 5 Jahre hinsetzt und 
Rechtschreibung lernt, darf er sich dann evtl. auch mal IngenieUr 
nennen.

Autor: zachso (Gast)
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was soll denn das gebashe gegen den bachelor hier? ich hab das gefühl 
dass das studium sogar noch schlimmer geworden ist seitdem es den 
beachelor gibt, weil einfach mal nur gepresst wurde und noch ein 
bisschen stoff und noch ein bisschen... so dass es gerade so nicht 
platzt, was kann denn der student dafür wenn dabei dann zum schluss nix 
rum kommt? es ist ja nunmal fakt dass die studiengänge nicht von den 
studenten gemacht werden (wäre ja auch zu schön ;))

Autor: Gast (Gast)
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Bachelor ist doch sowas wie ein Ing. (FH) in der DDR war oder?
Dann sollte er sich aber schon Ing. nennen dürfen!!!

Autor: Ein Ing (Gast)
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Autor: B.Urner (Gast)
Datum: 27.08.2009 14:30

BTW:
>>Selbst wenn du Wirtschaftsingenieurwesen studierst bist du kein
>>Ingenieur und darfst dementsprechend auch kein Ingenieur-Büro eröffnen.
>>Der Abschluß lautet dann "Diplom Wirtschaftsingenieur" aber eben nicht
>>"Dipl-Ing. für xxx"

Manchmal kann das, was du nicht kennst, auch existieren.

Z.B. die TU-Berlin verleiht den Grad Diplom-Ing auch den 
W-Ing-Absolventen.

Autor: Paul (Gast)
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Einen Ing. (FH) hat es in der DDR oder danach nie gegeben, weil es in 
der DDR nie eine FH gab. Was Du meinst ist ein Ing. von einer 
Fachschule, nicht von einer Fach h o c h schule!

Das war ein 3 Jahres Fachschulabschluß nach schulischer 
Eingangsvoraussetzung Klasse 10. Für den Bachelor braucht man Klasse 12 
und studiert an einer Hochschule (FH oder UNI). Die FH ist und war (seit 
1976) eine Hochschule!

Deshalb sagte ich auch, die Bezeichnung Ing. (grad.) würde den Bachelor 
um 2 Jahre abwerten, den Dipl.-Ing. (FH) sogar um 3 Jahre.

Autor: Gast (Gast)
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Bachelor = 3 Jahre
Ing. (FH) DDR = 3 Jahre

Alles andere ist doch Erbsenzählerei :oP

Autor: Justus Skorps (jussa)
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zachso schrieb:
> was kann denn der student dafür wenn dabei dann zum schluss nix
> rum kommt?

öhm, er könnte ja einfach noch den Master ranhängen? Dann würde ihm 
niemand einen "echten" Abschluss absprechen...

Autor: Marco -. (Gast)
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Der eine oder andere sollte sich ma informieren über das 
Bachelor/Mastersystem.
Als Bachelor der XY hat man die Berufsbezeichung XY-Ingenieur. Dies hat 
aber nichts mit dem Grad Dipl.-Ing. zu tun.
Außerdem ist das "grandiose" Diplomstudium kaum anders als das des 
Bachelors. Einige Fh´s bieten den Bachelor in 6 Semestern an. Dadurch 
fällt ein Semester an Vorlesung weg und das Praxissemester. Über den 
Sinn des Praxissemesters kann man sich eh streiten. Andere Fh´s bieten 
den Bachelor auch in 7 Semestern an. Da is dann an den Vorlesungen kaum 
ein Unterschied zum Diplom. Also ma schön den Ball flachhalten.
Das neue System mögen wohl die Wenigsten. Schade ist es nur, dass einige 
Dipl.-Ings. hier einen auf pralli machen......

Autor: Justus Skorps (jussa)
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Marco G. schrieb:

> Außerdem ist das "grandiose" Diplomstudium kaum anders als das des
> Bachelors.

Genau, deswegen dauert bei uns ein BA auch nur 6 Semester im Vergleich 
zu den 10 Semestern bei Diplom...

Autor: Marco -. (Gast)
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Wenn du richtig gelesen hättest, hättest du bemerkt, dass es auf Fh´s 
bezogen war....

Autor: Kai (Gast)
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Wir wir sehen, ist der "Master" gerade noch soviel wert, wie der frühere 
FH!

no comment

Autor: // (Gast)
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wo haste die Grafik denn geklaut?

Autor: Kai (Gast)
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Aus einenm PDF! Mein Prof ist Mitglied eines Beitrates der 
Hochschulrektorenkonferenz. Dort gibt es eine Gruppe, die versucht, die 
alten Abschlüsse wiederherzustellen und Bologna rückgängi zu machen!

Autor: Paul (Gast)
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>Bachelor = 3 Jahre
>Ing. (FH) DDR = 3 Jahre

>Alles andere ist doch Erbsenzählerei :oP

Du scheinst nicht zu wissen, was in einem (Fach)abi bereits drangekommen 
ist. Die Inhalte, die beim beim Bachelor bereits in Klasse 11 und 12 
gelehrt wurden, gingen beim Fachschuling zeitlich vom Ingenieurstoff ab. 
Fächer wie Sport, Deutsch, Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen 
werden beim Bachelor im Abi gelehrt. Beim Ing. (grad.) erst im Studium.
Die 3 Jahre beim Bachelor stehen dann ausschließlich für Ingenieursachen 
beginnend ab Niveau Klasse 12 zur Verfügung. Nach Deiner Rechnung müßte 
man beim Fachschuling 2 Jahre für das Fachabi, das er ja auch erhielt, 
abziehen. Dann hieße es der Vergleich 1 Jahr FS-Ing. und 3 Jahre 
Bachelor. DIe Differenz ist dieselbe. Der Bachelor ist 3/5 eines 
TH-Diplomes der DDR!

Bsp. Mathe: Dinge wie Integral-/Differentialrechnung, Vektorrechnung, 
Kombinatorik, Beweis mittels vollst. Induktion, Konvergenzen, Anfänge 
der Matrizenrechnung sind Stoff der EOS/des Abi und kein 
Hochschulstoff!. Das kann ein Bachelor bereits zu Beginn des Studiums. 
Der Ing. (grad) mußte das erst lernen.

Autor: // (Gast)
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Dann wären die die jetzt den Bachelor+Master machen aber voll am Arsch 
hier in Dtl. würde ich mal sagen wenn das durchkäme...

Autor: // (Gast)
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Mein Beitrag war auf Kais bezogen

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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@Paul
Erbsenzähler :D

Autor: Paul (Gast)
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Vergessen: Und wenn es noch 100mal hingeschrieben wird: Ing. (FH) ist 
reine Erfindung. Diesen Begriff hat es nie gegeben. Es gab den Ing. (im 
Osten) und den Ing. grad. (im Westen). Beides Fachschulabschlüsse. Durch 
diesen Abschluß bekam man erst die fachgeb. Hochschulreife, die man zur 
Aufnahme eines Studiums an einer FH oder Uni benötigt!

Und auch Dipl.-Ing. (FH) hat nichts mit dem Ing. zu tun, trotz 
Einigungsvertragsmauscheleien. Dipl.-Ing. (FH) heißt Klasse 12 und 4 
Jahre an einer FH, also einer Hochschule.

PS.: Ein Bachelor an der FH geht entweder 6 Sem. mit einem 
Praxissemester, 7 Semester mit einem Praxissemester oder in seltenen 
Fällen (Architektur) auch 8 Semester mit 1 Praxissemester. Nur letzterer 
ist mit dem FH-Diplom identisch.

Autor: Kai (Gast)
Datum:

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Die Master und Bachelor sind doch momentan im Arsch, weil jeder nach 
Diplomingenieuren fragt. Im Ausland sind die Deutschen auch nur mit 
Diplom gefragt: Master und Bachelors haben die doch selber wie Heu.

Autor: Paul (Gast)
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>@Paul
>Erbsenzähler :D

Wenn 2 Jahre Bildungsdefizit Erbsenzählerei ist, sollte man auch den 
Hauptschul- und Realschulabschluß bzw. den Realschulabschluß und das G12 
Abi gleichsetzen. Sind auch nur jeweils 2 Jahre Unterschied. Klasse 8 = 
Klasse 10 = Klasse 12 (Axiom): alles Erbsenzählerei. LOL
Bescheißt mal nicht den Bachelor um seine Leistung! Für den Img. grad, 
hätte er schon vor 2 Jahren aufhören können. Außerdem ist 
Fachschulniveau was anderes als (Fach)hochschulniveau. Die Exmaraten 
sprechen da Bände. Mit Klasse 10 besteht wohl kaum einer einen Bachelor 
oder das FH-Diplom! Beim Ing. grad. war es die Regel.

Autor: Bachelor (Gast)
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so heist es



Akademischen Grad
Bachelor of Engineering
-Kurzform: B.Eng.-

Der Absolvent ist berechtigt, die Berufsbezeichnung "Ingenieur" gem.

Art. 1 Abs. Nr. 1a IngG (BayRSV, S.6) zu führen

Nürnberg den

Autor: Paul (Gast)
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Das haben auch nur Leute angezweifelt, die keine Ahnung haben oder 
mobben wollen.

Autor: B.Urner (Gast)
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>>>>BTW:
>>>>Selbst wenn du Wirtschaftsingenieurwesen studierst bist du kein
>>>>Ingenieur und darfst dementsprechend auch kein Ingenieur-Büro eröffnen.
>>>>Der Abschluß lautet dann "Diplom Wirtschaftsingenieur" aber eben nicht
>>>>"Dipl-Ing. für xxx"

>>Manchmal kann das, was du nicht kennst, auch existieren.
>>Z.B. die TU-Berlin verleiht den Grad Diplom-Ing auch den
>>W-Ing-Absolventen.

Ok ich hab vielleicht eine Information ausgelassen bei dem Text... Unser 
Prof für Recht sagte, dass einen Dipl-Ing. nur verliehen werden kann, 
wenn mindestens 50% der belegten Fächer (öder vielleicht auch auf die 
Credit-Points bezogen) naturwissenschaftlichen Hintergrund besitzten 
müssen.

Das war für die Wirtschaftsingenieuere an meiner Hochschule zumindestens 
nicht der Fall (Quote lag wohl bei 40%), und deswegen wird nicht der 
Grad Dipl.-Ing. sonder nur Diplom WiIng verliehen. Was rein rechtlich 
sehr wohl einen Unterschied macht, angeblich!



IMO verhällt es sich so ähnlich ja anscheind auch bei unserem Bachelor 
of Bayern, der sich zwar 'Ingenieur' schimpfen darf (als 
Berufsbezeichnung), aber nicht den offizielen akademischen Grad 
"Dipl.-Ing" trägt. Oder?

Autor: Justus Skorps (jussa)
Datum:

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Marco G. schrieb:
> Wenn du richtig gelesen hättest, hättest du bemerkt, dass es auf Fh´s
> bezogen war....

bitte? du schreibst allgemein über das "Bachelor/Mastersystem" und 
zählst dann später zwei Fälle von Fhs auf...aber nirgendswo deutest du 
auch nur an, dass du auch nur über Fhs sprichst...

Autor: Ein Ing (Gast)
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>Re: Bachelor = Ingenier
>Autor: B.Urner (Gast)
>Datum: 27.08.2009 17:34

------------------------------------------------------------------------ 
--------
>>>>BTW:
>>>>Selbst wenn du Wirtschaftsingenieurwesen studierst bist du kein
>>>>Ingenieur und darfst dementsprechend auch kein Ingenieur-Büro eröffnen.
>>>>Der Abschluß lautet dann "Diplom Wirtschaftsingenieur" aber eben nicht
>>>>"Dipl-Ing. für xxx"

>>Manchmal kann das, was du nicht kennst, auch existieren.
>>Z.B. die TU-Berlin verleiht den Grad Diplom-Ing auch den
>>W-Ing-Absolventen.

>Ok ich hab vielleicht eine Information ausgelassen bei dem Text... Unser
>Prof für Recht sagte, dass einen Dipl-Ing. nur verliehen werden kann,
>wenn mindestens 50% der belegten Fächer (öder vielleicht auch auf die
>Credit-Points bezogen) naturwissenschaftlichen Hintergrund besitzten
>müssen.

>Das war für die Wirtschaftsingenieuere an meiner Hochschule zumindestens
>nicht der Fall (Quote lag wohl bei 40%), und deswegen wird nicht der
>Grad Dipl.-Ing. sonder nur Diplom WiIng verliehen. Was rein rechtlich
>sehr wohl einen Unterschied macht, angeblich!


Ich glaube die TU Berlin ist eine der wenigen, die Dipl.-Ing statt 
Dipl-W-Ing verleihen. Die technischen Fächer sind dabei mind. 50%, 
soweit ich weiss. Vielleicht haben sie auch gerade so gemacht, damit sie 
nicht Dipl-W-ing verleihen müssen. :)

Autor: Paul (Gast)
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>IMO verhällt es sich so ähnlich ja anscheind auch bei unserem Bachelor
>of Bayern, der sich zwar 'Ingenieur' schimpfen darf (als
>Berufsbezeichnung), aber nicht den offizielen akademischen Grad
>"Dipl.-Ing" trägt. Oder?

Natürlich trägt er nicht den akad. Grad. Dipl.-Ing.. Er hat ja seinen 
eigenen akad. Grad, nämlich Bachelor of engineering. Ein Ingenieur ist 
er trotzdem.

Warum sonst gibt es denn unterschiedliche(akademische) Grade, wenn alle 
gleich wären? Grad = Abstufung, Rang. Vgl. Dienstgrad.

Autor: B.Urner (Gast)
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Ist man eigentlich verpflichtet seien -Fach-hochschulabschluß 
entsprechend zu kennzeichnen, bzw ist es Unrecht das (FH) wegzulassen, 
beispielsweise im Lebenslauf (denn da gibt man vermutlich ja sowieso die 
Fachhochschule mit an) oder in Anschriften.

"Dipl.-Ing. an der HTW XY" sagt doch eigentlich auch so alles aus!?

Autor: Gast (Gast)
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@B.Urner
Kannst du machen wie du magst.
ein Ing. grad ist ja auch ein Dipl.-Ing. (fh)
genauso wie sich ein Ing. (FH) auch Bachelor nennen darf.
Ausserdem kann jeder mit Realschulabschluss den Bachelor machen.
Bzw. mit Berufserfahrung teilweise sogar den Master...

Autor: Paul (Gast)
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Auch Dipl.-Ing und Dipl.-Ing (FH) sind zwei unterschiedliche akad. 
Grade, also Ränge. Man täuscht somit den höheren Rang vor. Das ist sogar 
strafbar.

Ing. (grad.)
Dipl.-Ing. (BA)
-------------
Bachelor
Dipl.-Ing. (FH) /HS.-Ing.
Dipl.-Ing./ Master
Dr.-Ing.
Dr.-Ing. habil.

sind alles Ingenieure mit verschiednenen Rängen (hier von niedrig nach 
hoch)
Die Trennlinie unterscheidet zwischen staatl. Titeln (von Fachschulen, 
Akademien) und akad. Graden (von Hochschulen).

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Kannst du machen wie du magst.
>ein Ing. grad ist ja auch ein Dipl.-Ing. (fh)
>genauso wie sich ein Ing. (FH) auch Bachelor nennen darf.
>Ausserdem kann jeder mit Realschulabschluss den Bachelor machen.
>Bzw. mit Berufserfahrung teilweise sogar den Master...

Bei soviel Unfug platzt gleich das Gehirn.

Ein Ing. grad. ist was anderes als ein Dipl.-Ing. (FH). Der Dipl.-Ing. 
(FH) ist ein Hochschulabschluß, der Ing. grad. ein Fachschulabschluß 
(etwas aufgebohrter Techniker). Einen Ing. (FH) gibt es überhaupt nicht, 
das ist Blödsinn, Schwachsinn, Unfug. Der Bachelor ist auch ein 
Hochschulabschluß. Und wo man mit Realschulabschluß einen Bachelor 
machen kann, ist mir schleierhaft. Das ging nur beim Ing. grad. von der 
Fachschule!

Entweder soll ich hier nur aus der Reserve gelockt werden oder ich bin 
hier auf die Dummheit in Natura gestoßen.

Autor: Ohoh (Gast)
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Paul, du regst dich viel zu sehr über Personen auf, die keine Ahnung 
haben und auch nicht wirklich haben wollen gib es auf.

Lass die Deppen doch reden, wette die hälfte der Personen sind 
Studenten, die weit ihre Regelstudienzeit überschreiten werden bzw gar 
nicht erst in den Geschmack eines Dipl-Titels kommen werden weil Sie 
abbrechen müssen oder zwangsumgestuft werden in den so verhassten 
Bachelor Studiengang.

Ich kenne noch keinen Ing.wiss. Bachelor der nicht auf anhieb eine 
Stelle gefunden hat und im Jahresgehalt mehr als 0-2 t€ (bei roundabout 
39 t€ FH gehalt hier in meiner Gegend) hinter den Dipl.-Ing. (FH) 
stehen. Des weiteren sieht es danach aus, dass es bei dem Gehalt nach 2 
Berufsjahren keinen Unterschied mehr gibt.

Gehaltsmäßig scheint demnach ein Bachelor ungefähr 97% des Wertes zu 
besitzen den ein Diplom Ing. (FH) besitzt.

Autor: G. L. (glt)
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Bachelor schrieb:
> Hallo
> hab gerads mein bachelor zegnis abgeholt und da steht exblizit (mit
> Paragraph)
> das ich die Berufsbezeichnung Ingenier führen darf

Scheinbar sind die Anforderungen massivst gesunken.

Autor: Gast (Gast)
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Bachelor ist doch auch von der IHK vergeben!!
Wir haben bei uns 2 Bachelors von der IHK die machen den zusätzlich zum
Meister glaub ich.

Autor: Paul (Gast)
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@Ohoh

Mir geht es doch viel weniger um den Bachelor vs. Dipl.-Ing. (FH) als 
vielmehr um die Unsitte, den früheren Fachschulabschluß Ing. grad. 
still, heimlich und leise unter die Hochschulabschlüsse zu mischen. Die 
Diskussion, daß dieser 3 Jahres Fachschulabschluß  einerseits angeblich 
gleichwertig zum FH-Diplom, andererseits angeblicj gleichwertig zum 
Bachelor sei, wird mit den selben verbohrten Argumenten geführt, wie im 
Thread Techniker vs. Ing. Der Ing. grad, war viel verwandter mit dem 
heutigen Techniker als mit irgendeinem Hochschulabschluß, sei es das 
FH-Diplom oder der Bachelor. Beide werden um ihre Leistung beschissen, 
wenn sie angeblich dem Ing. von der Fachschule gleich sein sollen. Wie 
kann man so naiv sein, daß eine 3jährige Ausbildung nach mittlerer Reife 
zum selben Ergebnis führt, wie ein 3 bis 4 jähriges Hochschulstudium 
nach Klasse 12. Dahinter steht die Behauptung, daß es nur Deppen sind, 
die erst ihr (Fach)abi machen und dann zur FH oder Uni gehen. DIe 
"Überflieger" machen das in 3 Jahren mit Klasse 10. LOL Nach heutigen 
Maßstäben würden nur Promille ein FH-Studium mit lediglich Klasse 10 
bestehen.

Bei einem Bildungsunterschied von 2 Jahren (Bachelor vs. Ing. grad.) 
bzw. 3 Jahren (FH-Diplom vs. Ing. grad.) wird von Erbsenzählerei 
gesprochen. Bringt man in die Diskussion ein, daß der Ing. grad. nur ein 
Jahr Unterschied zum Techniker (bei gleicher Vorbildung und gleichem 
Lehrniveau, nämlich Fachschule) hat, ist hingegen die Empürung groß, da 
ist es dann keine Erbsenzählerei mehr.

Dann noch selbsterfundene Titel wie Ing. (FH) in der DDR setzen der 
Hochstapelei die Krone auf. Die DDR kannte den Ing. (Fachschule), den 
HS.-Ing. (IHS) und den Dipl.-Ing. (TH). Alles andere ist Dummheit oder 
Profilierungssucht auf Kosten heutiger Absolventen. Warum kann man nicht 
zu dem Abschluß stehen, den man damals gemacht hat? Wenn er nur 
Fachschule war, war es nur Fachschule und keine FH (Fach klingt doch 
schön gleich - gelle? ;-))
Der IHSler (HS.-Ing.) ist der einzige der eine Gleichwertigkeit zum 
FH-Diplom zu beanspruchen hat. Die Leistung war ähnlich. So wurde das 
auch im Einigungsvertrag gehandhabt. Der Fachschuling. erhielt sein 
FH-Nachbaudiplom allein aufgrund 3jähriger Berufserfahrung. Konnte man 
die 3 Jahre bis zum Stichtag nicht nachweisen, hieß man auch weiter Ing. 
So gleich kann die Leistung also nicht gewesen sein.  Und daß man 3 
Jahre theoretische Bildung durch 3 Jahre Berufserfahrung ausgleichen 
kann, ist wohl ein schlechter Witz der KMK. Nach der Rechnung müßte ich 
längst  Prof. Dr.-Ing. habil Dr. h.c. sein. LOL

Autor: gagamel (Gast)
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>Fach klingt doch schön gleich - gelle? ;-))

Ja, wie eine Art Steigerung, ist aber praktisch doch eher eine 
Einschränkung:

Siehe Fachabitur! Das Paradoxon der deutschen Bildungspolitik: Die 
FACHSPEZIFISCHE und dennoch ALLGEMEINE HOCHSCHULREIFE!

Unsere Bildung ist im Rückwärtsgang!

Früher hatte man mal die Fachschule eingeführt, für die, die das 
Allgemeine auf der ganzen Breite nicht gepackt haben, dann hat man 
dasselbe mit dem Abi getan und mit der Hochschule ist es dasselbe.

Es gibt nur noch Fachidioten!

Dann fehlt aber die Fähigkeit, über den Tellerrand zu schauen.

Autor: Michel (Gast)
Datum:

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Hallo,

um der Diskussion auch was hinzuzufügen, hier mal eine Liste
wie die Wertigkeiten der Abschlüsse im Berufsleben gehandelt werden:

Techniker
Bachelor of Eng.
Dipl. Ing. (FH)
Dipl. Ing. = Master

Interessant ist ja, dass nun der Ma und Ba der Fachhochschulen auch 
gesetzlich dem der Unis gleichgestellt sind.

An alle Proll Ingenieure hier:
Macht euch nicht über die Bachelors lustig.
Inzwischen kann man nirgends mehr auf Diplom studieren.
Es bleibt einem also keine Wahl den Bachelor als Zwischenstufe zum 
Master mitzunehmen.

Gute Orthographie ist zwar schön und auch nicht von Nachteil im 
Berufsleben, ein Ing. muss aber in erster Linie rechnen können.
Dies hier ist kein Forum für Rechtschreibung.

Noch was dazu, der Dipl. Ing an der TU war damals nicht auf 10 Sem. 
angesetzt, das war die Regelstudienzeit, sondern auf 8 Sem..
Also ingesamt auch nicht viel mehr als an den Fachhochschulen.
Die Bildung an den Unis wie Fhs war noch nie ausreichen, das echte 
Wissen kommt meist erst im Berufsleben oder vorher durch besonderes 
persönliches Interesse.

Liebe Grüße

Autor: yannik (Gast)
Datum:

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die liste ist quatsch...
Techniker
Bachelor of Eng.
Dipl. Ing. (FH)
Dipl. Ing. = Master


ein Bachelor of Eng kann genauso viele ECTS haben wie ein Diplom(FH)
sprich es gibt aich 8 sem. bachelor warum sollte der weniger wert sein 
als ein 8sem. diplom(fh)?

-> also ist die liste quatsch!

die wertigkeit hängt von den ECTS bzw Credits ab!
und wenn der bachelor genau so viele hat wie ein diplom(fh) warum sollte 
er weniger wert sein?

Autor: Stefan Kunz (syliosha)
Datum:

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@yannik
Dein Vorredner gibt keine allgemeine Wertigkeit der Abschlüsse an, 
sondern so wie sie im Berufsleben gesehen werden, seiner Meinung nach.
Die Welt ist halt nunmal ungerecht.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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@Yannik:

Wenn der Bachelor 4 Jahre geht und 240 ECTS bringt gebe ich Dir 
uneingeschränkt Recht. Nur wieviel Bachelor sind so gestaltet. Außer 
Architektur aus berufsrechtlichen Gründen kann man 4 Jahres Bachelor mit 
der Lupe suchen.

>>Fach klingt doch schön gleich - gelle? ;-))

>Ja, wie eine Art Steigerung, ist aber praktisch doch eher eine
>Einschränkung:

>Siehe Fachabitur! Das Paradoxon der deutschen Bildungspolitik: Die
>FACHSPEZIFISCHE und dennoch ALLGEMEINE HOCHSCHULREIFE!

Seit wann ist die Fachhochschulereife eine allgemeine Hochschulreife? 
Und zum heutigen Vollabi sei geasgt: Durch die vielen 
Abwahlmöglichkeiten und Neigungskurse kann man auch eigentlich nicht 
mehr von allgemeiner Hochschulreife reden.

Im Kern scheinst Du mein tatsächliches Anliegen noch gar nicht 
verstanden zu haben.

Hier gibt es welche, die ihre Fachschule per os zur Fachhochschule 
machen im Lebenslauf.
Decke mal das Fach- ab. Vielleicht fällt da was auf: Die Fachschule ist 
eine Schule, die man mit Klasse 10 besuchen konnte, die FH eine 
Hochschule (siehr HRG §1), für die man einen Sekundarabschluß Klasse 12 
braucht. Das Niveau ist auch unterschiedlich. Den viel zitierten Ing. 
(FH) aus der DDR hat es nie gegeben, reine Erfindung, das waren 
Fachschulen! Ein Bachelor hat eine um 2 Jahre höhere Vorbildung als 
diese Fachschulabsolventen. Er hat es also gar nicht nötig, mit diesen 
verglichen zu werden.

>Allgemeine auf der ganzen Breite nicht gepackt haben, dann hat man
>dasselbe mit dem Abi getan und mit der Hochschule ist es dasselbe.

Vielleicht solltest Du erst mal die Inhalte einer modernen FH mit den 
Inhalten früherer THen vergleichen. So viel Unterschied ist da nicht 
mehr. Und wie es ein Vorposter schon schrieb: Ein TH-Studium ging zu 
Beginn 3 Jahre, dann mal 5 und zuletzt 4 Jahre! Und eine TH hatte nie 
das Niveau einer TU.

Ich habe ein Vollabi mit 1,8 gehabt bin dann zur FH (die zu Beginn nocht 
TH war). Ich kann nicht behaupten, daß ich dort als Vollabiturient 
unterfordert war. Nur mit Klasse 10 hätte man von Anfang an keinen Stich 
gesehen.

Autor: Ein Ing (Gast)
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>Autor: yannik (Gast)
>Datum: 28.08.2009 08:41

>die wertigkeit hängt von den ECTS bzw Credits ab!
>und wenn der bachelor genau so viele hat wie ein diplom(fh) warum sollte
>er weniger wert sein?

Leider wird das System soweit missbraucht, dass die Credits keine 
Aussage über den Inhalt/Umfang haben. Die Credits werden einfach so 
verteilt dass die erzielte Summe zusammenkommt. Sprich: Ein Fach mit 5 
Credits kann drei mal soviel anspruchsvoll als ein anderes Fach auch mit 
5 Credits.

Autor: Paul (Gast)
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1. Wofür meinst Du gibt es einen Akkreditierungsrat?
2. Dieses Problem besteht schon von Anbeginn der Universitäten, 
Fachhochschulen und früher THen. Wie rechtfertigtst Du die Vergabe von 5 
ECTS für ein Sülzfach in einem Laberstudium an der Uni, während man an 
der FH ein wesentlich anspruchsvolleres Fach in einem 
technisch/mathematischen Fach auch mit 5 ECTS belegt? Man kann mit sehr 
geringem intellektuellen Kenntnissen in einem LAberfach zum hoch 
angesehenen Dr. kommen, während man in anderen anspruchsvolleren 
Studiengängen beim Bachelor rumeiert, obwohl für diesen Bachelor 
vielleicht mehr Intellekt vonnöten ist. Daß die Studiengänge 
unterschiedliches Niveau über die Grenze FH/Uni hinweg haben, ist wohl 
unbestritten (siehe Studierendensurvey Uni Konstanz).

Autor: Ein Ing (Gast)
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1. Akkreditierungsrat? Na die akkreditieren :) Davon gibt es auch 
mehrere. Vielleicht braucht man ein Akkreditierungsrat für alle 
Akkreditierungsräte.

2. Das Problem besteht auch unter den Unis, unter den FHs usw. Und ich 
meine nicht unterschiedliche Studiengänge. Z.B. Mathe 1 im Studiengang A 
hat 5 Credits bei Uni X aber 6 Credits bei Uni Y.

Oder dieselbe Uni, aber 2 Studiengänge: Mathe 1 ist für Studiengang A 5 
Credits, aber für Studiengang B 6 Credits. Dabei werden dieselbe VL und 
Klausur für beide durchgeführt.


Mit SWS war damals zumindest noch die Präsenzzeit vergleichbar.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Michel schrieb:
> Noch was dazu, der Dipl. Ing an der TU war damals nicht auf 10 Sem.
> angesetzt, das war die Regelstudienzeit, sondern auf 8 Sem..
> Also ingesamt auch nicht viel mehr als an den Fachhochschulen.

Wo sollen die 8 Semester herkommen, wenn 10 Semester als 
Regelstudienzeit festgelegt sind?

Autor: gagamel (Gast)
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> Gute Orthographie ist zwar schön und auch nicht von Nachteil im
> Berufsleben, ein Ing. muss aber in erster Linie rechnen können.

2 Punkte dazu:

1) Wir mussten an der Uni perfekte Laborberichte abgeben und im Abi 
ebenfalls perfekt schreiben. Schwächen führten zu schlechteren Noten und 
im schlimmsten Fall zu Problemen in einem Fach. Wer kein Abi machte oder 
an einer Hochschule studierte, wo das nicht relevant war, hatte es 
einfacher. Wir hatten in der E-TEchnik mehrfach den Fall, dass Klausuren 
runtergewertet wurden.

Schon deshalb sind die Abschlüsse  nicht vergleichbar und viele BA und 
FH relativ besser bewertet.

2) Wenn man an der Uni studiert / Abi macht, hat man breitere Fächer. 
Man muss also auch Aufmerksamkeit auf Dinge lenken, die man nicht so gut 
kann. Das kostet auch Notenpunkte.

> Dies hier ist kein Forum für Rechtschreibung.

Wer sich bemüht, der kann es und wird dann auch in einem Forum vernüftig 
schreiben. Tippfehler sind wieder was anderes. In der Industrie ist es 
aber nur scheinbar so, dass O nicht benötigt wird: Wenn man 
Pflichtenhefte abgibt, die von Fehlern nur so wimmelne, wird man vom 
Kunden nicht ernst genommen.


> Noch was dazu, der Dipl. Ing an der TU war damals nicht auf 10 Sem.
> angesetzt, das war die Regelstudienzeit, sondern auf 8 Sem..
> Also ingesamt auch nicht viel mehr als an den Fachhochschulen.

Nein!

FH waren zu meiner Zeit 6 Semester + Diplom + Studienabeit + Praxis in 
den Ferien. Regelstuedienzeit = 7.  Nun hatm an ein komplettes 
Praxissemester draus gemacht und rechnet 8.

Uni waren schon immer 8 + lange Diplomarbeit + lange Studienarbeit, 
Praktika in den Ferien. REgelstudienzeit =9

Die FH mussten im Schnitt 20% überziehen, die Unis im Schnitt 30-40%

So sieht es aus!

Die frühen Jahrgänge Uni mit den heutigen Mastern in einem Topf zu 
werfen ist Äpfel mit Zwergbirnen vegleichen.


>Bacher = Ingenieur

Das sehe ich genau so, aber mit dem implizierten negativen touch: Der 
Bachelor ist in meinen Augen kaum mehr, als der diplomlose Ingenieur. 
Diese Grafik

Beitrag "Re: Bachelor = Ingenier"

verschönt das sogar noch!

Autor: Paul (Gast)
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>1. Akkreditierungsrat? Na die akkreditieren :) Davon gibt es auch
>mehrere.

Du meinst die Akkreditierungsagenturen. Der Chef dieser Agenturen ist 
besagter Rat.

Das Problem bestand auch schon zu SWS-Zeiten. Da gab es das Unidiplom 
mal nach 10 Semestern, mal nach 9 oder 8. Im Agraringenieurwesen verlieh 
man zeitweise ein voll promotionsberechtigtes Unidiplom schon nach 6 
Semestern.

In den 50er Jahren studierte man 6 Semester an der Uni zum Dipl.-Lehrer. 
Ein solcher 6 Semesterlehrer ist heute Dr. paed. habil.!

An den FHen sieht es ähnlich aus. Während die meisten das FH Diplom nach 
8 Semestern mit 1 Praxissemester vergaben, wie von der KMK empfohlen, 
gab es Exoten, die 2 Praxissemester anboten oder aber nach 7 Semestern 
bereits den Titel vergaben. Ach ja, der Staat hat es dann schließlich 
noch verschenkt.

Und trotzdem ist Deutschland noch wesentlich Leistungshomogener als 
viele Hochschulen im Ausland. Wie sonst erklärt sich eine Akademikerrate 
von 70% in den skandinavischen Ländern? Ein deutscher Bachelor ist sich 
wesentlich besser als viele internationale Bachelor und die FH brauch 
sich vor vielen Studiengängen im Ausland nicht verstecken, die dort ganz 
selbstverständlich als universitär  gelten.

Autor: P. S. (Gast)
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Kurz: Die alten Abschluesse hatten international immer ein bekannt gutes 
Ansehen, die Vergleichbarkeitsprobleme sind nicht geloest worden, im 
Gegenteil, jetzt wird das hohe Niveau noch nicht mal mehr mit einem 
anderen Abschluss ausgezeichnet. Hat's wirklich gebracht, das neue 
System.

Autor: Daniel (Gast)
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>>Autor: yannik (Gast)
>>die liste ist quatsch...
>>Techniker
>>Bachelor of Eng.
>>Dipl. Ing. (FH)
>>Dipl. Ing. = Master
>>ein Bachelor of Eng kann genauso viele ECTS haben wie ein Diplom(FH)
>>sprich es gibt aich 8 sem. bachelor warum sollte der weniger wert sein
>>als ein 8sem. diplom(fh)?

an der fh an der ich war, wurde ein jahr nach mir auf bachelor zeugs 
umgestellt... als begleiterscheinung wurden die lektionen pro woche 
reduziert, und dafür die ferienwochen erhöht... sprich weniger 
lektionen, weniger ects...

Autor: uni student (Gast)
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das Problem bei der ganze Sache ist ja das viele Leute so denken wie 
hier geschrieben wird, sprich "Bachelor ist nix wert". Ich habe nach 
einem 7 semestrigen FH Studium auch einen Bachelorabschluss bekommen. 
Ich bin davon überzeugt das wir FH-Bachelor-Absolventen den FH Dipl.Ings 
nicht in so viel nachstehen wie allgemein behauptet wird. Doch das geht 
ja in die Köpfe der Unwissenden nicht hinein. Allein aus diesem Grunde 
mach ich nun an einer Uni einen "echten" Dipl.Ing Abschluss. Dann kann 
mir keiner mehr nachsagen mein Abschluss taugt nix.

Autor: yannik (Gast)
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natürlich steht der typische 7sem. bachelor- den Diplom in nichts nach.
die fh hier in der gegend haben beim Diplom(fh) 8sem. gehabt und 2 
Praxis Semester - das Praxis semester auf Facharbeiter ebene fehlt (das 
dürfte nicht so entscheidend sein - zumal ein groß teil der leute an der 
fh den weg über Berufsausbildung + bos/fos  genommen hat und zumindest 
diese Praktikum auch beim diplom(fh) sich sicher anrechnen lassen hätte 
können)


die erste fh bei der ich nachgeschaut hat bietet 8sem. bachelor- für 
Wirtschaftsingenieur an.
http://www.hs-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1001584...

Autor: Bachelor2009 (Gast)
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Hi,

also, ich bin ja an einer Berufsakademie(Inzwischen duale Hochschule).
Da dauert die ganze Sache ja eh nur 3 Jahre und war dann früher Dipl. - 
Ing(BA) oder so.
Wir bekommen 210 Creditpoints am Ende, was einem Bachelor mit 7 Semester 
entspricht, wenn ich das richtig verstanden habe.

Na ja, jedenfalls ist es so, das sich vom Stoff kaum was geändert hat.
In Physik und Mathe wurden ein, zwei Randgebiete weggestrichen, die 
aber, wenn man sich die alten Klausuren so angeschaut hat eh nie darin 
vorkamen.

Wundert ja eigentlich auch keinen, da es ja letztes Jahr noch den Dipl. 
- Ing(BA) gab und dieses Jahr den Bachelor.

Im sechsten Semester hat der Studiengangsleiter dann entschieden, daß 
wir 15 Stunden mehr Leistungselektronik samt Laboren haben müssten.
Zusätzlich mussten wir noch eine komplette Vorlesung aus dem fünften 
Semester nachholen, da derjenige, der sie halten wollte abgesprungen 
ist.
Da war was los, ich bin froh, daß ich in keiner Klausur durchgefallen 
bin und jetzt den Kopf für die Arbeit frei habe!

Ich will damit sagen, daß man jedenfalls an der DHBW Mannheim den 
Bachelor auch net geschenkt bekommt.
Ich habe den Eindruck, daß manche das glauben.
Außerdem hatten wir überwiegend nur Dozenten von der FH Mannheim und der 
FH Kaiserslautern, und wenn man die Klausuren verglich, dann waren die 
identisch.

Ok, was am Bachelorsystem einfacher ist, ist die Tatsache, daß es Module 
gibt, was bedeutet, daß Klausuren manchmal verrechnet werden.
So hab ich z.B. Signale und Systeme mit 4,4(Ich hatte echt einen 
verdammt schlechten Tag gehabt, dabei hab ich das wirklich alles 
verstanden, aber na ja, es gibt halt auch mal Blackouts) mit einer 1,7 
aus Regelungstechnik I im Folgesemester ausgeglichen, wo man im 
Diplom-Studiengang hätte nachschreiben müssen.

Auf der anderen Seite hat man dann aber auch wieder den Vorteil, daß man 
die Praxisphase dazwischen hat und sich nochmal voll und ganz auf das 
Fach konzentrieren kann, da hätte ich dann sicherlich irgendwas mit 2 
geschafft.
Denn an der DHBW kommt ja noch immer dazu, daß man an einem Tag 
Vorlesung und am nächsten Tag gehen schon die Klausuren los, die 
Praktika hat man ja auch zwischendrin, es ist halt immer alles sehr 
knapp, was die Zeit betrifft.
Ich weiß nicht, wie das an der FH ist, aber da ein Laboringenieur von 
der FH Mannheim ein wenig geschockt war, als er gehört hat, wie das bei 
uns so läuft wird man ein wenig mehr Zeit haben zum Lernen?

Wobei ich trotzdem denke, daß das Niveau an der FH höher ist.
ICh glaube nicht, daß Studienkollegen im sechsten Semester ernsthaft 
fragen, obs egal ist, wie man einen Widerstand in eine Platine lötet, 
natürlich könnte es auch sein, daß es solche Heuler überall gibt, wer 
weiß?^^

Autor: Andreas Fischer (chefdesigner)
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Ich kann nur sagen, dass ich heil froh bin, dass ich noch ein 
ordentliche Unidiplom habe.

Autor: Gast X (Gast)
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"al abgesehen davon, dass ich persönlich einen Bachelor-"Abschluss" auch
nur als Studiumsabbruch ansehe: Solange im Zeugnis nix von Dipl.- oder
(grad) oder sowas steht, sondern nur Berufsbezeichnung Ingenier, lasst
ihm doch den Quark..."

Was ist das denn für eine unqualifizierte Einstellung.

BAchelor ist übrigens der Abschluss, akademische Grad. Die 
Berufsbezeichnung Ingenieur führen zu dürfen ist wieder etwas anderes.
Am besten mal nachlesen wer die Berufsbezeichnung führen darf.

"Wenn 2 Jahre Bildungsdefizit Erbsenzählerei ist, sollte man auch den
Hauptschul- und Realschulabschluß bzw. den Realschulabschluß und das G12
Abi gleichsetzen."

Es geht aber primär um den Stoff und die Inhalte an der 
Ausbildungsstätten wenn man die FH und die frühere Ingenieurfachschule 
vergleichen will.
Die allgemeinbildende Schulen sollte man außen vor lassen. Auch wenn 
hier höhere Grundlagen gelegt wurden und werden, macht es wenig Sinn 
dies bei einem Vergleich mit einzubeziehen, da es um die beruflichen 
Ausbildungen geht.


"IMO verhällt es sich so ähnlich ja anscheind auch bei unserem Bachelor
of Bayern, der sich zwar 'Ingenieur' schimpfen darf (als
Berufsbezeichnung), aber nicht den offizielen akademischen Grad
"Dipl.-Ing" trägt. Oder?"

Natürlich. Weil der akademische Grad etwas anderes ist als die 
Berufsbezeichnung.

Autor: Willi S. (Gast)
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Also ich sage es ganz ehrlich! Ein Bachelorabschluss in 
Ingenieurswissenschaften ist schon was. Das darf man nicht vergessen.
Jeder, der kein Bachelorstudium gemacht hat, behauptet, dass dieser 
Abschluss nichts wert wäre und man es als Studiumsabbruch sehen sollte 
etc.

Ich bin da anderer Meinung. Es brechen sehr viel mehr Studenten das 
Bachelorstudium ab als das Masterstudium. Der Grund liegt auf der Hand. 
Ein Bachelorstudium ist ein Aussortierverfahren auf der Uni, dass 
wirklich nicht leicht zu schaffen ist. Mein Bachelorstudium der 
Telematik hatte 130 Semesterwochenstunden bzw. über 200 ETC's
Das Masterstudium ist ein Klacks dagegen. Das hatte samt Diplomarbeit 
nur ca. 70 Semesterwochenstunden. Also was ist dann schwieriger??? Die 
Prüfungen im Master sind eine reine Formsache. Die sind wirklich keine 
Kunst mehr. Im Bachelorstudium dagegen hagelte es nur so von 
kommissionellen Prüfungen.

Also sollte man einen Bachelorabschluss nicht unterschätzen. Das ist 
meine Meinung!

lg,
Willi

Autor: Projektleiter (Gast)
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> Bachelorstudium gemacht hat, behauptet, dass dieser Abschluss nichts
> wert wäre und man es als Studiumsabbruch sehen sollte etc.

Ich denke, wir sind uns alle darüber einig, dass ein Bachelostudium sehr 
wohl etwas wert ist - gerade in Technik - und auch kein Studienabbruch 
ist.

Dennoch ist es eine Verknappung dessen, was mal 100% waren. Heute liegt 
die Latte wohl einfach tiefer.

> Es brechen sehr viel mehr Studenten das Bachelorstudium ab als das
> Masterstudium. Der Grund liegt auf der Hand.

Du siehst da ebr den falschen Grund, denke ich! D gehts davon aus, dass 
alle gleich begabt sind und eine hohe Abbruchrate von dem 
Schwierigkeitsgrad herrühren muss. Das ist Mitnichten so!

Der Uni-Pfad, wenn man das mal so nennen darf, wird von einer anderen 
Gruppe betreten, die aufgrund höherer Begabung die Befähigung hat und 
(vielleicht durch ein als leicht empfundenes Abi) auch sieht und sich 
den Master zutraut. Würde diese Gruppe vermehrt ins Bachelor drängen, 
täten sie es auch locker(er) bestehen.

> Ein Bachelorstudium ist ein Aussortierverfahren auf der Uni,
das Masterstudium ist ein noch viel ärgeres Aussortierverfahren.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Willi S. schrieb:
> Ich bin da anderer Meinung. Es brechen sehr viel mehr Studenten das
> Bachelorstudium ab als das Masterstudium. Der Grund liegt auf der Hand.
> Ein Bachelorstudium ist ein Aussortierverfahren auf der Uni, dass
> wirklich nicht leicht zu schaffen ist. Mein Bachelorstudium der

Das Bachelorstudium ist so ein Aussortierverfahren, wie es auch schon 
das Grundstudium bei den Diplomstudiengängen war. Und es ist, genauso 
wie das Grundstudium, Voraussetzung für den Masterstudiengang bzw. das 
Hauptstudium.

Es ist auch nicht unbedingt ein Indikator für besonders hochwertige 
Bildung, wenn sehr viele Leute abbrechen. Das kommt halt immer auf die 
Gründe für das Abbrechen an und die Leute, die abbrechen...

Autor: Willi S. (Gast)
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Ja! Dieser Meinung bin ich auch!
Natürlich ist ein Bachelorstudium Voraussetzung für ein Masterstudium.
Ich muss aber noch sagen, dass ich lieber ein Diplomstudium gemacht 
hätte, als ein Bachelor- und Masterstudium. Der Grund dafür ist, dass 
sehr viele neue und vorallem schwierige LV's, VU's, KU's in den 
Studienplan genommen wurden. Daher glaube ich kaum, dass die neue 
Regelung die durchschnittliche Studiumszeit verkürzt. Aber wie sagt man 
so schön? Man lernt fürs Leben und nicht fürs Studium!

lg,
Willi

Autor: MaschBauer (Gast)
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yannik schrieb:
> natürlich steht der typische 7sem. bachelor- den Diplom in nichts nach.
> die fh hier in der gegend haben beim Diplom(fh) 8sem. gehabt und 2
> Praxis Semester - das Praxis semester auf Facharbeiter ebene fehlt (das
> dürfte nicht so entscheidend sein - zumal ein groß teil der leute an der
> fh den weg über Berufsausbildung + bos/fos  genommen hat und zumindest
> diese Praktikum auch beim diplom(fh) sich sicher anrechnen lassen hätte
> können)
>
>
> die erste fh bei der ich nachgeschaut hat bietet 8sem. bachelor- für
> Wirtschaftsingenieur an.
> http://www.hs-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1001584...

Ich muss yannik hier vollkommen recht geben.
Ich war Student an der HS Karlsruhe und hab dort Maschinenbau studiert.
Bin einer der letzten die dort ihren Abschluss als Dipl. Ing. (FH) 
gemacht haben.
Wenn man sich nun mal die Lehrinhalte anschaut die ich hatte, und die 
die Bachelor nach uns haben ist dort kein Unterschied zu erkennen. Ich 
spreche jetzt aber nur vom Lehrinhalt. Die Regelstudienzeit bei mir 
betrug 8 Semester, bei den Bachelors 7 Semester. Der Unterschied liegt 
hier allerdings nur darin, dass ich 2 Praxissemester zu absolvieren 
hatte, die Bachelors aber nur eins.

Und um noch einen persönlichen Kommentar abzugeben: Jeder der der 
Meinung ist, dass ein Bachelor aus Prinzip kein Abschluss ist, hat 
meiner Meinung nach keinen Abschluss verdient, denn das zeugt von 
Unreife.

Wir befinden uns aktuell in einem Umbruch, was die Abschlüsse betrifft. 
Das ist eine schwierige Zeit, da keiner weiß, was in Zukunft anerkannter 
sein wird.

Um noch eine rethorische Frage in den Raum zu werfen: Wer sagt, dass ein 
Diplom Ingenieur in 10 Jahren international noch anerkannt ist?

mfg

Autor: Gast (Gast)
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Re:

Der Uni-Pfad, wenn man das mal so nennen darf, wird von einer anderen
Gruppe betreten, die aufgrund höherer Begabung die Befähigung hat und
(vielleicht durch ein als leicht empfundenes Abi) auch sieht und sich
den Master zutraut. Würde diese Gruppe vermehrt ins Bachelor drängen,
täten sie es auch locker(er) bestehen.


Ich glaube da hat jemand das System nicht verstanden.
Die jenigen die den Master machen wollen müssen zuvor den Bachelor 
machen.
Dag gibt es keine Auswahl ob man Maser oder Bachelor macht.
=> die von dir beschriebene Gruppe macht auch einen Bachelor und nicht 
direkt den Master

Autor: Micha S. (ernie)
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Michael S. schrieb:

Moin Moin,

> Willi S. schrieb:
>> Ich bin da anderer Meinung. Es brechen sehr viel mehr Studenten das
>> Bachelorstudium ab als das Masterstudium. Der Grund liegt auf der Hand.
>> Ein Bachelorstudium ist ein Aussortierverfahren auf der Uni, dass
>> wirklich nicht leicht zu schaffen ist. Mein Bachelorstudium der
>
> Das Bachelorstudium ist so ein Aussortierverfahren, wie es auch schon
> das Grundstudium bei den Diplomstudiengängen war. Und es ist, genauso
> wie das Grundstudium, Voraussetzung für den Masterstudiengang bzw. das
> Hauptstudium.

und nicht jeder der seinen Batchelor schafft, darf seinen Master machen.
Zu Diplomzeiten reichte ein bestandenes Vordiplom. Also mit 'ner 4,0
durchs Vordiplom und man durfte sein Hauptstudium antreten.
Bis vor kurzem war es bei uns so, das man seinen Batchelor mit 
mindestens
"gut" (2,5) und in der ECTS-Bewertungsskala mindestens in der Gruppe "B"
sein musste.
Mittlerweile haben sie das auf "befriedigend" (3,5) und einem "C" in der
ECTS-Skala geaendert.
Das heist, selbst wenn der Student seinen Batchelor mit 3,5 schafft,
ist nicht sicher, daß er auch zum Master antreten darf.
Wenn er Pech hat sind 65% seiner Mitstudenten besser und er schaffts
nicht in die Gruppe "C".
Das ist schon ein bischen härter als beim alten Diplomstudiengang.
Grüße,

Michael

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Michael Schulz schrieb:
> und nicht jeder der seinen Batchelor schafft, darf seinen Master machen.

Auch so eine völlig verrückte Maßnahme, die den Output an gut 
ausgebildeten Ingenieuren künstlich begrenzt.

> Das ist schon ein bischen härter als beim alten Diplomstudiengang.
> Grüße,

Naja, ob nun 3,5 oder 4,0 macht nicht den riesigen Unterschied. Das 
hängt ja alles auch vom Schwierigkeitsgrad der Prüfungen ab. Mal ganz 
abgesehen davon, dass gute Ausbildung nicht einfach dadurch garantiert 
wird, dass man stark filtert. Damit erreicht man nur, dass die 
Allerbesten durchkommen, aber auch die müssen dann nicht unbedingt 
besonders gut ausgebildet sein.

Autor: Satin (Gast)
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Sorry aber wer nen Batchelor mit 3,5 macht ist wohl Opfer der 
Fachkräftetrommel geworden. 2,5 sollte minimal angepeilt werden, sonst 
kann man sich nen Job gleich knicken

Autor: Micha S. (ernie)
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Satin schrieb:

Moin Moin,

> Sorry aber wer nen Batchelor mit 3,5 macht ist wohl Opfer der
> Fachkräftetrommel geworden. 2,5 sollte minimal angepeilt werden, sonst
> kann man sich nen Job gleich knicken

es geht nicht ums arbeiten es geht ums studieren.

Autor: Micha S. (ernie)
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Michael S. schrieb:
> Michael Schulz schrieb:
>> und nicht jeder der seinen Batchelor schafft, darf seinen Master machen.
>
> Auch so eine völlig verrückte Maßnahme, die den Output an gut
> ausgebildeten Ingenieuren künstlich begrenzt.
>
>> Das ist schon ein bischen härter als beim alten Diplomstudiengang.
>> Grüße,
>
> Naja, ob nun 3,5 oder 4,0 macht nicht den riesigen Unterschied. Das
> hängt ja alles auch vom Schwierigkeitsgrad der Prüfungen ab. Mal ganz
> abgesehen davon, dass gute Ausbildung nicht einfach dadurch garantiert
> wird, dass man stark filtert. Damit erreicht man nur, dass die
> Allerbesten durchkommen, aber auch die müssen dann nicht unbedingt
> besonders gut ausgebildet sein.

Wie gesagt, bis vor ein paar Wochen war es 2,5 und B. Und zwischen ner 
2,5
und ner 4 ist schon noch Platz für viele :-)
gruesse,

Michael

Autor: Willi S. (Gast)
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Ok! Bei euch in der BRD ist ja der Numerus Clausus drin! Das gibt es bei 
uns in Österreich (noch) nicht.

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Satin schrieb:
> Sorry aber wer nen Batchelor mit 3,5 macht ist wohl Opfer der
> Fachkräftetrommel geworden. 2,5 sollte minimal angepeilt werden, sonst
> kann man sich nen Job gleich knicken

Kommt ganz darauf an, wie hoch die Anforderungen sind. Bei uns im 
Grundstudium waren keine Fachkräftetrommelopfer, sondern nur Leute, die 
heiß auf E-Technik waren. Trotzdem haben vielleicht 40% aufgegeben und 
der Rest dürfte im Durchschnitt irgendwo bei 3,0 gewesen sein. Hätte man 
damals so eine idiotische Zugangshürde für's Hauptstudium gehabt, hätte 
man eine ganze Menge guter Ingenieure "verhindert". Es ist einfach 
stumpfsinnig, eine zusätzliche Hürde einzuführen, wo doch das 
Hauptstudium bzw. der Masterstudiengang tendenziell eher einfacher wird 
(abgesehen von einigen Krachern, die auch im Hauptstudium noch 
Durchfallerraten von bis zu 75% produziert haben...).

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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Michael Schulz schrieb:
> Wie gesagt, bis vor ein paar Wochen war es 2,5 und B. Und zwischen ner
> 2,5
> und ner 4 ist schon noch Platz für viele :-)

Ich halte eine solche Zusatzhürde für hochgradig stumpfsinnig. Die 
Tatsache, dass die immer weiter nach unten korrigiert wird, zeigt 
zumindest ein wenig Vernunft...

Autor: // (Gast)
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Also 3.5 ist jetzt aber keine wirkliche Hürde würde ich sagen - beim 
Bachelor sind ja auch ein paar praktische Sachen wie Bachelor Arbeit 
usw. dabei die eigentlich immer gute Noten geben und den Schnitt nach 
oben ziehen auch wenn sonst alles nur 3.x und 4.0 gewesen ist ;)

Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
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// schrieb:
> Also 3.5 ist jetzt aber keine wirkliche Hürde würde ich sagen - beim
> Bachelor sind ja auch ein paar praktische Sachen wie Bachelor Arbeit
> usw. dabei die eigentlich immer gute Noten geben und den Schnitt nach
> oben ziehen auch wenn sonst alles nur 3.x und 4.0 gewesen ist ;)

Das ist schon richtig.
Die Möglichkeit hatte man beim Grundstudium nicht, weshalb auch die 
Durchschnittsnoten nicht wirklich vergleichbar sind.

Autor: Paul (Gast)
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>Es geht aber primär um den Stoff und die Inhalte an der
>Ausbildungsstätten wenn man die FH und die frühere Ingenieurfachschule
>vergleichen will.
>Die allgemeinbildende Schulen sollte man außen vor lassen. Auch wenn
>hier höhere Grundlagen gelegt wurden und werden, macht es wenig Sinn
>dies bei einem Vergleich mit einzubeziehen, da es um die beruflichen
>Ausbildungen geht.

Vielleicht sollte man nicht vergessen, daß eine Aufgabe der 
Ingenieurschule darin bestand, mit dem Ing. grad. ein Teilabi zu 
vergeben.

Ein Auszug der allgemeinbildenen Fächer an der Ingenieurschule (Roßwein, 
1985, Schwermaschinenbau, Fachrichtung Baumaschinen)

Marxismus-Leninismus
Sport
Russisch
Deutsch
Kulturtheorie (Ästhetik)
Arbeitswissenschaften
Mathe
Physik
Chemie

Alles wurde auf EOS-Niveau gelehrt, nicht auf Hochschulniveau (v. a. 
Mathe, Physik)!

Dazu kamen noch die Fächer:

Information, Dokumentation, Standardisierung
Konstruktionsgrundlagen
Werkstofftechnik
Automatisierungstechnik
Maschinenelemente
Technologie
Hydraulik
Getriebetechnik
Betrieb von Baumaschinen
Baumaschinenlabor
Übung zur Ing.-Tätigkeit

1 von 6 Semestern war Einführung im Betrieb!

Die zuerst genannten Fächer (außer ML) hat ein Abiturient bereits zu 
Beginn des Studiums an der FH drauf. Diese Zeit muß man von den 3 Jahren 
der Fachschule abziehen! Beim Bachelor stehen die 3 Jahre aufgrund der 
höheren Vorbildung vollständig für Ingenieurfächer zur Verfügung.

Außerdem ist es möglich an der FH bereits vom 1. Tag an auf dem 
mathematischen Niveau Klasse 12 zu lehren. Dazu sollte man mal einen 
Blick in das Standardwerk für E-Technik im Osten "Lunze oder Phillipow" 
werfen. Das waren anerkannte Hochschullehrbücher der DDR für die TH und 
da wurde man schon auf der ersten Seite, also am ersten Tag mit Vektoren 
und Integralen/Differentialen überhäuft, während der Fachschulstudent 
dabei war dieses Abiwissen zu lernen! Dehalb gab es auch spezielle 
Fachschulbücher, die so aufgebaut waren, daß man mit dem Wissen Klasse 
10 anfangen konnte. An den ostdeutschen FHen wurden von Anfang an und 
auch heute noch diese DDR-Hochschullehrbücher zu Grunde gelegt. Mit 
Klasse 10 hätte man am ersten Tag an der FH wie ein Schwein ins Uhrwerk 
geschaut. Die Fachschullehrbücher sind hingegen völlig verschwunden.

Ein Abgänger der 10. Klasse hätte an der FH (auch im Bachelor) nur eine 
Chance im Promillebereich das Studium ohne vorzeitige Exma zu bestehen. 
Die Ingenieurschule hingegen war darauf abgestimmt, den 10. Klässler zum 
Erfolg zu führen. Dort wurden erst mal Teilgebiete aus dem Abi gelehrt, 
was hier als Allgemeinwissen oder gar Erbsenzählerei dargestellt wird.

In Zahlen ausgedrückt: In der Ausarbeitung des Einigungsvertrages ging 
man von einer Arbeitsbelastung von 3800 h an der Ingenieurschule aus. 
Alles darunter wurde als äquivalent zum Techniker eingestuft. Ein 
heutiger Bachelor hat lt. ECTS eine Arbeitsbelastung von 5400 h. Und das 
bei höherer Eingangsbildung.

Außer Acht gelassen habe ich noch den Niveauunterschied. Eine Fachschule 
hat einen geringeren Anspruch, als eine Hochschule. Und die FH ist eine 
Hochschule. Drum darf sie auch akad. Grade verteilen. Der Ing. war ein 
staatl. Abschluß.

Ein Beispiel aus der Realität von heute:
An einer Ostdeutschen FH mit 6400 Studienplätzen kommen auf einen 
Studienplatz 4 Bewerber. Diese werden anhand der Abinote (n.c.) 
ausgwählt. Für ein Fach, das mathematisch recht anspruchslos ist 
(Museologie) liegt der n. c. bei 1,6. Danach fliegen immer noch bis 40% 
der (Fach)Abiturienten aus der FH. Der Ingenieurschulstudent hatte erst 
gar kein Abi. Er hätte nicht mal die Chance, am n. c. Verfahren der FH 
teilzunehmen.

Also warum laßt ihr die Abschlüsse nicht einfach mal so stehen, wie sie 
wirklich waren oder sind, sondern müßt immer Quervergleiche und 
angebliche Gleichwertigkeiten herbeireden?

Der Bachelor ist ein Hochschulabschluß mit mind. 3 Jahren 
Regelstudienzeit und Eingangslevel Klasse 12
Das FH-Diplom ist ein Hochschulabschluß mit 4 Jahren Regelsstudienzeit 
und Eingangslevel Klasse 12
Der Ing. grad. war ein Fachschulabschluß mit 3 Jahren Regelstudienzeit 
und Eingangsniveau Klasse 10.

Das sind die Fakten.

PS.: Und den Ing. (FH) gab es nie. Weder in Ost noch in West!

Autor: Bierbaron (Gast)
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Ich glaub die Dipl.-Ing.(FH) haben einfach Angst vor der breiteren Masse 
der FH Bachelor die den Master machen und somit deutlich höher 
qualifiziert sind als sie selbst.
Dem Unidiplomer kanns egal sein, da sein Abschluss mit dem Master 
gleichgestellt ist.

Autor: Paul (Gast)
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>Ich glaub die Dipl.-Ing.(FH) haben einfach Angst vor der breiteren Masse
>der FH Bachelor die den Master machen und somit deutlich höher
>qualifiziert sind als sie selbst.

Interessant ist, wie der Bachlor das eine Jahr Unterschied zum FH-Diplom 
kleinredet, auf der anderen Seite von deutlich höher qualifiziert 
spricht, wenn er als Master gleicchfalls ein Jahr höher qualifiziert als 
das FH-Diplom.

Bachelor <(kleines Bißchen) FH-Diplom <<<< Master? Jeweils ein Jahr oder 
60 ECTS. An der FH hatte man im FH-Diplom bereits 50% des FH-Masters.

Autor: Thomas B. (detritus)
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Paul schrieb:
> Interessant ist, wie der Bachlor das eine Jahr Unterschied zum FH-Diplom
> kleinredet, auf der anderen Seite von deutlich höher qualifiziert
> spricht, wenn er als Master gleicchfalls ein Jahr höher qualifiziert als
> das FH-Diplom.


Och Mensch... Es ist kein Jahr Unterschied zwischen FH Diplom und FH 
Bachelor! An unserer Hochschule, und die ist kein Einzelfall, ist bei 
der Umstellung nur das erste Praxissemester gestrichen worden, der Rest 
blieb gleich. Und dieses erste Praxissemester ist Leuten mit vorhandener 
Berufsausbildung sowieso erlassen worden.
Hier hat sich also für ~90% der Studenten nix gross geändert, nur gibt 
es jetzt 30 ECTS für das erste Praxissemester weniger.

Der Bologna-Prozess hat uns allen mehr geschadet als genützt(das war 
wohl auch die Absicht dahinter), aber die FH-Abschlüsse sind qualitativ 
nicht schlechter geworden.

Autor: Paul (Gast)
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Bei mir an der FH (HTWK Leipzig) heißt Bachelor 6 Semester incl. 1 
Semester Praxis. FH-Diplom hieß dort 8 Semester incl. 1 Praxissemester. 
Dieses 1 Praxissemester wurde niemandem erlassen, da es eine 
ingenieurmäßige Tätigkeit sein mußte. Außerdem wurde in diesem Semester 
der große Beleg (ca. 70 S.) geschrieben.

Autor: Thomas B. (detritus)
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Und eben das ist das Problem mit den neuen Abschlüssen: Man hat sie 
eingeführt, um die Vergleichbarkeit zu verbessern(zumindest offiziell). 
Offensichtlich ist das nichtmal deutschlandweit der Fall.
Aus deinen Beiträgen lese ich heraus, dass du schon ne Weile als Ing 
tätig bist. Spielt nach einer gewissen Berufserfahrung der ehemalige 
Abschluss überhaupt noch eine Rolle, wenn man sich irgendwo bewirbt?

Autor: Paul (Gast)
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>Spielt nach einer gewissen Berufserfahrung der ehemalige
>Abschluss überhaupt noch eine Rolle, wenn man sich irgendwo bewirbt?

Im öffentlichen Dienst auf jeden Fall. Ansonsten wird schon geschaut, 
was man als Aufgabengebiet in den vorherigen Arbeitspositionen gemacht 
hat. Auch traut man je nach Studienabschluß mehr oder weniger zu. Ich 
als echter FHler muß damit leben, daß einem TUler mehr zugtraut wird. 
Ebenso wird wohl ein Personaler einem FHler mit Abi und 4 Jahren Studium 
mehr zutrauen, als jemandem ohne Abi nach 3 Jahren an einer Fachschule. 
Da ändern Nachdiplomierungsurkunden wenig dran. Hinzu kommt in der 
Region noch, daß hier jeder Personaler weiß, was die 
Vorgängereinrichtungen der FHen einmal waren: THen mit langer Tradition.

Autor: Jürgen (Gast)
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> Spielt nach einer gewissen Berufserfahrung der ehemalige
> Abschluss überhaupt noch eine Rolle, wenn man sich irgendwo bewirbt?

Ja und Nein!

1) Zunächst idas das richtig, was hier über mir steht! UNiabgängern wird 
(völlig zurecht IMHO mehr zugetraut)

2) Ist es aber tatsächlich egal, was man an praktischer Ausbildung 
hatte, wenn man lange im Beruf ist, da das alte eh überlagert wird. Von 
daher ..

3) Ist es wiederum nicht egal, weil an den Hochschulen Theorie 
vemrittelt wird und die druch Praxis nicht ersetzt wird. Im Gegenteil: 
Wer in der richtigen Richung ausgebildet ist, der startet auch auf hohem 
Level und hat dann die Erfahrung in diesen Gebieten.

Fazit: Es ist genau DANN egal, wenn man sich auf eine Tätigkeit bewirbt, 
die der erweiterten Fähigkeiten, die die Uni vermittelt, nicht bedarf 
und die auch keine logistischen hohen Anforderungen stellt, wo das 
"Absolvierthaben der Uni" ein Qualimerkmal ist, also z.B Entwicklung von 
Standardapplikationen, opeative Tätigkeiten und Testen.

Geht es aber ums Forschen (viele Grundlagen gefordert), um das 
Projektleiten (starke Logistik) etc, dann ist das schon sehr relevant.

Geht es z.B. um Aussenwirksames Agieren, dann schauen viele sogar aufs 
Abi und die Englishnoten!!! (und das IMHO ebenfalls zurecht!)

Autor: Gast X (Gast)
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"Beim Bachelor stehen die 3 Jahre aufgrund der
höheren Vorbildung vollständig für Ingenieurfächer zur Verfügung."

Normal wird auch erstmal wiederholt ;-)


"Der Bachelor ist ein Hochschulabschluß mit mind. 3 Jahren
Regelstudienzeit und Eingangslevel Klasse 12
Das FH-Diplom ist ein Hochschulabschluß mit 4 Jahren Regelsstudienzeit
und Eingangslevel Klasse 12
Der Ing. grad. war ein Fachschulabschluß mit 3 Jahren Regelstudienzeit
und Eingangsniveau Klasse 10."

Das bestreitet doch keiner.

"Spielt nach einer gewissen Berufserfahrung der ehemalige
Abschluss überhaupt noch eine Rolle, wenn man sich irgendwo bewirbt?"

Ein Rolle spielt er schon noch, natürlich. Allerdings je nach Job eine 
mehr oder weniger große. Die Berufserfahrung ist ebenfalls sehr viel 
wert, manchmal auch mehr als ein Abschluss.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Normal wird auch erstmal wiederholt ;-)

Wiederholen ist was anderes als erst mal lernen. So eine Wiederholung 
ist in spätestens 4 Wochen abgeschlossen. Außerdem gibt es Vorkurse. 
Fest steht, daß ein Fachschulabschluß trotz 3 Jahre BE nicht zum 
Hochschulabschluß mutiert. Weder zum Bachelor noch zum FH-Diplom. Alles 
andere sind die selben Argumentationen, die ein Techniker auch führt. 
Hinter dem Bachelor steckt wesentlich mehr Leistung als hinter dem Ing. 
grad. von der Fachschule.

Autor: Jürgen (Gast)
Datum:

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Wenn ich das so lese, kommt mir immer mehr der Verdacht, das jede 
Hochschule (und auch jeder Student ??) etwas anderes und Bachelor 
und/oder Master versteht, kann das sein?

Die einen haben 8 Sememster Theorie, die anderen noch ein Praxissemester 
(Pausensemester ?) zusätzlich und andere haben es mittendrin oder was 
... einige verleihen den Titel nach "mindestens" 3 Jahren, andere nach 
"maximal" 3 Jahren, sonst Rauswurf... dann ist wohl  "Master Uni" 
ungleich "Master FH" und "Bachelor Uni" ungleich "Bachelor FH"?

Wo ist denn dann bitteschön diese neue Vergleichbarkeit?

Früher gab es den Dipl.-Ing. (Uni) mit 9 Semestern (real 13) und den 
Dipl.-Ing. (FH) mit 7 Semestern (real 9)- fertig war die Laube.


> Bachelorstudium ... als Studiumsabbruch sehen sollte
Ah, ein neuer Titel: Der Diplomingenieur S.A. :-)

Autor: Gast (Gast)
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natürlich ist das so! die wollen europaweit vergleichbare abschlüsse, 
dabei gibts nichmal in 2 nachbarstädten in D vergleichbare abschlüsse 
und auch innerhalb einer uni/fh hängts letztendlich vom prof ab was du 
lernst und wie gut du abschneidest (hab ich vor kurzem leider die 
erfahrung machen müssen)..da vergleichbarkeit zu verlangen is so weit 
von der realtiät wie wir vom nächsten sonnensystem!

Autor: Paul (Gast)
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>noch ein Praxissemester (Pausensemester ?)

An einer ordentlichen FH hast Du dort ingenieurmäßige Tätigkeiten mit 
Praktikumsbericht abzuliefern (20 Wochen).
Ich hatte Planarantenne für 12,5 GHz zu designen. Zusätzlich wurde in 
dieser Zeit der Große Beleg mit einem Umfang von ca. 70 S. geschrieben.

>dann ist wohl  "Master Uni" ungleich "Master FH" und "Bachelor Uni" ungleich 
>"Bachelor FH"?

Noch schlimmer ein Bachelor (Uni) != Bachelor (Uni) und ein Bachelor(FH) 
!= Bachelor (FH) und Bachelor (FH) != Bachelor (Uni). Jeder macht seins.

Die KMK hat es einfach versäumt exakt den Bachelor zu definieren. Da 
heißt es, er kann zwischen 6 und 8 Semester gehen, muß mindesten 180 
ECTS bringen. Den 8semesttigen Bachelor gibt es fast gar nicht, außer in 
Architektur. Dort war das Problem, daß zur Aufnahme in die 
Architektenkammer ein mindestens 8sem. Studium gefordert war. DIe ersten 
6 bzw. 7 sem. Bachelor hatten da ein Problem. Sie studierten 
Architektur, durften dann aber nicht Architekt sein. Drum haben die FHen 
dort wieder wie beim FH-Diplom auf 8 Semester aufgestockt.

>> Bachelorstudium ... als Studiumsabbruch sehen sollte
>Ah, ein neuer Titel: Der Diplomingenieur S.A. :-)

Na manche Dipl.-Ing. TH von früher sollten mal den Ball flach halten. 
Für was damals teilweise! promotionsberechtigte Diplome verteilt wurden, 
gäbe es heute gerade mal den Bachelor! (HfV-> SBW, Agraring.). Und der 
Ing. grad. hat gar kein Recht, über den Bachelor zu lästern. Er hatte 
gerade ein Fachabi, mit dem er an einer Hochschule (FH/Uni) in seinem 
Fach anfangen durfte.

Autor: Gast X (Gast)
Datum:

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"Fest steht, daß ein Fachschulabschluß trotz 3 Jahre BE nicht zum
Hochschulabschluß mutiert. Weder zum Bachelor noch zum FH-Diplom. Alles
andere sind die selben Argumentationen, die ein Techniker auch führt."

Das hat ja auch keiner gesagt.

"Und der
Ing. grad. hat gar kein Recht, über den Bachelor zu lästern. Er hatte
gerade ein Fachabi, mit dem er an einer Hochschule (FH/Uni) in seinem
Fach anfangen durfte."

Lästern kann man theoretisch über wen und was man will.
Das Fachabi hat nichts damit zu tun ob ein Ing. grad. etwas über den 
Bachelor sagen darf. Wenn dann gehts um den Berufsabschluss.
Vermische doch nicht immer die allgemeinbildenden mit den 
berufsqualifizierenden Abschlüssen.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Wenn dann gehts um den Berufsabschluss.

Und auch hier reicht der Ing. grad. nicht an den Bachelor ran. Ein 
Bachelor wurde in einer Bildungseinrichtung, die vom Lehrniveau über der 
Fachschule ist, ausgebildet. Oder denkt ihr der Bachelor braucht die 
Physik und Mathe Klasse 12 nur aus Jux und Dollerei? Außerdem wurde beim 
Ing. grad. eine ganze Menge Zeit dazu verwandt, das Teilabi zu erlangen. 
Diese Zeit fehlte für berufsrelevante Inhalte. Ing. grad. war ein 
Mischmasch aus Teilabi und Studium zum Ing. Also das in 3 Jahre 
gequetscht, wofür ein Bachelor 5 Jahre Zeit hat. Einzige Lösung: Es 
wurde da was weggelassen.

Der Ing. grad. war dasselbe Klientel mit gleicher Vorleistung wie beim 
Techniker. Klasse 10 und Berufsausbildung. Einziger Unterschied: Der 
Ing. grad. ging ein Jahr länger mit dem Hinweis, daß beim Ing. grad noch 
1 Semester Einführung in den Betrieb dabei war, beim Techniker nicht. 
Wieso also schafft ein Technikerstudent mit gleicher Vorbildung nur den 
Techniker, der Ing.-grad. Student ist so übertoll und macht in effektiv 
1/2 Jahr länger einen Abschluß, der sich mit einem Hochschulabschluß 
messen will? Mit anderen Worten: Waren die Ing. grad. Studenten 
Überflieger? Alle Techniker oder Bachelor nur schwer von Begriff? Ihr 
kanzelt Euch vom Techniker ab, wollt aber gleichzeitig wie ein Bachelor 
gewertet werden. Aus welchem Grund?

3 Jahre sind nicht gleich 3 Jahre. Da spielt Vorbildung (Mathe, Physik) 
und auch das Lehrniveau eine Rolle. Sonst wäre eine 3jährige 
Facharbeiterausbildung auch gleich zum Ing. grad. Und das ist sie wohl 
nicht.

Hätte die DDR schon den Bachelor gekannt, hätte man zur Aufnahme einen 
EOS/BmA- Abschluß oder den Abschluß der Ing.-Schule vorausgesetzt, so 
wie es auch beim TH/IHS-Studium gefordert war. Nochmal: Der Bachelor ist 
vom Niveau nicht Ing. grad., sondern 3/5 TH-Diplom! Es ist ein 
Hochschulabschluß, den man an einer Fach h o c h schule oder Uni machen 
kann und nicht an einer Fachschule.

Autor: Gast X (Gast)
Datum:

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"Wieso also schafft ein Technikerstudent mit gleicher Vorbildung nur den
Techniker, der Ing.-grad. Student ist so übertoll und macht in effektiv
1/2 Jahr länger einen Abschluß, der sich mit einem Hochschulabschluß
messen will? Mit anderen Worten: Waren die Ing. grad. Studenten
Überflieger? Alle Techniker oder Bachelor nur schwer von Begriff? Ihr
kanzelt Euch vom Techniker ab, wollt aber gleichzeitig wie ein Bachelor
gewertet werden. Aus welchem Grund?"

Ich weiß ja nicht wo dein Problem liegt, da hier niemand gesagt hat, der 
Techniker=Bachelor oder der Ing. grad. = Dipl. Ing. (FH) oder sowas.

" Jahre sind nicht gleich 3 Jahre. Da spielt Vorbildung (Mathe, Physik)
und auch das Lehrniveau eine Rolle. Sonst wäre eine 3jährige
Facharbeiterausbildung auch gleich zum Ing. grad. Und das ist sie wohl
nicht."

Stimmt, es geht nicht allein um die Zeit, sondern auch um die 
vermittelten Lerninhalte.
Algemeinbildende Absschlüsse lassen sich nur bedingt mit 
berufsqualifizierenden vergleichen.

Autor: Rolf (Gast)
Datum:

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Paul du hast ja Recht! Ich bewundere deine Hartnäckigkeit mit der du 
immer wieder den selben Sachverhalt neu darstellst.
Nochmal: du hast vollkommen Recht!

Allerdings sind diese "gekauften" Abschlüsse nun mittlerweile mind. 19 
Jahre alt. D.h. ein damaliger Ing.grad. hat inzwischen mind. 19 Jahre 
Berufserfahrung und hat sich beruflich weiterentwickelt oder er hat 
diese Berufserfahrung nicht und sitzt zu Hause mit Hartz IV.

In beiden Fällen interessiert der damalige Abschluß keine Sau mehr!

Autor: gagamel (Gast)
Datum:

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Zwischen den bachelnden Technikern und den technischen Bachelorn steht 
es hiermit 5:4  Die Techniker haben Aufschlag zum Satzgewinn,

Autor: prof dr hc ing (Gast)
Datum:

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In der Krise ist es besonders wichtig auch die allerkleinsten 
Unterscheidungsmerkmale hervorzuheben. Warum soll z.B. meine Firma bloß 
einen Ing. nehmen, wenn sie fürs gleiche Geld einen Doc. haben kann?

Autor: Paul (Gast)
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>Ich bewundere deine Hartnäckigkeit mit der du
>immer wieder den selben Sachverhalt neu darstellst.

Man beachte den Verlauf dieses Threads. Ich habe nicht damit wieder 
angefangen, sondern Gast schrieb:

>>Bachelor ist doch sowas wie ein Ing. (FH) in der DDR war oder?

Daraufhin habe ich den Unterschied erklärt. Außerdem hat sich auch in 
der Tageszeitung (LVZ) die Unsitte eingespielt, ganz selbstvertändlich 
die Fachschule als FH zu bezeichnen. Dann wird aus dem Ing. (FS) der 
Ing. (FH), den es aber nur in der Fantasie gibt.

Anhand der Reaktionen läßt sich schon erkennen, daß nach dem Versuch 
durch die KMK, den Ing. grad. auf dem Papier zum Dipl.-Ing. (FH) zu 
machen, jetzt der Versuch weiter geht, den Ing. grad. zum Bachelor 
gleich zu reden. Der Bachelor scheint wirklich zum Sündenbock zu 
mutieren. Von unten kommen Begehren der Gleichwertigkeit (Techniker, 
Ing. grad.), von oben wird durch die Altabschlüsse getreten. Viele, die 
den Bachelor heute machen, sind so jung, daß man ihnen den Bären mit der 
Gleichwertigkeit vielleicht aufdrücken kann. Auf Kosten ihrer erbrachten 
Leistung.

Autor: Marco -. (Gast)
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Hallo
ich hab mal eine ganz andere Frage. Hier sind ja bestimmt einige, die in 
der Industrie in Forschung/Entwicklung oder ähnlichen Gebieten arbeiten. 
Wie seht ihr denn und vielleicht auch euer Vorgesetzter die Sache mit 
den Bachelorn? Werden Stellen die früher für Dipl.-Ing´s waren heute mit 
Bachelorn besetzt oder eher mit Mastern? Die Profs an der Fh denken, 
dass ein Bachelor Aufgaben in der Forschung/Entwicklung bewältigen kann 
aber sie wissen nicht wie die Industrie es sieht, da jetzt erst die 
ersten Bachelors bei uns fertig werden. Deshalb würd ich gern ma eure 
Meinung wissen und auch wie es in euren Betrieben aussieht.

Gruß Marco

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Bachelor: Entwicklung ja, Forschung eher nein. Und die Personaler sind 
oftmals mit ihren Wissen um Abschlüsse Jahre zurück. Manche können das 
Wort Bachelor nicht mal richtig schreiben und denken noch in Strukturen 
von 1972.
Außerdem wollen die ihren eigenen Abschluß herausstellen. Es ist immer 
interessant, mal im (ungfakten) Lebenslauf des Personalers /Chef zu 
schauen, wenn es denn geht. Man wird erstaunt sein.

Bestes Beispiel ist ein Bäckermeister, der nur Lehrlinge mit Abitur 
nimmt. Frage an den Herrn Meister: Hast Du selber Abi?

Autor: Onkel Kapott (Gast)
Datum:

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Der Bachelor of Science, z. B. in Elektrotechnik, macht dich zum 
Ingenieur, aber nicht zum Diplom-Ingenieur. Was ein Ingenieur ist und 
was nicht, ist ohnehin nicht klar definiert. Man streitet sich auch wie 
die Kesselflicker darüber, ob Informatik Ingenieure sind oder nicht. 
(Siehe Wikipedia, Ingenieurswissenschaft)

Dem Inschenör ist nichts zu schwör.

Autor: Nox (Gast)
Datum:

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Erstens 3jahre ist erstman NULL aussagekräftig sondern die Anzahl an 
Vorlesungsstunden Projekten ect.... Also haben hier schnmal 80% kein 
Plan.

Zweitens es gibt kein Diplom mehr, villeicht nch hier und da aber es ist 
rum, also hört auf Birnen mit Äpfeln zu vergleichen, vergesst das Diplom 
einfach, Ende!

Drittens ein masterstudium kann man zur Zeit nur dann machen wenn man 
entweder ein Bachelor ODER ein Diplom hat und das mit mindestens Gut, 
was die wenigsten haben, somit sind und werden Master rar sein.

Viertens es wird also zum größten Teil nur Bachelor geben, stellt sie 
ein und gebt ihenen Arbeit oder wählt ne neue Bundesregierung die das 
Diplom wieder einführt aber BITTE reitet nch auf dem Bachelor rum der 
das selbe gelernt hat wie ein Dipl. Nur ein Jahr kürzer und bis 20uhr in 
der FH hocken musste..... Bitte lasst den Schrott

fünftens wer Rechtschreibfehler findet bekommt ein bienchen....

Autor: B Eng (Gast)
Datum:

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Und vorallem was ist der untersied zwischen Dipl Ing (FH) und einem B. 
Eng
da gibts gar keinen das einzige was weggefallen ist ist ein praktisches 
Studien Semester.

Autor: Bachelor Student kurz vor Abschluss (Gast)
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Also ich muss auch mal was dazu sagen. Ich bin meiner Meinung nach an 
einer sehr guten Hochschule (ehemals FH) und war einer der ersten vom 
neuen Bachelor (nicht der alte!). Mein Bachelor geht 7 Semester, mit 
Praxissemester, das ich hervorragend bei IBM absolviert habe und wo ich 
nun jederzeit willkommen bin, weil die sehr zufrieden mit mir waren. Ich 
war der einzige Bachlor dort! Alles Dipl-Ing gewesen.

Auf was ich hinaus wollte, wir haben genau die gleichen Vorlesungen wie 
die Dipl. Leute, die gleichen Profs, und die Klausuren mit denen wir 
lernen, sind alles welche aus den Vorjahren, als es noch keine Bachelor 
gab. Außerdem sitzen bei uns teilweise auch noch Dipl. drin, das heißt 
wir hören die exakt gleichen Vorlesungen und schreiben die gleichen 
Klausuren. Die sitzen aber nicht bei uns, weil die schlecht sind, nein 
das liegt einfach an der Politik des Bachelors, bei der man verschiedene 
Fächer nach vorne gezogen hat. Also statt dass wir die im 8. Semester 
wie bei den Dipl. hören, kommen die ins 4.

Also bitte hört einfach damit auf zu behaupten, dass alle Bachelor 
scheiße sind und die Diplomer die besten und fähigsten seien. Wir haben 
nahezu den selben Abschluss. Die einzigen Fächer die bei uns 
rausgeflogen sind, sind welche die man auch nicht mehr wirklich braucht 
(analoge PLL, hallo?!). Das Wissen ist das gleiche und ein 
Praxissemester fällt weg.

Den einzigen Nachteil sehe ich im extremen Zeitdruck. Man hat durch die 
Verkürzung des Studiums weniger Zeit den Stoff richtig zu verarbeiten. 
Meiner Meinung nach braucht es viel Zeit bis dieser sich festgesetzt 
hat. Das hat nichts mit pauken zu tun, das ist nun mal so und erfordert 
eben Zeit und Übung (Übungen haben wir zu genüge, viele Labore, 
Studienarbeiten, freiwillige Hiwi Stellen).

Ich bin übrigens im 7. Semester und studiere Nachrichtentechnik. Ein 
Semester habe ich absichtlich mehr einkalkuliert, damit ich mir mehr 
Zeit für die Prüfungen und mein Privatleben nehmen kann. Das konnte ich 
nämlich in den letzten 3 Jahren überhaupt nicht.

Autor: Justus Skorps (jussa)
Datum:

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Bachelor Student kurz vor Abschluss schrieb:

>
> Also bitte hört einfach damit auf zu behaupten, dass alle Bachelor
> scheiße sind und die Diplomer die besten und fähigsten seien. Wir haben
> nahezu den selben Abschluss.

das gilt vielleivht bei euch, aber längst nicht überall..bei uns dauert 
ein BA 6 Semester, das Diplom hat 10 gedauert...

Autor: Prof.Dr.ing.habil.Dipl.Wirt-ing.Dr.mult.h.c. Alois (Gast)
Datum:

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von einem Privatleben kannst du dich als Ingenieur verabschieden, 
deswegen ist hörner abstoßen angesagt im Studium. Zumindest war das im 
Diplom so , scheint ja übel zu sein, das das jetzt nichtmal mehr im 
Studium möglich ist wegen Bachelor.
Da werden reihenweise zukünftige psyschische Wracks herangezüchtet, die 
dann mit 40 in der Psyschatrie landen.

Bin ich froh noch zu diplomzeiten den abschluss gemacht zu haben...

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

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> Drittens ein masterstudium kann man zur Zeit nur dann machen wenn man
> entweder ein Bachelor ODER ein Diplom hat und das mit mindestens Gut,
> was die wenigsten haben, somit sind und werden Master rar sein.
> stellt sie ein und gebt ihenen Arbeit

Bloss, wer will denn so einen schlechten Bachelor ?

Das ist ja, als ob man früher einen Studienabbrecher nach dem Vordiplom 
eingestellt hätte, der nur einen Notenschnitt schlechter als 2 bekommen 
hat.

Ja, manche von denen mussten nicht Taxifahrer werden, aber willst du so 
jemandem die Konstruktion einer Brücke, eines Hochdruckbehälters, eines 
selbstlenkenden Autos anvertrauen ?

Akzeptiert einfach, daß inhaltlich und rechtlich nur der Master dem 
Diplomstudiengang entspricht und der Bachelor nur eine Vorstufe dazu 
ist. Andere Länder hatten keine FH und brauchten auch Hilfeakademiker, 
also Bachelors = Junggesellen. Der Doktor ist der Ph.D., nicht schon der 
Master.

Ob man als selbständiger (und selbstverantwortlicher) Architekt, 
Bauingenieur oder sonstwas arbeiten kann hat man nicht ohne Nachzudenken 
und Guten Grund auf 4 Jahre Ausbildungszeit festgelegt. Man hat nicht 
verboten, daß jemand weniger lange lernt, z.B. 3 Jahre wie es jeder 
Lehrling, äh, Auszubildende in Lehrberufen macht, nur selbständig den 
Titel Ingenieur lässt man diese Leute nicht führen damit sie eben NICHT 
ein Ingenieurbüro aufmachen ohne jemanden als Chef zu haben, der etwas 
mehr gelerht hat, als ein Lehrling. Wenn ein Bachelor 4 Jahre dauert, 
dann darf er auch Ing sein.

Ja, die aktuelle Umsetzung des Bachelor und Masterstuiengangs ist 
gepfuschter Unfug, wie auch die Umsetzung des 12-jährigen Abis, es 
besteht wohl Vorsatz seitens der Politiker es möglichst schlecht, 
unorganisiert und chaotisch zu machen, aber daß Deutschland seinen 
bisherigen Diplomabschluss nun Master nennt und sein bisheriges 
Vordiplom bzw. FH-Abschluss als Bachelor tituliert, ist ebensowenig 
verkehrt, wie zu den international üblichen 12 Jahren Schulzeit 
zurückzufinden, denn das deutsche Bildungswesen war nicht weltweit gut, 
wie von den verblendeten Philologenverband behauptet, sondern langatmig 
und schlecht.

Leider haben die, die für das Schlechte verantwortlich waren, auch die 
Umorganisation in Master/Bachelor/12Jahre organisiert, daher haut ihnen 
als Studenten bei den Demos ordentlich auf die Köpfe. Man kann 12-Jahre 
 Bachelor  Master auch gut und problemlos organisieren, damit der 
spätere Absolvent wirkich die Wahl hat. Aber bei uns scheitert es ja 
schon an der Gesamtschule, man selektiert lieber Kinder im Alter von 10 
in menschenverachtende Schubladen "Versager" "geht so" "Überflieger" und 
hält das für ein Schulsystem, an statt wie praktisch alle anderen Länder 
der Welt die Kidner machen zu lassen, und selbst zu gegebener Zeit 
entscheiden zu lassen, ob sie in der 10 Klasse aufhören wollen mit 
Realschulabschluss oder die SekII dranhängen mit dem Ziel der Uni.

Autor: Tom (Gast)
Datum:

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>Drittens ein masterstudium kann man zur Zeit nur dann machen wenn man
>entweder ein Bachelor ODER ein Diplom hat und das mit mindestens Gut,
>was die wenigsten haben, somit sind und werden Master rar sein.


Ich bin der Meinung, dass der überwiegende Teil der Absolventen (Diplom 
v Bachelor) wohl eher mit gut bis sehr gut die Hochschule verlässt. Also 
wird es entsprechend, besonders zukünftig einige Msc. geben.

Autor: Jubelperser (Gast)
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auf meinem Zeugnis, Maschinenbau Bachelor steht 2,7 ECTS Grade A. 
Geschafft in 6 Semestern an einer TU.
Für den Master reichts trotzdem nicht ...

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Der Bachelor of Science, z. B. in Elektrotechnik, macht dich zum
>Ingenieur, aber nicht zum Diplom-Ingenieur.

Teilweise richtig. Dipl.-Ing. wie Bachelor sind die Niveaugrade der 
Ausbildung.

Ingenieur war früher auch ein Niveaugrad (3 Jahre Fachschule nach Klasse 
10 und Berufsausbildung). Gleichzeitig ist Ingenieur der Oberbegriff 
über alle Niveaugrade. Ein Ing. (Niveaugrad) ist also auch ein Ing. 
(oberbegriff). Der Bachelor ist auch ein Ing. (oberbegriff) aber nicht 
der "Ing." (von der Fachschule)!

Zum Bachelor:

Den Bachelor gibt es in 3, 3,5 und 4 Jahren Regelstudienzeit. Das 
FH-Diplom ging in dem meisten Fällen 4 Jahre mit 1 Praxissemeseter. Es 
ist aufgrund vieler Mobber verständlich, daß sie der Bachelor wie ein 
Ertrinkender an das FH-Diplom klammert mit der Aussage, das ist dasselbe 
nur bis 20 Uhr! Anders ausgerdückt, waren die Diplomer an der Fh nur 
Gammelstudenten. Das stimmt nicht. Die Aussage muß lauten: Ein Bachelor 
ist nur dann dem FH-Diplom gleichwertig, wenn er 4 Jahre mit 1 
Praxissemester geht. Alles andere ist eine unfaire Abwertung der 
Altabschlüsse, den die KMK explizit mit der Stellungnahme von 1999 
ausschloß:

"Durch die Neueinführung der akademischen Grade nach §19 HRG darf es 
nicht zu einer Abwertung der Altabschlüsse nach §18 HRG kommen. Der 
Master ist gleichwertig dem universitärem Diplom. Das FH-Diplom 
entspricht dem 4jährigen!!!!! Bachelor honours."

Autor: Steffen (Gast)
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Und was ist mit den FH Diplomen, die 8 Semester mit 2 Praxissemesen 
hatten`?
Sind das keine richtigen FH Diplome?

Autor: MaWin (Gast)
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> Und was ist mit den FH Diplomen, die 8 Semester mit 2 Praxissemesen
> hatten`? Sind das keine richtigen FH Diplome?

Die sind überqualifiziert,
würde derjenige sagen, deine deine Bewerbung ablehnt.

Autor: Steffen (Gast)
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Häh?

Autor: Paul (Gast)
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>Und was ist mit den FH Diplomen, die 8 Semester mit 2 Praxissemesen
>hatten`?
>Sind das keine richtigen FH Diplome?

Deshalb schrieb ich in den meisten Fällen, diese Konstellation ist eher 
die Ausnahme. Das sind so die Geburtsfehler der FH, die manchmal noch 
mitgezogen werden. Eigentlich ist es Beschiß am Studenten.

PS: Auch ein Uni (TH)-Diplom in ET gab es schon nach 9 Semester oder gar 
nach 8 Semestern.

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

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Ich kenne hier in BaWü eigentlich nur Fachhochschulen mit diesem (Ex) 
Modell. Und das der Ruf der FHs in BW schecht ist habe ich noch nie 
gehört.

Mir geht es auch gar nicht über Bachelor vrs. Dipl Ing.

ich halte nur die Vergleicherei für überflüssig.

Das fehlende Semester macht einen FH Ingenieur gegenüber dem Bachelor 
nicht haushochüberlegen (zumindest nicht einem Bachelor von der FH)

Das der Bachelor zu einem UNI Diplom nicht vergleichbar ist, steht 
ausser Frage, aber auch das FH Diplom war mit einem UNi Diplom nicht 
vergleichbar.

Ob jemand nun ein Guter Ingenieur ist, oder nicht hat meiner Ansicht 
nach nichts mit dem Abschluss zu tun. Denn mal ehrlich, wieviel % 
brauchen wir aus unserem Studium? 10 ? 15? 20?
Der Rest ist persönliche Begabung und Fleiß und natürlich die 
Bereitschaft neues zu lernen und sich einzubringen.
Bachelorstudenten sind sicherlich nicht dümmer als Ihre Kolegen die 
durch die "Gnade der früheren Geburt" noch in den Dipl studiengang 
rutschten

Insofern kann ich das Bachelor Bashing hier im Forum nicht 
nachvollziehen, genausowenig aber die Gleichmacherei

Autor: Paul (Gast)
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>Insofern kann ich das Bachelor Bashing hier im Forum nicht
>nachvollziehen, genausowenig aber die Gleichmacherei

Genauso will auch ich verstanden werden.

in Sachsen gibt es fast ausschließlich das FH-Diplom mit 8 Semestern 
incl. 1 Praxissemester. An meiner FH waren das auch 8-1. Der bachelor an 
dieser FH geht 6 Semester incl. 1 Praxis. Also da tut es mir leid, ich 
kann das Gleichgerede da nicht verstehen. 2 Semester wurden beim 
FH-Diplom nicht einfach vergammelt. An meiner FH kann ich das sogar mit 
SWS belegen.

Also um niemandem weh zu tun: Der Bachelor ist nur dann gleichwertig, 
wenn die Kombination Theorie- und Praxissemester gleich sind. Für 
Sachsen gesprochen ist nur der 8sem. Bachelor mit 1 Praxissemester 
gleich.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

> Deshalb schrieb ich in den meisten Fällen, diese Konstellation ist eher
> die Ausnahme. Das sind so die Geburtsfehler der FH, die manchmal noch
> mitgezogen werden. Eigentlich ist es Beschiß am Studenten.

Das ist mal wieder grenzenloser Stuss. Du tust hier immer so, als 
wuerdest du dich unheimlich gut mit den ganzen Abschluessen auskennen, 
dabei bist du auch nur auf deine persoenlichen Erfahrungen fixiert.

Autor: STPE (Gast)
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FH Bachelor ist nicht anderes als Vordiplom uni

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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STPE schrieb:
> FH Bachelor ist nicht anderes als Vordiplom uni

Das Uni-Vordiplom dauert sieben Semester? Interessant.

Autor: MaWin (Gast)
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> Das Uni-Vordiplom dauert sieben Semester?

Bei denen, die dann die Uni schmissen, schon, denn dann war das Bafög 
alle und die Scheine noch nicht da.

Autor: Steffen (Gast)
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genau hier sehe ich den Unterschied.
Nach dem Uni Vordiplom hast du nur Mathe und Physik gemacht, wegen mir 
auch noch ein wenig theoretische Elektrotechnik und Systemtheorie.

Praxisrelevanteres Wissen wie es im Hauptstudium vermittelt wird fehlt 
noch komplett...

An der FH sieht das anders aus, da hier seit je her was Grundlagen 
angeht dünnere Bretter gebohrt werden, und bereits in den ersten 6 
Semestern mehr praxisrelevantes vermittelt werden kann

Autor: STPE (Gast)
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ihr hapt ja keine ahnung ein moderner bachelor besteht aus 5 theorien
semester 1 praktisches und 1 für die abschlusarbeit

und das uni vordiplom aus 4 theirie semester

Autor: Steffen (Gast)
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Das Semester für die Thesis ist wohl auch ehr ein Gerücht, in 
Geisteswissenschaften wird hier das dünnbrett gebohrt, und die Thesis in 
2 Monaten abgehandelt (Uni Roststock macht das auch in ET so) an anderen 
Unis und FHs wird dagegen entweder vorgezogen was das Zeug hält oder ein 
Semester angehängt für die Thesis

Autor: Horst (Gast)
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Übrigens hab ich neulich im Lidl so ein Angebot gesehen, dass man dort 
seinen Bachelorstudium machen kann. [...]

Aus meiner ehemaligen Klasse waren einige geistig so dünn besetzt, dass 
die den Realschulabschluss gerade so geschafft haben. Jetzt 'Studieren' 
die an einer Uni. [...]

Mensch Leute, der Abschluss Bachelor ist bei Weitem nicht mehr das, was 
er noch vor ein paar Jahren war. Man kann sich nach bestehen des 
Bachelors sowas von aufgeilen, dass man einen Hyper-duper-abschluss hat, 
aber dann trotzdem keinen Job bekommt. Der Titel ist von Jahr zu Jahr 
immer weniger Wert, je mehr Leute Ihn bekommen. (Vorallem für 'was').

Demnächst biete ich dann einen Studiengang als 'Manager for 
Facility-Refactoring (FH)' an. Wobei die Klobürste bei der 
Immatrikulation übergeben wird und die ersten 5 Semester auf 
öffentlichen Toiletten mit Praxisbezug durchgeführt werden. Übrigens 
steht hier das 'FH' für Freiwillige Hilfe.

Sorry für die drastische Darstellung. Aber ich denke hier gibt es genug 
Bedarf zum Diskutieren.

Autor: Horst (Gast)
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Ah, keine Antwort mehr. Ich glaub ich hab den Thread gesprengt.

Autor: STPE (Gast)
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du hast da schon Recht

Autor: Bachelor Student kurz vor Abschluss (Gast)
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STPE, arbeite bitte erst mal an deiner Grammatik und mache nicht auf 
dicke Hose. Manchmal sollte man einfach nur die Fresse halten.

Ich halt mich jetzt hier raus. Es ist schon richtig, dass ein guter 
Ingenieur nicht an seinen Titeln, sondern an seinem Können bewertet 
werden sollte. Nach dem Studium geht meiner Meinung die Lernerei erst 
richtig los. Im Studium lernt man größtenteils nur, wie man mit 
Problemen umgeht und wie man an diese rangeht, um sie möglichst gut zu 
lösen. Die gelernte Theorie ist nützlich, aber auch nur ein Bruchteil 
von dem was noch auf einen zukommt.

Der Thread gehört geschlossen.. Reine Zeitverschwendung!

Autor: STPE (Gast)
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>Jubelperser (Gast)
>Datum: 22.11.2009 13:51

>auf meinem Zeugnis, Maschinenbau Bachelor steht 2,7 ECTS Grade A.
>Geschafft in 6 Semestern an einer TU.
>Für den Master reichts trotzdem nicht ...


wo ist dein Problem

http://www.fernuni-hagen.de/mathinf/studium/studie...


Zugangsvorraussetzung sollte da ja wohl jeder erfüllen

Zugangsvoraussetzungen für den Master-Studiengang Elektro- und 
Informationstechnik ist der im Studiengang Elektro- und 
Informationstechnik erworbene akademische Grad „Bachelor of Science“ 
oder ein in einem gleichwertigen Studiengang an einer anderen Hochschule 
erworbener mindestens gleichwertiger Abschluss mit der Note „gut“ (bis 2 
,5) oder besser oder eine dazugehörige Abschlussarbeit mit der Note 
„gut“ (bis 2 ,5) oder besser.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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2,7 > 2,5

Autor: STPE (Gast)
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oder er hat in der Bachelorarbeit besser wie 2,5 abgeschlossen

oder seh ich das falsch

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Ähm, jeder hat wohl eine bessere Abschlussarbeit als 2,5... naja so 
gesehen kann dann jeder an der Fernuni Hagen einen Master machen?

Autor: STPE (Gast)
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eben sag ich doch und wer in der bachelor thesis  schlechter als 2,5 hat 
kann
sowieso einpacken

Autor: Paul (Gast)
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>Übrigens hab ich neulich im Lidl so ein Angebot gesehen, dass man dort
>seinen Bachelorstudium machen kann. [...]

>Aus meiner ehemaligen Klasse waren einige geistig so dünn besetzt, dass
>die den Realschulabschluss gerade so geschafft haben.

Überdenk mal Deine Aussage. Das Angebot im Lidl ist die Neuauflage der 
guten alten Berufsakademie. Hierzu war und ist ein Abitur nötig. Deine 
geistig dünn gesäten müssen entweder das Abi machen oder dürfen nicht an 
der BA anfangen. Und wenn einer das Abi im 2. Bildungsweg auf legalem 
Wege schafft, habe ich nichts dagegen.

Autor: Knobikocher (Gast)
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Bachelor = Ingenieur

An der FH Hannover bald realität...

Autor: Traurig (Gast)
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das das nicht einheitlich geregelt ist

Autor: yannik (Gast)
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ja, zb in mv ist die rechtslage ganz klar
"(1) Die Berufsbezeichnung ,,Ingenieur/Ingenieurin“, im Folgenden 
Ingenieur genannt, darf nur führen,

   1. wer einen berufsqualifizierenden Hochschulabschluss eines Studiums 
einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung einer 
deutschen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule...."

und da der bachelor der erste berufsqualifiierende grade ist - ist er 
berechtigt sich ing. zu nennen

Autor: VanderPauw (Gast)
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Was regt ihr euch eigentlich so auf? In allen anderen Staaten die schon 
immer den Bachelor hatten werden die Absolventen auch engineers genannt 
und keiner hat ein Problem damit...

Ich mache grad mein Praktikum in den USA und hier  ist es völlig normal 
nach dem Bachelor (graduation!) als Ingenieur anzufangen zu arbeiten...

Ja und seinen PhD hat man hier auch schon teilweise mit 25/26 
BUHUUUUHUH.

Nur mal so um den deutschen Horiziont ein bisschen zu erweitern (von 
einem Diplom-Studenten).

Autor: S. B. (Gast)
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> Ich mache grad mein Praktikum in den USA und hier  ist es völlig normal
> nach dem Bachelor (graduation!) als Ingenieur anzufangen zu arbeiten...
USA hat ja weniger hohe Ansprüche (mal abgesehen von MIT,etc.); deswegen 
holen die ja auch die Mathematiker,etc. von Übersee, weil sie selbst 
nicht in der Lage sind entsprechende Leute im eigenen Land zu finden.
Und wir führen jetzt die Standards des gelobten Landes an - wie lustig 
das noch werden wird kann man ja an der Rechtsschreibung ablesen.

Autor: S. B. (Gast)
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Rechtschreibung - ich passe mich slowly but confidently auch als 
denglisch an.

Autor: Martin (Gast)
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... auch die Mathematiker,etc. von Übersee ...

Quatschkopf: siehe z. B. Andrew Wiles.

Autor: VanderPauw (Gast)
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S. B. schrieb:
>> Ich mache grad mein Praktikum in den USA und hier  ist es völlig normal
>> nach dem Bachelor (graduation!) als Ingenieur anzufangen zu arbeiten...
> USA hat ja weniger hohe Ansprüche (mal abgesehen von MIT,etc.); deswegen
> holen die ja auch die Mathematiker,etc. von Übersee, weil sie selbst
> nicht in der Lage sind entsprechende Leute im eigenen Land zu finden.
> Und wir führen jetzt die Standards des gelobten Landes an - wie lustig
> das noch werden wird kann man ja an der Rechtsschreibung ablesen.

Darum geht es doch überhaupt garnicht. Fakt ist, dass der Bachelor dort 
als "engineer" gesellschaftlich sogenannt und behandelt wird und ihr 
kaggt euch hier an wegen irgendwelchen Gesetzen und Zeugnissen.....

Autor: S. B. (Gast)
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Selber Quatschkopf, der ist britischer Mathematiker, kommt aus aus GB, 
also Europa!
http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Wiles

Autor: S. B. (Gast)
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> wird und ihr kaggt euch hier an wegen irgendwelchen Gesetzen und
> Zeugnissen....
das liegt hier leider am Förderalismus und der Länderhoheit und insofern 
hast Du recht - ich habe diesbezüglich selber Probleme in einer anderen 
Form.
Das Problem ist auch, daß sich hierzulande nicht jeder ein 
Highfidelity-Studium in USA, etc. leisten kann.
Die Leute, die Ihren eigenen Kindern derartiges finanzieren können, 
kümmert das doch einen Dreck wie das Schulsystem hier ist.

Autor: Paul (Gast)
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>Das Problem ist auch, daß sich hierzulande nicht jeder ein
>Highfidelity-Studium in USA, etc. leisten kann.
>Die Leute, die Ihren eigenen Kindern derartiges finanzieren können,
>kümmert das doch einen Dreck wie das Schulsystem hier ist.

Man sollte die Kirche mal im Dorf lassen. Zwischen Reputation der 
US-"Elitehochschulen" und dem tatsächlichen Vorsprung im Anspruch 
besteht auch noch mal ein Unterschied. Daß der Amerikaner in Sachen 
Eigenvermarktung nicht gerade bescheiden ist, ist hinlänglich bekannt. 
So schlecht ist das deutsche Hochschulsystem nicht.

Autor: Christian Oyenga Thomas (Gast)
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Das der Begriff Ingenieur nicht geschützt ist stimmt so nicht ganz und 
als Bachelor sollte man es unterlassen sich als Ingenieur zu bezeichnen 
ganz egal wie man abgeschlossen hat denn der Prüfungsablauf und deren 
Inhalt sind doch Welten voneinander entfernt mein Freund und wenn mann 
sich so bezeichnet wird auch die gleiche Qualität wie die eines 
Ingenieurs erwartet und die kannst du nicht leisten also lass es beim 
Bachelor und gut ist.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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In dem Posting sind keine neuen Erkenntnisse drin außer der, dass die 
Tastatur des Posters kaputt ist - zumindest die Satzzeichen fehlen. Und 
der Thread ist steinalt!

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
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Christian Oyenga Thomas schrieb:
> Das der Begriff Ingenieur nicht geschützt ist stimmt so nicht ganz und
> als Bachelor sollte man es unterlassen sich als Ingenieur zu bezeichnen
> ganz egal wie man abgeschlossen hat denn der Prüfungsablauf und deren
> Inhalt sind doch Welten voneinander entfernt mein Freund und wenn mann
> sich so bezeichnet wird auch die gleiche Qualität wie die eines
> Ingenieurs erwartet und die kannst du nicht leisten also lass es beim
> Bachelor und gut ist.

Man kann aber ganz legal ein Ingenieurbüro aufmachen und 
Ingenieurdienstleistung anbieten ohne eine Ingenieursprüfung abgelegt zu 
haben.

https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bgb...

Darüber ist auch der Berliner Großflughafen gestolpert:
http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen...

MfG,

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Habt ihr eigentlich nichts besseres zu tun, als einen FÜNF Jahre alten 
Thread leichenzuschänden?

Autor: Fpga Kuechle (fpgakuechle) Benutzerseite
Datum:

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So hab mal nachrechiert. In D sind die Ingenieursgesetze Landessache, 
ein Niedersachsen-Ingenieurs nuß0 also nicht die selben Anforderungen 
erfüllen wie ein Bayern-Ingenieur. Zum Ingenieursgesetz im Freistaat hat 
die Wikipedia was: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieurgesetz_%28Bayern%29

Damit ist die Bezeichnung Ingenieur an eine dreijährige 
Hochschulausbildung geknüpft. Würde also einen Bachelor einschließen.

Allerdings muß man nicht Ingenieur sein um einen Ingenieursjob zu 
machen. VDI-Mitgliedschaft ist ein Indikator für einen erfolgreich 
abgeschlossene Ausbildung zum Ingenieur, da diese als Ordentliche 
Mitglieder nur Personen zuläßt die "Ingenieure und Naturwissenschaftler 
sowie
Personen, die gemäß den deutschen Ingenieurgesetzen zur Führung
der Berufsbezeichnung Ingenieur berechtigt sind" .

MfG,

Autor: Gas83 (Gast)
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Ganz schön peinlich, wie hier einige über den Bachelor lästern und den 
Dipl. Ing. so in die Lüfte heben. Der BA und Dipl. Ing. ist im Vergleich 
des Studiums (FH) so gut wie identisch, bis auf paar kleinigkeiten...
Ich habe selber einen BA in Aachen gemacht (Maschbau), und dieser 
permanente Schwanzvergleich ist absolut lächerlich!
Als ob die Dipl. Ing. von damals direkt nach der FH/Uni so viel mehr auf 
der Pfanne hatten...
Aber macht nur weiter, dann lässt es sich bestimmt ruhiger schlafen

Autor: A verbis ad verbera (Gast)
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Gas83 schrieb:
> Als ob die Dipl. Ing. von damals direkt nach der FH/Uni so viel mehr auf
> der Pfanne hatten...

Vielleicht nicht mehr auf der Pfanne, aber dafür mehr in der Geldbörse,
Dipl.-Ing ist gehaltsmäßig besser eingestuft als Bachelor.

Autor: Gas83 (Gast)
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Und das auch zu Recht, da mehr Leistung = mehr Bezahlung (im Idealfall)

Klar, wenn man seinen Abschluss an einer ''Wald-und-Wiesen'' FH/Uni 
gemacht hat, kann ich das runtermachen des BA verstehen, da man seinen 
Abschluss mehr oder weniger hinterher geworfen bekommt.

Wenn man jedoch seinen BA in einer gute FH/Uni wie Aachen, Esslingen, 
Darmstadt gemacht hat, wäre ich mit solchen negativen Kommentaren echt 
mal vorsichtig, da eine ''Steigerung'' in Deutschland kaum mehr möglich 
ist (vom Anspruch her)...von daher alles nur pauschale Aussagen hier 
(zuindest fast)

Autor: carlos (Gast)
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Gas83 schrieb:
> ''Wald-und-Wiesen'' FH/Uni
> gemacht hat, kann ich das runtermachen des BA verstehen, da man seinen
> Abschluss mehr oder weniger hinterher geworfen

Gas83 schrieb:
> einer gute FH/Uni wie Aachen, Esslingen,
> Darmstadt gemacht hat,

Nicht, dass gerade die HS Darmstadt durch ihr "Meister zum 
Bachelor"-Program (der natürlich auch für Betriebswirte und Absolventen 
von Fachschulen offen steht) den Wert ihrer Abschlüsse abwerten würde...

Autor: Gas83 (Gast)
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Mein Gott, jetzt bitte hier nicht jedes Detail zereissen: TU DARMSTADT 
war gemeint, genau so wie RWTH AACHEN oder FH AACHEN...

Autor: carlos (Gast)
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Ich habe hier im Forum mal gelesen das Leute die es an der RWTH nicht 
schaffen dann an die FH Aachen gehen (quasi als der auffangbecken) und 
es dort i.d.R. auch ganz gut schaffen sollen, stimmt das?

Übrigens wenn prinzipiell nicht mehr zwischen Uni und FH unterschieden 
wird wie kommt's das die ganzen Leute die MA, GET, TET(Dynamische Felder 
und Wellen) usw nicht schaffen und deswegen geext werden immer noch an 
der FH zugelassen werden, müssten die nicht heute ihren Prüfungsanspruch 
sowohl an der Uni als auch an der FH verliehren?

Autor: Lorem ipsum dolor sit amet (Gast)
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Immer wieder das Gleiche hier.

Es werden Abschlüsse verglichen, die nicht verglichen werden können.
Immer wieder die Milchmädchenrechnung mit ECTS und Jahren.

Wozu das ganze? Langeweile? Hat der Lehrer die Smartphones nicht 
eingesammelt?

Der Lernstoff ändert sich dauernd, die Professoren und Dozenten 
wechseln, die Schwerpunkte ändern sich, die Bewertungskriterien sind 
überall verschieden, der Lernwille der Studenten ist unterschiedlich, 
... .

Nur das vorgehen ist meist gleich, das Selbststudium wird trainiert. Die 
Fähigkeiten sich in eine unbekannte Problematik einzuarbeiten wird 
vermittelt.
Der vermittelte Stoff ist eine Übersicht über das Fachgebiet. Details 
muss man sich später eh im Unternehmen aneignen.

Und genau das macht den Ingenieur-Beruf aus.
Wie der Mensch auf dem Papier heißt ist völlig irrelevant!

Autor: Walter Braun (Gast)
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Da die Arbeitsmethoden und die Grundlagen in den ersten Semestern 
gelehrt werden, ist der Bachelor in dieser Hinsicht ein vollwertiger 
Abschluss.

Im Master werden dann ausgewählte Fachgebiete weiter vertieft, z.B. 
gehobene Verfahren der Regelungstechnik, digitale Signalverarbeitung,...

Konkret:
Der Bachelor of Engineering/Science ist ein echter Ingenieurabschluss 
und ebenso auch ein akademischer Titel

Für die meisten Aufgaben in der Industrie ist der Bachelor mehr als 
ausreichend qualifiziert

Wer ca. 500...750 EUR brutto pro Monat mehr haben möchte, sollte den 
Master anhängen. Die Rechnung ist: Lohnen die fast 2 Jahre für 500 EUR 
brutto?

Für die Promotion ist der Master ausgesprochen hilfreich, denn mit dem 
Bachelor alleine ist es ausgesprochen schwierig, eine Doktorandenstelle 
zu finden

Ich kann es bis heute nicht nachvollziehen, dass die Bachelor / 
Masterabschlüsse im Vergelich zum Diplom bei einigen Absolventen und 
Firmen einen schlechten Ruf haben. Ich kenne keinen guten Absolventen, 
der nicht seine Wunschposition gefunden hätte. Und im Unternehmen sind 
die Erfahrungen nicht schlechter als mit Bewerbern mit entsprechendem 
Diplom.

Den Bewerbern sei allerdings geraten, sich nicht zu billig zu verkaufen. 
manche Firmen würden den Bachelor gerne wie den Techniker bezahlen. Hier 
lieber weitersuchen, man kann es sich heute leisten!

Autor: Komma, Punkt. (Gast)
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Christian Oyenga Thomas schrieb:
> Das der Begriff Ingenieur nicht geschützt ist stimmt so nicht ganz
> und
> als Bachelor sollte man es unterlassen sich als Ingenieur zu bezeichnen
> ganz egal wie man abgeschlossen hat denn der Prüfungsablauf und deren
> Inhalt sind doch Welten voneinander entfernt mein Freund und wenn mann
> sich so bezeichnet wird auch die gleiche Qualität wie die eines
> Ingenieurs erwartet und die kannst du nicht leisten also lass es beim
> Bachelor und gut ist.


Geil, wie emotional du schreibst. Dann wird selbst Punkt und Komma 
vergessen.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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hokus pokus schrieb:
>> zegnis
>> exblizit
>
>> Bayern
>
> Ah das erklärt einiges ;)

Als Bayer musste ich da jetzt wirklich kurz lachen :)

Aber nicht, wegen des bairisch, sondern weil Franggen sich auch Bayern 
nennen dürfen, obwohl sie eigentlich keine sind.

Autor: Kindergärtnerin (Gast)
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Gas83 schrieb:
. Der BA und Dipl. Ing. ist im
> Vergleich des Studiums (FH) so gut wie identisch, bis auf paar
> kleinigkeiten...
> Ich habe selber einen BA in Aachen gemacht (Maschbau),

Wie kannst du das beurteilen? Hast du auch ein Diplom? Wenn nicht 
hinsetzen und Fr.... Halten. ;-)

Leider hat es dich doppelt gebeutelt. Nur Bachelor und dann noch 
Maschbauer. :-(

Autor: Christian Berger (casandro) Flattr this
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Paul schrieb:
>>Die Bezeicnung "Ingenieur" ist nicht geschützt.
> Alle akad. Grade wie Master, Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing., Bachelor und
> staatl. Titel wie Ing. (grad.), Dipl.-Ing. (BA) geben Auskunft über die
> Qualifiaktionsstufe.

Ein Dipl.-Ing ist ein akademischer Grad, Ingenieur ist nur eine 
Berufsbezeichnung. Das eine ist geschützt, das andere nicht.

Autor: Gas83 (Gast)
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Kindergärtnerin schrieb:
> Gas83 schrieb:
> . Der BA und Dipl. Ing. ist im
>> Vergleich des Studiums (FH) so gut wie identisch, bis auf paar
>> kleinigkeiten...
>> Ich habe selber einen BA in Aachen gemacht (Maschbau),
>
> Wie kannst du das beurteilen? Hast du auch ein Diplom? Wenn nicht
> hinsetzen und Fr.... Halten. ;-)
>
> Leider hat es dich doppelt gebeutelt. Nur Bachelor und dann noch
> Maschbauer. :-(


Das sind hier keine leeren Phrasen, die ich hier erzähle. Ich hab mich 
darüber schon mit einigen Profs. unterhalten, die schon Jahre an der 
Hochschule sind und beides gelehrt haben. Und die sagen ganz klar, das 
die Ausbildungsinhalte nahezu identisch sind, nur das es hier und da 
Unterschiede gibt. Das eine Fach ist tiefgründiger das andere nicht 
etc... Aber unterm Strich isses der gleiche Brei...von daher nich 
hinsetzen und Fr.... halten :=0

Mit Bachelor und Maschbau haste leider recht, alles scheisse, besonders 
in NRW...is hier nen sinkendes Schiff! Als Absolvent hier was finden? 
Fast unmöglich! (ohne Berufserfahrung als Ingenieur)

Autor: Kindergärtnerin (Gast)
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Was soll der Professor auch sagen? Ich lehre leeres Zeug? Durch meine 
Vorlesung werdet ihr nicht ausreichend auf das Berufsleben vorbereitet?
Der schießt sich sich doch nicht selbst ins Knie.

Trotzdem wünsche ich dir Erfolg beim Berufseinstieg. Du kannst ja nichts 
dafür, dass du heute lernen musst. Ich hoffe wir kriegen in D wieder die 
Kurve und erkennen den Wert von Bildung.

Autor: yannik (Gast)
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Christian Berger schrieb:
> Ein Dipl.-Ing ist ein akademischer Grad, Ingenieur ist nur eine
> Berufsbezeichnung. Das eine ist geschützt, das andere nicht.

Die Berufsbezeichnung Ingenieur ist in jeden der 16 Bundesländer durch 
das jeweilige Ingenieurgesetz geschützt, ebenso sind dürfen nicht 
erworbene akademische Grade nicht geführt werden (Ausnahmen sind 
natürlich möglich, z. B. einen PhD aus dem Ausland mit Genehmigung des 
Bildungsministeriums als Dr. zu führen etc. oder sog. Nachdiplomierungen 
(die aber keinen akademischen Grad darstellen)  )

Autor: genervt (Gast)
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Christian Berger schrieb:
> Ein Dipl.-Ing ist ein akademischer Grad, Ingenieur ist nur eine
> Berufsbezeichnung. Das eine ist geschützt, das andere nicht.

Bitte keinen Unsinn verbreiten - danke!

http://de.wikipedia.org/wiki/Ingenieur#Berufsbezei...

Autor: ph (Gast)
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Oh, ein akademischer Schwanzvergleich - wie amüsant.

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