Am WE ist ja Wahl,
aber was soll man wählen.
Das man überhaupt wählen sollte, finde ich schon.
Damit die Randgruppen nicht ihre Meinungen aufdrücken können.
Egal um welche es sich handelt.
Genau so finde ich die 5% Hürde gut, da diese vor vielen kleinen
zerstrittenen Parteien schützt. Aber das ja wieder ein anderes Thema.
Wenn ihr wählt und das weil ihr von der entsprechenden Partei überzeugt
seit. Dann schreibt doch mal KURZ und SACHLICH warum.
Das wär echt toll.
Aber bitte keinen Ellenlangen Texte über Prinzipien. Es soll schon
informativ werden.
Mein Voreingenommener Status ist: (nicht Sachliches Wissen, deshalb der
Thread)
CDU / SPD : Die großen Parteien, versprechen etwasm werden gewählt,
halten es nicht, danach wird eine andere große Partei gewählt,
verspricht etwas, hält es nicht ... .
FDP: Ist für Reiche, um noch reicher zu werden. Reich ist hierbei
wirklich reich, also ohne Arbeit durchs Leben zu kommen. Alle anderen
zahlen dafür.
Linke:
Ja, die Linke. Klingt ja oft nicht schlecht, was die versprechen aber
leider ist es meisst zu voreillig oder es werden nicht alle Konsequenzen
bedacht. Ausserdem hab ich das Gefühl die erhöhen nur HarzIV laut
Wahlprogramm damit diese Lobby Sie wählt.
Grüne:
Die schlimmsten von allen. Machen alles teuer (Lebenskosten, Benzin,
Nahrung, Energie, ...) egal welche Auswirkung es auf die Menschen hat.
Hauptsache es hat nen Grünen schein. Günenwähler sollten Gutverdiener
sein, um sich das alles leisten zu können, denn diese Partei hebt nicht
den Lebenstandart, Sie lassen ihn gleich, geben ihm einen Grünen tatsch
und verteuer ihn zu immens.
Piraten:
Wirkliche Möglichkeit Protest zu wählen, auch wenn ich denke das diese
Partei ausser der Protestwirkung der Bevölkerung nichts vollbringt.
Nun bin ich gespannt, was ihr zu eurer Partei zu sagen habt.
Aber bitte, kein Wahl bla bla abschreiben.
> Piraten:> Wirkliche Möglichkeit Protest zu wählen, auch wenn ich denke das diese> Partei ausser der Protestwirkung der Bevölkerung nichts vollbringt.
Die Piraten sind nicht einfach eine "Protestpartei". Das wird zwar von
bestimmten Seiten immer wieder gebetsmühlenartig behauptet;
offensichtlich haben da einige Angst vor den beachtlichen Erfolgen einer
noch so jungen Partei.
Die Piraten sind eine Grundsatz-Bewegung, so wie vor Jahrzehnten die
Grünen. Die Piraten treten ein für einen transparenten Staat und
Verwaltung, für bedingslose Bürgerrechte, für Datenschutz und gegen
Überwachung usw.
Die etablierten Parteien haben sich längst meilenweit vom Grundgesetz
entfernt, egal welche Farbe sie haben. Darum ist es wichtig, die
Piratenpartei zu wählen.
board geist schrieb:
> Piraten:> Wirkliche Möglichkeit Protest zu wählen, auch wenn ich denke das diese> Partei ausser der Protestwirkung der Bevölkerung nichts vollbringt.
In Thüringen kann man zur Landtagswahl keine Piraten wählen, in Sachsen
kann man sie zur Bundestagswahl nicht wählen, weswegen ich vermute das
es dort zur LTW auch schlecht aussieht. Und beim Landesverband Saarland
ließt man auch nichts zur LTW.
Ich als Thüringer werd meine Stimme wohl entweder bei einer
Kleinstpartei versenken oder evtl. Freie Wähler.
Auch wenn das jetzt schon OT ist ;)
Ich werde als früherer CSU-Wähler jetzt die FDP wählen, weil sie die
Richtung vertritt mit dem Deutschland nach dem Krieg groß geworden ist.
Was nach 7 Jahren Rot/Grün und 4 Jahren Schwarz/Rot aus Deutschland
geworden ist sieht man ja.
Daß die FDP für Reiche da sei ist reine Polterei von links. Außerdem ist
"reich" eine reine Definitionssache. Mir scheint heutzutage wird man ab
einem Bruttoeinkommen >40000 schon als reich bezeichnet! Natürlich
wollen Linke die Grenzen möglichst niedrig ansetzen um bei jedem Bürger
möglichst viel abzwacken zu können.
board geist schrieb:
> CDU / SPD : Die großen Parteien, versprechen etwasm werden gewählt,> halten es nicht, danach wird eine andere große Partei gewählt,> verspricht etwas, hält es nicht ... .
Versprechen das, was der Wähler hören will. Denn wenn sie das nicht tun,
sondern ehrlich sind, werden sie eben deshalb nicht gewählt.
Wieviele würden eine Partei wählen, die für sie deutliche
Steuererhöhungen vorschlagen, oder die Renten zu kürzen (jung:prima,
alt:gehtsnoch?)? Auch wenn sie, anders gefragt, durchaus dafür sind,
dass der Staat sich Geld holt oder einspart (aber eben nicht bei mir!).
Diese Handlungsweise etablierter Parteien ist eine direkte Folge des
Wählerverhaltens in nach wie vor eher ruhigen Zeiten. Das kann man
natürlich bedauern.
> FDP: Ist für Reiche, um noch reicher zu werden. Reich ist hierbei> wirklich reich, also ohne Arbeit durchs Leben zu kommen. Alle anderen> zahlen dafür.
Arbeiten tun die meisten schon, und "richtig reich" ist bei einer
Partei, die jede Menge Freiberufler adressiert auch nicht ganz richtig.
Diejenigen die du meinst haben ihren Wohnsitz sowieso längst in der
Schweiz, mit Pauschalversteuerung.
Reinhard S. schrieb:
> [...] in Sachsen> kann man sie zur Bundestagswahl nicht wählen, weswegen ich vermute das> es dort zur LTW auch schlecht aussieht. [...]
Falsch vermutet (und jetzt sehr erstaunt):
http://landtagswahl.piraten-sachsen.de/
JaJa, wählt nur alle die FDP, dann gibt es bald garkeinen Staat mehr,
weil alles privatisiert wurde.
Sozialsysteme werden natürlich dann auch privatisiert und
wer im Alter noch etwas leben will, der muß eben privat dafür
vorsorgen.
Gesetzliche Krankenkassen gehören dann natürlich auch privatisiert,
soll doch Jeder sehen wie er mit den hohen Beiträgen einer Privaten
Krankenversicherung im Alter klar kommt.
Banken werden endlich auch wieder in privater Hand sein und mit Krediten
hilfreich zur Seite stehen, gegen entsprechend hohe Zinsen, versteht
sich.
Die Autobahnen gehören dann natürlich auch privatisiert, die Mautbrücken
sind ja schon vorhanden und man kann die Autofahrer damit richtig
schön abzocken.
Sollte es durch die totale privatisierung dann irgendwann zu Unruhen
kommen, nur keine Sorge, es gibt ja dann die privatisierte Polizei.
Die schwarzen Cheriffs werden dann für Ruhe sorgen.
Wo das nicht mehr reicht, da wird dann die privatisierte Bundeswehr
gerufen, die dann natürlich auch im eigenen Land gegen die Bevölkerung
eingesetzt werden darf, weil endlich das Grundgesetz geändert wurde.
Das macht auch wirklich Sinn, denn durch die Privatisierung des
Sozialsystems wird es zu Massenverarmungen kommen und die Menschen
werden sich ihre nahrung selber suchen gehen.
Da kann dann der Bauer einen Antrag stellen, ihm einen bewaffneten
Bundeswehrtrupp mit Panzerspähwagen ins Feld zu stellen, zum Schutz
seiner Ernte.
Also los, wählt die FDP.
Ich werde jedenfalls die Piraten wählen.
>Sozialsysteme werden natürlich dann auch privatisiert und>wer im Alter noch etwas leben will, der muß eben privat dafür>vorsorgen.
Passiert so oder so. Der Staat wird durch seine Schulden
handlungsunfähig. Daran können andere Parteien auch nichts mehr ändern.
>Banken werden endlich auch wieder in privater Hand sein und mit Krediten>hilfreich zur Seite stehen, gegen entsprechend hohe Zinsen, versteht>sich.
Ist jetzt schon so.
>Die Autobahnen gehören dann natürlich auch privatisiert, die Mautbrücken>sind ja schon vorhanden und man kann die Autofahrer damit richtig>schön abzocken.
Grüne, Linke und Teile der SPD wollen Tempo 130. Wo ist also der
Unterschied?
>Sollte es durch die totale privatisierung dann irgendwann zu Unruhen>kommen, nur keine Sorge, es gibt ja dann die privatisierte Polizei.>Die schwarzen Cheriffs werden dann für Ruhe sorgen.
Siehe Schulden weiter oben. Das Problem kommmt so oder so auf uns zu. Es
ist ohnehin besser wenn der Bürger mehr Eigenverantwortung übernimmmt.
Lokale Bürgerwehren und Polizeien sind besser, effizienter,
korruptionsarm und freier.
>Wo das nicht mehr reicht, da wird dann die privatisierte Bundeswehr>gerufen, die dann natürlich auch im eigenen Land gegen die Bevölkerung>eingesetzt werden darf, weil endlich das Grundgesetz geändert wurde.
Erledigt sich durch die Bürgerwehren die eigene Konzepte auf lokaler
Basis entwickeln. Der Staat hat dann kein oder besser geringes
Mitspracherecht.
>Das macht auch wirklich Sinn, denn durch die Privatisierung des>Sozialsystems wird es zu Massenverarmungen kommen und die Menschen>werden sich ihre nahrung selber suchen gehen.
Zurück zur Natur - nur leider ist bei uns kaum Platz. Wir werden neue
alternative Konzepte (Grundeinkommmen) entwickeln müssen.
Schade.
Der Thread war wohl eigentlich ernst gemeint, aber es scheint zu stimmen
das Ingenieure und deresgleichen Politisch komplett unbedarft sind.
Es gibt keine echten Stimmen oder Argumente für eine Partei.
Das standart Bla-Bla von den auf Arbeit gelangweilten oder Geistig nicht
mal ganz auf Eco Betrieb arbeitenden ist man ja gewohnt. Aber das gar
nix kommt.
Dann wird es wohl eine ungültige Stimme geben,
damit keine Partei davon provitiert.
Einfach Blatt nehmen und durchstreichen.
Denn wenn man nicht geht, bekommen die Parteien Anteile von dem Wahlgeld
pro Wähler trotzdem. Das gönn ich denen nicht.
Gruß.
schade schrieb:
> Der Thread war wohl eigentlich ernst gemeint, aber es scheint zu stimmen> das Ingenieure und deresgleichen Politisch komplett unbedarft sind.
Wer ernsthaft erwartet, im Offtopic-Bereich eines Microcontroller
Forums, dem Bereich, der in letzter Zeit eher durch Trollen,
NPD-Provokationen, Verschwörungstheorien, Moderatorenbeschimpfung und
ähnlich konstruktivem aufgefallen ist, wirklich ernsthafte Beratung zu
erhalten, der darf sich getrost selber als "unbedarft" einstufen.
>Schade.>Der Thread war wohl eigentlich ernst gemeint, aber es scheint zu stimmen>das Ingenieure und deresgleichen Politisch komplett unbedarft sind.
Was regst Du Dich auf, es wird immer ein paar Scherzkekse geben die ihre
Kommentare hier ablassen. Vieleicht weil es gegen Deine politische
Richtung geht und Du keine andere Meinung akzeptieren kannst oder bereit
bist diese ernst zu nehmen? Die allermeisten beiträge hier sind durchaus
ernst gemeint.
Ich besitze gerade keine Politische Richtung.
Und dadurch, das du mich angreifst, merke ich sehr gut das ich bei dir
irgend etwas getroffen habe.
Dein Thread sagt auch nichts aus, warum du die FDP wählst...
ich kauf mir doch auch keine Ente, nur weil alle Leute nach dem Krieg
auf das Ding geschworen haben.
Ausserdem mag ich soziale Netze, solange diese Fair sind. Also
Bedürftige gerne, Schmarotzer gar nix.
Wenn du mit deinem Satz ausdrücken willst das die FDP mich mit ihrem
Sprüchen und getue nicht erreicht, dann hast du recht. Auch wenn dich
das zu stören scheint.
Gruß.
@schade
habe Dich nicht angegriffen, verstehe nur nicht worüber Du dich so
aufregst? Die ganze Diskussion hier ist doch bisher recht vernünftig
gelaufen, oder? Was hat Dich denn konkret so gestört?
Hier wurde nach sachlichen Argumenten für die persönlich priorisierte
Partei gefragt. Einerseits ist es schade, das die Leute die sich
herumtreiben scheinbar auch keine Vorstellung von den Parteien haben
oder mit der ganzen Sache schon abgeschlossen haben.
Andererseits ist es wiederum schade das die Leute, die wählen, es aus
Bauchgefühl tuen. Ohne für sich stichfeste Argumente.
Also nichts, was diese Unterhaltung inhaltlich hier weiterbringt.
Vieleicht hätte man dann lieber fragen sollen, warum man manche Parteien
nicht wählt. Z.B. weil ich Wahlplakate mit der Aufschrift "Reichtum für
Alle" primitiv finde...obwohl ich es ja jedem gönnen würde. Es ist
natürlich auch schwierig hier in ein paar Zeilen alles hieb und
stichfest zu erläutern...und oft ist das Bauchgefühl auch nicht das
schlechteste...als Entwickler hat es mir schon sehr oft weitergeholfen.
... "Reichtum für Alle" primitiv finde ...
Genau! Es reicht doch, wenn Architekten, Ärzte, Anwälte & Apotheker
reich sind. Die klassische FDP-Klientel eben.
Ingenieur schreibt sich leider, leider nicht mit "A" - muß also die
Linke wählen, wenn er reich werden will.
>Ingenieur schreibt sich leider, leider nicht mit "A" - muß also die>Linke wählen, wenn er reich werden will.
Bin übrigens auch Ingenieur. Meine Meinung: Wenns meinem Arbeitgeber gut
geht, gehts mir gut und ich kann Steuern zahlen, dann gehts auch dem
Sozialstaat gut.
Gehts meinem Arbeitgeber schlecht, gehts mir schlecht und auch dem
Sozialsystem. Die Arbeitsplätze schaffen übrigens nicht die Politiker,
schon gar nicht linke Politiker sondern die UNTERNEHMER.
"Reichtum für Alle" ist primitiv.
Was noch primitiver ist:
"Heimreise statt Einreise"
Den hab ich auf einem Plakat gesehen. War wohl irgend sone braune
Partei.
Ich wähl übrigens die Piraten!
FDP Wähler wrote:
> Ich werde als früherer CSU-Wähler jetzt die FDP wählen, weil sie die> Richtung vertritt mit dem Deutschland nach dem Krieg groß geworden ist.
Unsinniges unzeitgemäßes Argument.
> Was nach 7 Jahren Rot/Grün und 4 Jahren Schwarz/Rot aus Deutschland> geworden ist sieht man ja.
Was ist denn aus 16 Jahre FDP + Kohl aus Deutschland geworden?
> Daß die FDP für Reiche da sei ist reine Polterei von links.
Nein, dass isr deren Selbstverständnis. Früher haben sie das mal offen
zugegeben, in dem sie selbst von sich sagten:
"WIR FDP SIND DIE PARTEI DER BESSERVERDIENENEN"!
Jetzt trauen sie sixh das nicht mehr und mogeln sich um die Wahrheit
herum.
> Außerdem ist> "reich" eine reine Definitionssache.
Na klar, jeder Reiche (einmal auf seinen Reichtum angesprochen) bemüht
jede Vokabel die ihm einfällt, um nicht als Reich dazustehen. Er wird
IMMER welche anführen die noch vieeel reicher sind als er und dass er
eigentlich gar nicht so viel hat und seine Steuerbelastung GIGANTISCH
ist.
> Mir scheint heutzutage wird man ab> einem Bruttoeinkommen >40000 schon als reich bezeichnet!
Unsinn!
> Natürlich> wollen Linke die Grenzen möglichst niedrig ansetzen um bei jedem Bürger> möglichst viel abzwacken zu können.
Noch größerer Unsinn. Gerade Leute die 40.000 Euro verdienen (und auch
mehr) sollen nach Aussage von Lafontaine ENTLASTET werden.
"Heimreise statt Einreise"
da stimme ich Dir völlig zu!
Ist halt totale Volksverdummung, der Kreativität scheinen keine Grenzen
gesetzt zu sein! Überhaupt prangern die meisten Wahlplakate nur an,
anstatt sachlich zu sein.
> "Reichtum für Alle" ist primitiv.
Nein, das ist es ganz und gar nicht. Damit war nämlich nicht der
Geldsegen gemeint, sondern Bildung, angemessen entlohnte Arbeit,
vernünftiges soziales Umfeld usw. Dieses Plakat war eine gewusste
Provokation ähnlich wie das Plakat von Vera Lengsfeld, nur um längen
besser, als der Busenwahlkampf des CDU-Mitglieds Lengsfeld.
>Dieses Plakat war eine gewusste>Provokation ähnlich wie das Plakat von Vera Lengsfeld, nur um längen>besser, als der Busenwahlkampf des CDU-Mitglieds Lengsfeld.
Das Plakat der CDU ist daneben, völlig meine Meinung. Aber Du glaubst
doch nicht wirklich eine Linksregierung schafft Arbbeitsplätze, also
wenn ich da Unternehmer wär würde ich meinen Betrieb möglichst schnell
dicht machen. man könnte natürlich die Leute enteignen, aber wenn das
vermögen erstmal verfrühstückt ist, und das wäre es ziemlich schnell,
wie solls dann weiterhehn?
Conlost schrieb:
> Banken werden endlich auch wieder in privater Hand sein und mit Krediten> hilfreich zur Seite stehen, gegen entsprechend hohe Zinsen, versteht> sich.
Ist jetzt auch schon so, leider meinte der Staat das die Banken etwas
staatliche Hilfe vertragen könnten...
Ich war damals als Zaungast bem Gründungstreffen der Piratenpartei
dabei.
Das Gründungstreffen fand in Berlin inder C-Base statt.
Die C-Base ist eine ziemlich "crazy" location, da wimmelt es nur so von
Computerfreaks, Nerds, Technikfreaks, Sci-Fi Fans.
Als ich noch in Berlin gewohnt habe, habe ich gerne in der C-Base
"abgehangen" und ich habe gerne die Veranstaltungen dort besucht.
Doch als ernstzunehmende Partei sehe ich die Piraten nicht.
Allein schon den Name finde ich etwas "ungeschickt" .
Als Protestwahl würde ich die vielleicht noch wählen, aber ich weiß gar
nicht, ob man die hier überhaupt wählen kann.
Bei der kommenden Landtagswahl werde ich jedenfalls
"regierungsunfreindlich" wählen. Das heißt, ich sgebe meine Stimme so
ab, dass ich gegen die "klassichen" Koalitionen wie Rot-Grün,
Schwarz-Gelb oder große Koalition stimme. Am liebsten würde ich es
sehen, wenn ein "chaotisches" Ergebnis bei der Wahl rauskommt, ein
Ergebnis was die Koalitions-und Regierungsbildung deutlich erschwert.
Eine Regierung, wo die Flügel so gegensätzlich sind, dass sich die
Regierung selbst blockiert, wär mir am liebsten.
Lieber Stillstand als neuen Mist.
Ich gebe leer ab somit ist die Wahlbeteiligung da, aber keine der
Lügenbolde bekommt meine Stimme.
Sollten alle so machen die nicht wählen möchten. 100% Wahlbeteiligung
60% ungültig 40% auf die großen Plappermäuler verteilt. dann sehen sie
mal das was falsch läuft.
Weil dann die Gefahr ist wenn jemand noch besser lügt, dieser 60%
bekommen kann ;)
F:-Was hälst du davon das der Finanzminister die neuverschuldung bis
2012 stoppen will?
A:-Wenn ich es nicht besser wüßte würd ich sagen es sind bald Wahlen!
>Daß die FDP für Reiche da sei ist reine Polterei von links.
Nein, war eine Aussage der FDP höchst selbst (Hoyer).
>Genau! Es reicht doch, wenn Architekten, Ärzte, Anwälte & Apotheker>reich sind. Die klassische FDP-Klientel eben.>Ingenieur schreibt sich leider, leider nicht mit "A" - muß also die>Linke wählen, wenn er reich werden will.
Ein Architekt ist vom Grundsatz ein Ingenieur. Außerdem sollte man sich
über den "Reichtum" der Architekten. Die meisten finden keinen Job oder
arbeiten für lau im Architekturbüro. Bei den Juraabsolventen kommen
vielleicht 20% als Anwalt unter. Die meisten wursteln mit einem
unregelmäßigen Gehalt rum.
> Bei den Juraabsolventen kommen vielleicht 20% als Anwalt unter.> Die meisten wursteln mit einem unregelmäßigen Gehalt rum.
Es gibt zwei Berufsgruppen, die die Welt nicht braucht und denen ich die
Krätze an den Hals wünsche:
Juristen und BWLer
FDP Wähler wrote:
>> Dieses Plakat war eine gewusste>> Provokation ähnlich wie das Plakat von Vera Lengsfeld, nur um längen>> besser, als der Busenwahlkampf des CDU-Mitglieds Lengsfeld.> Das Plakat der CDU ist daneben, völlig meine Meinung. Aber Du glaubst> doch nicht wirklich eine Linksregierung schafft Arbbeitsplätze,
Jetzt könnte ich es mir einfach machen und sagen, Arbeitsplätze schafft
überhaupt keine Regierung, weder die der CDU/SPD noch Grüne, FDP auch
nicht und Links ebenfalls nicht, sondern Arbeitsplätze entstehen in der
freien Wirtschaft, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ganz so stimmt
das aber nicht, denn der Staat kann sehr wohl auch Arbeitsplätze
schaffen (tut er zu genüge), z.B. durch öffentliche Investitionen, durch
Einstellung von Lehrern, im erhaltenden Straßenbau, in der
Altenbetreuung usw. Da gibt es schon Möglichkeiten. All das wird
natürlich nicht reichen, wenn man nicht auch an die Wortschaft denkt und
diese mit einbezieht (wie man das am besten macht, darüber darf
gestritten werden).
> also> wenn ich da Unternehmer wär würde ich meinen Betrieb möglichst schnell> dicht machen.
Dann bist du kein guter Unternehmer.
> man könnte natürlich die Leute enteignen, aber wenn das> vermögen erstmal verfrühstückt ist, und das wäre es ziemlich schnell,> wie solls dann weiterhehn?
Hat doch gar niemand vor, jedenfalls nicht die Linke. Ganz im Gegenteil,
nur thematisiert die Linke Arbeitsplätze die auch richtige Arbeitsplätze
sind und keine Scheinarbeitsplätze, die ihre Gewinnspanne durch
Ausbeutung schon im Konzept ihrer Unternehmung begründen, wie ein
bekannter Briefzusteller, der nur mit Dumpinglöhnen überleben konnte.
Die Briefe die dieser Zusteller verteilt werden soliden Unternehmen
weggenommen, die ihre Mitarbeiter ordentlich bezahlen. Verschwindet
dieser Ausbeuter, dann verschwindet aber noch lange nicht die Arbeit,
denn die Briefe fallen so und so an und müssen zugestellt werden.
>Nein, war eine Aussage der FDP höchst selbst (Hoyer).
Wann hat er denn diese selten dumme Aussage gemacht? War wohl schon vor
Jahren, oder? Alle Parteien wandeln sich mit der Zeit und passen sich
der Wählermehrheit an. Daß ich jetzt FDP wählen werde heißt ja noch
lange nicht daß ich da Mitglied bin. Der Titel des Threads heißt ja auch
"das Beste unter all dem Schlechten".
Viele Grüße,
FDP Wähler
>Aber Du glaubst doch nicht wirklich eine Linksregierung schafft >Arbbeitsplätze,
Bei der CDU/CSU, FDP, den Grünen und der SPD wissen wir es, daß sie
keine Arbeitsplätze schafft. Bei den Linken vermutet man es. Ich würde
es doch mal auf einen Versuch ankommen lassen. Schlimmer als jetzt
kann's nicht werden.
P.Pan schrieb:
> Sollten alle so machen die nicht wählen möchten. 100% Wahlbeteiligung> 60% ungültig 40% auf die großen Plappermäuler verteilt. dann sehen sie> mal das was falsch läuft.
Die sehen dass aus Sicht etlicher Wähler etwas falsch läuft. Aber
sehen sie auch wirklich, was falsch läuft? Können sie diese
Nicht/Ungültigwähler gewinnen ohne an anderer Stelle verlässlich mehr zu
verlieren als sie an damit potentiell gewinnen?
Was müssten die Parteien tun, um dich zu kriegen? Wohlgemerkt, ich frage
nicht danach, was sie bleiben lassen sollten. Und ich frage auch nicht
danach, was sie anderen Menschen antun sollten, um dich zufrieden zu
stellen.
Paul schrieb:
> Schlimmer als jetzt kann's nicht werden.
Daraus spricht die Ignoranz der späten Geburt, gepaart mit frappierender
Unbildung. Sorry, aber das musste sein. Bischen Geschichtsbuch, bischen
Ausland, auch nur Nachrichten oder Zeitung sollten klar machen, dass es
sehr sehr viel schlimmer kommen kann als jetzt.
>Daraus spricht die Ignoranz der späten Geburt, gepaart mit frappierender>Unbildung. Sorry, aber das musste sein.
Woher kennst DU meinen Geburtstermin?
>> man könnte natürlich die Leute enteignen, aber wenn das>> vermögen erstmal verfrühstückt ist, und das wäre es ziemlich schnell,>> wie solls dann weiterhehn?>Hat doch gar niemand vor, jedenfalls nicht die Linke.
Wie gesagt, ich bin kein Unternehmer, aber trotzdem: Einführung einer
Reichensteuer, auch auf BETRIEBSVERMÖGEN wurden ja schon diskutiert!
Eine solche Regierung landet letzlich im Sozialismus oder Kommunismus,
da ging es den Leuten bekanntlich noch nie besonders gut, auch wenn sich
das viele einreden.
> Woher kennst DU meinen Geburtstermin?
Annahme, wobei ich mich grad wundere ob du der gleiche Paul bist, der in
Beitrag "Re: Warum wurde der Thread "Warum wurde der NPD-Thread gelöscht" gelöscht?" praktisch das
Gegenteil davon ausgedrückt hat.
Ich kann es auch anders ausdrücken: Wenn du die 40er noch erlebt haben
solltest, wäre die Aussage "es könne nicht mehr schlimmer kommen" umso
grotesker. Sorum war das gemeint.
Jo genauso das dilemma der Leiharbeit.
Ich war beruflich in der Elektronikbranche tätig.
Doch da steigt der Anteil der Leiharbeiter extrem an und man findet
immer schwerer einen richtigen job.
Da ich mich nicht den Sklavenhändlern hingeben wollte, habe ich leider
keine Arbeit mehr in der Branche gefunden.
Das zieht sich vom einfachen Elektrohelfer bis zu den Ings in der
Entwicklungsabteilung.
Eine Schande. Jede Partei, die Leiharbeit unterstützt, oder zumindest
hinnimmt, statt aktiv dagegen vorzugehen, ist für mich nicht wählbar.
Rot / grün gat mit ihren Harzreformen, Agenda 2010 und co die Leiharbeit
erst richtig groß gemacht.
CDU und FDP sind ohnehin für die Leiharbeit und die würde ich erstrecht
nicht wählen.
A. K. (prx) wrote:
> Paul schrieb:>> Schlimmer als jetzt kann's nicht werden.> Daraus spricht die Ignoranz der späten Geburt, gepaart mit frappierender> Unbildung. Sorry, aber das musste sein. Bischen Geschichtsbuch, bischen> Ausland, auch nur Nachrichten oder Zeitung sollten klar machen, dass es> sehr sehr viel schlimmer kommen kann als jetzt.
Nein, daraus kann man keine Unbildung bei Paul ableiten. Paul ist ein
kluger Kopf, der wohl bedachte Kommentare schreibt. Er weiß nur zu gut,
dass ein Aufspringen auf den neoliberalen Zug wie Merkel ihn 2003 aufs
Gleis gesetzt hat jederzeit wieder passieren kann, wenn erst mal der
"richtige" Koalitionspartner an der Seite der CDU mitregiert. Dann
könnte weiterer Sozialabbau eingeleitet werden und die Arm-Reich-Schere
noch weiter aufklaffen. Insofern kann es natürlich deutlich Schlimmer
werden, als es heute ist (was nicht heißt, dass man sich mit dem was
momentan ist zufrieden geben darf).
>Einführung einer Reichensteuer, auch auf BETRIEBSVERMÖGEN wurden ja schon >diskutiert!
Man sollte schon bei der Wahrheit bleiben: Die Linken haben ausdrücklich
Betriebsvermögen, wenn es zur Weiterexistenz des Betriebes genutzt wird,
ausgeschlossen. Nicht gemeint ist Betriebsvermögen, daß nach Eintritt
des Erbfalles und Auflösen des Betriebes vererbt wird.
>Ich kann es auch anders ausdrücken: Wenn du die 40er noch erlebt haben>solltest, wäre die Aussage "es könne nicht mehr schlimmer kommen" umso>grotesker. Sorum war das gemeint.
Na mit dem Holocaust oder 2. WK hatte die Linke wohl gar nichts zu tun.
Auch wenn in letzter Zeit immer mal das historische Foul
Nationalsozialismus sei dasselbe wie Sozialismus immer wieder angewendet
wird.
Frankreich hat ganz selbstverständlich mehrere linke Parteien. Die
linken Parteien haben eine immer wichtiger werdende Korrekturfunktion,
sonst würden die sog. etablierten Parteien noch viel mehr Schindluder
treiben. Interessant finde ich auch, daß die Linken im Osten wesentlich
mehr Stimmen bekommen als im Westen, obwohl doch dort eine Menge
"gebrannte Kinder" leben. Vielleicht sind viele nicht ganz so
schwarz-weiß-malerisch, wie H. Köhler seine Schäfchen gerne hatte und
sehen, daß es auch gute Ansätze gab und die heutige Regierung nicht das
allumfassende Heiligtum ist. Jedenfalls reden die Ossis nicht wie Blinde
von der Farbe, wenn es um Sozialismus geht, so wie viele im Westen, die
das Wort Sozialismus nur aus dem Unterricht oder der Zeitung kennen. Nur
mal als Gedankenanstoß.
FDP Wähler (Gast) wrote:
> Wie gesagt, ich bin kein Unternehmer, aber trotzdem: Einführung einer> Reichensteuer,
ist auch richtig
> auch auf BETRIEBSVERMÖGEN wurden ja schon diskutiert!
hat niemand vor
> Eine solche Regierung landet letzlich im Sozialismus oder Kommunismus,
Das strebt die Linkspartei weder an noch wirkt sie darauf hin, ganz im
Gegenteil.
> da ging es den Leuten bekanntlich noch nie besonders gut, auch wenn sich> das viele einreden.
Da gebe ich die recht. Kommunismus ist schlimm, extremer Kapitalismus
ist aber ebenfalls schlimm (natürlich nicht für die, die davon
profitieren) und Sozialismus wie im alten Honeckerstaat will kein
vernüftig denkender Menschn mehr haben (kein Demokrat wünscht sich einen
Ein-Parteien-Staat).
>Nicht gemeint ist Betriebsvermögen, daß nach Eintritt>des Erbfalles und Auflösen des Betriebes vererbt wird.
heißt also die Firma geht spätestens nach Übergabe an den Erben kaputt!
Die Erbschaftssteuer ist bereits heute schon so hoch, daß viele Betriebe
daran scheitern!
@Paul: Ich wollte damit nicht sagen, dass man die Linkpartei verbieten
solle, oder man sie um jeden Preis von der Regierung fern halten solle,
sondern bezog mich ausdrücklich auf die IMHO ziemlich fatale Aussage, es
könne nicht schlimmer kommen. Denn es kann schlimmer kommen, auch wenn
diese Linkspartei keine Katastrophe wie Faschismus oder Stalinismus
bewirken wird. Ich habe eine ausgeprägte Allergie auf diesen einen Satz,
der mir suggeriert, wir wären in der schlimmsten denkbaren Situation.
FDP Wähler (Gast) wrote:
>>Nicht gemeint ist Betriebsvermögen, daß nach Eintritt>>des Erbfalles und Auflösen des Betriebes vererbt wird.> heißt also die Firma geht spätestens nach Übergabe an den Erben kaputt!> Die Erbschaftssteuer ist bereits heute schon so hoch, daß viele Betriebe> daran scheitern!
Das kann man regeln in dem man die Steuer so ausgestaltet, dass sie dann
nicht anfällt, wenn die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Die Linkspartei
hat immer Interesse daran bekundet Arbeitsplätze zu erhalten. Erben
bedeutet eben auch Verantwortung den bestehenden Betrieb und seinen
Arbeitsplätzen gegenüber. Die Politik der Linken steht dazu (soweit mit
bekannt) nicht im Widerspruch. Aber im Zweifel sind das schwierige
Fragen, die sich nicht alle für den Wahlkampf mit seinen kurz
formulierten Sprüchen eignet.
>Die Linkspartei>hat immer Interesse daran bekundet Arbeitsplätze zu erhalten. Erben>bedeutet eben auch Verantwortung den bestehenden Betrieb und seinen>Arbeitsplätzen gegenüber.
bezweifle zwar daß man mit solchen Maßnahmen Arbeitsplätze erhalten
wird, aber berührt mich als Angestellter ja nur sekundär! Das Schlimme
ist halt, daß das ganze Klima zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer
durch solche Parolen völlig vergiftet wird, zum Zwecke frustrierte
Menschen zu ködern.
FDP Wähler (Gast) wrote:
>>Die Linkspartei>>hat immer Interesse daran bekundet Arbeitsplätze zu erhalten. Erben>>bedeutet eben auch Verantwortung den bestehenden Betrieb und seinen>>Arbeitsplätzen gegenüber.> bezweifle zwar daß man mit solchen Maßnahmen Arbeitsplätze erhalten> wird,
ist alles eine Frage der Ausgestaltung
> aber berührt mich als Angestellter ja nur sekundär! Das Schlimme> ist halt, daß das ganze Klima zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer> durch solche Parolen völlig vergiftet wird, zum Zwecke frustrierte> Menschen zu ködern.
Also Frustration gibt es doch viel mehr in anderen Bereichen.
Frustration gibt es bei den Leiharbeitern, die nicht durch
Kurzarbeitergeld geschützt sind und ihren Arbeitsplatz verloren haben.
Frustration gibt es bei den Geringverdienern, die sich mit Dumpinglöhnen
als "Sklaven" fühlen. 1-Euro-Jobber fühlen sich der Willkür ihrer Arge
ausgesetzt usw. usw.
Warum sind eigentlich alle so geil auf Arbeit? Sollen doch die Roboter
fuer uns schuften, waehrend wir vor dem Fernseher sitzen und Froesche
lecken!
Waehlt am 27. September Die Roboter-Kommunisten !
>Das kann man regeln in dem man die Steuer so ausgestaltet, dass sie dann>nicht anfällt, wenn die Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Ganau das will die Linke auch machen. Es ist eine Mär, wenn man sagt,
Politik kann die Wirtschaft nicht lenken. Durch richtige Anreize und
Beschränkungen (Leiharbeit) ist ein faires Wirtschaftssystem erzwingbar,
ohne der Wirtschaft zu schaden. Politik muß der Schiedsrichter zwischen
Arbeitnehmer und Arbeitgeber sein. Ist sie parteiisch, passiert genau
das, was wir jetzt erleben.
>Also Frustration gibt es doch viel mehr in anderen Bereichen.>Frustration gibt es bei den Leiharbeitern, die nicht durch>Kurzarbeitergeld geschützt sind und ihren Arbeitsplatz verloren haben.>Frustration gibt es bei den Geringverdienern, die sich mit Dumpinglöhnen>als "Sklaven" fühlen. 1-Euro-Jobber fühlen sich der Willkür ihrer Arge>ausgesetzt usw. usw.
Hast Du völlig recht, sehe ich genauso und wünsche mir weiß Gott nicht
in so eine Situation zu kommen! Das Problem ist einfach der
Kündigungsschutz, da kann ein kleiner Arbeitgeber einfach nicht flexibel
drauf reagieren, wenn keine Aufträge mehr da sind. Klingt zwar hart,
aber wie soll er denn den Lohn zahlen wenn keine Aufträge mehr da sind?
Einziger Ausweg: Kurarbeit (zeitlich beschränkt) oder Leiharbeit.
>Klingt zwar hart,>aber wie soll er denn den Lohn zahlen wenn keine Aufträge mehr da sind?>Einziger Ausweg: Kurarbeit (zeitlich beschränkt) oder Leiharbeit.
Betriebsbedingte Kündigung. "Parken" von Mitarbeitern auf dem Arbeitsamt
sind längst Gang und Gebe. Leiharbeit würde ganz anders aussehen, wenn
es ein Gesetz gäbe, daß alle Arbeiter für gleiche Arbeit gleichen Lohn
zu beziehen haben. Ich glaube, so viele Leiharbeiter gibt's dann
plötzlich nicht mehr.
Meine Meinung ist, wer früher SPD oder CDU gewählt hat
und nun, aus welchen Gründen auch immer, diese Parteien nicht
mehr wählen möchte, jetzt die FDP wählt, der hat eine Vollmeise.
Für mich ist die FDP die schlimmste aller Parteien.
Früher hatte ich die SPD gewählt, weil ich der Meinung war,
das ist die Partei welche die Interessen der Arbeitnehmer
vertritt, so wie die CDU die Partei war, welche die Interessen
der Wirtschaft vertritt.
Seit wir einen Kanzler Schröder hatten, ist die SPD aber auch
immer mehr eine Partei der Wirtschaft geworden, mit all den
negativen Folgen für die breite Masse der Bevölkerung.
Was man aber bei all dem ganzen Frust meiner Meinung nach nicht
machen sollte, ist nicht zur Wahl zu gehen oder ungültig zu wählen.
Das hilft nur den Parteien, die man ja eigentlich dadurch strafen
will.
Man kann seine Stimme einer kleineren Partei geben, denn das tut den
ungewollten Parteien am meisten weh.
Oder man entscheidet sich für die Linkspartei oder die Piratenpartei,
auch wenn man dazu über seinen eigenen Schatten springen muß.
Nur bitte nicht die CDU/CSU/SPD/FDP/NPD/Grünen wählen.
>Betriebsbedingte Kündigung. "Parken" von Mitarbeitern auf dem Arbeitsamt>sind längst Gang und Gebe.
Sicher, da da ist wahrscheinlich ein längerer Rechtsstreit mit
entsprechenden Gerichtskosten vorprogrammiert. Nicht jede kleine Firma
hat eine Rechtsabteilung. Seid halt auch mal sozial zu Euren
Brötchengebern, die haben auch ihr Bündel zu tragen.
Viele Grüße noch
FDP Wähler (Gast) wrote:
>> Also Frustration gibt es doch viel mehr in anderen Bereichen.>> Frustration gibt es bei den Leiharbeitern, die nicht durch>> Kurzarbeitergeld geschützt sind und ihren Arbeitsplatz verloren haben.>> Frustration gibt es bei den Geringverdienern, die sich mit Dumpinglöhnen>> als "Sklaven" fühlen. 1-Euro-Jobber fühlen sich der Willkür ihrer Arge>> ausgesetzt usw. usw.> Hast Du völlig recht, sehe ich genauso und wünsche mir weiß Gott nicht> in so eine Situation zu kommen! Das Problem ist einfach der> Kündigungsschutz, da kann ein kleiner Arbeitgeber einfach nicht flexibel> drauf reagieren, wenn keine Aufträge mehr da sind. Klingt zwar hart,> aber wie soll er denn den Lohn zahlen wenn keine Aufträge mehr da sind?> Einziger Ausweg: Kurarbeit (zeitlich beschränkt) oder Leiharbeit.
Jetzt bist du in schwierigen Fahrwasser angekommen ;). Der
Kündigungsschutz ist in der Tat ein ureigenes sozialdemokratisches Thema
(und natürlich auch eines der Linken). Vielleicht wäre ein Deal denkbar,
Branchen unabhängigen aber Flächen deckenden Mindestlohn einführen und
dafür den Kündigungsschutz aufgeben. Die Frage ist doch (auf den
Kündigungsschutz bezogen) ob es der Beschäftigung mehr nutzt oder mehr
schadet. Ehrlich gesagt, ich weiß das nicht. Als man damals die Regelung
der sog. Frühverrentung einführte sagten die Arbeitgeber vorher auch,
das würde die Jungen leistungsfähigen in die Betriebe bringen und einen
Scheiß haben sie getan. Sie haben sich der Alten entledigt, diese an die
Sozialkassen durchgereicht und die Jobs einfach nicht wieder besetzt.
Erbegnis, mehr Arbeitslosigkeit und riesige Lasten für die Sozialkassen.
Die Arbeitgeber sind in einem Punkt alle gleich, sie nutzen
Mitnahmeeffekte ohne jegliche Rücksicht auf das Gemeinwohl. Vielleicht
würde ein Versuch im Kleinen (mal in einem Bundesland oder wie auch
immer) was bringen und man wüsste mehr.
>Für mich ist die FDP die schlimmste aller Parteien.
//Ironie ein
Allerdings auch eine ehrliche. Wenn man die wählt, weiß man, daß sie
Wirtschaftslobbyismus betreibt. Man kann nicht mehr überrascht werden
wie z.B. von der SPD, die was völlig anderes macht, als versprochen.
Was drauf steht, ist bei der FDP auch drin. Unmöglich ist es allemal.
> Die Arbeitgeber sind in einem Punkt alle gleich, sie nutzen> Mitnahmeeffekte ohne jegliche Rücksicht auf das Gemeinwohl.
Das ist der springende Punkt, deren Motto ist:
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
Und die FDP steht genau dafür, für bedingungslosen Neoliberalismus und
ist daher unwählbar.
Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber!
>Autor: FDP Wähler (Gast)>Datum: 28.08.2009 16:27>>Betriebsbedingte Kündigung. "Parken" von Mitarbeitern auf dem Arbeitsamt>>sind längst Gang und Gebe.>Sicher, da da ist wahrscheinlich ein längerer Rechtsstreit mit>entsprechenden Gerichtskosten vorprogrammiert. Nicht jede kleine Firma>hat eine Rechtsabteilung. Seid halt auch mal sozial zu Euren>Brötchengebern, die haben auch ihr Bündel zu tragen.>Viele Grüße noch
Kann Deinen Mitleid mit den kleinen Unternehmern verstehen.
Hast Du schon Erfahrung mit sehr großem Elektroindustrie-Unternehmen
gemacht? Ich bin entsetzt, wie skrupellos die mit dem "kleinem"
Mitarbeiter umgehen.
Bei bester Wirtschaftlicher Lage (EBIT > 500 Mio. €) schmeißt sie Leute
raus, um sie am nächstem Tag als Leiharbeiter zu beschäftigen. Zu
"besseren" Konditionen natürlich.
>Wenns meinem Arbeitgeber gut>geht, gehts mir gut und ich kann Steuern zahlen, dann gehts auch dem>Sozialstaat gut.>Gehts meinem Arbeitgeber schlecht, gehts mir schlecht und auch dem>Sozialsystem.
Das war mal so. Lange ist es her.
>Hast Du schon Erfahrung mit sehr großem Elektroindustrie-Unternehmen>gemacht? Ich bin entsetzt, wie skrupellos die mit dem "kleinem">Mitarbeiter umgehen.
Ich habe ja auch ausdrücklich von kleinen Arbeitgebern geredet. Die
werden vermutlich dann mal wieder die Zeche für die ganz Großen zahlen
dürfen, da sie sich nicht wehren können. Die Großen läßt man laufen, die
Kleinen hängt man.
Hi Leute,
Um mal wieder zum Thema zu kommen.
Warum gibt es eigentlich kein Volksbegehren mehr.
Diese "Installation" habe ich mir eigentlich von der SPD/Schröder
gewünscht- also richtige Demokratie.
An diesem Beispiel sieht man dass es den linken Parteien nicht um
Demokratie geht. Man , SPD/Schröder, hätte damals ein entsprechendes
Gesetz machen können. Jetzt bitte kein "Volksbegehren gibts doch schon"
etc.. Z.B. könnte man bei jeder BTW,LTW , also nur alle 4 JAhre, ein
extra Blatt mit den abzustimmenden Themen, $218, Bundewehr im Ausland,
europäische Union und vorallem die Wiedervereinigung ;-) verteilen.
Das Thema Volksbegehren wurde auch bei www.direktzurkanzlerin von den
Ghostwritern der Kanzlerin abgewürgt. Leider ist diese wirklich
gutgemeinte Idee zur Farce geworden.
Bei einem Volksbegehren würden zuerst die PArteien ihr Kommentar zu den
einzelnen Themen abgeben und dementsprechend kann man dann über die
einzelnen Themen abstimmen. Es wäre zumindest schluß mit dieser
"Parteienverars..". Was haltet ihr davon???
Volksbegehren? wovon träumst du nachts?
Die Demokratie ist in desem Land nur noch Pro Forma vorhanden.
Das Volk hat in diesem Land nicht das sagen, das Sagen haben ganz andere
Leute. Und ob man jetzt CDU, SPD wählt oder wie sie sonst alle heissen,
ist eigentlich auch egal. Das einzigste was sich ändert, ist wer die
Geldkoffer und Geschenke bekommt.
Wir sind auf dem Besten Weg in einen Überwachungsstaat und in eine
Diktatur.
Stück für Stück, langsam aber sicher. Im Namen von Europa, der
Wirtschaft zuliebe, und wegen dem Terrorismus. Gründe finden sich genug,
um die Bürger zu gängeln und in der Freiheit einzuschränken.
Ich frage mich, wann der Reichstag das nächste mal brennt.
Hoffentlich brennt er dann aber, weil das Volk wach geworden ist und
rebelliert.
Staatsfeind schrieb:
> Wir sind auf dem Besten Weg in einen Überwachungsstaat und in eine> Diktatur.
Full Ack
> Im Namen von Europa, der
Ja, es ist wirklich eine Schande, wie die Idee eines freien und geeinten
Europas von seinen Feinden im Inneren (Berlin, London, Paris...)
attackiert wird.
> Ich frage mich, wann der Reichstag das nächste mal brennt.
Kofferbomber, Sauerlandgruppe, ...
Ist es ja auch. Aber dazu müsste man real was tun, nicht nur unauffällig
in sachfremden Foren mosern. Und vor allem: Man müsste mit eigenem Namen
und eigener Anschrift rausrücken. Wenn man aber schon mal so weit ist,
alle "oben" als Faschisten zu sehen, dann ist diese Form des legalen
Widerstands natürlich das letzte was man tun darf, ist wichtig das man
geheim bleibt. Da hofft man lieber, dass andere den Reichstag anzünden.
[Ironie]
ich wähle ---> garnichts!
Warum auch?
Wahlen sind nur Show fürs gemeine Volk,wenn Wahlen was ändern würden
wären sie längst verboten.
Diese "Wahlkandidaten" haben durchweg alle ein hochgradig
unterentwickeltes Kurzzeitgedächtnis in Bezug auf die Wahlversprechen,
welches genau einen Tag nach der Wahl die Funktion vollends einstellt.
Bestes Beispiel war ja die Dreiknopflady... "mit uns wird es keine
MwSt-Erhöhung geben..." Und das Ende vom Lied? von 16 auf 19% MwSt
erhöht.
Oder der Gazprom-Kanzler: der wollte die Arbeitslosenzahlen halbieren,
tatsächlich sind diese bis jetzt fast um das dreifache angestiegen.
Egal wen man wählt, diese Kandidaten haben nur eins im Sinn: Ihren
persönlichen Vorteil. Das heißt im Klartext noch mehr den Bürger
auspressen und zum dummen 50Cent-Lohnsklaven zu machen.
Das was nach der Wahl kommt, sieht so aus:
- Massenarbeitslosigkeit
- Mehrwertsteuererhöhung auf 25 %
- Ausverkauf der noch vorhandener Infrastruktur an ausl. Heuschrecken
nur um noch ein paar Euronen zu raffen.
- Totalüberwachung der Bürger, dazu ab und zu mal ein kleines Terrörchen
herbeireden, damit das dumme Wahlvieh es auch glaubt.
- Steuern und Abgaben werden wegen der "Krise" massiv erhöht bzw neue
erfunden.
- Gesundheit (Arztkosten) und lebensmittelpreise werden bald enorm
ansteigen
--usw usf.
Wetten?
Platinenbauer
Nun, es ist auch nur eine unter Millionen, aber hier meine Meinung.
Die Hoffnung das sich unter irgendeiner Partei irgendetwas ändern (oder
gar "besser") wird empfinde ich als absurd. Es ist ein typischer Fall
der medialen Verdummungsmaschine bei der sich die Parteien als
alternativen bzw. Richtungen anbieten wo real gar keine vorhanden sind.
Die Menschen in Deutschland lassen sich, im Gegensatz zum Besipiel zu
Frankreich wo ein Rentenalter Mitte fünfzig Standard ist (m,an schaue
sich die kapriolen in der Prese an so etwas zu verschleiern), bis zum
umfallen verarschen. Der Staat entzieht ihnen bis zu 2/3 ihres
Einkommens und gibt es anderen. Nicht Hartz IV Empfängern (diese sind
nur das Ergebnis z.B., des Arbeitskartells in dem niemenad jemand andern
die Haare schneiden, einen Zaun streichen oder ein Kabel ziehen darf
ohne einen Meisterbrief in der Tasche zu haben) sondern den Profiteuren
die für wenig Leistung absurde Gehäter bekommen und sich als
"Besserverdienende" bezeichnen.
Sobald die nächte Partei (ob Freibeuter oder sonstwas) in das Parlament
rückt werden ihre Mitgleifer durch ein Privilegiensystem gekauft. Bestes
Beispiel sind die Grünen deren Mitglieder angesichts ihrer absolt
bigotten lügnerischen Art bei mir nur noch Ekel hervorrufen. Ihr
Vorgehen ist in nichts anders als bei den anderen. Andere Schröpfen um
es der eigenen Klientel über Posten Pöstchen Schiebereien z.B. in der
Sozialversicherung (Homäoopathie wird ohne Wirksamkeitnachwes von den
Kassen bezahlt weil diese Gruppe bevorzugt Grün wählt) andere
auszuplündern.
Wenn ihr die Wahl zwichen Grünem Gelben Roten oder Schwarzem Dreck habt
welchen Haufen würdet ihr wählen damit die Maden im inneren Pensionen
bekommen für die ihr 500 Jahre einzahlen müßtet?
Geht alle schön das richtige wählen.Ich verziere meinen Zettel wie immer
mit persönlichen Beleidigungen.
board geist schrieb:
> Am WE ist ja Wahl,
Bei mir ist am WE keine Wahl.
Ich hab Briefwahl gemacht. Das kurzsichtige Geplänkel und die
unproduktive Profiliererei und Angifterei vor den Wahlen beindruckt mich
eh nicht und hat keinen Einfluß auf meine Wahlentscheindung(en).
Johann