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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MSP430 LowPowerMode


Autor: Tom (Gast)
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Hallo

Habe auch noch ein anderes Problem. Im LowPowerMode3 bracht der MSP
immer noch an die 500uA. Ich glaube das Problem liegt daran, dass der
externe 7MHz Quarz auch im LPM noch am schwingen ist.
Leider war es mir nicht möglich im LPM auf den internen DCO
umzuschalten und wenn der Prozessor durch einen Interrupt wieder
erwacht den externen Quarz zu verwenden.

Der Interrupt funktioniert aber super. Suche nun nur den Code um
zwischen externem und internen Quarz umzuschalten....

Gruss Tom

Autor: Tom (Gast)
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sind hier keine MSP freaks vertreten :o(

Autor: Sebastian (Gast)
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Schon mal die BSCTL-Register angeguckt? Damit schaltest du den externen
Oszillator ein und aus bzw. die MCLK und SMCLK um.

Autor: Tom (Gast)
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ja, habe ich angeschaut, aber wenn ich dort auf den DCO schalte,
schwingt der externe Clock weiter...

Autor: Sebastian (Gast)
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Woher weisst du das? Mit dem Scope nachgemessen? Ich habe mich noch nie
so super-stromgeizig ;-) gezeigt, aber falls du auf Nummer sicher gehen
willst, trenn einfach über einen MOSFET, der durch einen normalen GPIO
angesteuert wird, die XTIN-Leitung. Dann schwingt 100%ig nix mehr.

Autor: Helmut Weiß (Gast)
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Hallo

Der Mosfet ist sicher nicht die Lösung. Die MSP430 von TI sind sehr
gute Controller, TI erzählt keinen Quatsch. Wenn die sagen, wir haben
den LP-Mode, dann stimmt das auch. Ist allerdings nicht einfach, die
gesamte Struktur zu verstehen und somit sind hier Fehler
vorprogrammiert. Auch die Hardware ist etwas tückisch bei
LP-Applikationen.
Ich selbst habe den MSP430F413 (mit LCD-Controller) eingesetzt und habe
ähnliche Phänomene mit dem Quarz (bei mir 32kHz) beobachtet. Auch hier:
der Tasteninterrupt funktionierte, die Stromaufnahme lag tatsächlich
bei ca 0,5uA wie von TI angegeben. Aber nach einem Wake-Up durch
TAsteninterrupt wurde im normalen Betrieb nach kurzer Zeit das Display
blaß. Mit dem Scope wurde nachgewiesen, daß der Quarztakt zusammenbrach
und somit die externen Taktungen zum Display auch. Habe dann nach
einigem Suchen einen Mode gefunden, kann mich allerdings nicht mehr so
genau an die Lösung erinnern. Ist schon etwas länger her. Werde aber in
dieser Richtung recherchieren und mich wieder melden. Kann mich wohl
erinnern, daß die Lösung mit den Timern und den Modes zu tun hatte.
Auch die internen schaltbaren Cs für quarz waren bei mir wichtig, aber
wie schon gesagt, ich habe ja einen 32 kHz Quarz. Und dieser ist für
eine niedrige Stromaufnahme absolut wichtig. Hohe Frequenzen (7MHz) und
so niedrige Ströme gehen nicht zusammen.
Und dann bitte noch eins: das JTAG-Interface zum Programmieren nimmt
auch Strom auf, etwa in dieser Größenordnung von 500uA. Laßt euch hier
nicht irritieren und zieht bei der Strommessung das JTAG ab.
Fließt dann immer noch der hohe Strom? Dann kann die Schaltung Schuld
haben. Bei diesen kleinen Strömen sind Pullups echte Stromfresser.
Bitte entsprechend hochohmig machen und auf die Ausgänge achten, daß
nicht ein Low-Ausgang versucht, einen Pullup runterzuziehen, oder ein
High-Ausgang einen Pull-Down. Ti hat auf seiner Homepage die
Design-Rules für Low-Power-Applikation ausführlich erläutert. Wichtig
ist, erst die HArdware i.O. zu haben und dann in der Software suchen:
Vielleicht sagt mir Tom auch noch, welchen Controller und
welche Programmierumgebung er benutzt.

Ich jedenfalls bin sehr an den Erfahrungen anderer User interessiert.

Übrigens: Texas-Seminare sind hier sehr hilfreich. Da gab es letztes
Jahr ein kostenfreies an der Uni in Krefeld. Konnte man sich über TExas
anmelden. Genial.

Viele Grüße

Autor: Tom (Gast)
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Hallo Helmut

Also deine Lösung für auf den DCO umzuschalten würde mich also schon
noch interessieren.
Wie gesagt, wenn ich das Register so umschreibe, dass es auf dem DCO
laufen sollte, schwingt der externe 7,...MHz Quarz weiter (mit Oszi
gemessen)
Die Stromaufnahme im LPM geht auch nicht herunter. Egal ob DCO oder
extern.
Obwohl der MSP ja bei einem kleineren Takt weniger Strom beziehen
sollte.

Gruss Tom

Autor: Helmut Weiß (Gast)
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Hallo Tom,

ich muß dafür in älteren Programmen nachschauen, die schon archiviert
sind. Schaffe es diese Woche nicht mehr. Melde mich nächste Woche
wieder.
Aber ist die Hardware wirklich in Ordnung, alle Design-Rules erfüllt?
Jeder Widerstand und Schalttransistor, der mit einem Port verbunden
ist, zieht Strom, da müssen z.B. die Outputs vorm "enter LP-Mode" auf
Low gezogen werden, sonst sind es wieder einige uA oder gar mA mehr. Das
ist tückisch und da übersieht man leicht etwas.
Vieleicht arbeitet Deine Software korrekt, aber Du sitzt einem dieser
Phänomene auf. Ist mir bei LP-Anwendungen schon mehrfach passiert.

Viele Grüße

Helmut Weiß

Autor: Tom (Gast)
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Hallo Helmut

Bin nochmals über meine Hardware gefahren und habe nichts gefunden, was
da noch Strom ziehen kann, keine Pullups oder Pulldowns....
Bin nun 2 Wochen in den Ferien...
Kannst mir die Lösung sofern du eine gefunden hast sonst gerne aufs
Mail legen.

Vielen Dank und eine sonnige Zeit

Gruss TOm

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