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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LM317 Netzteil


Autor: Rene Feldmann (Gast)
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Moin,

ich hab vor ein kleines Netzteil zu bauen, dass 0-12V und noch nen paar 
konstante Spannungen rausgibt.
Mittwoch habe ich einen super Schaltplan gefunden, mit dem LM317 und 
einem Operationsverstärker, der irgendwie dafür sorgt das die 
Ausgangsspannung des LM317 auch 0V sein kann.

Nur ist heute leider Freitag und ich finde den Schaltplan nicht mehr :D
Ich bin um 6 Uhr angefangen und jetzt seh ich nru noch den Ausweg eines 
Postings. :p
Ich glaube der OP war ein LS141, aber unserer "Most-Skilled 
Elektroniker" meinte der habe noch nie so einen gesehen.(Ich kenn den 
uebrigends auch nicht^^)

Wie ich das Netzteil zu reallisieren habe ist mir alles klar, brauche 
nur den Schaltplan mit dem OP^^
Kennt den vllt jemand und kann den bitte posten, waer sau nett.

Gruß,
René

: Verschoben durch Admin
Autor: micha (Gast)
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Autor: Rene Feldmann (Gast)
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Danke für die schnelle Antwort.
Aber leider war es dieser Schaltplan nicht.

In dem Schaltplan war nur der LM317 und ein OP.
Von den anderen Bauteilen wie Widerständen mal abgesehen.

Außerdem war es einfach ein hochgeladenes Bild und keine .zip .


Hat jemand vllt noch eine Idee?

Gruß

Autor: micha (Gast)
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na ja, der Trick ist, dass Du eine negative Hilfsspannung also GND für 
den Lm317 benutzt, da dessen Outout immer 1.25V über "seinem" GND liegt. 
Eventuell wurde in Deinem Schaltpaln diese virtuelle Masse mit einem 
Oamp erzeugt. Kann man aber auch mit einem Festspannungsregler machen. 
Die entsprechende Schaltung ist in dem oben genannten Thread drin. 
Soweit ich mich erinnere wird dort ein dual oder Quad-Oamp zum 
einstellen der Parameter verwendet, so das man mit einem IC auskommt.

Autor: Rene Feldmann (Gast)
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Mhh ja, den Trick kenne ich ja.
Ist ja auch alles schön und gut, aber ich suche diesen einen Schaltplan 
:P
Ich hab jetzt herrausgefunden was für ein OP es war, es war definitiv 
ein LS141.
Ist jemanden so ein Schaltplan bekannt?

Gruß

Autor: juppi (Gast)
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Wie stabil soll die Ausgangsspannung sei?

Autor: Rene Feldmann (Gast)
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So stabil das ich sie bei 12V locker mit 800mA belasten kann.
Mein Trafo kann Sekudärseitig 2x12V und jeweils 1A

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Dann such Dir schon mal einen anderen Trafo.

12V /2A (Wicklungen parallel) reicht von der Spannung bei 800mA sehr 
wahrscheinlich nicht.
24V 1A  (Wicklungen in Serie) wird vom Strom sehr sehr knapp, und 
zusätzlich unnötig viel Verlustleistung am LM317.

Autor: MaWin (Gast)
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> In dem Schaltplan war nur der LM317 und ein OP.


Was nützt dir der, den LS141 bekommst du heute sowieso nicht.

Und wenn du die Schaltung schon umbaust, kannst du sie gleich so 
umbauen, wie man es heute machen würde.

Mit einem LM385-1.2

           +-----+
+15V  --+--|LM317|--+--+-- 0-12V
        |  +-----+  |  |
        |     |   240R |
     4700uF   +-----+  |
        | 2k2Poti     1uF
        |     |        |
      --+-----(--------+-- GND
              |        |
-5V   --470R--+--LM385-+

Autor: Michael_ (Gast)
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LS141 ist ein TTL-IC. Wie wäre es mit µA741?

Autor: MaWin (Gast)
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> So stabil das ich sie bei 12V locker mit 800mA belasten kann.
> Mein Trafo kann Sekudärseitig 2x12V und jeweils 1A

Passt doch nicht.

Hmmpf, Grundlagen, Grundlagen, Grundlagen....

http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9

12V (bei 10% Netzunterspannung) 10.8V gleichrichten 15.27V, abzüglich 
Brückengleichrichter 13.27V, 20% Kondensatorripple 10.62V, abzüglich 
2.5V DropOut des LM317, macht 8V maximale Ausgangspsannung.

24V reichet wenigstens für 20V, aber 1A gleichrichten macht ja einen 1.4 
mal höhere Spannung, da kann kein genau so grosser Strom fliessen, sonst 
hätte man ja mehr Leistung hergezaubert, also sinkt der Strom auf 700mA.

Man kann ein klein wenig dran drehen, in dem man einen 
Delon-Gleichtichter nimmt (du hast ja 2x12V) und einen Siebelko von 
10000uF der nur 10% Ripple ergibt, aber das reicht auch nur für 11.2V 
Ausgangsspannung bei 1.2A.

Autor: Rene Feldmann (Gast)
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Mhh..
ok, dann kann ich das ja schonal vergessen.
Was könnt ihr mir denn für einen Trafo empfehlen, wenn ich am Netzteil 
0-12V (Muss nicht unbedingt 0-12 sein, 2,5V-12 gehen auch), 12V konstant 
und 5V konstant abgreifen will.

Die 5V und 12V will ich per Schalter umschalten, also das ich immer nur 
eine Quelle nutzen kann. Aber noch mit 2 Festspannungsreglern.

Autor: MaWin (Gast)
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9V (für 5V) und 16V (für 12V) sind die richtigen Spannungen, mit 
1.8-fachem Strom, also 1.44A.

Lies halt mal den gegebenen Link.

Da steht drin, wie man an die niedrig belastete negative Spannung für 
den LM385 kommt, warum ein LM317 beo 35V Eingangsspannung nicht 1.5A 
liefert, und anderes wissenswerte.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Rene Feldmann schrieb:
> Mhh..
> ok, dann kann ich das ja schonal vergessen.
> Was könnt ihr mir denn für einen Trafo empfehlen, wenn ich am Netzteil
> 0-12V (Muss nicht unbedingt 0-12 sein, 2,5V-12 gehen auch), 12V konstant
> und 5V konstant abgreifen will.


15V AC Minimum, Lege den Trafo so aus für Strom= 1,5 mal der gewünschte 
DC-Ausgangsstrom.

>
> Die 5V und 12V will ich per Schalter umschalten, also das ich immer nur
> eine Quelle nutzen kann. Aber noch mit 2 Festspannungsreglern.


Ja dann nimm halt einen (oder mehrere) Trafos mit 15V AC, 1.3A (800mA 
DC)
und weitere Wicklung(en).

Beispiel:

0-12V 0.8 A:  15V AC, 1.3A
12V 1A : 15V AC, 1.5A
5V  1A : 10V  1.5A

Es kommt halt immer drauf an ob Du alles erst kaufen mußt oder ob 
bereits genug Teile in Deiner Bastelecke sind die Du verwerten 
kannst/willst.

Autor: Rene Feldmann (Gast)
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Andrew Taylor schrieb:
>Es kommt halt immer drauf an ob Du alles erst kaufen mußt oder ob
>bereits genug Teile in Deiner Bastelecke sind die Du verwerten
>kannst/willst.

Hehe, ich sitze hier quasi an der Quelle allen Übels.
Ich hab hier so viel Elektronik Bauteile, Messinstrumente und was man 
noch alles braucht, da würde so manchem Elektroniker voll einer 
abgehen.. ;-)


Aber nunja, ich werde einen 2x15V Trafo nehmen und dann mit 1,3A 
Ausgangseitig.
Ich hatte erst gedacht das durch die Spannungserhöhung nach der 
Gleichrichtung genug Spannung überbleibt.
Aber beim Dimensionieren bin ich noch nicht, ich wollte erst nur die 
Schaltung raussuchen und die Berechnungen am Ende machen.

Ist übrigends mein erstes Netzteil, komme jetzt erst so wirklich in die 
Welt der "Platinen-Elektronik" durch den Abteilungswechsel in meiner 
Ausbildung.
Aber immerhin hab ich gemerkt das G&S Elektroniker, 100mal besser ist 
als Betriebs-, Gebäude-, Anlagentechnik, usw. ist.

Besten Danke

Gruß Rene

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Rene Feldmann schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>>Es kommt halt immer drauf an ob Du alles erst kaufen mußt oder ob
>>bereits genug Teile in Deiner Bastelecke sind die Du verwerten
>>kannst/willst.
>
> Hehe, ich sitze hier quasi an der Quelle allen Übels.
> Ich hab hier so viel Elektronik Bauteile, Messinstrumente und was man
> noch alles braucht, da würde so manchem Elektroniker voll einer
> abgehen.. ;-)
>
>

Vorschlag:
Melde Dich doch einfach im Forum an und teile einen Bruchteil Deiner 
Kleinodien mit anderen.

Oder (falls Du Dich vorerst nicht anmelden möchtest)  schicke mir eine 
PN über's Forum, dann kann man sich (aus)-tauschen.

cu,
Andrew

Autor: Rene Feldmann (Gast)
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Moin,

ich hab mir mal gedacht, da ich ja vor einiger Zeit die Fragen zum lm317 
gestellt habe, meine fortschritte, bzw. mein Endprodukt vorzustellen.
Oder was heißt "vorstellen", einfach wie das Netzteil jetzt im fertigen 
Zustand ist.

Leider kann ich nichts hochladen, weil ich Angst habe das mir die 
EDV-Abteilung irgendwas anhängen will, da vor einiger Zeit durch sowas 
schon ein erheblicher schaden in 6-stelliger Summe entstanden ist, aber 
nur nebenbei ;-)

Soo..

Also durch eure Tipps sieht mein Netzteil nun so aus.
Ganz simpel eigendlich, ich habe einen Trafo mit 2x15V primärseitig und 
jeweils 1A Ausgangsstrom genommen.
Gleichgerichtet und mit 1,1 uF geglättet, bei beiden Kreisen.

Der 1. Kreis ist für die 5 und 12V Ausgangsspannung, die mit einem 78xx 
bereitgestellt werden. Beide Spannungs sind nicht regelbar und es ist 
jeweils nur eine Spannung abgreifbar, da ich kein Platz für 4 Buchsen 
hatte. Mit einem I/O/I Schalter kann ich dann die Spannung einstellen.

Der 2. Kreis ist für die einstellbare Spannung. Zum Regeln der Spannung 
hab ich den guten alten L200 genommen, als Festspannungsregler 
geschaltet und für die Strombegrenzung habe ich ein 25R Poti von Pin 4 
zu 2 geschaltet.

Das war es eigendlich auch schon.

Ach ja, bevor ich es vergesse.. Die Schaltung mit dem LM317 und dem OP, 
die hatte ich nicht im Internet gesehen. Die war in einem Datenblatt^^ 
Leider war es auch nicht der LM317 sondern der L200.
http://bwir.de/downloads/L200_deutsch.pdf <-- Seite 11, bzw. Seite 13.

Hab das Netzteil jetzt fertig, funzt super! Beide Spannungen sind bis zu 
1,3A dauerhaft belastbar(beide 12V Spannungen, die 5V hab ich nicht 
getestet, die brauch ich eh nicht), das Gerät hat die VDE701 Prüfung 
bestanden und ich bin glücklich.

Danke für eure Hilfe!
Hoffe beide Augen sind noch auf^^

Gruß,
René

Autor: Gnubbel (Gast)
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hier hab ich was gefunden, jetzt brauchst du es nicht mehr?
http://i41.tinypic.com/24vtrpt.gif

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