Gast
#1421701
Hallo kann mir einer sagen, warum Das epoxyd so grün ausschaut? Ich hatte schon Basismaterial das schön weiß war. Woher bekomme ich das wieder???
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Warum sehen die Platienen immer so grün aus
Gast
#1421701
Hallo kann mir einer sagen, warum Das epoxyd so grün ausschaut? Ich hatte schon Basismaterial das schön weiß war. Woher bekomme ich das wieder???
Gast
#1421706
Das ist Glasfaser. Schonmal von der Seite auf glas geschaut. Sieht grün aus -oder? Liegt am Brechungsindex von Glas.
Gast
#1421710
und gibs da noch anderes basismaterial Mario Knebel schrieb:
> und gibs da noch anderes basismaterial
klar, kannst dir bei bedarf auch dein eigenes individuell herstellen
lassen ;)
Gast
#1421713
Gibts auch noch aus Hartpapier. Ist dann aber eher braun. Habe aber auch schon weißes und schwarzes Basismaterial gesehen, kann dir aber nicht sagen wo. Evtl. findest du hier was sinnvolles, mags jetzt nicht lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Leiterplatte#Material Sieht das auf dem Foto nur so aus oder berührt sich da einiges auf deiner Platine?
Gast
#1421716
Ja Leiterplatten stell ich selber her nur suche ich das Basismaterial was nicht so grün ausschaut ich habe hier noch platienen die sehen fast transparent aus
Gast
#1421733
ich habe beim letzen mal blaue von bungard erwischt. Die sehen recht gut aus. Leider kann man sie nicht mehr gegen das licht halten um mal schnell eine Leitung zu verfolgen.
Gast
#1421752
Wo hast du die gekauft???
Gast
#1421754
Bei Octamex gibt es blaues und schwarzes Basismaterial. Sieht schön aus :-)
Gast
#1421758
ich glaube es war Conrad - im Laden. Es war aber keine der dicken Platinen, ich nehme gerne 1 oder 0,5(0,8)mm.
Gast
#1421761
Die könnten es sein, dort steht zumindest etwas von Blau Conrad: 523656 - 62 > ich glaube es war Conrad - im Laden.
Ja, blaues Basismaterial hat der Conrad (schwarzes findet man dort
nicht). Ist aber nochmal spürbar teurer als das übliche BM.
Gast
#1421767
Die fast immer vorhandene grünliche Färbung von Glas kommt nicht von seinem Brechungsindex, sondern von den in der Struktur eingebauten Eisenatome. Andere Stoffe ergeben andere Farben, wie Kobalt oder Chrom. Näheres hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Glas#Glasf.C3.A4rbung_und_Entf.C3.A4rbung btw. für einen RGB-Hausnummernschild ist die Platine aber sehr komplex ;)
Gast
#1421795
Wurde die Platine vom OP eigentlich falschrum belichtet? denke mal nicht, da auch SMD IC's drauf sind (rechts Unten) sowie Links SMD Pads.. denke er hat die Schriftenzüge bloß im falsche Layer angelegt oder vergessen diese zu spiegeln. Mario Knebel schrieb: > Hallo > kann mir einer sagen, warum Das epoxyd so grün ausschaut? > Ich hatte schon Basismaterial das schön weiß war. Woher bekomme ich das > wieder??? Huhu Majo, Du hast den Fotolack von der anderen Seite noch nicht abgewaschen, deswegen ;) Michael
Gast
#1421842
So wieder da doch hab die Platine nochmal belichtet und entwickelt UND JA VERDAMMT ICH HAB DAS DING FALSCH BELICHTET man das man auch alles sieht :-) Hallo Mario, die Beschriftung bei den Relais, bilden die nicht einen Schlurzkuss? Fra Nk schrieb: > Hallo Mario, > > die Beschriftung bei den Relais, bilden die nicht einen Schlurzkuss? Hallo, sieht so aus. Der Abstand zu den 230V ist auch nicht so berauschend. Jogibär
Gast
#1422497
Es gibt noch "CEM1", das sieht weiß aus und ist für Amateure meist ausreichend. Vor allem läßt es sich gut bohren.
Gast
#1422534
@Sascha: und genau diese Dotierung mit Metallionen bestimmt den Brechungsindex des Glases und somit dessen Farbe.
Gast
#1422637
Hallo, real existierende Platinen sind grün, weil sie grün eingefärbt sind. Es gibt auch blau, rot usw., aber die Mindestabnahmemenge des Herstellers übertrifft i.A. den lebenslangen Bedarf eines Bastlers. So etwa 100 m² oder 1 t - pro Typ! Und dazu kommt, dass anders gefärbtes Material alle Zulassungen verliert, UL usw. muss neu geprüft werden. Deswegen sind Sonderfarben fast ausgestorben. Weisses Material ist eher Epoxy-Papier-Glas (CEM1). Gruss Reinhard
Gast
#1422659
Gibt es hier oder gab es hier mal Sammelbestellung von Platinen 160mm x 100mm das wäre doch mal was.
Gast
#1422898
Mario Knebel schrieb: > Gibt es hier oder gab es hier mal Sammelbestellung von Platinen > 160mm x 100mm das wäre doch mal was. Naja, für 100 m² musst du ja bloss etwa 4000 Bestellungen zusammenkriegen. Pro Farbe. Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht aber auch nicht neu, das gabs hier schon. Gruss Reinhard
Gast
#1849220
Ich habe mir vor einiger Zeit das Leiterplatten-Sortiment ("1 kg
Leiterplatten in unterschiedlichen Größen und Stärken, einseitig und
doppelseitig kupfer-beschichtet.") von Pollin geholt, mit Waage,
Zollstock und Taschenrechner nach Dicke, Schichtdicke usw. sortiert und
habe gerade ein weiteres Sortierkriterium entdeckt, nämlich die Farbe.
:-)
Ich dachte zuerst, es würde etwas bei Ätzen schief gehen, weil die
schwarzen Flecken, die das Ende ankündigen wieder verschwanden, und
plötzlich alles wieder hell-matt war, was in der blauen Ätzlösung kaum
vom matten rosa Scheinen des Kupfers während des Ätzens zu unterscheiden
war und auch die Gegenlicht-Probe mir sagte, dass noch alles dicht sein
müsse. :-D
Zögerlich habe ich die Platine dann rausgeholt und gewaschen, um das
Phänomen zu untersuchen und ggf. neue Natriumpersulfatlösung anzurühren
und weiter zu ätzen. Aber es stellte sich heraus, dass das Basismaterial
weiß und kaum lichtdurchlässig ist.
Hier also mal ein Bild von einer weißen Platine im Auflicht und ein Bild
im Gegenlicht.
Die Vergleichs-Platine ist übrigens ein erster Versuch mit
fotobeschichtetem Bungarg-Material von Reichelt, das ich gestern aus
Ungeduld verwendet hatte, und bei der die Löcher oben und unten nicht
deckungsgleich sind, weswegen ich heute die zweite Platine gemacht habe.
Die Platine wird in einer alten Fernbedienung verschwinden, insofern ist
es schade um die tolle weiße Farbe, aber ich habe noch (mindestens) ein
recht großes Stück von dem Material und werde mir eine Verwendung dafür
ausdenken.
Sorry, falls mein Posting den Thread nicht weiter bringt, aber da noch
keine Bilder won weißen Platinen hier zu finden sind, und ich die Optik
davon ziemlich geil finde, dachte ich, ich mache mal den Anfang..
Gast
#1849290
Philipp Klostermann schrieb: > .... Aber es stellte sich heraus, dass das Basismaterial > weiß und kaum lichtdurchlässig ist. CEM1 oder EP105. Hartpapier mit Decklage aus Glasfaser, weiss und undurchsichtig. Ich verwende das, wenn man was drauf lesen soll, z.B. für Reagenzglasträger, siehe Bild (ist keine LP, sondern abgeätzt, aber gebohrt und gefräst wie eine LP). Ist auch nett für Experimetierboards mit Beschriftung. Da das Material sehr schwer zu beschaffen ist, behalte ich meine Vorräte lieber. Gruss Reinhard
Gast
#1849675
Habe die Platine schon ruiniert, und 2 Bohrer gleich dazu. Irgendwie ist das ein komisches Zeug. Es lässt sich sehr leicht sägen und feilen, aber Bohrer macht es mit einem Loch stumpf, und das Bohrmehl ist, selbst bei der niedrigsten Drehzahl, die mein Dremel hinbekommt, dunkelgrau bis schwarz. Weiterhin hält die Kupferschicht nicht so toll. Die Lötaugen von den Dukos wurden vom Bohrer mitgerissen und teilweise wurden Leiterbahnen mit abgezogen. Die Gefahr, dass ich es mutwillig für irgendwelche Platinen die in Gehäusen verschwinden werden verbrauche, besteht also weniger.
Gast
#1850596
Du mußt nicht die Drehzahl erniedrigen, sondern erhöhen! Wenn es CEM1 ist, dann hält das Kupfer etwas schlechter.
Gast
#1851040
@Reinhard dachte du bist im Leiterplattengeschaeft und kannst sowas besorgen und hier in realistischen Mengen anbieten grins
Gast
#1851055
Unter Umständen kann auch FR-3 Material weiß aussehen, das ist Epoxid mit Papier/Baumwollfasern drin statt mit Glasfaser. Ein sehr schönes Material, leider in Kleinmengen kaum zu bekommen, erst recht, wenn man es mit Fotoschicht haben möchte. Falls da mal jemand eine Sammelbestellung machen würde, wäre ich dabei.
Gast
#1851394
faustian schrieb: > @Reinhard dachte du bist im Leiterplattengeschaeft und kannst sowas > besorgen und hier in realistischen Mengen anbieten *grins* Und was mach ich dann mit den übrigen 99,75 m2 ? Übrigens ist der Markt für LP-Material derzeit völlig überhitzt und steht auf Allocation mit monatelangen Lieferzeiten, selbst für die besten Kunden. Man kann einfach nicht liefern was man nicht hat. In der Krise wurden die Kapazitäten erheblich reduziert und ein Wiederaufbau könnte länger dauern als der Boom. Gruss Reinhard Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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