... und von welchen Marken würdet ihr eher abraten. Bitte mit kurzer
Begründung.
Meine Anforderungen sind "Standartanforderungen", d.h. ein
Gamer-Notebook muss es nicht sein. Welches Modell entscheidet sich
spontan, ich will aber sicher gehen, bezüglich der Marke keinen Griff
ins Klo zu machen.
Diese Frage kommt immer wieder, ist aber ziemlich unsinnig:
Die technischen Daten und Ausstattungsmerkmale (Taktfrequenz, Haupt-
speicher- und Festplattengröße, Displaygröße und -auflösung, Grafikchip
usw.) stehen immer mit dabei, sind aber nicht marken- sondern modell-
spezifisch.
Die Fertigungsqualität ist ebenfalls nicht marken-, sondern hersteller-
abhängig, da fast alle Marken (also bspw. Dell, Lenovo, Apple, Fujitsu,
HP, Acer usw.) die Geräte bei einem von ein paar wenigen Notebook-Her-
stellern (Compal, Quanta usw.) fertigen lassen. Wenn also bspw. Quanta
irgendwelche Sparmaßnahmen einführt, kann sich das auf die Fertigungsi-
qualität sowohl von Dell- als auch von Lenovo- und Apple-Geräten nieder-
schlagen.
Die Frage muss also eher lauten: "Welches Modell würdet ihr
empfehlen?"
Diese Frage ist aber ebenfalls unsinnig:
Ob ein Notebook etwas taugt oder nicht, stellt sich meist erst nach
ein/zwei Jahren Betrieb heraus. Erst dann weiß man, ob die Akkus, die
Tastatur, die Display-Scharniere, das DVD-Laufwerk, der Lüfter usw. dem
Strapazen im Alltagsbetrieb standhalten.
Modelle, das bereits deutlich mehr als ein Jahr hergestellt werden, gibt
es aber selten. Wenn doch, möchtest du sie nicht kaufen, weil sie
veraltet sind. Und wenn das supertolle Vorgängermodell noch von Quanta
kam, kommt das aktuelle vielleicht von Compal und verwendet völlig
andere Komponenten, so dass überhaupt keine Extrapolation der Qualität
möglich ist.
...auf keinen Fall Lenovo, nur weil man meint, sich was gutes tun zu
wollen. Ich hab mir vor 5 Jahren ein Acer Aspire zugelegt und bin damit
immernoch zufrieden, für den privaten (!) Gebrauch ohne viel
Rumschlepperei. Allerdings haben auch Netbooks ihren Charme, wenn man
dann immernoch Zugriff auf was leistungsstarkes (Desktop oder Laptop)
hat. Ich glaunbe fast, man kann das nicht pauschal beantworten - am
besten eine Wunschliste der Features erstellen, dann im Laden nach einem
vernünftigen aber nicht billigen Gerät suchen. der subjektive
qualitätseindruck kann da schon was bringen. dann 2 wochen ausreichend
testen und ggf zurückbringen :)
Klaus.
Wenn auch daran gedacht wird, das Gerät nach ein paar Jahren noch zu
Geld zu machen, ist nicht nur dann Apple ein Kandidat.
Applehardware erzielt auf dem Gebrauchtmarkt Preise, die "normale"
PC-Hardware niemals erbringt. Bei drei Jahre alten Geräten sind 50% des
Neupreises durchaus realistisch.
Dazu kommt die Verarbeitungsqualität (bis auf eine Ausnahme sind alle
Apple-Notebooks in Ganzmetallgehäusen untergebracht) und das sich von
Windows auf erfrischende Weise unterscheidende Betriebssystem.
Allerdings sind weder parallele noch serielle Schnittstellen vorhanden
oder auf eine andere Art und Weise als mit USB-Adaptern nachrüstbar (mit
der Ausnahme des Spitzenmodelles, das einen ExpressCard-Slot hat).
Was nun Dir zu raten ist, hängt von Deinen Anforderungen und
Deinen finanziellen Möglichkeiten ab. Und auch davon, wie Du mit so
einem Gerät umgehst.
> ...auf keinen Fall Lenovo, nur weil man meint, sich was gutes tun zu> wollen.
Auf jeden Fall IBM Lenovo :-)
Hatte ein Amilo A cy26 vorher (neu, 1300Euro vor 5 Jahren), mit dem ich
nie so richtig zufrieden war, da er viele Macken hatte und einige Male
in Reparatur war.
Nun habe ich ein (gebrauchtes) T60 für 600Euro bekommen, und will nie
wieder was anderes :-)
Das Note ist 4:3, 1400x1050, kein Spiegeldisplay!, Core2Duo, hat
mittlerweile 4G RAM, 320G HD mit 16MB Cache und rennt wie Sau!
VG,
/th.
yalu schrieb:
> Die Fertigungsqualität ist ebenfalls nicht marken-, sondern hersteller-> abhängig, da fast alle Marken (also bspw. Dell, Lenovo, Apple, Fujitsu,> HP, Acer usw.) die Geräte bei einem von ein paar wenigen Notebook-Her-> stellern (Compal, Quanta usw.) fertigen lassen. Wenn also bspw. Quanta> irgendwelche Sparmaßnahmen einführt, kann sich das auf die Fertigungsi-> qualität sowohl von Dell- als auch von Lenovo- und Apple-Geräten nieder-> schlagen.
Das bezweifle ich. Der Auftraggeber bestellt ja nicht einfach "500.000
Notebooks", sonder er spezifiziert Materialien, Zulieferer,
Fertigungsprozessse, zulässige Toleranzen, Tests usw. Das hat einen
großen Einfluss auf die Fertigungsqualität, und ich glaube nicht dass
der Fertiger da selbst noch großen Spielraum für Sparmaßnahmen hat.
Wer einen 1-er BMW mit einem 7-er vergleicht wir feststellen, daß der
teurere doch etwas besser ist. So ähnlich ist es auch bei Notebooks
unterschiedlicher Klassen. Ein Vergleich Lifebook zu T.. wäre reeller
gewesen. Dann hätte ich jedoch das Lifebook oder den DELL Latitude dem
IBM vorgezogen. Nützlich ist, vorher mal zu prüfen, ob ausreichend
Treiber für das gewünschte Betriebssystem verfügbar sind.
Bei einem gebrauchten Notebook sollte man unbedingt auch auf die
Batterielaufzeit, die Scharniere und das funktionsfähige Touchpad
achten!