VHDL Anfänger schrieb:
> Hallo,
> erstsmal zu meinem Background: Ich bin mit VHDL noch ein wirklicher
> Anfänger.
> Habe ein kleines Demoboard mit dem CPLD XC9572 und habe damit meine
> ersten kleinen Binkereien gemacht... Ich hoffe, man wird mir meine etwas
> naiven Fragen verzeihen und mich nicht auf http://www.giyf.de/ verweisen
> :-)
>
> Also ich habe irgendwo gelesen das man in so ein FPGA auch einen
> Mikrocontroller reinzaubern kann.
>
> 1. Gibt es da einen wirklich kleinen kostenlosen Core der vieleicht
> sogar in ein CPLD rein passt? Ich wäre auch mit einer 4-Bit-MCU wie
> GC49C501 schon glücklich... ;-)
> GC49C501 ist eine 4-Bit-Version vom 8051
>
> 2. Wie wird so ein Mikrocontroller im FPGA programmiert? Assembler oder
> C?
>
> 3. Ist der Programmspeicher des Mikrocontroller's auf dem FPGA oder ein
> externes EPROM?
>
> 4. Gibt es den Quellcode für einen 8051-Core(bin ein alter 8051-Fan!)
> auch kostenlos zum runterladen?
Vergiss CPLD, mit einem kleinen FPGA hast du:
-ausreichend Platz, auch für mehrere Controller in einem Chip
-benötigst keinen exteren SRAM als Arbeitsspeicher
-kanns on-Chip debug hardware einsetzen (z.B. Xilinx Chipscope)
-kannst statt 8 bit auch locker 32 bit controller realisieren
Und es gibt FPGA-s mit on-Board EEPROM (Xilinx Spartan3 - NV
(NonVolatile)), Das kommt einer Ein-Chip Lösung schon recht nahe. teile
des on-Board PROMs kann man ich durch sein eigenes Design nutzen,
vielleicht als Programmspeicher für den Controller.
Xilinx hat einen 8 bit controller für CPLD im Angebot, den Picoblaze,
aber benötigt den dicksten CPLD (512 - nicht preiswert) und externen
Speicher.
Für den picoblaze hat xilinx auch einen Assembler. Allerdings rate ich
vom Picoblaze ab, da dessen VHDL-Code eine Netzliste aus LUT's und FF
ist, da lernt man nicht wirklich wie ein mikrocontroller aufgebaut ist.
Xilinx hat auch eine Fix und Fertig 32 bit Lösung: Core, C-Compiler,
debugger, SDK nennt sich Microblaze. Isse aber nich für ohne Euro, aber
probiere kann man 30 Tage.
Gut Naechtle,