dcf-bastler schrieb:
>>ist das ne schnell erledigte Aufgabe
> Genau das ist das ja eben nicht.
Kommt drauf an, was du unter 'schnell erledigt' verstehst. Und auch
darauf, wieviel Vorkenntnisse du hast :-)
Aber auch ein Profi würde bei sowas sicherlich schon 2 bis 3 Abende
sitzen, bis er alles drinn hat, was er braucht.
> Da braucht es ja doch einiges an Logik mehr um die Schaltzeitpunkte für
> die jeweiligen Relais zu hinterlegen.
Nö. Das 'Hinterlegen' ist einfach nur eine Tabelle.
Aufwändig ist das Ausknobeln, wie das User Interface aussehen soll, so
dass die Bedienung durchgängig und logisch ist.
Dazu gehört zuallererst das Festlegen der gewünschten Eigenschaften. Du
möchtest also 5 Relais zu bestimmten Zeitpunkten schalten können.
Sind die Zeitpunkte an jedem Tag gleich, oder unterscheiden sich die zb
je nach Wochentag (An Arbeitstagen wird die Heizung um 6 Uhr aufgedreht,
am Samstag reicht 7 Uhr und sonntags wird überhaupt länger geschlafen)?
Was ist, wenn zwischendurch der Strom ausfällt? Sollen die Relais dann
eine default Position einnehmen und mit dem nächsten programmierten
Zeitpunkt wieder in den Arbeitszyklus eingebunden werden oder soll die
Software in der Zeit zurückgehen und den zuletzt programmierten
Schaltzustand finden (kann man zb einfach machen in dem nach jedem
Schaltvorgang der aktuelle Zustand in einem EEPROM gespeichert wird)?
Wie ist das, wenn der Stromg länger ausfällt und in dieser Zeitspanne
ein Schaltvorgang fällig gewesen wäre? Wie ist das wenn ein
programmierter Schaltvorgang in die 'Stunde' fällt, wenn durch die
Umstellung Sommerzeit/Winterzeit eine Stunde wegfällt? etc. Über
wieviele Schaltzeitpunkte pro Tag reden wir eigentlich? Gibt es eine
sinnvolle Obergrenze?
Sind diese Dinge geklärt (und sei es nur als: Wird zunächst ignoriert),
erstellt man sich ein Konzept, wie man die gewünschten Eigenschaften in
ein Einstellungskorsett zwängen kann. Und dann gehts los: programmieren
ist angesagt.