Habe heute meine aktuelle Rentenbescheinigung bekommen: Ich habe nach 6
Jahren Vollerwerbstätigkeit als Ingenieur insgesamt 11,2 Rentenpunkte.
Bei mir ist das etwas kompliziert, weil ich z.T. Punkte während des
Studiums bekommen habe, dann lange Zeit selbständig war. Die 6 Jahre
sind ohne die Punkte aus dem Studium.
Kann das sein? Wie sieht es bei euch aus?
Wie lange gearbeitet und wieviele Punkte?
Ich vermute dass bis zu meiner Pensionierung noch 2-3 Finanzkriesen
kommen und das Geld dann nicht mehr da sein wird. Der Lerneffekt ist
viel zu gering. Daher mach ich mir gar keine Sorgen.
So eng darf an das nicht sehen. Ich hab beim Trick genau zugeschaut. Wer
einen Hunderter mit einem Laserprinter kreirt ist ein Faelscher und
kommt ins Loch. Wer aber 100 Milliarden aus dem leeren Hut zieht ist ein
Held. So schwierig ist das nun auch wieder nicht.
Schon bei der BFA die FAQ nachgesehen ?
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/
Bis Deine letzte Rentenbescheinigung eintrifft, sind nur noch ein paar
Präzisierungen entsprechend der Alterskurve zu erwarten.
Viel interessanter ist doch die Frage, wieviel Geld ein Rentenpunkt
später noch wert ist. Was nützen 1000 Punkte zu 0€?
PS.: Juppi, Deine Chance, das Thema Rente und den Betrug dahinter
deutlich zu machen.
Der Unterschied zwischen Rente und Geld auf der Bank war nur,
daß mein Opa nach der Inflation viele große Scheine hatte um EINE kleine
Schachtel Streichhölzer zu bezahlen. Seine Rente hat er dann trotzdem
bekommen...
Hoffen wir, daß unsere Rente auch von den nachfolgenden Generationen
erarbeitet werden kann.
oszi40 schrieb:
> Schon bei der BFA die FAQ nachgesehen ?> http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/
Was da so spontan ins Auge fällt ist der erste Beitrag:
" Das Vertrauen in die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung
wächst seit 2003 stetig. Fast drei Viertel der Bevölkerung sehen in der
gesetzlichen Rente eine ideale Form der Alterssicherung. Zu diesem
Ergebnis kommt die Postbank Studie „Altersvorsorge in Deutschland
2009/2010“, die jährlich ...."
Ich habe da irgendwie Probleme mich zu den 75% zu zählen ,-)
>> Bis Deine letzte Rentenbescheinigung eintrifft, sind nur noch ein paar> Präzisierungen entsprechend der Alterskurve zu erwarten.
Ich liege wohl nicht falsch wenn ich vorhersage das entweder noch später
mit den Rentenzahlungen begonnen wird oder noch weniger gezahlt wird.
Wobei dieses vorherstehende oder als oder/und zu lesen ist :-))
Sei froh:
Immerhin konnte Dein Großvater noch Streichhölzer damit kaufen.
Nun schau mal heute:
Wo gibt es noch Streichhölzer zu kaufen? Aha....
>Hoffen wir, daß unsere Rente auch von den nachfolgenden Generationen>erarbeitet werden kann.
Stellt sich die Frage, warum nicht? Weil es nur noch prekäre
Arbeitsverhältnisse gibt? Weil es gar keine Arbeitsverhältnisse gibt?
Weil aus dem Rententopf Dinge bezahlt werden, die dort nichts zu suchen
haben (Pensionsbezieher)?
Das Volk wird derweil mit Bevölkerungsentwicklungspyramiden Angst und
Bange gemacht, um sie - zur Freude der Banken und Versicherer - in ein
zusätzliches privates Rentensystem einzahlen zu lassen. Die Rendite für
den Rentner ist aber heute ungewiß. Ein Festgeldkonto für den Staat. Der
Auszahlungstermin wird über die natürliche Ablebungsgrenze Schritt für
Schritt erhöht...
Die Rentenpunkte für die Schulzeit oder gar noch fürs Studiun
sind meines Wissens schon seit mind 1984 abgeschafft.
Das heißt , dies stellt eine massive Benachteiligung einer
ansich gesellschaftlich relevanten Schicht dar...
Man tut so als wenn man mit 22 seinen zB Ing hat , ich kenne
viele ,die erst ab 29 oder gar noch weit später ins Berufsleben
einsteigen konnten.
Das heißt man ist am besten bedient bestenfalls Realschule zu
machen und dann in die Lehre usw...
Als Ing ist man nach Firmenlesart eh ab 39 nicht mehr arbeitsfähig
also dieses Sonderproblem kommt noch dazu.
http://www.hkressedd.de/hk/plusminus/RenteOstWest.pdf
Sehr interessant, wenn auch älter.
@Frührentner
27,2 Euro *11,2 Westpunkte *6 Jahre =304,64 Euro
24,13 Euro *11,2 Ostpunkte *6 Jahre = 270,26 Euro
Die Differenz Ost West wird nach jeder Rentenerhöhung,nicht Anpassung
,größer .
Rechnet das auf 42 Jahre(Milchmädchenrechnung)
Gruß
Es kommt nicht nur darauf an viel, sondern auch länger was in die
Rentenkasse einzuzahlen. So gesehen sind ist es nicht schädlich das
Zustandekommen der Punkte zu optimieren. Berufsbegleitendes Studium wäre
da eine Variante für den, der meint durch Rente reich zu werden.
Arm sind meiner Meinung nach die dran, die zwar lange studiert haben,
aber dann mit 1€ Jobs Laub aufsammeln müssen, weil ihre frühere Arbeit
jetzt z.B. in Fernost erledigt wird. Damit werden die späteren
1€-Rentner geschaffen. :-(
>Arm sind meiner Meinung nach die dran, die zwar lange studiert haben,>aber dann mit 1€ Jobs Laub aufsammeln müssen, weil ihre frühere Arbeit>jetzt z.B. in Fernost erledigt wird. Damit werden die späteren>1€-Rentner geschaffen. :-(
Läuft auf Grundsicherung von Anfang Berufsleben bis ans Lebensende raus.
Dürfte bis 2050 für 60 Prozent der Bevölkerung gelten.
PS: 1-Euro-Jobs sind wieder auf dem Rückmarsch, da die Regierung selbst
für workfare keine Kohle mehr hat. Armes Deutschland.
Paul (Gast) wrote:
>>Hoffen wir, daß unsere Rente auch von den nachfolgenden Generationen>>erarbeitet werden kann.>Stellt sich die Frage, warum nicht? Weil es nur noch prekäre>Arbeitsverhältnisse gibt?
"Nur noch" nicht, aber immer mehr und die FDP will diesen Sektor sogar
noch ausbauen. Da passt dann toll der Spruch dazu
"Leistung muss sich wieder Lohnen" gezeichnet Guido Westerwelle
> Das Volk wird derweil mit Bevölkerungsentwicklungspyramiden Angst und> Bange gemacht, um sie - zur Freude der Banken und Versicherer - in ein> zusätzliches privates Rentensystem einzahlen zu lassen.
Und bitte nicht den Riester Betrug vergessen! Das kommt noch oben drauf
..
> Die Rendite für> den Rentner ist aber heute ungewiß.
Da gibt es die schöne Modellrechnung:
45 Jahre Vollzeit bei Verdienst 1100 Euro (lidl etc.) = Rente reicht
noch nicht mal um an die Grundsicherung heranzukommen
HURRA DEUTSCHLAND!
>"Leistung muss sich wieder Lohnen" gezeichnet Guido Westerwelle
Wieso - aus Sicht der FDP-Wähler stimmt der Spruch doch: Man lässt
arbeiten
und verdient noch mehr daran. Derjenige der arbeitet, wählt eh keine
FDP.
>> "Leistung muss sich wieder Lohnen" gezeichnet Guido Westerwelle> Wieso - aus Sicht der FDP-Wähler stimmt der Spruch doch: Man lässt> arbeiten> und verdient noch mehr daran. Derjenige der arbeitet, wählt eh keine> FDP.
Nur dürften die meisten den Spruch so nie verstanden haben. Außerdem
hätte er dann heißen müssen "Arbeitgeber sein muss sich wieder lohnen".
Aber darauf läuft es bei der FDP wohl eh hinaus siehe
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-10/koalition-arbeitsmarkt
Zitat "Die Gruppe, die von Wirtschaftsminister Karl Theodor zu
Guttenberg (CSU) und Rainer Brüderle (FDP) geleitet wird, fordert
demnach eine durchaus weitreichende Beschneidung der
Arbeitnehmerrechte."
Nachtigall ick hör dir ..
@juppi
ne ,das ist nicht weltfremd sondern das sind alles (!) Fakten
@Frührentner .. nun ,was für ne Antwort erwartest du ?
der Thread ist wie viele ein Spiegl der Politik Wirtschaft
und Gesellschaft .
Jede "konkrete" Antwort ist quasi singulär ,weil jeder eine
andere vita hat .
Generell liegt nur eine Antwort an . Rentenpunkte werden
hintenrum einkassiert unter fadenscheinigsten Gründen.
Grundtenor ist eine Privatisierung der Rentenangelegenheit
also idealerweise HIV als Basisrente bis in den oberen
Mittelstand ...
Bzgl Riester dies... falls einer von euch verheiratet ist und
mit 68 abnippelt - da freut sich der Staat ,weil die Rente
nur an den Einzahler ausgezahlt wird ( also die Angetraute nix
bekommt ) - da ist selbst ein Postbankgirokonto die bessere Wahl;
soviel Steuer kann man garnicht einsparen wie komplett verloren geht.
@ Frührentner
1 Rentenpunkt bedeutet: 1 Jahr lang mit Durchschnittseinkommen
(Definition siehe Rentenversicherung Bund) gearbeitet.
6 Jahre Arbeit an der Rentenversicherungs-Pflichtgrenze gearbeitet,
ergibt ca. 11 Punkte - über den ganz dicken Daumen gerechnet.
Das Ganze scheint halbwegs stimmig zu sein. Genaueres findet sich hier:
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/ . Dort finden sich zu
dieser Frage genügend Antworten.
Bernhard
>Und bitte nicht den Riester Betrug vergessen! Das kommt noch oben drauf
Den meinte ich eigentlich, habe es aber höflich umschrieben. Ich habe
jedenfalls keine Risterrente abgeschlossen. Mein Geld kann ich schon
selber anlegen, wie ich will. Und auch abholen, wenn ich will.
Zitat "Bzgl Riester dies... falls einer von euch verheiratet ist und
mit 68 abnippelt - da freut sich der Staat ,weil die Rente
nur an den Einzahler ausgezahlt wird ( also die Angetraute nix
bekommt )"
ist nicht korrekt:
"Tod des Anspruchsberechtigten vor Rentenbeginn.
Ausschließlich der Ehepartner kann, sofern er einen eigenen
Riester-Vertrag hat, das vollständige Vertragsguthaben (inkl. Zulagen)
des Verstorbenen übernehmen. Die Kinder oder andere nahe Verwandte
jedoch nicht."
> und das Geld dann nicht mehr da sein wird
Das schöne an der gesetzlichen Umlagerente:
Das Geld ist schon nicht mehr da, es wurde zur Bezahlung der jetzigen
Rentnergeneration ausgegeben.
Also muss es auch nicht über 40 Jahre gerettet werden, damit es dir als
Rente ausbezahlt werden kann.
Es müssen nur die Punkte auf deinem Rentenkonto gerettet werden, und das
ist recht leicht, widersteht Inflation und Währungsreformen, Kriegen und
Wiedervereinigungen. Das hat das gesetzliche Rentensystem schon
beweisbar mehrmal überlebt.
Während privat angespartes Geld bei Banken schon bei viel kleineren
Widerigkeiten ruck-zuck weg war, denn nirgends ist die Begehrlichkeit so
gross wie dort, wo ein Haufen Geld rumliegt.
Sei froh, daß du die gesetzliche Rente hast. Und mach sie nicht
politisch kaputt, denn dann sind deine Punkte weg :-(
Dein Anspruch rechnt sich als Prozentzahl des Verdienstes eines späteren
Arbeitnehmers in vergleichbarer Position, und ist damit
inflationssicher.
Ich muss korrigieren:
Tod des Anspruchsberechtigten nach Rentenbeginn:
"Riester im Rentenbezug (Auszahlphase): Stirbt der Versicherte im
Rentenbezug und ist eine Rentengarantiezeit vereinbart, dann wird die
Rente bis zum Ende der vereinbarten Rentengarantiezeit an die
Hinterbliebenen weitergezahlt. Nur der Ehepartner profitiert abzugsfrei,
wenn das verbleibende Altersvorsorgekapital des verstorbenen Ehepartners
auf einen eigenen Riester-Vertrag übertragen wird"
I.d.R sind 10 Jahre Rentengarantiezeit vereinbart.
@MaWin:
>Es müssen nur die Punkte auf deinem Rentenkonto gerettet>werden, und das ist recht leicht, widersteht Inflation und>Währungsreformen, Kriegen und Wiedervereinigungen. Das hat>das gesetzliche Rentensystem schon beweisbar mehrmal überlebt.
Beweisbar? Wo? Aber nicht bei uns?
Unser umlagefinanziertes Rentensystem, wurde erstmals nach dem WW2
eingeführt. Davor gab es nichts vergleichbares.
Na, wenn meine Punkte irgendwann in einem anderen System nochmal was
wert sind, bin ich ja beruhigt.
Ja. und sonst wird man eben noch etwas flexibler werden muessen. In den
USA nach der Kasse im Supermarkt... hat es "Pensionierte", die die Waren
eintueten. Vielleicht gibt es ein paar Cent Trinkgeld wenn sie die
Tueten artig zum Auto tragen helfen... Kein witz.
@Mini Troll:
>Ja. und sonst wird man eben noch etwas flexibler werden muessen.>In den USA nach der Kasse im Supermarkt... hat es "Pensionierte",>die die Waren eintueten. Vielleicht gibt es ein paar Cent>Trinkgeld wenn sie die Tueten artig zum Auto tragen helfen...>Kein witz.
Das gibt es auch bei uns. Manche haben noch nicht verstanden, daß der
Witz schon längst bei uns angekommen ist.
In meiner alten Firma gab es einen Mann, der mit 75 einfache Tätigkeiten
dort ausführte. Da hatte wohl auch die Rente nicht gereicht. Der Mann
ist auch gleich aus der Firma raus beerdigt worden.
@Frührentner (Gast)
>Kein einziger hat meine Frage beantwortet. Nur dumme Kommentare.
erst hättest du antworten sollen.
>Welche Rentenpunkte?>Ost oder West?
Hallo Frührentner
Du solltest nicht vergessen ,das hier nur sehr wenige Ahnung über das
Rentensystem (Ost/West) haben.
Die meisten geben nur Ihren Senf dazu.
@FR Mach Dir einen Termin bei der BFA/ Deutschen Rentenversicherung
und prüfe Deine bisherigen Ansprüche mit einem Rentenberater.
Gelegentlich treten auch Differenzen auf, die man klären kann wenn
genügend Akten vorliegen. Das können wir hier nicht.
Hallo FR,
was nutzt mir das Wissen über die Anzahl der Punkte ?
Das Einzige was interessiert ist der Satz: Wenn Sie jetzt Rentner werden
dann bekommen Sie 2,50 Euros monatlich (oder so ähnlich).
Alle anderen Zahlen auf dem Rentenbescheid sind rein hypothetisch.
Ich bin jetzt 42 Jahre alt. Kein Mensch auf dieser Welt kann mir sagen,
wieviel Rente ich bekommen werde. In 18 Jahren kann soooo viel passieren
...
Meine private Vorsorge hingegen kann ich selbst regeln. Wenn ich davon
ausgehe, dass die Welt nicht untergeht, dann weiss ich jetzt schon was
ich in 18 Jahren mindestens haben werde.
Also was soll das mit den Rentenpunkten ? - Das interessiert doch kein
Mensch ...
MfG
Ulli
Hallo Ulli unberechtigt ist die Frage von FR nicht, da man seine
Ansprüche bei der Rentenversicherung genau nachweisen muß um die
maximalen Punkte zu bekommen. EIN fehlender Zettel aus früher Jugend
könnte im Alter einigen Geldverlust zur Folge haben.
Und lies nochmal ganz oben: nach einer Inflation haben die Rentner noch
Rente bekommen, aber das Geld auf der Bank war wertlos geworden, wie
heute manche Aktien, die Amis fürs Alter angespart haben.
In diesen Punkten muß ich oszi40 zustimmen.
@Ulli B. (ulli-b)
Du solltest dich etwas besser über Absicherungsysteme informieren.
z.B Wenn in 30 Jahren das Brot 100Eus kostet,aber du blos 3000 Eus
bekommst.
Bei einen Generationenvertrag wird dies viel besser ausgeglichen.
England würde auch am liebsten wieder das Alte Staatliche
Absicherungsystem einführen.
Der Punkte-Satz: 1 Rentenpunkt bringt derzeit ca. 27 Euro Monatsrente.
Von dieser Rente ist die gesetzliche Krankenkasse und die
Pflegeversicherung abzuziehen - jeweils der Arbeitnehmeranteil. Dieser
Abzugsbetrag liegt derzeit bei ca. 10%.
Das Konto des berühmten "Eckrentners" beträgt 40 Punkte (40 Jahre
Durchschnittssatz).
Damit läßt sich die Rente berechnen.
Bernhard
>Meine private Vorsorge hingegen kann ich selbst regeln. Wenn ich davon>ausgehe, dass die Welt nicht untergeht, dann weiss ich jetzt schon was>ich in 18 Jahren mindestens haben werde.
Dann läuft der Lehman Konkurs bei Dir wohl unter "Welt untergehen" ?
Gruss
Axel
@Axel
Der Lehmann-Konkurs hat meine eigene Vorsorge nicht berührt.
"Weltuntergang" würde für mich bedeuten, dass es niemanden mehr gibt,
welcher seine Miete an mich bezahlen kann.
@Juppi
Damit ist auch automatisch die Inflation ausgeglichen, denn Mieten
werden angepasst. Und kein Mieter kann zu mir sagen: Die nächsten 4
Jahre ist eine Nullrunde (Das mit den 4 Jahren ist jetzt nur ein
Beispiel).
Wenn aber die Rentenkassen leer sind, dann werden wir sehr wohl hören
müssen, dass nicht erhöht wird (weil es einfach nicht geht wenn kein
Geld da ist).
Der Generationenvertrag nutzt mir nichts, wenn das Verhältnis
Rentner/Arbeitssuchende <-> Verdiener nicht mehr stimmt.
Und dass diese Verhältnis immer schlechter wird, darüber müssen wir uns
ja wohl nicht unterhalten, oder ?
MfG
Ulli
Nachtrag:
Natürlich ist es richtig und wichtig, dass bei der Rentenberechnung
alles stimmt und vollständig vorhanden ist.
Aber ich persöhnlich sehe die Rente so wie ausbezahlte Überstunden: Es
ist zwar schön, wenn man sie bekommt. Aber meine Lebensplanung kann ich
nicht darauf aufbauen. Dazu gibt es einfach zu viel was schief gehen
kann.
Vor der SPD/Grünen-Regierung habe ich noch ein bisschen daran geglaubt,
dass die Rente relativ sicher ist. Doch die SPD hat die
"Zweckgebundenheit" aufgelöst. Die Rente auf Schulden auf zu bauen ist
meiner Meinung nach keine gute Idee. Eigentlich kann es nur schief gehen
- es ist nur eine Frage der Zeit.
MfG
Ulli
Bernhard R. (barnyhh) schrieb:
>Der Punkte-Satz: 1 Rentenpunkt bringt derzeit ca. 27 Euro Monatsrente.Beitrag "Re: Wieviele Rentenpunkte habt ihr?"
###################################################
Wieso rechnen alle immer nur mit "Westgeldpunkten"
###################################################
Rentenpunkt Ost ca 24 EUS
@Ulli B. (ulli-b)
Hast du dir mal errechnet wieviel Prozent du von deinen Brutto Zahlen
mußt.(Privat)
Bei gleicher Auszahlung (gesetzlich)
Wobei gesetzlich sicherer ist.Man wollte nur den Privaten RentenV.
einige 100 Milliarden zusätzlich gönnen.
Die Altersversorgung sollte eine gute Mischung sein, um das Risiko zu
begrenzen. Wer glaubt, später NUR von der Miete anderer leben zu können,
sollte auch ein Haus in China bauen, falls hier die Mieter aussterben!
:-)
@Juppi
Ja, ich weiss bis auf den letzten Cent wieviel es mich von meinem Brutto
kostet: Nämlich genau 0,00€ !
Das Ganze wird komplett von den Mieten finanziert.
MfG
Ulli
Ulli B. schrieb:
> @Axel> Der Lehmann-Konkurs hat meine eigene Vorsorge nicht berührt.> "Weltuntergang" würde für mich bedeuten, dass es niemanden mehr gibt,> welcher seine Miete an mich bezahlen kann.
Es ist dazu nicht mal nötig das es niemanden gibt der seine Miete an
Dich bezahlen kann. Sondern es reicht schlicht, wenn in der Region in
der Deine Vermietimmobilie steht genügend preiswertere Wohnungen
angeboten werden weil der Mietspiegel sinkt. Und dafür gibt 's genug
Regionen in denen man das sieht.
>> @Juppi> Damit ist auch automatisch die Inflation ausgeglichen, denn Mieten> werden angepasst. Und kein Mieter kann zu mir sagen: Die nächsten 4> Jahre ist eine Nullrunde (Das mit den 4 Jahren ist jetzt nur ein> Beispiel).
Der Mieter formuliert das auch anders: Hiermit kündige ich den Vertrag
zum (Termin Deiner Mieterhöhung)... Eben weil der Mieter eine günstigere
Wohnung gefunden hat.
Ergebnis für Dich:
Du hast dann die Wahl nicht zu Vermieten (=hoher Verlust), gleich teuer
zu vermiteten (Nullrunde), billiger zu vermieten (Verlust).
> Wenn aber die Rentenkassen leer sind, dann werden wir sehr wohl hören> müssen, dass nicht erhöht wird (weil es einfach nicht geht wenn kein> Geld da ist).
Wenn Du z.B. endlich Deinen Mietnomaden rausgeklagt hast, kannst Du ein
Bier mit dem Rentner trinken gehen der gerade seine stattliche Rente für
den Monat erhalten hat. Und ihr unterhaltet Euch über die Zahlungsmoral
und -Zuverlässigkiet der verschiedenen Systeme.
> Und dass diese Verhältnis immer schlechter wird, darüber müssen wir uns> ja wohl nicht unterhalten, oder ?
Das ist der einzig unstrittige Punkt.
Ulli,
sowohl mein Schwiegervater als auch mein Vater haben auf Wohnungen als
Altersvorsorge gesetzt. Sowohl im Hochpreis als auch im "normalen"
Segment.
Nach deren Erfahrungen werde ich das auf gar keinen Fall tun.
Das Problem ist, dass man nur einmal Pech mit einem Mieter haben muss,
und die Kalkulation ist auf Jahre hinaus für die Tonne.
Und Mietern kann man nicht in den Kopf schauen.
Wobei das nicht mal böse Absicht sein muss. Wenn Dein Mieter seine
Altersvorsorge in Lehmann Aktien/Anleihen gesehen hat, kannst Du die
Miete für ein halbes Jahr vergessen.
Zuverlässiger sind da schon Beamte, Rentner, oder Hartz4 Empfänger. Aber
da hängst Du wieder an Vater Staat, wobei z. B. Lehrer (als Beispiel für
Beamte) so ziemlich als die unbeliebteste Sorte Mieter gelten.
Gruss
Axel
Man muß sich halt überlegen ob man für durchschnittlich 2,2 bis 3,5%
Rendite (nach Abzug von Steuern) sein Geld in Steine umschichten will
im Sinne von Vermietimmobilie. Da man da schnell Geld im mind. 5
stelligen Eurobereich auslegen muß (nämlich bei Kauf/Finanzierugn der
Immobilie), istd as recht wenig Rendite für ein ordenlich hohes Risiko.
Mag für den einen oder anderen Sinn machen. Aber als pauschale
Empfehlung "Vermietung ist gut" kann man das wohl nicht geben.
@ Frührentner (Gast)
Da die Rentenpunkte für jeden ein großes Geheimnis zu sein scheinen,
werde ich selbst anfangen.
55 und ein paar zerquetschte, auf 45 Jahre hochgerechnet.
Davon 20 Jahre "Technische Intelligenz" vor Gericht erstritten.
u.a ..... usw.
Gruß
Meinem Vater gewähren sie die auch nicht, weil sein Betrieb (VEB)
hinterm Rücken der Angestellten einen Tag vorm Stichtag in eine GmbH
gewandelt wurde.
Folge ist nun das er eine erbärmliche Rente kriegt.
Und das trotz 2 Kindern die nun ebenfalls Ingenieure sind und fett in
die Kasse einzahlen.
Deutschland das Narrenland!
hallo Paul (Gast)
>Juppi, warum wollten sie die Technische Intell. Zusatzrente nicht>gewähren? Mit welcher Begründung?
Ich bin ein sogenannter "Verfolgter des Regimes"
Ich durfte nicht fertig studieren.
Deshalb habe ich eine Anerkennung nach $18 des Pol.Ber.Reha Gesetzes
nach 8 Jahren Streit erreicht.
So nebenbei habe ich gleich noch ein Ing.Klassentreffen nach über 35
Jahren
organisiert.
Steht aber schon alles hier irgendwo.
Ich schreibe etwas Unterschwellig,wer Kenntnisse über alten Zeiten hat,
weiß Bescheid.