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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR Programiren, was brauche ich nun wirklich?


Autor: Pascal Ziegler (Gast)
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Also ich hab mir die letzten tage hier so einige Threads angeschaut, nun 
bin ich aber noch verwirrter als vorher ^^

So was ich bis jetzt gelesen habe ist das der AVR ISP Unterstützt (hab 
ich das richtig verstanden ISP bedeutet ich baue meine Schaltung und 
kann innerhalb der Schaltung den µC programmieren),

zum Programmieren brauche ich einen Programmer, und da bin ich nun unter 
einem wirwar an Infos begraben, der eine sagt man soll sich ein board 
dafür kaufen der andere sagt man soll nur ne kleine Platine für USB 
kaufen, und die letzte Variante ist das ich nur nen Parallelen oder 
Seriellen Port brauche plus ein paar Bauteile.

So was brauch ich nun wirklich, ich will kein großes Teil das alles kann 
sondern nur meine Daten auf den AVR bringen, daher Favorisiere ich die 
Lösung zum selber bauen.

Dazu kommt dann noch so ein Tool wie AVR-GCC damit ich mein Programm auf 
den AVR bringe (bin der Sprachen c++/c# machtig daher denke ich sollte 
es kein Problem sein in c zu schreiben [hab ich früher schon mal])

könnte ein barmherziger Fachmann/frau mir da Hilfe geben was ich nun 
wirklich brauche (hab mir auch schon AVR-tut angeschaut bringt mich aber 
auch nicht weiter), hab schon ewig nichts mehr mit µC zu tun gehabt 
(letzte mal in der schule und da hatten wir fertige Entwicklungsboards 
^^)

Autor: Roman (Gast)
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Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Was aus dem verlinkten Artikel nicht so gut hervorgeht:
Die Variante mit den 'einfachen' Lösungen für den seriellen bzw. 
parallelen Port eines PC, haben mit neueren PC bzw. 
Windows-Betriebssystemen so ihre Schwierigkeiten. Zum einen weisen diese 
PC oft die notwendigen Schnittstellen nicht mehr auf, zum anderen wird 
es immer schwieriger diese Schnittstellen am Betriebssystem vorbei 
sauber anzusteuern.
Hat man keine serielle Schnittstelle mehr, dann ist ein USB/RS232 
Konverter oft nur eine Krücke, die nicht funktioniert.

Bei diesen Selbstbau-einfachst-Programmern gilt also die Devise: Ja 
älter der PC, je älter das Windows, desto wahrscheinlicher ist es, dass 
alles funktioniert. Bereits ab Windows-XP wird berichtet, dass einige 
Konfigurationen einfach nicht funktionieren ohne dass jemand exakt weiß, 
warum das so ist. Nicht falsch verstehen: Es kann gehen aber wenn es 
nicht funktioniert kommt es immer seltener vor, dass das Problem 
tatsächlich behoben werden kann. Daher werden diese Varianten hier im 
Forum eigentlich nicht mehr empfohlen. Die laufend auftretenden Probleme 
und der mitlerweile geringe Preis von USB Lösungen, rechtfertigen sie 
einfach nicht mehr.

Sind diese Voraussetzungen (alter PC) nicht gegeben, dann ist eine 
USB-Programmer Lösung sicherlich die bessere Wahl.

Autor: Pascal Ziegler (technoprog)
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@Buchegger
Hi danke für die schnelle antwort, also da ich XP nutzen will, dachte 
ich mir holl ich mir ein USB zu RS232 adapter und von da aus dann die 
schaltung, aber wenn es solche massiven problemme macht währe das ja die 
denkbar schlechteste lösung, würde dafür z.B. 
http://www.business.conrad.de/goto.php?artikel=191510 eine gute lösung 
sein kostet zwar mehr als eine Selbstbaulösung aber wenn es danach 
sauber geht soll mir das recht sein.

@Roman
danke für den link, denn hatte ich mir schon zu gemüte geführt bin aber 
nicht schlau draus geworden ^^


Wenn ich mir nun den USB Programmer kaufe, dann könnte ich mir ja am 
einfachsten ne Platine bauen auf der ich die Dil µC aufstecken kann zum 
Programmieren wie schaut denn da die pinbelegung aus was muss wo hin, 
bzw. wo kann ich nachlesen welcher pin wo angeschlossen werden muss

sorry für die vielen fragen

Autor: Martin Vogel (oldmax)
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Hi
Auch ich tendiere zum USP-Progrmmer und würd's auch empfehlen. 
Allerdings hat fast jeder einen alten PC mit den notwändigen 
Schnittstellen. Abraten würd ich von der Bastel- Minimallösung. Du 
möchtest deinen µC programmieren und nicht tagelang Fehlersuche 
betreiben. Wenn du ernsthaft damit arbeiten willst, solltest du ein paar 
€ übrighaben. Und wenn du gerne bastelst, da bietet sich der Bausatz von 
Pollin an. So schlecht wie ihn mancher macht, ist er nicht und für den 
geringen Preis durchaus akzeptabel. Dazu ein Steckbrett, um auch mal mit 
ein paar Schaltungen zu experimentieren. AVR Studio sowie PonyProg und 
los geht's. Ach ja, nicht vergessen, einen Anrufbeantworter.... der 
spart das lästige aufstehen und den Weg zum Telefon, wenn die Freundin 
anruft.....
Gruß oldmax

Autor: Ch D. (chrisu) Benutzerseite
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Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Pascal Ziegler schrieb:

> denkbar schlechteste lösung, würde dafür z.B.
> http://www.business.conrad.de/goto.php?artikel=191510 eine gute lösung

An dieser Stelle hat mich Conrad jetzt verblüfft.
Das Teil ist beim C billiger als beim Hersteller

http://www.myavr.de/

Autor: Gast (Gast)
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Du kannst dir auch einfach nen Arduino für 25€ kaufen, da ist ein 
Bootloader drauf und du brauchst zum Programmieren gar nix ausser nem 
USB-Kabel und avrdude. Für kleine Basteleien find ich die Dinger ganz 
praktisch.

Die die .hex Datei kann man wunderbar mit WinAVR erzeugen und von Hand 
mit avrdude auf den uC schieben.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Karl heinz Buchegger schrieb:
>> http://www.business.conrad.de/goto.php?artikel=191510 eine gute lösung
>
> An dieser Stelle hat mich Conrad jetzt verblüfft.
> Das Teil ist beim C billiger als beim Hersteller

Ne, das ist business.conrad, d.h. ohne Mwst.


Peter

Autor: Stephan V. (orca)
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Hi Pascal

> http://www.business.conrad.de/goto.php?artikel=191510 eine gute lösung
> sein kostet zwar mehr als eine Selbstbaulösung aber wenn es danach
> sauber geht soll mir das recht sein.

Hab auch ein mySmartUSB MK2 herum liegen. Das funktioniert auf meinem 
Notebook mit WinXP wunderbar.

> Wenn ich mir nun den USB Programmer kaufe, dann könnte ich mir ja am
> einfachsten ne Platine bauen auf der ich die Dil µC aufstecken kann zum

schau dir mal das an:
http://shop.myavr.de/Baus%C3%A4tze%20und%20Platine...
wobei das im Eigenbau sicher günstiger geht, nur mal so als Anregung.


> Programmieren wie schaut denn da die pinbelegung aus was muss wo hin,
> bzw. wo kann ich nachlesen welcher pin wo angeschlossen werden muss

-> Datenblatt
http://www.atmel.com/dyn/products/devices.asp?fami...

ISP Steckerbelegung findest du in:
http://www.myavr.info/download/produkte/mysmartusb...

Autor: Pascal Ziegler (technoprog)
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@all danke für die vielen antworten

@Stephan
denke so ein Board ist nicht schlecht und vor allem weil ich 
wahrscheinlich verschieden µC-Typen nehmen will.


Jetzt hab ich aber noch mal ne allgemeine frage, bei meiner Ausbildung 
hatten wir ein Entwicklungsboard dort gab es die Möglichkeit wenn der µC 
läuft über ein tool das Hex file an den µC zu senden dieser hat dann ab 
diesen Zeitpunkt nur noch das gesendete Programm ausgeführt dort konnte 
man auch ausgaben an ein Terminaldienst am PC senden, nachdem der Strom 
weg war, wurde auch das Programm gelöscht.
Nun meine frage läuft das dann auch über diesen USB Programmer oder muss 
da was ganz anderes her?
Währe nämlich am Anfang interessant da man ja so nicht jedes Mal den µC 
neu brennen muss bzw. ich kann ausgaben verarbeiten an die ich sonst 
nicht oder nur sehr schwer kommen würde.

Autor: Joan P. (joan)
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Pascal Ziegler schrieb:
> ..Jetzt hab ich aber noch mal ne allgemeine frage, bei meiner Ausbildung
> hatten wir ein Entwicklungsboard dort gab es die Möglichkeit wenn der µC
> läuft über ein tool das Hex file an den µC zu senden..

Genau so werden AVRs programmiert.

> ..dieser hat dann ab
> diesen Zeitpunkt nur noch das gesendete Programm ausgeführt dort konnte
> man auch ausgaben an ein Terminaldienst am PC senden, nachdem der Strom
> weg war, wurde auch das Programm gelöscht.
> Nun meine frage läuft das dann auch über diesen USB Programmer oder muss
> da was ganz anderes her?

Kommt hier auf dem AVR an..
Was du meinst ist das Debugging.
Atmel bietet dazu 2 Varianten an.
Bei den kleinen Chips ist meist 1-Wire-Debugging implementiert. Keine 
Ahnung ob dein USB-Programmer das unterstuetzt.. das einzigste mal als 
ich das angewendet hab war mit nem AVR-JTAG-ICE mk2 und nem ATmega168.
Die andere Debugging-Schnittstelle nennt sich JTAG und ist nur bei den 
groesseren AVRs vorhanden.. auch hier gilt wieder dass die 
USB-Programmer das wohl nicht koennen.

> Währe nämlich am Anfang interessant da man ja so nicht jedes Mal den µC
> neu brennen muss bzw. ich kann ausgaben verarbeiten an die ich sonst
> nicht oder nur sehr schwer kommen würde.

Normal schreibt man seinen Code, schiebt ihn per Programmer auf den 
Controller (5-20sec) und dann rennt der los..
Ich hab dann meist LEDs an einzelnen Beinen die ich im Programm ein und 
ausschalte (wenns blinkt laeuft das Programm ;) .. und das halt fuer 
verschiedene Beine, so dass ich sehe ob er bestimmte 
Schleifen/Interrupts oder so anspringt..

Wenns dann mal komplizierter wird kann man entweder debuggen oder aber 
mit nem Oszi/LA genauer hinschauen.. aber das liegt fuer dich noch in 
der Zukunft.

Wenn ich heut nem Anfaenger nen Rat geben sollte.. nimm nen guenstiges 
Evalboard (gibts fertig bestueckt wie Sand am Meer) wo ein paar 
Taster/LED usw drauf sind und programmier das.. da hast du die erste 
Fehlerquelle in der Elektronik naemlich schon mal erschlagen - 
Kontakte/Verbindungen.
Selber Loeten und Zusammenstecken sieht einfach aus, aber da kann man 
hunderte Fehler machen.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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ich empfehle dir als Anfänger den AVR ISP MKII, das ist die USB Version 
und die läuft auf XP oder Vista Rechnern direkt aus dem AVR Studio 
heraus.

Wenn man HV Parallel Programming braucht (eigenlich nur wenn man mit 
einem Billig Progger oder mit Ponyprog einen AVR vefused hat), dann den 
AVR Dragon und einen Textool Sockel zum drauflöten nehmen.

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