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Forum: Offtopic GUTE Sparbirne?


Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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Hallo,

wer kann mir eine gute Sparbirne empfehlen? Ich habe jetzt ein paar 
dieser billigen Dinger vom Discounter gekauft und die sind ja eher 
schwarze Löcher als Lampen! Nach 10 Minuten sind die dann wohl auf 
Betriebstemperatur und einigermaßen hell. Man, die Dinger sind echt 
katastrofal!
In der Küche hatte ich eine alte Philipsbirne, die war fast sofort da 
und auch gleißend hell (18Watt) leider hat sie nach geschätzt 8-10 
Jahren den Geist aufgegeben.

Was ist heutzutage eine gute Birne und wo kann man die bekommen?

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Ich habe neulich im Rahmen von Energiesparmassnahmen bei uns in der 
Betriebskantine das 60W-Glühobst durch Osram Dulux EL LL 7-Watt (!!) 
ersetzt. Die sind fast gleich hell und sofort auf ca. 90% Helligkeit. 
Laut Osram sollen die 15000h halten und 500000 Schaltvorgänge mitmachen. 
Auch die anderen Typen der gleichen Baureihe kann ich empfehlen. Das 
Lumen/W-Verhältnis ist aber bei der 7W-Lampe subjektiv am besten. 
Stückpreis bei und in der CH ca. 13€.

Gruss
Christoph

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Das kann ich bestätigen. Ich habe damit auch sehr gute Erfahrungen 
gemacht, eine 5W Lampe dieses Typs ist deutlich heller als eine Standard 
7W Billiglampe.
Eine gewisse Zeit benötigt allerdings nahezu jede Leuchtstofflampe bis 
diese die maximale Helligkeit erreicht.
Für Räume mit kurzer Benutzung wie Abstellkammern ist die Glühlampe 
daher nach wie vor die beste Lösung.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Helmut Kohl?

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Hab mir bei Reichelt auch mal eine Osram ESL in Glühobstform gekauft, 
hab 3 Meter weiter auch noch ne normaler Glühbirne.

Wenn die ESL einmal warm ist (so 1 Minute) macht sie gut hell, nur das 
Licht an sich ist eben ESL-typisch.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Christoph Z. schrieb:
> Stückpreis bei und in der CH ca. 13€.

Das ist für viele Mitbürger aber ne Menge Geld.
Dafür hät man vorm September noch über 20 Stück Glühobst gekriegt.
Soviel zu Thema Sparen.


Ich hab größtenteils 12V Halogen Glühobst zu Hause, geht sofort an und 
ist dimmbar.
Kostet z.B. 1,99€ der 3-er Pack.
Hoffentlich gibts das noch recht lange.


Peter

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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>> Stückpreis bei und in der CH ca. 13€.

>Das ist für viele Mitbürger aber ne Menge Geld.
>Dafür hät man vorm September noch über 20 Stück Glühobst gekriegt.
>Soviel zu Thema Sparen.

Das ist die typische Ansicht, wenn man nicht zu Ende denkt. Mit einer 
gute ESL spart man auf jeden Fall Geld!

Vergleich 60W Glühobst zu 7W ESL, 10000h. Strom €0.10/kWh

Glühobst:
 - 10 Stück zu 0.50 = 5.00€
 - 10000h x 0.06kWh = 600kWh macht ca. €60.- Stromkosten
 - Total also €65.-

ESL:
 - 1 Stück zu 13.00€
 - 10000h x 0.007kWh = 70kWh mach 7.00 Stromkosten
 - Total also €20.-

Man spart also €45.-. Der Vergleich ändert sich auch nicht, wenn man mit 
einer 11W- oder 15W-ESL vergelicht.
Es soll mir auch niemand erzählen, dass die Produktion einer ESL 530kWh 
mehr Strom verbraucht, als 10 Glühlampen! So energieaufwendig 
produziert, könnten ESL nicht mal in China zu konkurrenzfähigen Preisen 
hergestellt werden.

mfG
Christoph

Autor: Chris H. (blob)
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Die Osram kann ich auch empfehlen, nur ist sie für meinem Geschmack ein 
etwas zu kaltes Licht, im Wohnzimmer möchte ich dieses Neonlicht nicht 
haben. Wieso gibt es bei der ESL eigentlich nicht unterschiedliche 
Lichtfarben wie es bei der Leuchtstoffröhre der Fall ist!?

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Christoph Z. schrieb:
> Man spart also €45.-. Der Vergleich ändert sich auch nicht, wenn man mit
> einer 11W- oder 15W-ESL vergelicht.

Die Rechnung hat bloß einen Haken:
In Bad und Flur schätze ich mal je 10min pro Tag (Bad Sommer: 0min, 
Winter: 20min). Um auf die 10000 Stunden zu kommen, brauche ich also 160 
Jahre.
Die höheren Einmalkosten überwiegen daher bei weitem.

Ich hab nichts gegen Sparlampen, wo sie auch Sinn machen.
Aber das generelle Verbot für jeden Einsatzort ist einfach nur krank.

Ich freue mich auch schon auf die nächste Mieterhöhung, weil die 
Treppenhausinstallation komplett getauscht werden muß.
Wenn nämlich die letzte Glühbirne kaputt ist, fangen die Sparlampen an 
zu flackern durch den Strom der Glimmlampen in den Tastern. Dann müssen 
die Taster und Lampen getrennte Leitungen erhalten.


Peter

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Peter Dannegger schrieb:
> Die Rechnung hat bloß einen Haken:
> In Bad und Flur schätze ich mal je 10min pro Tag (Bad Sommer: 0min,
> Winter: 20min). Um auf die 10000 Stunden zu kommen, brauche ich also 160
> Jahre.

Wobei ESL selten mehr als ein paar 1000 Schaltzyklen überleben. Aus den 
10000h werden daher schnell nur 1000h oder weniger und somit kaum mehr 
als bei normalen Glühlampen.

Ausgehend von rund 20min Betriebsdauer pro Tag und 5000 Schaltzyklen 
würde obige Rechnung so aussehen:

ESL:
 - 1 Stück zu 13.00€
 - 5000 x 20min = 1666h, 1666h x 0.007kWh = 11,7kWh mach 1.17€ 
Stromkosten
 - Total also 14.17€

Glühobst:
 - 10 Stück zu 0.50 = 5.00€
 - 1666h x 0.06kWh = 100kWh macht 10.00€ Stromkosten
 - Total also 15.00€

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Glühlampen sofort das volle Licht 
liefern, würde ich diese Lösung für Räume wie Bad, Abstellkammer usw. 
bevorzugen.

Autor: Michael L. (michaelx)
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Benedikt K. schrieb:
> Ausgehend von rund 20min Betriebsdauer pro Tag und 5000 Schaltzyklen
> würde obige Rechnung so aussehen:
>
> ESL:
>  - 1 Stück zu 13.00€
>  - 5000 x 20min = 1666h, 1666h x 0.007kWh = 11,7kWh mach 1.17€
> Stromkosten
>  - Total also 14.17€
>
> Glühobst:
>  - 10 Stück zu 0.50 = 5.00€
>  - 1666h x 0.06kWh = 100kWh macht 10.00€ Stromkosten
>  - Total also 15.00€

Wenn ich die Glühobst-Rechnung korrigieren darf: Für 1600 Stunden sind 
schon 2 Glühbirnen mehr als genug.

- 2 Stück zu 0.50 = 1.00€
- 1666h x 0.06kWh = 100kWh macht 10.00€ Stromkosten
- Total also 11.00€

Übrigens:

Der Fehler bei den ganzen Energiesparbetrachtungen ist es, immer von der 
spekulativen maximal möglichen Betriebsdauer der 
Energiespar-Leuchtmittel auszugehen, und die vom Hersteller garantierte 
Brenndauer normaler Glühlampen (i.d.R. 1000 Stunden) dagegen zu setzen. 
Dabei wird diese unabhängig von der Anzahl der Schaltzyklen bei 
Glühlampen regelmäßig deutlich überschritten, während sie bei ESL mit 
zunehmender Zyklenzahl stark absinkt. Der dritte Kandidat in der Runde, 
LED-Lampen, haben demgegenüber eine so große theoretische Betriebsdauer, 
dass diese nur in sehr, sehr wenigen Anwendungsfällen ausgeschöpft 
werden wird. Also kann man diese (30000 Stunden) ebenfalls nicht einfach 
so zur Kosten-Nutzenrechnung heranziehen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Mir ist gerade ein anderer Fehler in meiner Rechnung aufgefallen: Eine 
Lampe im Bad wird meist öfters als 1x pro Tag geschaltet, 5x ist denke 
ich realistischer.
Das reduziert die Lebensdauer bei 5000 Zyklen auf 1000 Tage bei der ESL, 
also gerade mal 333h. Damit kommt man dann den 1-2 Glühlampen näher:

ESL:
 - 1 Stück zu 13.00€
 - 333h x 0.007kWh = 2,3kWh mach 0.23€
Stromkosten
 - Total also 13.23€

Glühobst:
 - 2 Stück zu 0.50 = 1.00€
 - 333h x 0.06kWh = 20kWh macht 2.00€ Stromkosten
 - Total also 3.00€

Ich denke jetzt ist das Ergebnis eindeutig.

PS: Die OSRAM Dulux EL ist mit 15kh bei 90min an, 15min aus angegeben, 
also 8571 Zyklen. Durch das meist vollständige Abkühlen in der Praxis 
zwischen den Einschaltzyklen, passen die 5000 Zyklen denke ich ganz gut.


Michael L. schrieb:
> Der dritte Kandidat in der Runde,
> LED-Lampen, haben demgegenüber eine so große theoretische Betriebsdauer,
> dass diese nur in sehr, sehr wenigen Anwendungsfällen ausgeschöpft
> werden wird. Also kann man diese (30000 Stunden) ebenfalls nicht einfach
> so zur Kosten-Nutzenrechnung heranziehen.

Mir ist auch noch keine LED Lampe begegnet die die angegebene 
Lebensdauer erreicht hat.
Negativ Rekord bei mir waren rund 100 Stunden bis 50% der 
Anfangshelligkeit, und selbst 15€ LED Lampen zeigten nach nur 2 Jahren 
die ersten Ausfallerscheinungen (einige der LEDs glimmen nur noch).
Davon abgesehen ist die Leuchtkraft für eine echte Anwendung im Wohlraum 
bisher viel zu gering.

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Man kann die Lebensdauer und Schaltfestigkeit von GUTEN ESL auch unfair 
nach unten korrigieren.
Das Konsumentenmagazin Kassensturz des Schweizer Fernsehens hat eine 
Auswahl ESL einem Härtetest unterzogen. Das Fazit ist eindeutig: 
Billiglampen taugen in den meisten Fällen nichts, teure Markenprodukte 
hingegen sind nicht sind nicht totzukriegen.

Sendung zu Beginn des Tests:
http://www.sf.tv/sendungen/kassensturz/manual.php?...

Resultat des Tests nach 18 Monaten als Foto:
http://www.sf.tv/webtool/data/pdf/kassensturzsendu...

Kommentar zur Sendung nach Ende des Tests:
http://www.sf.tv/sendungen/kassensturz/manual.php?...

Gruss
Christoph

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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Noch eine persönliche Erfahrung. Eine Zeitlang habe ich vom Wertstoffhof 
jeweils die abgegebenen ESL nach Hause genommen und getestet. Das 
erschreckende Resultat: ca 25% funktionieren noch. Aus diesem Fundus 
habe ich vor ca. 12-15 Jahren eine schnell startende 9W-Lampe von 
Philips bei uns im Klo(!) montiert, um zu schauen, wie lange es das Teil 
dort bei dem üngünstigen Betrieb noch aushält...

...ich warte immer noch auf den Ausfall!!!

Von den drei 1991 in meinem Kinderzimmer eingesetzten 11-Watt Typen 
(ebenfalls Philipps) ist bis heute nur eine ausgefallen! Bei mir halten 
die Markenlampen auf jeden Fall so lange wie vom Hersteller angegeben!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich hatte mal 3 Osram 11 W gekauft - die wurden alle samt von 
Billigheimern überlebt...

Problem war die miserable Schaltfestigkeit.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der Witz an der Sache ist aber noch ein anderer: Wenn ein ESL mit 9 oder 
11 Watt angegeben wird, so ist dies die elektrische Leistung der 
verbauten Leuchtstoffröhre. Dazu kommen noch die teilweise recht hohen 
Verluste im Vorschaltgerät. Macht euch mal die Mühe, die reale 
Stromaufnahme einer ESL zu messen. Die einzige Nicht-Glüh-Lampe, die 
ihren angegebenen Verbrauchswerten entspricht und die ich in Betrieb 
habe, ist diese hier: 
http://www.led1.de/shop/product_info.php?pName=sol...
Ihr Licht ist außerdem äußerst angenehm und eher tageslichtähnlich, als 
alles andere, was ich bisher im Endkundenbereich gesehen habe. Der Preis 
ist zwar recht hoch, aber das Licht ist sofort da, wenn man es braucht. 
Der Lampenkörper bleibt mit 45 °C bei Raumtemperatur angenehm kühl und 
das Konstantstrom-VSG ebenfalls.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Hatte im Jahr 2000 einen Großteil der Wohnung mit 12V Halogenleuchten 
ausgestattet, die einen elektronischen Trafo besitzen. Dazu, wie in der 
Anleitung beschrieben, Phasenabschnittdimmer.

Erfreulich an der Sache ist, da das Licht bei mir meist tatsächlich 
gedimmt ist, eine Energieersparnis allein dadurch.

Noch erfreulicher ist, daß in 9 Jahren erst eine einzige Birne defekt 
war, die aber schon von Anfang an ne Macke hatte (Glaskolben nebelartig 
beschlagen).

Hatte ich mir damals gleich auch einen Ersatzlampenpool zugelegt, so 
werden die mich selbst sicher überleben.

Unschön ist, daß die Lampen bei unter 30% Leistung anfangen zu flackern. 
Diesen Bereich muß man einfach vermeiden.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Unschön ist, daß die Lampen bei unter 30% Leistung anfangen zu flackern.
>Diesen Bereich muß man einfach vermeiden.

Dafür sollte man dann vielleicht einen Frequenzumrichter nehmen ;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Travel Rec.:

>Dafür sollte man dann vielleicht einen Frequenzumrichter nehmen ;-)

Wohl dem, der nicht auf ein paar Threads in den letzten Tagen hier 
anspielt!

Ansonsten, ich nehms gelassen, bin nicht mehr so pingelig, das ist 
manchmal gesünder :-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Travel Rec.:

>Dazu kommen noch die teilweise recht hohen
>Verluste im Vorschaltgerät.

Hat mal jemand bei einer gewöhnlichen Leuchtstofflampe nach etwas 
Betriebsdauer die Vorschaltdrossel angefasst?

Autor: Christoph Z. (rayelec)
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>Der Witz an der Sache ist aber noch ein anderer: Wenn ein ESL mit 9 oder
>11 Watt angegeben wird, so ist dies die elektrische Leistung der
>verbauten Leuchtstoffröhre. Dazu kommen noch die teilweise recht hohen
>Verluste im Vorschaltgerät.

Sowas dürfte schon von Gesetz her nicht erlaubt sein! Das Problem ist 
eher, dass es schlicht keine von Otto Normalverbraucher bezahlbaren 
Lesitungsmessgeräte gibt, welche zu mehr als groben Schätzungen taugen. 
Wir haben in der Firma umfangreiche Leistungserhebungen bei Apparaten 
und Maschinen gemacht und dabei mehrere Leistungsmessgeräte von 20..150 
Euro getestet. Alle versagten kläglich!!! Messfehler je nach Last von 
10..400%. Genau gemessen hat erst ein Fluke Mains Analyzer, welcher ca. 
4000 Euro kostet.

Christoph

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Christoph Z. schrieb:

> Sowas dürfte schon von Gesetz her nicht erlaubt sein!

Das ist wie überall:
Bei jedem Konsumergerät wird die Aufnahmeleistung angegeben, auch wenn 
bei Motoren die Angabe der Ausgangsleistung eigentlich Standard ist.
Eine 400W Bohrmaschine verkauft sich eben besser, als ein 200W Gerät...

> Das Problem ist
> eher, dass es schlicht keine von Otto Normalverbraucher bezahlbaren
> Lesitungsmessgeräte gibt, welche zu mehr als groben Schätzungen taugen.

Das hat sich mittlerweile etwas gebessert, irgendwo gibts einen Thread 
dazu in dem ein Test gepostet wurde. Im Bereich <50€ gibt es durchaus 
einige Messgeräte die nahezu alle haushaltsüblichen Verbraucher mit 
5W-3kW mit einem Fehler <10% messen. Allerdings gibt es leider immer 
noch eine Menge schwarzer Schafe die sich Energiekostenmessgerät nennen, 
aber in Wirklichkeit Scheinleistung messen.

Aber was bringt bei sowas ein Leistungsmessgerät? Alle Energiesparlampen 
die ich gemessen hatte, lagen recht gut im Bereich des aufgedruckten 
Wertes, nur sagt dieser nichts über die optische Ausgangsleistung aus...

Autor: 900ss D. (900ss)
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Benedikt K. schrieb:
> Aber was bringt bei sowas ein Leistungsmessgerät? Alle Energiesparlampen
> die ich gemessen hatte, lagen recht gut im Bereich des aufgedruckten
> Wertes, nur sagt dieser nichts über die optische Ausgangsleistung aus...

Und wieviel % macht die durch Beleuchtung "verleuchteter" Energie am 
Gesamtenergieverbrauch aus? Energiesparlampen sind hip und den Leuten 
wird suggeriert, wenn sie Energiesparlampen verwenden sind sie besonders 
umweltbewußt. Was für ein Riesenschwachsinn. Die Dinger gehören meiner 
Meinung nach vom Markt. Hat irgendjemand vielleicht eine Analyse, 
wieviel Energie die ESL benötigen über Ihren gesamten Lebenszyklus? Ich 
meine von der Gewinnung der Rohstoffe, Herstellung, Leuchten und dann 
ENTSORGEN da Sondermüll und giftig. "Normales" Glühobst hat etwas Glas 
und Metall und fertig. Was für eine Krankheit reitet die Leute, die so 
einen Schwachsionn (anders kann ich es nicht bezeichnen) verbreiten, ESL 
sind energiesparend? Wenn man nur die Energie nimmt, die sie zum Licht 
erzeugen benötigen, mag das stimmen. Und weiter, man tut damit der 
Umwelt etwas Gutes. Aber man kann das doch nicht alleine betrachten. Und 
morgen nehme ich mein Auto und hole mir die Brötchen damit vom 500m 
entfernten Bäcker, oder fahre ins Büro 1,5km (sehe ich oft genug). Oder 
kaufe mein geliebtes Mineralwasser Vit..., extra aus Frankreich 
angekart. Nein, da rollen sich mir die Fußnägel auf.
Gut, perfekt konsequent verhalte ich mich auch nicht beim verballern von 
Energie.... aber um die ESL solch einen Hype zu machen, nee. Ich tanke 
z.B. ca. 5-6 mal im Jahr (ca. 55 Liter Benzin/Tank). Da ist die 
Einsparung größer, als wenn ich mir ESL in die Fassungen schraube.

OK, ich komme wieder auf den Teppich :-) Aber beim Thema ESL krieg ich 
'ne Krise :-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Benedikt K.:

>Das ist wie überall:
>Bei jedem Konsumergerät wird die Aufnahmeleistung angegeben, auch
>wenn bei Motoren die Angabe der Ausgangsleistung eigentlich
>Standard ist. Eine 400W Bohrmaschine verkauft sich eben besser,
>als ein 200W Gerät...

Eine Bekannte von mir, war besonders stolz auf ihren Staubsauger, da der 
mit 2 kW Leistung protzt. Und das beste daran: Die bezahlt den Strom ja! 
Faß mal den Staubsauger an, wenn der 10 Minuten gelaufen ist: Den kannst 
du dann auch als Heizlüfter verwenden!

@Christoph Z.:

>Wir haben in der Firma umfangreiche Leistungserhebungen bei
>Apparaten und Maschinen gemacht und dabei mehrere
>Leistungsmessgeräte von 20..150 Euro getestet. Alle versagten
>kläglich!!! Messfehler je nach Last von 10..400%. Genau
>gemessen hat erst ein Fluke Mains Analyzer, welcher ca.
>4000 Euro kostet.

Deshalb habe ich mir auch nie einen Leistungsmesser angeschafft. 
Vielleicht entwickle ich den selbst, wenn ich mal viel Zeit habe. Ne 
Funkuhr bei Aldi für 9,99 Euro, ist aber auch schon Perlen vor die Säue 
der Entwickler geworfen, mag ja noch gerade durchgehen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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>900ss D.:

>Ich meine von der Gewinnung der Rohstoffe, Herstellung, Leuchten
>und dann ENTSORGEN da Sondermüll und giftig.

Denk positiv: Die 7000 Tonnen Quecksilber durch zertrümmerte ESL-Lampen 
jährlich in der Atmosphäre, berauschen dich, und machen dich irgendwann 
glücklich, wie einen Demenz-Kranken :-)

Giftige Schwermetalle: Da gab es doch kürzlich auf N24 sowas wie die 
Bleigeschichte im Benzin. Immerhin ging das über gut 50 Jahre, einfach 
aus Geschäftsinteressen. Ist gottseidank vorbei. Hat das wer gesehen?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Denk positiv: Die 7000 Tonnen Quecksilber durch zertrümmerte ESL-Lampen
> jährlich in der Atmosphäre, berauschen dich, und machen dich irgendwann
> glücklich, wie einen Demenz-Kranken :-)

Beim Kohle verheizen wird auch Quecksilber frei. Unter dem Strich ist 
die Quecksiblerbilanz einer ESL besser, als die einer Glühbirne, wenn 
der Strom aus Kohle gewonnen wird.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Uhu Uhuhu:

>Unter dem Strich ist die Quecksiblerbilanz einer ESL besser, als
>die einer Glühbirne, wenn der Strom aus Kohle gewonnen wird.

Hast du da mal konkrete Beweise?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> @Uhu Uhuhu:
>
>>Unter dem Strich ist die Quecksiblerbilanz einer ESL besser, als
>>die einer Glühbirne, wenn der Strom aus Kohle gewonnen wird.
>
> Hast du da mal konkrete Beweise?

Beweise nicht direkt, aber es gibt jede Menge Quellen dazu. Z.B. hier: 
http://quecksilber.wordpress.com/kohle/

Googel mal nach quecksilber+kohle

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Uhu Uhuhu:

Naaa, das alles entschuldigt bzw. verbessert die Situation nicht gerade!

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Das Beste ist immer noch: Licht aus, wenn man den Raum verläßt. Egal, 
welches Leuchtmittel. Viele machen sich da einfach keine Waffel. Bei uns 
in der Firma brennt auch immer das Licht im Flur, obwohl da ´ne halbe 
Stunde keiner langgelaufen ist. Das sind in Summe 6x 60Watt 
Leuchtstofflampen. Mahlzeit! Ich bin dann der, der´s ausmacht :-/

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> @Uhu Uhuhu:
>
> Naaa, das alles entschuldigt bzw. verbessert die Situation nicht gerade!

Wie meinst du das?

Autor: Thomas S. (tsalzer)
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Für alle, die 0,1€/kWh annehmen!

Machen Eure Frauen die Abrechnung, oder habt Ihr alle Supertarife?

0,2€/kWh sollten eher die Berechnungsbasis sein.

Unabhängig von der Rumrechnerei - im Winter nehme ich die 95W Abwärme 
einer schön leuchtenden "Birne" doch gerne in Kauf. Vllt. sollte man 
dann auch an Energiesparelektrofußbodenheizungen, oder 
Energiesparelektroradiatoren denken!

Nix gibts!
Ich bin für Kernkraftwerke, wenn mir das billige elektrische Energie ins 
Haus liefert. Da ich für meinen Strom bezahle, will ich auch damit 
machen was ich will.

Achja, das Dingens hieß "GUTE Sparbirne".....simmer wohl abgedriftet.


ts

Autor: Marcus Woletz (mwoletz)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
[...]
> Unschön ist, daß die Lampen bei unter 30% Leistung anfangen zu flackern.
> Diesen Bereich muß man einfach vermeiden.

Dieses Verhalten ist im Allgemeinen auf eine nicht richtig 
dimensionierten oder falsch ausgewählten Dimmer zurückzuführen.

ciao

Marcus

Autor: Michael L. (michaelx)
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Christoph Z. schrieb:
> Man kann die Lebensdauer und Schaltfestigkeit von GUTEN ESL auch unfair
> nach unten korrigieren.

Die Lebensdauer von Glühlampen wird auch bewusst schlechtgerechnet. 
WIMRE war die Rechnung so, das wohl 95% der Glühlampen mindestens 1000 
Stunden leuchten mussten. Das bedeutet aber im Umkehschluss, dass ein 
Großteil der Glühlampen deutlich länger leuchten, was auch meiner 
persönlichen Erfahrung entspricht.
Leider sind die Informationen zur Lebendsdauerberechnung aus dem Netz 
verschwunden.

Dagegen wird bei ESL oder LED-Leuchten immer nur von "bis zu" 
gesprochen.

> Das Konsumentenmagazin Kassensturz des Schweizer Fernsehens hat eine
> Auswahl ESL einem Härtetest unterzogen. Das Fazit ist eindeutig:
> Billiglampen taugen in den meisten Fällen nichts, teure Markenprodukte
> hingegen sind nicht sind nicht totzukriegen.

Es gibt aber auch Tests, die zu ganz anderen Ergebnissen kommen z.B.:

http://emedien.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=914...

Und andere Tests, die ich leider nur im TV gesehen habe, kamen zu noch 
viel schlechteren Ergebnissen, wenn ESL nur mit sehr kurzen 
Einschaltzyklen betrieben wurden (simulierte 
Treppen-/Flur/WC-Beleuchtung). Und da war der Preis auch kein 
verlässliches Kriterium für die Auswahl der bzgl. Schaltfestigkeit ein 
wenig bessern ESL.

Allerdings sind solche Ergebnisse politisch nicht gewollt, man setzt 
heutzutage viel lieber auf blinden Aktionismus, frei nach dem Motto:


    Wir sparen, koste es was es wolle!


:-(

Autor: Marcus Woletz (mwoletz)
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Hallo,

900ss D. schrieb:
[...]
>
> OK, ich komme wieder auf den Teppich :-) Aber beim Thema ESL krieg ich
> 'ne Krise :-)

kann ich nachvollziehen ;-)

Ein kleiner Link dazu:

http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Voellig-sin...



Und Links mit Zahlen:

http://www.bee-ev.de/uploads/Endenergieverbr_2005a.pdf

http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Energie/energie...
(suche dort nach Endenergiebedarf, rechts gibt's dann eine 
Excel-Tabelle)

http://www.hildegardis.bobi.net/projekte/Energiesp...

http://www.kuttenreich.com/Oeko_Benchmark/sld023.htm
(hier gibt es einige weitere interessante Grafiken und Tabellen)

Autor: Michael L. (michaelx)
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Ach so, noch was:

Die allermeisten ESL und LED-Leuchtmittel werden schon aus ganz anderen 
Gründen niemals in die Nähe der angegebenen Betriebsdauer kommen, selbst 
wenn sie ihre 10000 bzw. 30000 Stunden theoretisch erreichen würden.

Denn 10000 (in Worten zehntausend!) Stunden bedeuten bei täglich 1 
Stunde Brenndauer einen Nutzungszeitraum von 25 Jahren für eine ESL!

Davon hat der Anwender rein garnichts! Und garantiert der Hersteller 
etwa, dass seine ESL auch in 20 oder 25 Jahren noch funktionieren 
werden!? Da ist Elektronik drin, die geht wahrscheinlich schon viel eher 
über die Wupper!

Wie viele Lampen im privaten Umfeld sind überhaupt täglich mehr als 1 
Stunde in Betrieb (übers Jahr gerechnet)? Überlegt euch das mal!

Autor: Marcus Woletz (mwoletz)
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Thomas S. schrieb:
[...]
> Ich bin für Kernkraftwerke, wenn mir das billige elektrische Energie ins
> Haus liefert. Da ich für meinen Strom bezahle, will ich auch damit
> machen was ich will.

Zum Thema KKW:

Beitrag "Re: Erhöhte Krebsrate in der Umgebung von Kernkraftwerken?"

>
> Achja, das Dingens hieß "GUTE Sparbirne".....simmer wohl abgedriftet.
>
>
> ts

ciao

Marcus

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Uhu Uhuhu:

>> Naaa, das alles entschuldigt bzw. verbessert die Situation
>> nicht gerade!

>Wie meinst du das?

Na, dein Statement:

>Unter dem Strich ist die Quecksiblerbilanz einer ESL besser, als
>die einer Glühbirne, wenn der Strom aus Kohle gewonnen wird.

Das mag richtig sein, ist aber ein wenig auch Äpfel mit Birnen 
verglichen.

Meinen Strom erzeugen, das ist die selbe Geschichte wie bei der 
sekundären Wasserverbrauchsbilanz: Möchte ich Wasser über meinen 
Haushalt hinaus einsparen, welches zur Erzeugung meiner Lebensmittel 
dient, dann darf ich nichts mehr essen. Nur als Beispiel.

Ob ich sofort und bedenkenlos ESL verwende, liegt jedoch unmittelbar in 
meiner Hand. Es sei denn, man hat irgendwann keine Wahlfreiheit mehr, 
wie z.B. beim Bleibenzin im 20. Jahrhundert.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Marcus Woletz:

>> Unschön ist, daß die Lampen bei unter 30% Leistung anfangen zu
>> flackern. Diesen Bereich muß man einfach vermeiden.

> Dieses Verhalten ist im Allgemeinen auf eine nicht richtig
> dimensionierten oder falsch ausgewählten Dimmer zurückzuführen.

Sorry, ich hab mich da nur an Beschreibungen und Normen gehalten. Der 
Phasenabschnittsdimmer: Bekanntes deutsches Markenprodukt. Da steht 
dieses Verhalten sogar in der Anleitung.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Das mag richtig sein, ist aber ein wenig auch Äpfel mit Birnen
> verglichen.

Na ja, das mit den Äpfeln und Birnen, die man angeblich nicht 
vergleichen können soll, ist ein saudummer Paukerspruch, der zudem auch 
noch falsch ist.

Man kann nämlich Äpfel und Birnen sehr wohl vergleichen. Man muß nur 
darüber im Klaren sein, welche Aspekte man vergleichen will und wie man 
deren Ausprägungen bewerten will.

Fuzzy Logic funktioniert auf dem Prinzip und da klugscheißt keiner über 
Obst...

Autor: Fra Nk (korax)
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Oliver Stellebaum schrieb:
> Hallo,
>
> wer kann mir eine gute Sparbirne empfehlen? Ich habe jetzt ein paar
> dieser billigen Dinger vom Discounter gekauft ...
>
> Was ist heutzutage eine gute Birne und wo kann man die bekommen?

Hallo Oliver,

Ich kann nur OSRAM empfehlen. Und zwar aus eigener Erfahrung.

1994 drei billige ESL gekauft (11,- DM/Stk.). Alle Woche wieder ging 
eine dieser Lampen kaputt und ich zum Baumarkt und umgetauscht. Als ich 
die Faxen dicke hatte tauschte ich alle drei um und nahm dafür 2 Osram 
zu 25,-DM/Stk (War ja 'n haufen Holz damals). Die Lampen werden in der 
Küche betrieben und werden mehrmals am Tag eingeschaltet.
Die Dinger leben heute noch!!!
Sie haben halt den damaligen Nachteil der Schaltsekunde und der 
anfänglichen Dunkelheit. Doch dieser ist ja jetzt schon lange augemerzt.
Jetzt sind diese Lampen sofort an und haben fast volle Helligkeit nach 
dem Einschalten.
Deine Erfahrung mit Philips (war auch nicht billig) deckt sich mit 
meiner mit Osram.

Fazit:
Lieber ein paar Euronen mehr ausgegeben und gute Osrams gekauft.


Viele Grüße, Frank

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Fra Nk schrieb:
> Fazit:
> Lieber ein paar Euronen mehr ausgegeben und gute Osrams gekauft.

Soll das heißen, die 5..6€ Dinger ausm Supermarktregal kann ich gleich 
in die Mülltonne schmeißen?

Dann braucht sich ja niemand zu wundern, warum die Leute Glühobst 
hamstern.
Und warum ein Kaufzwang von ESL-Schrott verordnet werden muß.

Ich hoffe mal, daß in 5 Jahren, wenn meine Vorräte langsam zur Neige 
gehen könnten, es endlich preiswerte und zuverlässige ESLs gibt.


Peter

Autor: Oliver Stellebaum (phetty)
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ich habe jetzt ein paar Latüchten bei Aldi gekauft und  bin mit denen 
ganz zufrieden.
Die Anfangshelligkeit unterscheidet sich kaum von der nach dem 
Warmlaufen.
Für Küche und Klo absolut ausreichend.

Allerdings ist "Warm-White" nun nicht unbedingt meine Interpretation von 
"Wärme".
Gibts da noch was anderes was wirklich Rotanteile drin hat?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Allerdings ist "Warm-White" nun nicht unbedingt meine Interpretation von
>"Wärme".
>Gibts da noch was anderes was wirklich Rotanteile drin hat?

Tageslicht ist weiß. Und nicht gelb oder rötlich. Das menschliche Auge 
ist auf Tageslicht geeicht. Ein fast ausgeglichenes Gemisch sämtlicher 
Spektralfarben unserer lieben Sonne...

Autor: Einhart Pape (einhart)
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@Oliver
Für Leuchten, die längere Zeit eingeschaltet sind benutze ich 
Metalldampflampen. Die haben eine für mich sehr angenehme warme 
Lichtfarbe und sind super effektiv. Nachteil: sie fangen praktisch bei 
null an und brauchen 3 Minuten bis zur vollen Helligkeit und 
Farbwiedergabe. Wiedereinschalten geht erst nach dem Abkühlen.

Diese dunklen Phasen gleiche ich mit Halogenlampen aus.

Autor: A. B. (funky)
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Nach lesen des Threads frag ich mich eigentlich nur, wie alt man sein 
muss, um sich Begriffe wie "Glühobst" auszudenken und sowas lustig/cool 
zu finden %) (und sich am besten noch 3 Threads weiter über Anglizismen 
auslassen)

Wir benutzenn in der WG nur billig ESL und sind zufrieden. Musste mich 
zu beginn bischen dran gewöhnen, das die etwas brauchen um auf 
Helligkeit zu kommen, aber mich störts nicht mehr. Und das Licht empfing 
ich auch nicht als unangenehm...sieht für mich dem Licht einer 100W 
billig Birne ähnlich. Ich glaub ich hab ne 11w ESL drinne, und die ist 
ungefähr so hell wie eine 100W Lampe.

Und wer benutzt bitte seine Lampe zum heizen? Mag ja sein das es den 
Raum bissel aufwärmt, aber an GEFÜHLTER Wärme kommt doch da nix an.

Autor: Stefan P. (form)
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Hiermit kann man richtig sparen.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ist das schon älter, oder ist das ein Schlupfloch um weiterhin die 100W 
Lampen verkaufen zu dürfen?

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Wo das Licht lange brennt und es sparsam sein muss, nehme ich 
vorzugsweise ganz normale FL-Röhren. Die halten mit elektronischem 
Vorschaltgerät weiss der Geier wie lange, sind sehr hell und günstig.
Wenn das nicht geht, dann nehme ich halt Halogenbirnen, beim Licht von 
denen ist mir am wohlsten.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Benedikt K. schrieb:
> Ist das schon älter, oder ist das ein Schlupfloch um weiterhin die 100W
> Lampen verkaufen zu dürfen?

Ist ein Fake. Alles über 75Watt ist verboten.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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99 Watt, ist schon lustig, egal ob Fake oder nicht.

Die Zahl 99 erinnert mich da spontan an was anderes, was nicht so lustig 
ist: Denn da fehlt genau 1 Prozent, wenn man 100 als Grundlage hat. Wir 
bekommen ja auch 990 ccm Kraftstoff als 1 Liter verkauft. Da fehlt genau 
1 Prozent, nämlich die zulässige Toleranz der Zapfstation.

Das ist kein Fake, zu den damaligen technischen Vorbereitungen 
(Kalibrierung der Durchflußmesser) gab es vor gut einem Jahr, als der 
Sprit richtig teuer war, ein paar Medienberichte mit 
Hintergrundinformationen.

Falls das nicht zum Thema passt: Vielleicht zur Kenntnis nehmen, oder 
ignorieren.

Autor: Pascal O. (raven761)
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Also meine Osram Dulux (7 Watt) brennt seit etwa 6 Monaten jeden Tag 4-6 
Stunden und ich habe gemerkt, dass die Helligkeit nachgelassen hat. 
Vorher war es ein kaltes, aber sehr helles Licht, welches den ganzen 
Raum gefüllt hat. Jetzt ist es eher rötlich, wie ne Glühbirne und 
deutlich dunkler. Merkwürdig und etwas traurig :-( Die Philips sollen 
besser sein! Werd so eine dann probieren.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Also meine Osram Dulux (7 Watt) brennt seit etwa 6 Monaten jeden Tag 4-6
>Stunden und ich habe gemerkt, dass die Helligkeit nachgelassen hat.

Na wenn das mal nicht Deine Augen sind... ;-)

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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OSRAM 20W Duluxstar.
War nach 631 Tagen hinüber. Entspricht aber so ungefaer der garantierten 
6.0000 Stunden Lebensdauer:
War taeglich ca. 10 Std. im Betrieb und wurde am Tag vieleicht 20x ein- 
und ausgeschaltet.

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