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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bitwackeln mit USB to Seriell Wandler (Schnelligkeit)


Autor: juppi (Gast)
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Hallo

Welcher USB to Seriell Wandler ist dazu gut geeignet?
Habe schon verschiedene Teile getestet.
Voll belegt waren sie Alle.
Verschiedene hatten nur 5V Pegel.

Schnelligkeit über TxD und RxD kein Problem.
Aber nutze ich die direkte Bitwackelmethode waren alle bis jetzt
30 bis 100 mal langsamer.

Hat einer dies auch schon gemessen?

Gruß

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Ist Prinzipbedingt.
Für RX/TX kann der PC einen ganzen (z.B. 64Byte-) Datenblock auf einmal 
senden, den der Wandler-Chip dann langsam bitweise rausschickt.
Für deine Bitwackeleien muss für jede Zustandsänderung ein eigenes 
USB-Kommando gesendet werden, mit viel Overhead und Delays.

Lösung: µC an RX/TX anschliessen, den das Wackeln erledigen lassen.
Oder gleich direkt den µC an USB.

Autor: juppi (Gast)
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Hallo Εrnst

Das was du Vorschlägst mache ich mit Pics RxT/TxD 
-->Schieberegisteransteuerung 4094/4021.

Aber dies möchten einige noch Anwenden ohne Controllerlösung.
Sie Proggen z.B in VB und können die Aus/Eingabe direkt Ansteuern.

Die echte Serielle ist damit auch nicht die Schnellste,aber 4-10ms
für 32Bit Ausg. und 8Bit Eingabe ist für Vieles ausreichend.

Gruß

Autor: SF (Gast)
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Einige Chips von FTDI (http://www.ftdichip.com/) haben eine eingebaute 
"Bitwackelmaschine".

Doku: 
http://www.ftdichip.com/Documents/AppNotes/AN_108_...

Das wird unter anderem beim OpenOCD Projekt für einen JTAG Adapter 
ausgenutzt.

Autor: juppi (Gast)
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@SF

Nicht schlecht.
28$ + Soft 20$ + Versand.

Brauche aber eine DLL für VB.Net, dann könnte man überlegen.
Jetzt muß es eben noch die "Echte Rs232" machen.

Bei Läppis wird es schon dünn.

Gruß

Autor: A. K. (prx)
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Wieso 28$? 5,50€ bei TME. Ok, das Modul kostet auch dort 21€.

Autor: juppi (Gast)
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@A. K. (prx)

Wieviel kostet es nun?

Ein direkter Link ist nicht schlecht.

Danke

Autor: A. K. (prx)
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http://tme.eu => Suche nach FT2232

Autor: Guido Körber (Gast)
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Was soll denn bei dem Bitwackeln rauskommen?

Es gibt ja auch Lösungen im Markt die deutlich intelligenter sind und 
für einige Anwendungen die notwendigen Protokolle bereits im USB Chip 
haben:
http://www.codemercs.com/index.php?id=64&L=0

Unterstützung für alle gängigen Betriebssysteme und 
Entwicklungsumgebungen inklusive...

Autor: juppi (Gast)
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QGuido Körber

VB.net Einbindung nicht gefunden.

>Was soll denn bei dem Bitwackeln rauskommen?
 Ganz einfach ,Ansteuerung Schieberegister 4094 und 4021

Wie ich es jetzt mit 4 Signalleitungen mit der Seriellen auch mache.
Mit der "Echten geht es gut"

Wenn es also einen "richtigen " Usb to Seri Wandler geben würde?

Primitiv und doch einfach

MfG

Autor: Christian R. (supachris)
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juppi schrieb:
> QGuido Körber
>
> VB.net Einbindung nicht gefunden.
>
>>Was soll denn bei dem Bitwackeln rauskommen?
>  Ganz einfach ,Ansteuerung Schieberegister 4094 und 4021

Das sollte doch mit dem FT2232 und der SPI Funktion der MPSSE da drin 
optimal und auch schnell gehen, denn da kümmert sich der FTDI um das 
Gewackel.

Autor: juppi (Gast)
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@Christian R. (supachris)

Der Anwender programmiert mit Vb.Net
Jetzt kann er mit der "Echten" Seriellen seine 4094/4021 ansteuern.
Damit schon eine recht komplexe Steuering aufbauen,ohne fremde Hilfe 
oder Einarbeitung in Mikrocontroller.

Jetzt will er die Teile auch mit dem Läppi steuern.
Es stellst sich heraus das der USB to See. Wandler sehr langsam ist,die
Funktionalität ist aber gegeben.
Was macht man,suchen eines schnelleren Wandlers.
.....das ist alles

MfG

Autor: A. K. (prx)
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Nur kommt man nicht um das 1000Hz Raster vom USB herum, egal wer den 
USB/Seriell-Adapter herstellt. Bitwackeln per USB/Seriell findet bei 
500Hz Pinfrequenz eine natürliche Grenze, wenn man keinen Chip wie den 
FT2232 verwendet, der das selbttätig macht.

Wenn es also schneller gehen soll, dann ist der sinnvollste Weg der 
FT2232 und die Verwendung dessen APIs, was auch von VB aus möglich sein 
sollte.

Autor: Christian R. (supachris)
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juppi schrieb:
> @Christian R. (supachris)
>
> Der Anwender programmiert mit Vb.Net
> Jetzt kann er mit der "Echten" Seriellen seine 4094/4021 ansteuern.
> Damit schon eine recht komplexe Steuering aufbauen,ohne fremde Hilfe
> oder Einarbeitung in Mikrocontroller.
>
> Jetzt will er die Teile auch mit dem Läppi steuern.
> Es stellst sich heraus das der USB to See. Wandler sehr langsam ist,die
> Funktionalität ist aber gegeben.
> Was macht man,suchen eines schnelleren Wandlers.
> .....das ist alles
>
> MfG

Das ist mir schon klar. Nur kann man da den allerschnellsten USB 2.0 
Wandler hernehmen, davon wirds trotzdem nicht schneller, wenn er jedes 
Bit (!!!) einzeln runter wackelt. USB hat bei 2.0 125µs lange 
Microframes. Jedes Bitgewackel frisst mindestens einen Microframe. Wenn 
nicht noch mehr. Das ist immer noch um Welten langsamer als echte 
serielle. Im Idealfall wäre man bei 8kBit/s. Mehr geht einfach nicht 
über diesen Weg.

Autor: juppi (Gast)
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>Die echte Serielle ist damit auch nicht die Schnellste,aber 4-10ms
>für 32Bit Ausg. und 8Bit Eingabe ist für Vieles ausreichend.

8Kbit  das würde massig reicher!

Wenn es aber keinen schnellen Wandler gibt?

Es ist schon jeden klar ,das dass Bitwackeln nicht die eleganteste
Lösung ist.

MfG

Autor: A. K. (prx)
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juppi schrieb:

> 8Kbit  das würde massig reicher!

Aber dazu musst du einen USB/Seriell-Wandler finden, der mit USB 2.0 
high speed arbeitet, also mit den nominellen 480Mbps. Von der Stange 
dürfte es die mangels Bedarf kaum geben.

Also müsste man dazu wohl einen entsprechend dicken Mikrocontroller als 
Seriellwandler einsetzen. Wobei die meisten Controller mit USB nur 
12Mbps können, auch wenn USB 2.0 dransteht (weil full speed, nicht high 
speed).

Autor: Christian R. (supachris)
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juppi schrieb:
>>Die echte Serielle ist damit auch nicht die Schnellste,aber 4-10ms
>>für 32Bit Ausg. und 8Bit Eingabe ist für Vieles ausreichend.
>
> 8Kbit  das würde massig reicher!

Naja, das ginge nur bei USB 2.0 HighSpeed. Aber da kenne ich keine 
Serial-Wandler außer die neuen FT2232H, aber ich weiß nicht, ob die den 
VCP auch über 2.0 MicroFrames schicken....

(Außerdem nur 4kBit/s, man muss ja setzen und zurück setzen. Hab ich 
vergessen.)

> Wenn es aber keinen schnellen Wandler gibt?

Tja, dann musst du mehr Gehirnschmalz in die Sache stecken.

Autor: juppi (Gast)
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@ Christian R. (supachris)

>Tja, dann musst du mehr Gehirnschmalz in die Sache stecken.

Für mich kein Problem,aber nicht jeder will sich mit Controllern 
befassen,
um dann eigene alte Endgeräte zu steuern.

Gruß

Autor: Christian R. (supachris)
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Dann nimm den FT2232, das ist auch out of the Box zu benutzen. DLL in 
dein VB.NET und fertig is.

Autor: Guido Körber (Gast)
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Also Bitwackeln über USB um damit eine Kette Schieberegister zu laden 
ist ein völlig falscher Ansatz. Da macht es ja noch mehr Sinn die 
Tastatur über Ethernet anzuschließen...

SPI wäre der richtige Ansatz. Mit einem IO-Warrior24 wären 750 Byte/s 
drin, beim IO-Warrior56 bis zu 60.000 Byte/s. Und das ohne den USB mit 
Datenpaketen zuzudröhnen.

VB.net: SDK laden, in die Beispiele schauen, da sind welche für SPI 
dabei, da ist auch eine Variante vür VB.net drin.

Autor: juppi (Gast)
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Hallo

Es geht doch schon alles mit Bitwackeln,bloß die Usb to Seriell Wandler 
sind seeehhr langsam.
..und es sollnicht extra ein Controller programmiert werden.

MfG

Autor: Christian R. (supachris)
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juppi schrieb:
> Hallo
>
> Es geht doch schon alles mit Bitwackeln,bloß die Usb to Seriell Wandler
> sind seeehhr langsam.

Stimmt nicht, die sind sau-schnell. Allerdings arbeiten sie anders als 
eine echte RS232 Schnittstelle und sind daher für deine 
Bastelmurks-Anwendung völlig ungeeignet.

> ..und es sollnicht extra ein Controller programmiert werden.

Einen IOWwarrior musst du nicht programmieren. Die Firmware ist fest 
drin.
Genauso wie der FT2232, da musst du auch nur ein PC-Programm etwas 
anpassen.

Autor: juppi (Gast)
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@Christian R. (supachris)

>Stimmt nicht, die sind sau-schnell. Allerdings arbeiten sie anders als
>eine echte RS232 Schnittstelle und sind daher für deine
>Bastelmurks-Anwendung völlig ungeeignet.

Stimmt nicht, nur TxD u. RxD sind schnell.

Der Bastelmurks is immerhin schon 20 Jahre als und wurde schon von DDR 
Computer angesteuert.
(LC80/Z1013/KC)

>Einen IOWwarrior musst du nicht programmieren. Die Firmware ist fest
>drin.
>Genauso wie der FT2232, da musst du auch nur ein PC-Programm etwas
>anpassen

Also, ich kaufe eins von beiden ,stecke es in den USB Anschluss des PC.

Benutze 3 Ausg+ 1 Eingabe Port zu meinen "Bastelmurks"

Installiere die DLL und kann in VB.Net mein Bitwackel Protokoll
einsetzen.
Das ist natürlich wie oben schon gesagt wieder langsam.

..oder ist MEIN  Bitwackel Protokoll schon in dem Teil,
und ich übergebe und lese nur Byte.

Gruß

Autor: juppi (Gast)
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http://www.ftdichip.com/Products/EvaluationKits/US...
USB-COM232-PLUS1 emuliert auch nur eine Com.

Kommt dieser an die Bitwackel Geschwindigkeit der "Echten" Seriellen 
heran?

Gruß

Autor: Christian R. (supachris)
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juppi schrieb:
> @Christian R. (supachris)
>
>>Stimmt nicht, die sind sau-schnell. Allerdings arbeiten sie anders als
>>eine echte RS232 Schnittstelle und sind daher für deine
>>Bastelmurks-Anwendung völlig ungeeignet.
>
> Stimmt nicht, nur TxD u. RxD sind schnell.

Genau dafür ist eine UART da. Zeichenweise Übertragung von Daten. Ist 
sogar per FIFO gepuffert...

> Der Bastelmurks is immerhin schon 20 Jahre als und wurde schon von DDR
> Computer angesteuert.
> (LC80/Z1013/KC)

Das mag ja sein, ändert aber nix an der Tatsache, dass das mit heutigen 
Computern und Peripherie nicht mehr so ohne weiteres möglich ist.

> Also, ich kaufe eins von beiden ,stecke es in den USB Anschluss des PC.

> Benutze 3 Ausg+ 1 Eingabe Port zu meinen "Bastelmurks"

Falsch. Beide beherrschen SPI Modus in der Firmware.

> Installiere die DLL und kann in VB.Net mein Bitwackel Protokoll
> einsetzen.
> Das ist natürlich wie oben schon gesagt wieder langsam.

Ja, sollst du ja auch nicht machen.

> ..oder ist MEIN  Bitwackel Protokoll schon in dem Teil,
> und ich übergebe und lese nur Byte.

Bingo. Du schickst nur ein Byte oder auch gleich ein ganzes Paket an 
Bytes, und der IOWarrior bzw. FDTI wackelt die dann in Hardware an der 
SPI Schnittstelle raus. Der IOW56 kann das sogar richtig schnell, da 
erreichst du einige kByte/s Durchsatz.

Autor: A. K. (prx)
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juppi schrieb:

> Der Bastelmurks is immerhin schon 20 Jahre als und wurde schon von DDR
> Computer angesteuert. (LC80/Z1013/KC)

Dann nimm dazu einen 20 Jahre alten PC, damit geht es prima. Oder such 
einen PC mit echter serieller Schnittstelle. Nur lass bei sowas die 
Finger von fertigen USB/Seriell-Konvertern.

Autor: juppi (Gast)
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@ A. K. (prx)

>Dann nimm dazu einen 20 Jahre alten PC, damit geht es prima. Oder such
>einen PC mit echter serieller Schnittstelle. Nur lass bei sowas die
>Finger von fertigen USB/Seriell-Konvertern.

Mache ich ,habe noch Läppi mit Echter RS232


@Guido Körber (Gast)
http://elmicro.com/de/iowarrior.html

Glaube mit diese Lösung werde ich mich näher befassen.

Woher bekomme ich den Inhalt der CD, oder sind auch nur die Beispiele 
darauf ,welche ich schon im Netz gefunden habe.(Vb.Net)

Danke und Gruß

Autor: Guido Körber (Gast)
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Software, Datenblätter und App-Notes hier:
http://www.codemercs.com/index.php?id=161&L=0

Links zu weiteren Sachen hier:
http://www.codemercs.com/index.php?id=47&L=0

Ansonsten ist das Forum auch eine gute Quelle:
http://www.codemercs.com/phpBB2/index.php

Und Tante Google kennt den IO-Warrior auch recht gut :)

Autor: Ralf (Gast)
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Und was ist, wenn du einfach ne PCMCIA-Karte mit seriellen Ports kaufst?

Ralf

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Und was ist, wenn du einfach ne PCMCIA-Karte mit seriellen Ports kaufst?

Darum geht es doch gar nicht. Juppis Läppi hat doch noch V.24.

Es geht darum, dass er sin Konzept bzw. seine Lösung (vermutlich 
Modellbahnsteuerung) Freunden empfehlen will, die keinen alten Lappi 
mehr haben und alles mit ihrem modernen Multimedia-Lappi machen wollen.

Ich habe für Jemanden so etwas ähnliches auch mal gemacht, würde aber 
zukünftig dafür AVRs 8und UART einsetzen, dann funktioniert das auch 
über USB-Seriell-Adapter. http://www.hanneslux.de/mobast/index.html

...

Autor: Christian R. (supachris)
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Naja, hier greift auch der alte Spruch zu Projekten:

Es gibt drei Arten das Projekt zu erledigen: schnell, billig, gut.
Zwei beliebeige davon sind gemeinsam realisierbar.

Autor: juppi (Gast)
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Hallo Hannes

Genau so isses.

..dabei kann meine Steinalte Hartware weiter Sinnvoll genutzt werden
und ich bau mir Neue.

Das mit dem IOWarrior scheint aber keine  schlechte Lösung zu sein.

Ist nur die Frage , 40 oder 24 Pins?

Gruß

Autor: juppi (Gast)
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@Guido Körber (Gast)

Diese Tante habe ich befragt und auch fast alles schon gefunden
was du mir aufgezeigt hast.
Danke dafür.
Trotzdem ist nicht geklärt was auf der Cd ist.
Wenn es das ist was ich schon gefunden habe ,
brauche ich das teure Starterkit nicht.

Gruß

Autor: Hannes Lux (hannes)
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juppi schrieb:
> Hallo Hannes
>
> Genau so isses.

Das dachte ich mir, Du bist nämlich durchschaut... ;-)

>
> ..dabei kann meine Steinalte Hartware weiter Sinnvoll genutzt werden
> und ich bau mir Neue.
>
> Das mit dem IOWarrior scheint aber keine  schlechte Lösung zu sein.
>
> Ist nur die Frage , 40 oder 24 Pins?
>
> Gruß

Naja, die für mich einfachere Alternative (bei bereits bestehenden 
SR-Modulen) wäre ein Mega8 mit Baudratenquarz, MAX232 und ein paar 
Zeilen AVR-Code. Dieser nimmt die Telegramme vom PC entgegen und 
schaufelt sie über SPI an die SR-Kette.

Für Neubau würde ich den Mega8515 empfehlen, die UARTS als Kette 
durchschleifen und alles per UART steuern, was auch über 
USB-Seriell-Adapter geht. Jeder Mega8515 hätte dann 32 digitale Ausgänge 
und 1 PWM-Ausgang.

Das geht natürlich auch rückwärts, eine Mega8515-Firmware für 
Rückmeldung von 256 binären Zuständen zum PC habe ich schonmal 
geschrieben, ich hänge Dir den Quältext mal an, vielleicht interessiert 
es Dich ja. Es können bis zu 8 Module je 32 Eingänge kaskadiert werden. 
Die Informationen werden Nibble-weise verschickt, die Nibbles werden mit 
einer Gerätenummer ergänzt.

...

Autor: Guido Körber (Gast)
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>Das mit dem IOWarrior scheint aber keine  schlechte Lösung zu sein.
>Ist nur die Frage , 40 oder 24 Pins?

Da ja wohl SPI gefragt sein dürfte heisst die Frage 24 oder 56 Pins, der 
IOW40 hat keinen SPI.

>Trotzdem ist nicht geklärt was auf der Cd ist.
>Wenn es das ist was ich schon gefunden habe ,
>brauche ich das teure Starterkit nicht.

Auf der CD ist das was auch auf der Website zu finden ist: Das SDK.

Die Starterkits dienen primär dazu zu verhindern, dass fliegende 
Aufbauten und gerade rumliegende Bauteile verwendet werden, es gibt 
immer wieder Leute die ihre Platinen schön aufräumen: Chips in die eine 
Ecke, Kondensatoren in die andere. Oder halt beim IOW40 Quarz statt 
Resonator verwenden usw.

Autor: juppi (Gast)
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Hall Hannes

Werde den Cod mal in mein Zukunftverzeichnis kopieren.
Ist schon allerhand vorhanden.
Habe auch eine AVR-Prog Karte von Pollin.
Seriell und Billig.
Eigentlich will ich mich nicht mehr mit "Großen AVR oder Pic -Programmen 
beschäftigen.

vom Pc ser Out/in zum Controller habe ich schon 98/99 gemacht
mit den C Control vom  "C".
Ist aber zum ansteuern der Schieberegister jetzt zu langsam.
Auch im Rs232 send/empf sehr begrenzt.
Mit Pics habe ich es auch schon gemacht.
mit 12F675 oder 16F627 geht auch.
Ich habe eineigenes Protokoll probiert.
Ein langes Startbit (5*Datenbitzeit) Datenbits(8-32)
Dadurch kann der 675 zum empfang und zum ansteuern der Schieberegister
eingesetzt werden.

Man muß dann mit MasterController arbeiten.

Ich kann dadurch sauber mit Internen Osz. arbeiten.
Habe auch mit Nippels gearbeitet,4 Datenbits $ Bit Befehl Cod.

Gruß

Autor: juppi (Gast)
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@Guido Körber (Gast)

>Da ja wohl SPI gefragt sein dürfte heisst die Frage 24 oder 56 Pins, der
>IOW40 hat keinen SPI.

Habe noch nie was mit SPI gemacht.
Werde mir mal das Protokoll anschauen.
Kann es auch ohne SPI machen.

Also für mich den 24.
P.S. Lochplatten Eigenbau oder nicht ,muss ich noch entscheiden.

Gruß

Autor: Guido Körber (Gast)
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SPI ist so was wie ein Schieberegister-Protokoll: Ein Dateneingang, ein 
Datenausgang, ein Takt und eine Leitung die Low ist so lange Takt und 
Daten gültig sind. Ruhezustand des Taktes und zu verwendende Flanke sind 
programmierbar.

Da der IOW24 und der IOW56 SPI bereits können erreicht man damit einen 
ordentlichen Durchsatz, 750 Byte/s beim IOW24 und über 60.000 Byte/s 
beim IOW56.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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juppi schrieb:
> Hall Hannes

Hallo

>
> Werde den Cod mal in mein Zukunftverzeichnis kopieren.

Na dann schiebe ich noch ein paar Details zur Hardware hinterher.
(Anhang)

> Ist schon allerhand vorhanden.
> Habe auch eine AVR-Prog Karte von Pollin.
> Seriell und Billig.

Wenn der PC das mitmacht ist das ok. Ganz neue PCs mögen das nicht mehr.

> Eigentlich will ich mich nicht mehr mit "Großen AVR oder Pic -Programmen
> beschäftigen.
>
> vom Pc ser Out/in zum Controller habe ich schon 98/99 gemacht
> mit den C Control vom  "C".

Naja, die C-Control ist nun nicht gerade das Maß der Dinge.

> Ist aber zum ansteuern der Schieberegister jetzt zu langsam.
> Auch im Rs232 send/empf sehr begrenzt.
> Mit Pics habe ich es auch schon gemacht.

Ich nicht, ich habe (betreffs Controller) gleich mit AVRs angefangen, 
damals mit AT90S1200.

> mit 12F675 oder 16F627 geht auch.
> Ich habe eineigenes Protokoll probiert.
> Ein langes Startbit (5*Datenbitzeit) Datenbits(8-32)

Wäre mir zu unsicher, eine $00 sieht genauso aus (8 Bitzeiten L).

> Dadurch kann der 675 zum empfang und zum ansteuern der Schieberegister
> eingesetzt werden.
>
> Man muß dann mit MasterController arbeiten.
>
> Ich kann dadurch sauber mit Internen Osz. arbeiten.

Naja, echtes RS232 ohne Quarz muss nicht funktionieren. Der Quarz kostet 
ein paar Cent, das macht den Kohl (nicht den Helmut) nicht fett.

> Habe auch mit Nippels gearbeitet,4 Datenbits $ Bit Befehl Cod.

Die Bits in den Nibbles bei mir: Bit 7 ist das Startbit (erstes Byte 
eines Datensatzes), Bit 6-4 nummeriert das sendende Gerät, Bit 3-0 sind 
4 Datenbits.

>
> Gruß

Schreib mal, ob Du den IO-Warrior als IC, also ohne das 
Startetkit-Geraffel bekommst und was Du dafür zahlen musst. Ich vermute, 
Du hast da schlechte Karten. Da wird wohl die Mega8-Variante wieder 
interessant. Oder Tiny2313, dann muss die SPI eben in Software gemacht 
werden, oder mit USI.

...

Autor: Guido Körber (Gast)
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>Schreib mal, ob Du den IO-Warrior als IC, also ohne das
>Startetkit-Geraffel bekommst und was Du dafür zahlen musst. Ich vermute,
>Du hast da schlechte Karten.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
http://www.codemercs.com/index.php?id=65&L=0

Der Name "Starterkit" ist nicht umsonst.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Guido Körber schrieb:
>>Schreib mal, ob Du den IO-Warrior als IC, also ohne das
>>Startetkit-Geraffel bekommst und was Du dafür zahlen musst. Ich vermute,
>>Du hast da schlechte Karten.
>
> Wer lesen kann ist klar im Vorteil:

Ach nee...

> http://www.codemercs.com/index.php?id=65&L=0

Ja, genau das habe ich gelesen. Da war aber nix betreffs einzelner ICs 
zu akzeptablen Preisen.

Deshalb vermute(te) ich, das Juppi da schlechte Karten für eine 
preiswerte Lösung hat.

>
> Der Name "Starterkit" ist nicht umsonst.

Naja, bei 49 Euro (Netto) relativiert sich aber das Interesse, nicht nur 
bei mir, sondern sicherlich auch bei Juppi. Denn das Gewünschte ist mit 
einem AVR (oder auch PIC) recht einfach und preiswert umsetzbar.

...

Autor: Guido Körber (Gast)
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>Ja, genau das habe ich gelesen. Da war aber nix betreffs einzelner ICs
>zu akzeptablen Preisen.

OK, dann ist es vielleicht neben Leseschwäche eine mangelnde 
Internet-Kompetenz. Die Dinger die da so aussehen wie Reiter eines 
Hängeregisters (neudeutsch "Tabs") kann man anklicken um weitere Inhalte 
anzusehen, wie halt die Preise für die Chips.

Ob sich die Preise für einen Anwender rechnen hängt natürlich u.a. davon 
ab wie viel einem die eigene Zeit wert ist.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Danke, hatte ich wirklich übersehen. Aber lukrativ sind die Preise für 
den Bastler auch nicht. Da bin ich mit 'm AVR besser bedient.

...

Autor: A. K. (prx)
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Die Dinger adressieren ja wohl eher Leute, die es nicht so mit 
Controllern haben, sondern lieber PCs programmieren.

Autor: juppi (Gast)
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Hallo
Eben wollte ich antworten,sollte mich aber Anmelden.
Neue IP, jetzt geht es wieder.
Waren wieder die IP sperrer de Forums unterwegs.


http://www.codemercs.com/shop/index.php?page=categ...

Finde aber nicht ob es  per Nachname auch läuft.

@Hannes
Habe bis jetzt auch nur das gefunden.
--------------------------------------------------------------
http://elmicro.com/de/iowarrior.html
Bestellinformation
IOW56/START IO-Warrior56 Starterkit, enthält IOW56-Fertigbaugruppe inkl. 
IOW56/MOD, USB-Kabel, CD-ROM 79,00 EUR
IOW56/MOD IO-Warrior56 Modul mit MLFP56-Chip, steckbar 34,75 EUR
IOW40/START IO-Warrior40 Starterkit, enthält IOW40-Fertigbaugruppe inkl. 
IOW40 (DIP40), USB-Kabel, CD-ROM 59,00 EUR
IOW40/MOD IO-Warrior40 Modul mit DIP40-Footprint (ersetzt den bisher 
erhältlichen Chip in DIP40-Bauform) 17,75 EUR
IOW24/START IO-Warrior24 Starterkit, enthält IOW24-Fertigbaugruppe inkl. 
IOW24/P, USB-Kabel, CD-ROM 59,00 EUR
IOW24/P IO-Warrior24 Chip, DIP24-Gehäuse 11,75 EUR
(Alle Angaben zzgl. MWSt. ab Lager, Irrtum/Änderung vorbehalten. Kein 
Verkauf an Endverbraucher i.S.d. §13 BGB)

Habe bis jetzt noch keinen Anbieter an Endverbraucher gefunden.

Eigenbau lohnt sich bei Materialkosten von <20EUs.

P.S. Wo gibt es nun die Dinger?

Gruß

Autor: Guido Körber (Gast)
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Bei Segor (www.segor.de, Website leider etwas unübersichtlich) gibt es 
die Teile für Jedermann.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Juppi, Guido hat schon recht, uns fehlt die Internet-Kompetenz, da wir 
zu blöd sind, die Tab-Leiste zu sehen. Aber Guido ist ja fehlerfrei...

Einzelchips gibt es für 11,75 Netto, ab 5 werden sie geringfügig 
billiger. Ab 100 sind es noch 5,62 Eu. Da der Bedarf bei Dir 
kleckerweise anfallen wird, gilt wohl der Preis bis 4 Stück...

...

Autor: juppi (Gast)
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Teile sind angekommen .
Alle 4 Stück o.k.

Beim Bitwackeln genauso langsam wie Pollin zu 4,95 Eus.
Zum Minibasteln o.k.

10 Eus kann man opfern.

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