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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Akademischer Grad an dualer Hochschule (ehemalig BA) ?


Autor: Toni Holiday (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bin beim surfen auf der Website der DHBW Stuttgart auf folgende 
Seite

http://www.dhbw-stuttgart.de/themen/wir-ueber-uns/...

gestoßen. Es ist nun also so, das die Abschlüsse keine staatlichen Titel 
mehr sind, sondern akademische Grade. Darüber war ich ziemlich erstaunt. 
Ich war der Meinung das die neuen Bachelor/Masterabschlüsse an diesem 
Hochschultyp weiterhin nur staatliche Titel bleiben. Wie kommts?

Autor: Toni Holiday (Gast)
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So gar eine NACHGRADUIERUNG zum DIPLOM (DH) wird angeboten. Das kommt 
mir irgendwie bekannt vor ...

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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1. gibt es keinen Master an der Berufsakademie/Staatlichen Hochschule, 
2. ja, ein Bachelor von der Dualen Hochschule ist ein echter Bachelor. 
Er ermöglicht es also, z.B. an einer FH den Master darauf zu setzen. 
Eigentlich müssen wohl auch die Unis Absolventen mit solch einem 
Bachelor nehmen, aber die werden schon versuchen sich irgendwelche 
Tricks einfallen zu lassen ;-)

Autor: Paul (Gast)
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>So gar eine NACHGRADUIERUNG zum DIPLOM (DH) wird angeboten. Das kommt
>mir irgendwie bekannt vor ...

Sehe ich nicht so tragisch, weil sie ja zu einem eigenen, 
unverwechselbaren Titel nachgraduiert werden und nicht als 
Trittbrettfahrer agieren, wie bei den früheren Nachdiplomierungen. Mit 
anderen Worten: Sie bekommen einen Titel mit gleichem Wert und werden 
nicht zu einem eigentlich mit höherer Leistung verbundenen Titel 
hochgemogelt.

Der Schritt zum Bachelor als akademischer Grad an der BA war doch nur 
eine Frage der Zeit. Wie sonst kann man erklären, daß einerseits ein 
"einheitlicher" Hochschulraum geschaffen werden soll und dann gibt es 
den Bachelor nebenher noch als staatlichen Titel? Die Alternative wäre 
doch nur die Einstampfung der BA/DH gewesen.

Autor: Bla (Gast)
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Akademischer Grad hin oder her, das ganze war und ist doch nur eine 
juristische Spitzfindigkeit, die eigentlich keine echte Aussagefähigkeit 
hat. Die Einführung dieser Nachgraduierung war ja nur ein notwendiges 
Übel, um den BA-Absolventen die offizielle Zugangsberechtigung zu 
Masterstudiengängen zu geben. Ob man jetzt Dipl.Ing (BA) oder Dipl.Ing 
(DH) heißt ist doch völlig egal, das interessiert echt niemanden.

Mit der Nachgraduierung von Fachschulingenieuren hat das recht wenig zu 
tun, da hier keine falschen Tatsachen vorgegeben werden und die 
Berufsakademien schon immer auf Hochschulniveau gelehrt haben (wenn auch 
nicht in der theoretischen Tiefe wie "normale" Hochschulen).

Autor: Paul (Gast)
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>Mit der Nachgraduierung von Fachschulingenieuren hat das recht wenig zu
>tun, da hier keine falschen Tatsachen vorgegeben werden und die
>Berufsakademien schon immer auf Hochschulniveau gelehrt haben (wenn auch
>nicht in der theoretischen Tiefe wie "normale" Hochschulen).

Wobei ich anmerken will, daß eine Hauptkrux der Nachdiplomierungspraxis 
die Gleichsschaltung der unterschiedlichen Vorbildung und des 
inhaltlichen Anspruches war. Dadurch kam es zu ungerechter Bewertung von 
Lebensleistungen. Dieser "Fehler" entsteht hier ja nicht. Nach Abschluß 
der Oberschulstufe (Gym, FOS) folgt folgerichtig die Hochschulstufe. Ich 
glaube auch nicht, daß es den Run auf die Nachgraduierungen (eigentlich 
sind es juristisch Umgraduierungen) geben wird, wie damals auf die 
Nachdiplomierungen, weil sich ja diesmal im Wert, den der Abschluß 
aussagt, nichts ändert. Viele sehen deswegen den finanziellen Aufwand 
beim Antrag nicht ein.

Autor: hansdampf (Gast)
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jeder kriegt wasgeschenjkt
der berufsshüler die realschule
der meister die hochschulzugansberechtigung
der fh absolfent nen rechtlich gleichewertigen titel wie der uni 
absolfent
usw naja

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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... und die Mediziner die Promotion

Autor: Ing (Gast)
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Bla schrieb:
> Mit der Nachgraduierung von Fachschulingenieuren hat das recht wenig zu
> tun, da hier keine falschen Tatsachen vorgegeben werden und die
> Berufsakademien schon immer auf Hochschulniveau gelehrt haben (wenn auch
> nicht in der theoretischen Tiefe wie "normale" Hochschulen).

Das sehe ich aber ganz anders, ich habe regelmäßig mit BA-lern (oder 
DH-lern?) zu tun. Dort wo es praktisch wird, sind sie eigentlich ganz 
gut. Dort wo es theoretisch wird, kannst Du das eigentlich vergessen. 
Kaum in der Lage, aus Frequenz und Geschwindigkeit eine Wellenlänge 
auszurechnen. Da hakt es dann schon gewaltig. Dass man die Formel nicht 
unbedingt im Kopf hat, ok. Aber einen derart einfachen Zusammenhang 
sollte man auch ohne Formelsammlung herleiten können. Und wenn es hier 
nur noch um die Größenordnung geht, also sind es mm oder m, dann sollte 
es doch gehen.

Eigentlich ist das Abiturwissen. Und es ist auch nur ein - EIN - 
Beispiel.

Mich ärgert es, wenn ich mich mit meinem TH-Abschluss mit den BA-lern in 
einen Topf werfen lassen muss, wie es - auch hier - immer wieder 
versucht wird. Klar, wenn ich BA-ler wäre, würde ich das auch wollen.

Ich bin jetzt etwas heftig geworden. Um es nochmals klar zu betonen: Ich 
arbeite gerne auch mit Leuten von der BA zusammen, einige sind gut, 
andere sind schlecht - wie überall. Aber ich behaupte, dass auch ein 
sehr schlechter Uni-ler oder TH-ler mehr kann als ein guter BA-ler. Sie 
lernen mehr, sie werden härter geprüft und dann können sie auch mehr.

Warum wohl gehen Leute, die die Unit/TH nicht schaffen auf die FH und 
die die das nicht schaffen auf die BA?

So - und jetzt dürft Ihr mich steinigen!

Autor: Matthias Müller (bachelor2009)
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Ing schrieb:
>
> Warum wohl gehen Leute, die die Unit/TH nicht schaffen auf die FH und
> die die das nicht schaffen auf die BA?
>
> So - und jetzt dürft Ihr mich steinigen!

Kommt man net nur an die BA, wenn man einen Arbeitgeber hat?
War jedenfalls bei mir so!
Ich glaube nicht, daß eine gescheite Firma jemanden einstellt, der schon 
zweimal in einem Studiengang gescheitert ist!
Na ja, der ganze Beitrag war ja eh schon voller Vorurteile!:)

Ach ja, noch was zum Niveau an der BA, jedenfalls bei unserer in 
Mannheim, da es mich doch ein wenig wurmt als Idiot abgestempelt zu 
werden:
Zu 90% hat man nur Dozenten von der FH Mannheim und die Klausuren sind 
haargenau die gleichen Klausuren wie von der FH!

Autor: Tarzan (Gast)
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BA und Studium ist so wie Techniker und Studium
beides ist doch wohl eher Fachschulniveo

Autor: Bla (Gast)
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@Ing:
Dann sind die Leute von ihrem Betrieb falsch getrimmt. Manche Betriebe 
haben auch ein Talent dafür, unfähige Leute herauszusuchen oder machen 
das sogar mit Absicht, da sie keine richtigen Ingenieure wollen, sondern 
nur für "niedere" Aufgaben (vielleicht gehobenenes Facharbeiterniveau) 
heranziehen wollen - vielleicht auch um seinen TH-Ingenieuren keinen 
keine Konkurrenz zu machen.

Das ist halt der große Schwachpunkt: Die Firma stellt doch einen 
wesentlichen Teil der Ausbildung dar. Wenn aber in der Firma auf 
Ingenieurniveau ausgebildet wird, kannst du einen fertigen BA'ler direkt 
einsetzen - die arbeiten teilweise im zweiten oder dritten Semester 
schon an eigenen Projekten. Und das nicht auf Praktikantenniveau, 
sondern wie ein Ingenieur. Einen Ing von der FH oder Uni musst du 
(obwohl er theoretisch wesentlich fitter ist) erst sehr langwierig 
arbeiten.

Autor: Paul (Gast)
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>Mich ärgert es, wenn ich mich mit meinem TH-Abschluss mit den BA-lern in
>einen Topf werfen lassen muss, wie es - auch hier - immer wieder
>versucht wird.

Ich sehe Dein Problem nicht. Du hast den akademischen Grad Dipl.-Ing. 
oder Dipl.-Ing. (TH). Der BAler nennt sich Dipl.-Ing. (BA) oder neu 
(DH). Reicht das nicht zur Unterscheidung?

Kritischer war es doch beim FHler. Der hieß nach Klasse 12 und 4 Jahren 
Hochschulstudium an der FH Dipl.-Ing (FH). Wortgleich heißt aber aus 
politischen Gründen auch der ehemalige Ing. (grad.) nach Klasse 10 und 3 
Jahren Fachschule. D a s ist ärgerlich!

>Warum wohl gehen Leute, die die Unit/TH nicht schaffen auf die FH und
>die die das nicht schaffen auf die BA?

Also erst mal kann keiner mehr zur TH gehen, weil es diese nicht mehr in 
Dtl. gibt. Auch haben sich im Ingenieurbereich die 
Ausbildungsverhältnisse gewandelt. Den typischen Dipl.-Ing. von der TH 
wie damals gibt es nicht mehr. Und die TU ist vom Anspruch auch noch was 
anderes als eine TH. Die Hauptausbildungsstätte des deutschen Ingenieurs 
mit 69% Anteil ist mittlerweile die FH! Wenn jemand ein Abitur hat und 
in der Stadt eine Uni und FH vorhanden ist, ist wohl auch klar, daß man 
erst mal den Weg der höchsten Reputation versucht. Die FH gilt dann - 
jedenfalls mit den tradierten Abschlüssen - als zweite Wahl, die BA als 
dritte. Auch gibt es Großstädte, in denen man an den Unis gar keine 
Ingenieurwissenschaften findet. Dann nimmt dort die FH den Hauptteil der 
Abiturienten auf.

Autor: P. S. (Gast)
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Paul schrieb:

> Kritischer war es doch beim FHler. Der hieß nach Klasse 12 und 4 Jahren
> Hochschulstudium an der FH Dipl.-Ing (FH). Wortgleich heißt aber aus
> politischen Gründen auch der ehemalige Ing. (grad.) nach Klasse 10 und 3
> Jahren Fachschule. D a s ist ärgerlich!

Ich wuenschte ich haette so wenig Probleme, dass ich mich ueber sowas 
aergern koennte.

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
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@ Paul:
Die ehemaligen Ing.(grad) befinden sich heute in einem Alter, in dem der 
Titel weiß Gott pillepalle ist! Sie haben ihre Qualitäten bereits anders 
bewiesen.

Zu der Behauptung "Also erst mal kann keiner mehr zur TH gehen, weil es 
diese nicht mehr in Dtl. gibt.":
Und was ist mit der RWTH Aachen? Sie bezeichnet sich immer noch als 
"Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen", wie der Titel 
ihrer Homepage zeigt.

Die Hauptausbildungsstätte für deutsche Ingenieure ist seit jeher die 
Ingenieurschule, heute als Fachhochschule bezeichnet.

Bernhard

Autor: Gastredner (Gast)
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>Ich sehe Dein Problem nicht. Du hast den akademischen Grad Dipl.-Ing.
>oder Dipl.-Ing. (TH). Der BAler nennt sich Dipl.-Ing. (BA) oder neu
>(DH). Reicht das nicht zur Unterscheidung?

Hey Paul, dann reicht doch auch der "Bachelor Professional" als 
nichtakademischer Abschluss zur Unterscheidung vom "Bachelor of ..." als 
akademischen Grad oder? ;)

Autor: Paul (Gast)
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>Die ehemaligen Ing.(grad) befinden sich heute in einem Alter, in dem der
>Titel weiß Gott pillepalle ist! Sie haben ihre Qualitäten bereits anders
>bewiesen.

Also soweit ich weiß, wurden die letzten Ingenieurschulen 1992 im Osten 
geschlossen. Nachdiplomierungen gab es bis Ende 2008. Die jüngsten 
nachd. Ing. (grad.) sind somit 38.

>Und was ist mit der RWTH Aachen?

;-) Darauf habe ich gewartet. Die RWTH Aachen ist juristisch eine 
technische Universität. SIe hat nur ihren traditionellen Namen nicht 
geändert.

>Die Hauptausbildungsstätte für deutsche Ingenieure ist seit jeher die
>Ingenieurschule, heute als Fachhochschule bezeichnet.

Aber nicht die des Diplomingenieurs, als akademischen Grad nach einem 
Hochschulbesuch.

Bernhard, ich finde es auch nicht fair, so zu tun, als wäre die FH eine 
nur umbenannte Ingenieurschule. Es ist ein Unterschied, ob man mit dem 
schulischen Niveau Klasse 10 drei Jahre eine Fachschule besucht oder 
erst ein Gym oder eine FOS absolvieren muß (Klasse 12) und danach 4 
Jahre auf Hochschulniveau ausgebildet wird, wie an der FH.

Wenn Dir die 3 Jahre Zeit- und der Niveauunterschied Ingschule vs. FH so 
nebensächlich erscheinen, sollte man auch über den vergleichsweise 
geringeren Unterschied FH zu TH mal reden.

PS:
Was mir auffällt, ist, daß das Thema Ing. grad. mit allen politischen 
Vorgängen lebensgefährlich ist. Anscheindend ist es höchst unangenehm, 
wenn man den wahren Unterschied einer Ingeneiurschule zur FH darstellt.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Hey Paul, dann reicht doch auch der "Bachelor Professional" als
>nichtakademischer Abschluss zur Unterscheidung vom "Bachelor of ..." als
>akademischen Grad oder? ;)

Wenn er denn jemals genehmigt wird, wird man wohl damit leben müssen. 
Nur ist er nicht genehmigt und die IHK hat auch nicht den Schneid, sich 
gegen Arbeitgeber, HRK und KMK durchzusetzen.

Autor: wsp (Gast)
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Fakt ist, dass die Duale Hochschule "hochschulrechtlich" mit den anderen 
Hochschulen (Hochschulen (ehemals Fachhochschulen) bzw. Universitaeten) 
gleichgestellt ist.

Fakt ist, dass die "neuen Hochschulabschluesse" (egal wo erworben) 
Bachelor und Master sind (bis auf wenige Ausnahmen). Es gibt keine 
Differenzierung im Titel bzgl. der Hochschulart.

Fakt ist es, dass DH- Absolventen (genauso wie die "FH- Absolventen oder 
Uni Absolventen) im Anschluss an den Bachelor die Moeglichkeit haben den 
Master zu erwerben.

Fakt ist, dass es ungleich schwerer ist einen DH- Studienplatz zu 
bekommen als einen UNI oder "FH" Studienplatz.


Soweit einige kurzen Anmerkungen meinerseits.

Ich staune jedesmal, mit wieviel Halbwissen und auch Vorurteilen die 
Diskussionen bzgl. DH, "FH" und UNI gefuehrt werden.

Viele Gruesse

Autor: Gast (Gast)
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"Aber ich behaupte, dass auch ein
sehr schlechter Uni-ler oder TH-ler mehr kann als ein guter BA-ler. Sie
lernen mehr, sie werden härter geprüft und dann können sie auch mehr."

Mehr lernen-ja, härter geprüft - kommt darauf an, mehr können - nein.

"Zu 90% hat man nur Dozenten von der FH Mannheim und die Klausuren sind
haargenau die gleichen Klausuren wie von der FH!"

Das habe ich auch schon mitbekommen.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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@ wsp

Nun mußt DU aber noch verraten, warum Du FH in Anführungsstriche 
schreibst.

Autor: wsp (Gast)
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@Paul
Zu Deiner Frage;
"Nun mußt DU aber noch verraten, warum Du FH in Anführungsstriche
schreibst"

Grund ist, dass es die Bezeichnung "FH" vielerorten nicht mehr gibt, die 
ehemaligen Fachhochschulen (wenigstens in Baden-Wuerttemberg) tragen 
alle die Bezeichnung Hochschule. Um dieser Umbenennung gerecht zu werden 
die "".

(kleiner Hnweis, ich habe auch  an einer FH studiert (ULM))

Viele Gruesse
Winfried

Autor: gast33 (Gast)
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>Aber ich behaupte, dass auch ein
>sehr schlechter Uni-ler oder TH-ler mehr kann als ein guter BA-ler. Sie
>ernen mehr, sie werden härter geprüft und dann können sie auch mehr.


die meisten scheinen hier zu vergessen, dass man den großteil des im 
studium erworbenen fachwissen im späteren berufsleben faktisch nicht 
mehr braucht.
d.h. der reine wissensvorsprung eines hochschulabsolventen ggü. eines 
BA´lers ist häufig im berufsleben irrelevant.

entscheidend ist jedoch, wie gelernt wurde sich wissen anzueignen. da 
sehe ich an einer hochschule erstmal einen deutlichen vorteil im 
vergleich zu einer BA, da dort mehr selbstständigkeit, 
selbstorganisation und eigenintiative von nöten sind.

allerdings heisst dies nicht, dass dieser vorteil für immer existent 
ist. denn die eigentliche ausbildung zum ingenieur erfolgt im 
arbeitsleben und dort trennt sich dann die spreu vom weizen.

pauschalisierte aussagen wie oben zitiert, sind ohne worte.

Autor: BA Idiot (Gast)
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Hallo Leute,

hier bei den Profis kann ich ja jetzt endlich aus mir heraus kommen:

Ich bin so ein Idiot. -> Das sieht man ja auch an dem BA nach und vor 
der Klammer.

Als Ingenieur (BA) kann nich nicht mal rechnen. -> Das wird an der BA 
einem Ingenieur auch nicht beigebracht. Da könnt Ihr diejenigen Fragen, 
die nicht an einer BA studiert haben. Am besten einen TU-ler, selbst 
wenn er der schlechteste ist, weiss er das besser als ein BA'ler oder 
FH'ler.

Naja, mit höheren Studien-Jahreszahlen lässt sich natürlich schon mehr 
wissen ansammeln. Dabei zählt sogar Partywissens-Zuwachs dazu, so 
pingelich muss man nicht sein, dass man den Fach-Wissenszuwachs misst. 
Eine idiotische Pingelichkeit von BA'lern. Da ich aber keine Ahnung von 
Zahlen habe, wie sich oben ja heraus gestellt hat, fragt doch am besten 
bei dem TU'ler von oben nach, der ist der Einzigste der diese 
Jahreszahlen aufrechnen kann.

Jetzt weiss ich auch endlich, warum meine Firma so viel Geld ausgegeben 
hat um mich zum Dipl. Ing. (BA) zu dekradieren. Die brauchten einfach 
einen Depp auf Facharbeiterniveau und weil man ja keinen in Deutschland 
findet musste man mich teuer ausbilden. Logisch. Warum bin ich da nicht 
selbst drauf gekommen, achso, blöd, ich bin ja ein Depp.

Entschuldigt TU'ler, die Ihr vernüftig seid. Mein obrigen Sätze waren 
nicht für Euch bestimmt. Ich freu mich, mit Euch zusammen arbeiten zu 
dürfen und hab viele possitiven Erfahrungen mit Euch gemacht, konnte 
viel von Euch lernen, so wie ich auch viel von FH'lern und BA'lern 
lernen konnte.

Ich konnte keinen Unterschied in meinen Wissenzuwachsmöglichkeite 
zwischen TU, FH und BA machen. Lediglich die Einsatzgebiete scheinen mir 
Anfangs unterschiedlich zu sein, aufgrund der Unterschiedlichen 
Studien-Konzentration. Ab einem Alter von ca. 35 sehe ich diesen aber 
auch nicht gegeben, denn dann hat der BA'ler schon weit aus mehr 
Erfahrung und der TU'ler lernte mehr Theorie. Was davon hängen geblieben 
ist oder was man dazu gelernt hat ist mit 35 Jahren dann eh 
arbeitsorientiert (Da ein Mensch nur ein bestimmtes Pensum an Arbeit 
machen kann, konzentriert er sich aus phisikalischen Gegebenheiten auf 
seine, dadurch werden die Grenzen zwischen BA, FH und TU mit dem Alter 
verwischt). Das Gleiche gilt nach meiner Meinung auch für FH. Andere 
haben da komischere Meinungen.

Ich wünsch Euch noch eine schöne Zukunft.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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Paul schrieb:
> Bernhard, ich finde es auch nicht fair, so zu tun, als wäre die FH eine
> nur umbenannte Ingenieurschule. Es ist ein Unterschied, ob man mit dem
> schulischen Niveau Klasse 10 drei Jahre eine Fachschule besucht oder
> erst ein Gym oder eine FOS absolvieren muß (Klasse 12) und danach 4
> Jahre auf Hochschulniveau ausgebildet wird, wie an der FH.
>
> Wenn Dir die 3 Jahre Zeit- und der Niveauunterschied Ingschule vs. FH so
> nebensächlich erscheinen, sollte man auch über den vergleichsweise
> geringeren Unterschied FH zu TH mal reden.


Die Ingenieurschule ist duie heutige Technikerschule, auch vom Niveau 
her. Eine richtige Bildung für Ingenieure gab es an der 
IngenieurHOCHschule. Das ist da, wo Paul war.

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