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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Position eines Servos rausfinden


Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

kann man die Position eines Servos rausfinden?

Es geht darum, dass es sowohl bewegen als auch bewegt werden soll,
d.h. ich will den genauen Winkel einstellen und auch wieder auslesen 
können, falls es von Hand weiterbewegt wurde.

Danke

Autor: Klaus (Gast)
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Im Servo gibt es ein Poti, welches du auslesen könntest. Dazu musst du 
den Servo allerdings öffnen.

Autor: Gast (Gast)
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Verträgt der Servo das Drehen überhaupt weil Motoren wenn man sie dreht 
ja Strom erzeugen?

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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nein, das verträgt es nicht.
Nicht wegen des erzeugten Stroms, sondern weil erstens
das Servo ja versucht, mit Gewalt einer von außen aufgeprägten
Bewegung entgegen zu steuern (durch seine interne Regelung),
und zweitens sind die meisten so stark übersetzt, daß eine
gewaltsame Bewegung von außen das Getriebe gefährdet.

Autor: a.b. (Gast)
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Hallo!

Ist dir mit einem einfachen Inkrementgeber schon geholfen?

Siehe auch hier:
Titelwww.mikrocontroller.net/topic/29848

Autor: Gast (Gast)
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Hm, was kann ich dann benutzen, wenn der das nich verträgt?

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Platinenmotor?
Rutschkupplung?

Erklär mal die Anwendung.

Autor: Gast (Gast)
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Ok, es geht darum, dass dieser Servo oder was auch immer auf zwei Seiten 
vorhanden ist, jeweils über Computer und Internet miteinander verbunden.

Man kann bei beiden den Servo von Hand bewegen und der andere Servo 
stellt sich übers Internet auf den gleichen Winkel ein. Das ganze 
bidirektional.

Autor: Klaus Wachtler (mfgkw)
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und wer soll jetzt entscheiden, wer sich nach wem richtet?
Entweder gibt der eine die Position vor, oder der andere; aber
doch nicht beide gleichzeitig?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast schrieb:

> Man kann bei beiden den Servo von Hand bewegen und der andere Servo
> stellt sich übers Internet auf den gleichen Winkel ein. Das ganze
> bidirektional.


Wie wäre es mit je einem Drehencode an den beiden Enden. Die Servos 
laufen immer parallel. Dazu gibt es an jedem Leitungsende einen 
Computer, wobei einer der Master ist und das sagen hat und der andere 
ist der Slave und muss folgen.
Über den Drehencoder kriegt der Master Befehle: Dreh nach links, Dreh 
nach rechts. Wird an der Slaveseite am Encode gedreht, so sendet der 
Slave diese Drehung an den Master, der sie auswertet. Aber der Slave 
stellt als Reaktion NICHT selbst das Servo nach, sondern ausschliesslich 
nur dann, wenn der Master dieses anordnet.


Servo von Hand bewegen ist sowieso keine gute Idee. Erstens schaffst du 
das bei einem halbwegs guten Servo sowieso nicht, wenn das Servo unter 
Strom steht (*). Zweitens ruinierst du damit nur das Getriebe.


(*) OK. Mit einem ausreichend dimensionierten Hebelarm am Abtriebshebel 
geht das schon. Aber selbst dann kriegt das Getriebe eher Zahnfraß, als 
dass der Motor nachgibt. Das Motorknurren ist aber oftmals in solchen 
Fällen schon beeindruckend :-)

Autor: hp-freund (Gast)
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Ich glaube so etwas habe ich mal in einem Astronomen Forum gesehen.
Dort wurde es mit Schritt- oder Synchronmotoren gelöst...

Autor: Jensemann (Gast)
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Zum drüber nachdenken:

Servos öffnen, Potis abfragen können.

Die PWM für die Servos ist abgeschaltet. Die Servos lassen sich dann 
drehen.

Auf beiden Seiten werden die Potis regelmäßig abgefragt.
Beide Seiten sind gleichzeitig Empfänger für Daten vom anderen.

Sobald sich ein Potiwert deutlich ändert, Daten an den anderen senden.
(Diese Seite ist jetzt Master)

Die Abfrage des zweiten Potis unterbrechen.
(Diese Seite ist jetzt Slave)
PWM beim zweites Servo einschalten. Servo führt sich jetzt nach.
PWM beim zweiten Servo wieder abschalten.
Wieder regelmäßig beide Servos abfragen.

Bestehende Probleme:
- Servos sollte man nicht nicht unbedingt von Hand verstellen
- Sicherstellen, dass nicht an beiden gleichzeitig gedreht wird

Autor: MaWin (Gast)
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Servo ist das falsche Ding dafür,
das richtige nennt sich Motorpoti.
Da ist schone eine Rutschkupplung drin,
und die Anschlüsse liegen auch aussen.

http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=73908;PROVID=2402

Das Programm (auf jeder Seite) würde sagen:
Hab ich ein Kommando von der Gegenseite bekommen?
Dann ignoriere die eigene Schleiferstellung und
dreh den Motor in die richtige Richtung
(hält der Benutzer dagegen, rutscht die
Rutschkupplung).
Hatte ich das Kmmanodo von der Gegenseite schon
ausgeführt, schau nach ob das Poti immer noch
da steht, wo es stehen sollte. Wenn nein, schick
die neue Position als Kommando an die Gegenseite.

Autor: Gast (Gast)
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wow! vielen dank.

wofür benutzt man die eigentlich?
da steht ja audioanwendungen..
mir fiele dazu nur ein lautstärkeregler ein, der auch über ne 
fernbedienung nachreguliert werden kann..

Autor: linux-frickeler (Gast)
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Es gibt durchaus Servos, die man gefahrlos von Hand bewegen kann, nur 
halt nicht für 1,50 EUR in der Grabbelkiste vom blauen Klaus.

Ich habe hier ein Futaba S9253 liegen (altes Heckrotorservo vom Heli). 
Wenn man das stromlos mit einem Finger anschubst, läuft es durch den 
Schwung im Motor noch ein Stück von selbst weiter.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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linux-frickeler schrieb:

> Ich habe hier ein Futaba S9253 liegen (altes Heckrotorservo vom Heli).
> Wenn man das stromlos mit einem Finger anschubst, läuft es durch den
> Schwung im Motor noch ein Stück von selbst weiter.

Eben :-)
Stromlos.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> wofür benutzt man die eigentlich?
> da steht ja audioanwendungen..

Da steht auch "Studiopoti", und dafür sind sie gedacht. Da kann man den 
Verlauf des Wertes irgendeines Parameters eines Mischers oder Effekts 
per MIDI aufzeichnen und später wieder abspielen. Und auch statische 
Werte können gespeichert und später wieder geladen werden. Die Regler 
stellen sich dann automatisch wieder auf die Werte ein. Eine andere 
Möglichkeit ist noch die Mehrfachbelegung eines Reglers. Wenn man auf 
eine andere Belegung umschaltet, wird dann automatisch auf den 
entsprechenden Wert gedreht.

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