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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche Tips bezüglich HV-Programmer


Autor: Roland Z. (roland77)
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Hallo,

ich habe heute (ok, nach einem Blick auf die Uhr, es war "gestern" :D)
meinen neuen Laptop bekommen. Soweit so gut, alle Software die ich 
benötige installiert, lief alles wunderbar und das Ding ist auch noch 
schon leise im gegensatz zu meinem "dicken" PC. Nun kann ich mich wieder 
in den Wintergarten setzen zum Proggen.

Kurz darauf aber der erste Schreck, Mist das Ding hat absolut keine 
Serielle und parallele Schnitstelle mehr. Gut die parallele 
Schnittstelle verwende ich seit Jahren nicht mehr für 
selbstbau-Programmer seit ich mal ein Mainboard durch meine Dämlichkeit 
geschrottet habe... Die serielle, nun ja diese vermisse ich schon etwas. 
Ich habe bis jetzt immer mit dem Progger nach AN910 von Klaus Leidinger 
gearbeitet, aber was solls die Zeiten ändern sich halt...

Nun brauche ich einen USB-Programmer. Kaufen kann ja schließlich jeder, 
wo bleibt denn da der Spaß beim selber Löten. Also soll es ein Selbstbau 
sein.
Nur was für einer. Ins Auge gefasst habe ich den AVR-Doper und den 
HV-Prog.
Kriterium war ein HV-Modus. Der Doper ist gut für die "kleinen" AVRs wie 
die Tinys, der HV-Prog für die "großen". Allerdings hätte ich gerne 
etwas weniger Klotziges von den abmessungen her, gibts diese Schaltungen 
nicht als SMD? Mit den Bedrahteten Bauteilen habe ich nicht mehr so viel 
am Hut, alleine schon wegen der elendiglichen Bohrerei. :-)

Also nochmal zum Mitmeisseln:
SMD-Bauteile
HV-Modus
AVR-Studio Unterstützung (avrdude usw. mag ich nicht!)
wenn möglich Einseitiges Layout zum in der heimischen Giftküche die 
Platine selbermachen.

Als "normalen" ist habe ich mir AVRISP MK2 bei Reichelt gekauft. Nur 
brauche ich leider öfters den HV-Mode (den der AVRISP nicht hat) da ich 
besonders bei den kleinen Tinys den Reset-Pin als I/O-Pin brauche und 
das geht nun mal nur mit HVP.

Wenn jemand Vorschläge hat oder mir was empfehlen kann währe ich sehr 
dankbar.

Nachtrag: Für was ist beim AVR-Doper eigenlich der 74HC126 gut? braucht 
man den unbedingt, soweit ich sehe ist die 10-Polige Buchse für 
"normales" ISP, die größere Buchse für Serielle HV-Programmierung. Nur 
für was der Buffer dazwischen?

Roland

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Roland Z. schrieb:
> geschrottet habe... Die serielle, nun ja diese vermisse ich schon etwas.

Wo ist das Problem, hol Dir bei Reichelt für 4,zerquetschte Ocken ein 
paar USB-RS232 Dongles.

> da ich
> besonders bei den kleinen Tinys den Reset-Pin als I/O-Pin brauche und
> das geht nun mal nur mit HVP.

Nö, geht auch mit Bootloader.


Peter

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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AVR Dragon:
Einseitig, SMD
HV-Mode, ISP, JTAG

Ok, Spaß beim Bauen hast Du nur, beim Gehäuse bauen.

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Roland Z. schrieb:

> Kriterium war ein HV-Modus. Der Doper ist gut für die "kleinen" AVRs wie
> die Tinys, der HV-Prog für die "großen". Allerdings hätte ich gerne
> etwas weniger Klotziges von den abmessungen her, gibts diese Schaltungen
> nicht als SMD?

Schaltungen sind per se nicht SMD oder bedrahtet. Das wäre nur die 
dazugehörige Platine - und die kann man sich auch selber Layouten 
(HV-Prog ist nicht kompliziert).

Autor: Roland Z. (roland77)
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@Peter Danneger,
USB-Seriell Wandler kaufen dachte ich auch schon, aber eine "direkte" 
USB-Lösung wäre mir lieber, so kann ich den Progger "Stand alone" 
benutzen da USB ja die Spannungsversorgung gleich mitbringt. 
Sicherheitsvorrichtungen gegen Überstrom usw. sehe ich natürlich dann 
vor. Außerdem machen die Wandler den Kabelsalat im Laptopkoffer auch 
nicht grade weniger.
Das mit dem Bootloader ist aber eine gute Idee, bekommt man den von dir 
in einen Tiny13 rein ohne das zuviel des knappen Flash belegt wird?

@Christian H.
Das eine Schaltung nicht SMD ist, weiß ich, ich dachte meine 
Fragestellung ist klar. Ich meinte natürlich den gesamten Aufbau einer 
solchen Programmierschaltung der anstatt mit bedrahteten Bauteilen mit 
SMDs realisiert wird. Wenn es keine Layoutentwürfe für SMD-Bauteile 
gibt, nun ja... Dann werde ich halt selbst das Layoutprogramm anwerfen 
müssen und mir einen machen. :-)

Nachtrag: Leider habe ich immer noch nicht kapiert für was beim 
AVR-Doper der 74HC126 (4-fach 3-State nichtinvertierender Puffer) 
gedacht ist. Das sollte ich aber wissen wenn ich den Schaltplan für ein 
SMD-Layout verwenden will. Könnte der eventuell als eine Art 
Levelshifter gedacht sein? Liegen an den Pins des zu Programmierenden uC 
denn mehr oder weniger als 5V an, nur dann würde so ein Baustein ja sinn 
machen. Soweit ich weiß werden die 12V für die HV-Programmierung nur an 
den Reset-Pin angelegt, an den anderen Pins sollte somit die ganz 
normale Betriebsspannung anliegen.

Roland

Autor: AVR Miniprog (Gast)
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http://www.simonqian.com/en/AVRminiProg/

meldet sich als Dragon am System -> Programmierung aus AVR Studio heraus 
möglich.
Nachteile:
-Debuggen funktioniert nicht (JTAG und Debugwire)
-für Tinys tw Änderungen nötig
-wird nicht mehr gepflegt

Vorteil:
-sehr einfach
-USB
-verfügbarer Quellcode
-HV Modus

Funktioniert bei mir problemlos, Layout mit SMD müßte schnell gemacht 
sein.


Grüße

Autor: Christian H. (netzwanze) Benutzerseite
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Roland Z. schrieb:
> Nachtrag: Leider habe ich immer noch nicht kapiert für was beim
> AVR-Doper der 74HC126 (4-fach 3-State nichtinvertierender Puffer)
Sagt der Name doch schon. Damit kann der Ausgang auf Tri-State 
geschaltet werden. IC2C ist in der Schaltung als Inverter verwendet.

> gedacht ist. Das sollte ich aber wissen wenn ich den Schaltplan für ein
> SMD-Layout verwenden will.
Wozu ist diese Information nötig? Doch nur dann, wenn Du vorhast, den 
Buffer wegzulassen. Das ist aber mal wieder unabhängig von SMD oder 
bedrahtet.

Autor: Roland Z. (roland77)
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@Christian H,

das ist richtig, es geht mir auch nicht darum ob ich den HC126 als SMD 
oder als DIL verwende (die Bauform ist egal), mir war nur die Funktion 
nicht ganz klar. Beispielsweise hat der AVR910-Progger von Klaus 
leidinger ja auch keine zusätzlichen Inverter drauf. Wichtig ist diese 
Info für mich, da ich, wie du schon vermutet hast, den HC126 eventuell 
weglassen will. Das würde die Platine um einiges kleiner und einfacher 
zu Routen machen. Ich werde dafür halt die Software ändern müssen damit 
der AVR das nun nicht mehr invertierte Signal versteht. Die 
Tristate-Funktion brauche ich ja eigentlich nicht, der ISP steckt bei 
mir nur an der Schaltung wenn er Programmiert und wird danach abgezogen. 
Die meisten kleinen AVRs wie die Tinys werden (als DIL) im Sockel 
programmiert, die SMD-Variante wird auf der Applikationsplatine als 
Erstes eingelötet und dann geflasht (über eine kurze Leitung). Klar wäre 
für SMDs eine Kontaktiereinrichtung schön, aber da ich Privatmann bin 
und das ja auch nicht jeden Tag 1000x mal brauche ist diese Variante für 
mich ok.

@AVR Miniprog,
danke für den Link die Schaltung sehe ich mir mal an.


Roland

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