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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltplan (Verstärker)


Autor: Nils A. (nonever)
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Ich habe im Internet eine Verstäekerschaltung gefunden ....
http://sound.westhost.com/p83-f1.gif
kann ich statt des Hexafets im sChaltplan auch ein p mosfet nehmen???
auf der Website steht, dass 17w max in einen 8ohm lautsprecher 
fließen...
wie kannn ich die Leistung erhöhen(warscheinlich ein anderer Fet und 
andere Wiederstände? und wiederstandsleistungen)
auch stand auf der Site, dass dauerhaft 88watt aus der Spannungsquelle 
gezogen werden, auch wenn kein ton aus dem Lautsprecher kommt.
ist es überhaupt sinnig diesen Verstärker zu bauen oder hat er zu viel 
verlustleistung???

vielen dank NoNever

Autor: HildeK (Gast)
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>kann ich statt des Hexafets im sChaltplan auch ein p mosfet nehmen?

Nein - aber einen nMOSFET.

HEXFET (nicht Hexafet):
Beitrag "Re: Hexfet Fet"

Autor: Helmut S. (helmuts)
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> ist es überhaupt sinnig diesen Verstärker zu bauen oder hat er zu viel
verlustleistung???

Nein das macht keinen Sinn. Das Teil hat einen hohen Klirrfaktor und
taugt nur als Heizung.

Autor: Anselm 68 (anselm68)
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Ja, klang wird fürchterlich sein ^^

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Das 'Ding' ist halt auch ein Class-A-Verstärker - also wen wunderts, daß 
er mehr Leistung in Form von Wärme umsetzt als er am Lautsprecher zur 
Verfügung stellt. Der Darlington T2 ist eine Konstantstromquelle und T1 
ist das einzige verstärkende Element in der ganzen Schaltung.
Der Klirrfaktor wird sicherlich auch nicht ganz ohne sein, aber auch 
Röhrenverstärker haben einen nicht ganz unerheblichen Klirr und scheinen 
trotzdem viele HiFi-Enthusiasten zu begeistern.

Aufgrund der Einfachheit (nur zwei 'aktive' Bauelemente) ist dieser 
Verstärker durchaus für Anfänger geeignet - über die Qualitäten kann man 
sicher diskutieren.

Wenn Dir etwas qualitativ höherwertiges zusprechen würde, dann bau den 
Gainclone (Project 115) oder den TDA7293-Verstärker (Project 127) nach.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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also so ganz ohne rückkopplung dürfte das ding ziemlich grausam klingen. 
leute die sowas als brauchbaren audioverstärker online hinstellen sollte 
man verhaften... ;)

ich würds nicht nachbauen wenn du einen brauchbaren verstärker haben 
willst. erstens sind class-a endstufen für ihren miesen wirkungsgrad 
bekannt (geht halt nicht anders) und klingen wird diese 
supereinfach-schaltung wie ein mülleimer. vielleicht verrätst du uns mal 
wozu du das brauchst, dann kann man dir bestimmt was empfehlen.

röhrenverstärker sind wieder ein anderes thema... und der glaube 
versetzt berge. hatte mal einen mini-"röhren"verstärker gebaut mit ein 
paar alten zusammengekramten röhren, die oben drauf nur nett leuchteten, 
unten drunter arbeitete vernünftige technik. ;)

Autor: MaWin (Gast)
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> Das 'Ding' ist halt auch ein Class-A-Verstärker

Nein, denn das Ding hat keinerlei Spannungsverstärkung, es braucht ein 
Eingangssignal von über +/-10V, kommt also mit einem LINE-Signal nicht 
aus.

Es ist nur ein schlechter Stromverstärker, ein sauschlechter, denn die 
Ausgangsimpedanz liegt bei ca. 10 Ohm, der Dämpfungsfaktor bei ca. 0.9.

Um so unwissender die high end Esoteriker sind, um so grösseren Ramsch 
kann man ihnen andrehen.

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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@ MaWin:
Über die Spannungsverstärkung hatte ich mich nicht geäußert. Den Strom, 
und damit die Leistung, wird er schon verstärken - wenn man ihn läßt.
Zugegeben ist die Spannungsverstärkung (<=1) nicht der 'Brüller'. Für'n 
Kopfhörerverstärker würde es aber durchaus reichen - aber dafür dann 88W 
in Wärme umwandeln ist natürlich "unter aller Sau". Mit entsprechenden 
Anpassungen kann man das aber auch ändern. Persönlich würde ich es nie 
in betracht ziehen diesen 'Verstärker' aufzubauen, es sei denn, man 
braucht eine Heizplatte um seinen Kaffee immer auf Temperatur zu halten. 
;-)

Autor: Nils A. (nonever)
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Ich würde diesen (oder einen anderern) Verstärker gerne für mein Zimmer 
benutzen also nur zum Musik hören oder Computer spielen...
mein Zimmer ist ca 10 Quadratmeter groß und ich hatte an so ca. 2mal 100 
watt rms gedacht, oder ist das schon zuviel... Es geht hauptsächlich der 
Klang gewertet soll ja nicht übermässig laut oder so sein. Gute Boxen 
hatte ich so an ca 60 euronen pro Stück gedacht....  SO ich hoffe das 
waren erstmal genug Information fürs erste...
ps:bitte die EInfachste Schaltung, die geht...
achso ich würde gerne noch mehrere Chinch inputs verwenden mit 
umschalter

gruß MoNever

Autor: yalu (Gast)
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Nur mal so als kleine Anmerkung:

Links unten im Bild steht etwas von "MOSFET power follower".

Das ganze ist also kein kompletter Audioverstärker, sondern lediglich
die Endstufe. Und die Spannungsverstärkung von <1 gehört so ;-)

Hier ist übrigens der komplette Artikel, aus der die obige Schaltung
etwas zusammenhangslos herausgrissen wurde:

  http://sound.westhost.com/project83.htm

Das Geschriebene relativiert (zumindest teilweise) die in diesem Thread
vorgebrachten Kritikpunkte. Auch ein passender Vorverstärker wird vorge-
schlagen. Trotzdem ist und bleibt das Ding im Wesentlichen eine Heizung
und geht von seinen Eigenschaften eher in Richtung Röhrenverstärker,
d.h. er polarisiert (um es neutral auszudrücken).

@Nils A.:

Wenn du einfach einen Verstärker zum Nachbauen suchst, würde noch etwas
weitersuchen. Der nächste, den du findest ist sicher nicht ganz so
"speziell".

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Nils A. schrieb:
> Ich würde diesen (oder einen anderern) Verstärker gerne für mein Zimmer
> benutzen also nur zum Musik hören oder Computer spielen...

Also ein Stereo- oder ein Monoverstärker?
Was hältst Du von einem Bausatz?
Ein Beispiel für einen Monoverstärker-BS: 
http://www.pollin.de/shop/dt/NjU5OTgxOTk-/Bausaetz...

Autor: Nils A. (nonever)
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ich meinte natürlich ein Stereroverstärker
@Ingolf O. ich meinte 100 watt pro seite!

Autor: oszi40 (Gast)
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2x Mono ist auch 1x Stereo. Die 10W reichen für Deine ersten Versuche.

Mit 40W sinus wurde früher mancher Sportplatz beschallt.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/index.htm

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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> ps:bitte die EInfachste Schaltung, die geht...
es braucht halt den aufwand den es braucht. wenn du mit etwas 
schlechterem klang leben kannst schau nach IC-verstärkern anstatt sowas 
diskret aufzubauen.

> achso ich würde gerne noch mehrere Chinch inputs verwenden mit
> umschalter
soviel zum thema "so einfach wie's geht".
was hältst du davon, dir einen hifi-verstärker gebraucht zu kaufen?

2x100W rms betreibst du in einer 10qm buchte nicht besonders lange, 
entweder weil dir die ohren dröhnen oder dir das hackebeil vom nachbarn 
im kopf steckt. ;-)

ich hab hier aus früheren zeiten noch eine 2x1000W PA-endstufe und ein 
zimmer mit deutlich mehr als 10 quadratmetern. damit kommt man nahe an 
den punkt wo es atemprobleme gibt. auf jeden fall ists bedenklich wenn 
das licht im zimmer zu flackern anfängt. vom hackebeil blieb ich zum 
glück verschont, von einer ordentlichen ansage... naja... nicht. :D

du machst dir also keine freunde damit, 2x50W rms sind mehr als genug. 
für konzertsaal-lautstärker im wohnzimmer sollen sogar 5 watt reichen.

Autor: Nils A. (nonever)
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sry da hab ich mich falsch ausgedrückt....
es soll auch die option sein das teil mal woanders hin mtizunehmen 
oder...
ich will ja nicht dauerhaft die VOlle Leistung da durchpusten...8ich mag 
es wennn noch ein bisschen luft nach oben ist)
aber wenn man jetzt 2 mal 50 w rms nimt gibt es da viel Preisunterschied 
und wie müsste ich die Stromquelle dimensionieren? mir geht es 
hauptsächlich um den Klang und den Preis...
achso: der weg ist auch das ZIel

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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guggst du da. wieso habt ihr eigentlich keine tante guhgell?

Autor: Nils A. (nonever)
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ich habe mich doch nochmal ein bisschen Informiert und habe so 
entschieden, dass der TDA 7293 mal2 doch wohl die beste lösung ist...
doch es gibt verschiedene Meinungen manche sagen klirrt wie nix gutes 
die anderen Sagen alles top...
weiß da jemand was ?
gruß NoNever

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Es wird immer mehr als nur eine Meinung geben, aber die Mehrheit der 
Materiekenner wird wohl eine Lanze für den TDA7293 brechen - auch ich 
rechne mich dazu, obwohl ich auch schon mit dem LM3886 Endstufen 
aufgebaut habe.
Übrigens würde ich an Deiner Stelle mal hier schauen: 
http://www.audiocreativ.com/DE/index.html

So billig wie da, kann man es selbst nicht hinbekommen, und damit meine 
ich selbstverständlich den Preis!;-))

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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IC endstufen sind halt deutlich preiswerter als diskret aufgebaute, 
viele sind aber der meinung sie klingen nicht so gut. ansichtssache 
halt.

Autor: MaWin (Gast)
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> wird wohl eine Lanze für den TDA7293 brechen

Zumal wenn er es "so einfach wie's geht" bauen will.

Denn mit Einzeltransistoren würde er dann garantiert
die Schutzschaltung gegen Kurzschluss,
die Schutzschaltung gegen Einschaltplopp,
die Schutzschaltung gegen Gleichstrom am Lautsprecher,
die Schutzschaltung eggen Übertemperatur
die Schutzschaltung gegen Überschreitung des SOA Bereichs
"vergessen", so wie die natürlich auch 'vergessen'
wurde in dem ach so genialen Schaltplan den er da angebracht
hat,

und schon geht sein Verstärker sofort kaputt, wenn sich auch
nur mal 2 Litzenenden des Lautsprecherkabels ganz kurz berühren,
und schon gehen seine Lautsprecher kaputt, wenn die Endstufe
wegen mangelnder Wärmeabfuhr durchlegiert
(na, auch egal, wer nur 50 EUR in Lautsprecher investieren will,
aber unbedingt einen Klasse A Verstärker daran betreiebn will,
den ist eh nicht zu halfen, vermutlich hat er sich um 2 oder 3
Nullen vertan, kann ja mal passieren).

Ein TDA7375 täte es sicher ncoh viel besser und einfacher.

Autor: Stefan M. (celmascant)
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Hm, ich hab hier einen selbstgebauten Class-A Röhrenverstärker mit guten 
alten RFT-Breitbändern im Wohnzimmer stehen. Der klingt einwandfrei^^

Meine erste Audio-Endstufe war aber damals mit einem TDA2030. War auch 
nicht kompliziert und mit den 2x 14W konnte ich öfters mal meine eltern 
ärgern.
Klanglich war der TipTop. Der Aufbau war auch nicht weiter kopliziert.
DAS war für mich ein guter Einstieg in die Audiotechnick.
Im Anhang ist noch ein Schaltplänchen vom TDA2030.
Als Dioden kannst du ganz normale 1N4001 benutzen. Die SY345 wird ja 
heute so gut wie niemand mehr haben^^

Gruss Stefan

Autor: Jens G. (jensig)
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In Anbetracht der Tatsache, daß hier das einfachste und billigste 
gesucht wird, liegt es sehr nahe, daß man dann noch nicht mal an 
Wärmeabfuhr denkt. Um es klar zu machen: auch Class-B (AB)-Verstärker 
muß man ordentlich kühlen - also sind Kühlkörper nötig. Zwar nicht so 
groß wie beim A-Verstärker, aber immerhin. Ich glaube, max. 
Verlustleistung erreicht man bei irgendwas in 60% Aussteuerung, wo 50% 
Wirkungsgrad herrschen (also bei 100W Verstärker hat mann dann irgendwas 
um die 60-70W Verlust (wenn ich mich nicht irre - liegt schon eine Weile 
zurück, als ich mich damit beschäftigte)

Autor: Volker S. (sjv)
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R.Rabe schrieb:
>Wenn Dir etwas qualitativ höherwertiges zusprechen würde, dann bau den
Gainclone (Project 115) oder den TDA7293-Verstärker (Project 127) nach.

Wo finde ich diese Projekte?

Hat sich erledigt, befinden sich auf der esp-Homepage.

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