Gast
#1494546
Zum Zeitarbeit fällt mir ein: Es wird Flexiblität verlangt und das ist gar nicht mal verwerflich. Für die Unternehmen ist Zeitarbeit teuer, aber anscheinend billiger als eine Festanstellung. Warum gründet man dann nicht eine Genossenschaft von Ingenieuren, die mit Zeitarbeitsfirmen konkurrieren? Vorteil für die Unternehmen: Man hat einen zentralen Ansprechpartner, die Gewinnerzielungsabsicht entfällt, sodass diese Zeitarbeiter günstiger zu haben sind. Man baut auch keinen Wasserkopf auf, sondern hält die Verwaltung der Genossenschaft so klein wie möglich. Die Unternehmen werden kompetente Leute bekommen und immer wieder anfragen. Niemand ist da, der die Unternehmen betütert, diesen oder jenen Ingenieur zu einzustellen. Ziel: Unterlaufung der herkömmlichen Bewerbungspraxis und der herkömmlichen Stellenvermittlung. Unbürokratisch, schnell und kompetent. Die Genossenschaft kann sogar den Unternehmen selbst bezahlt werden. So wie Bauern genossenschaftlich Maschinen teilen, teilen sich Unternehmen genossenschaftlich Ingenieure und ihre Fähigkeiten.