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Forum: FPGA, VHDL & Co. QTouch auf FPGA?


Autor: Matthias G. (mgottke)
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Hat jemand schon mal so eine Art Touch-Erkennung ähnlich dem QTouch bei 
Atmel auf dem FPGA realisiert? Das Signalspiel für einen FPGA ist ja 
nicht sonderlich aufwendig.

Eure Erfahrungen würden mich mal interessieren.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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QTouch ist Analogtechnik (kapazitive Erkennung).  Ich vermute mal, dein
FPGA wird keinen ADC haben...

Autor: Matthias G. (mgottke)
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> QTouch ist Analogtechnik ...

Ein klares Jain, zwar analoge Effekte, aber es werden nur die digitalen 
Schaltschwellen als Comparator benötigt. Auf Grund des Arbeitsprinzips 
spielen aber Genauigkeit und Drifts keine Rolle. Für QTouch werden nur 
die digitalen Eigenschaften der Pins benutzt. Das sind High - Low - 
Tristate als Ausgang und Input.

Das Arbeitsprinzips ist hier beschrieben:
[[Beitrag "qtouch - sekt oder selters"]]

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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OK, dann müsste das FPGA aber zumindest Schmitt-Trigger-Eingänge
haben, oder?  Andernfalls würden die Eingangstransistoren ja in den
aktiven Bereich laufen.

Autor: Jürgen S. (engineer) Benutzerseite
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Das geht mit einem FPGA recht gut. Die offenen Eingänge ziehen sich 
schnell eine Ladung, die sich bei Annäherung verändert. Ich hatte mal 
einen Zähler mit dem S3E-Devel board bauen können - ungewollt versteht 
sich :-)

Ihr könnt Folgendes probieren: Eine Leitung geht ohne pull auf eine 
Sensorfläche. Der Input dieses Signals wird getoggled und wieder 
ausgegeben. Dadurch entsteht eine PWM. Dann die Freqenz messen, meistens 
stören die 50Hz so sehr, dass man es erkennen kann. (Tiefpassfilter auf 
diese PWM ansetzen.

Dann wäre es möglich, den Ausgang von treibend auf Tristate umzuschalten 
und high-Z zu setzen. Dann entsteht eine Art Umschalteffekt mit 
Zeitabhänfigkeit. Auf das kann man wieder tooglen - gfs einmal aktiv mit 
high anstossen.

Autor: Matthias G. (mgottke)
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@ Ju. S.
Ich weiß nicht ob das eine wirkliche Lösung für eine Touch-Erkennung 
ist.
Das Prinzip der Ladungsverschiebung ist doch etwas anderes und vor allem 
soll es ja recht robust und zuverlässig laufen.

@ Jörg Wunsch
Schmittrigger-Eingänge sind nicht nötig. Die Eingangstransistoren laufen 
tatsächlich im aktiven Bereich. Das macht aber weiter nicht. Da ziehen 
Sie halt ein bisschen Strom.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Matthias G. schrieb:

> Schmittrigger-Eingänge sind nicht nötig. Die Eingangstransistoren laufen
> tatsächlich im aktiven Bereich. Das macht aber weiter nicht. Da ziehen
> Sie halt ein bisschen Strom.

OK, wir sind ja auf dem FPGA, da spielt Geld^H^H^H^HStrom keine Rolle.
;-)  Ich bin sonst Designs mit Microcontrollern gewöhnt, da ist ein
Eingang, der im aktiven Bereich fährt, absolut verpönt.

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