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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Review: Spannungsversorgung 3V->5V + Ein/Ausschalter


Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Es ist schon erstaunlich wieviel man falsch machen kann/übersehen kann.

Nachdem ich in der letzten Minute festgestellt habe, dass mein 
ursprünglich vorgesehener Schaltregler viel zu wenig Leitung bring, bin 
ich jetzt auf den LM2621 umgestiegen.

http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/0...

Versorgt werden soll das ganze durch 2AAA Zellen.

In einer AP-Note stand drin, dass man den L-C Filter R7-C5 auch 
weglassen könnte wenn man den C4 nahe genug an den Chip platziert. Was 
meint Ihr? Leider steht dazu überhaupt nichts im Datenblatt

Die Ein-/Ausschaltung soll to funktionieren, dass beim drücken des 
Tasters der µC startet und dann selbst PowerOn solange auf Ground zieht 
bis er seine Arbeit erledigt hat und sich dann selbst ausschaltet. Sehr 
ihr da noch Probleme?

Vielen Dank!

Gruß
Tom

Autor: chris (Gast)
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Kann T3 wirklich die 2.3A bei der geringen Gatespannung von 2.4V?

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Ich brauch die 2,3A ja auch gar nicht, 1A max. reicht voll uns ganz.

Gruß
Tom

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Das hier ist der Transistor

Autor: A. K. (prx)
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Wenn dir 100mA reichen...

Autor: chris (Gast)
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>Wenn dir 100mA reichen...

Hab ich vermutet. Mir scheint, die meisten Elektroniker glauben, die 
"threshold voltage" beim FET sei die Gatespannung, bei der der niedrige 
RDSon errreicht wird.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Dann wäre ich mit dem hier wohl besser bedient oder?

http://docs-europe.electrocomponents.com/webdocs/0...

Wird eigentlich der Wet ab dem der Transistor voll durchsteuert nicht 
explizit in den Datenblättern genannt?

Gruß
Tom

Autor: A. K. (prx)
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Thomas Burkhart schrieb:

> Dann wäre ich mit dem hier wohl besser bedient oder?

Kaum. Die "Transfer Characteristics" gelten für Uds=10V, was dir nicht 
wirklich hilft. Das (relevantere) Bild darüber "Output Characteristics" 
fängt erst bei Ugs=3V an und liegt dort weit unter dem was du benötigst.

Interessant ist, dass sich bei diesem Typ diese beiden Bilder ziemlich 
widersprechen, denn bei Uds=10V und Ugs=3V kommt unten >2A raus und oben 
500mA. Beim vorherigen Typ hat es gepasst.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Mist! Datenblätter richtig zu lesen ist wirklich alles andere als 
einfach.

Weiß jemand einen P-FET in SMD den ich hier nehmen könnte?

Gruß
Tom

Autor: chris (Gast)
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Vielleicht kannst du den selben Trick wie ich bei meinem

Beitrag "step up converter selber bauen attiny"

verwenden, und die Gatespannung vom Ausgang des StepUp Konverters holen. 
( Dazu muss der FET beim Drücken des Einschalters überbrückt werden, bis 
der StepUp die Haltespannung generiert hat )

Autor: yalu (Gast)
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> Weiß jemand einen P-FET in SMD den ich hier nehmen könnte?

Der IRLML6402 im gleich großen Gehäuse hat bei Ugs=2,5V ein Rds von max.
135mΩ und typ. 80mΩ.

Autor: A. K. (prx)
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Apropos Datasheets: Warum gehen bei einem IRLML6402 mit maximalem 
Impulsstrom von 22A die Kurven im Datasheet eigentlich bis 80A?

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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yalu schrieb:
>> Weiß jemand einen P-FET in SMD den ich hier nehmen könnte?
>
> Der IRLML6402 im gleich großen Gehäuse hat bei Ugs=2,5V ein Rds von max.
> 135mΩ und typ. 80mΩ.

Wenn ich die Diagramme richtig lese, dann liefert der mir bei 
Drain-Source von 2V und VGS von 2,25V schon bis zu 7A.

Seht Ihr das genauso?

Gruß
Tom

Autor: yalu (Gast)
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Hallo Tom,

> Wenn ich die Diagramme richtig lese, dann liefert der mir bei
> Drain-Source von 2V und VGS von 2,25V schon bis zu 7A.

So ungefähr. Aber du möchtest sicher keinen Spannungsabfall von 2V,
sonst bleibt für den Schaltregler ja nur noch ein einzelnes Volt übrig,
so dass er möglicherweise nicht mehr anspringt.

Ich wollte aber eigentlich auch nicht den IRLML6402 sondern den
IRLML6401 vorschlagen. Der eignet sich für deinen Zweck noch viel
besser.

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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Wieso hätte ich einen Spannungsabfall von 2V? Sorry, aber Transistoren 
sind einfach immer noch nicht mein Ding. Brauch die allerdings auch fast 
nie bisher.

Wenn ich das Diagramm des IRLML6401 richtig lese, hat der schon bei Vds 
von 0,1V und einer VGS von 1,5V 0,8A, das wäre tatsächlich perfekt.



Passt die Ein-/Ausschaltung sonst vom Prinzip her?

Wie sieht es mit dem L-C Glied beim Schaltregler aus? Brauche ich das 
nun oder nicht? Wäre nicht böse wenn nicht (wenig Platz)

Gruß
Tom

Autor: yalu (Gast)
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> Wieso hätte ich einen Spannungsabfall von 2V?

Die 2V waren auf diese Aussage bezogen :

> Wenn ich die Diagramme richtig lese, dann liefert der mir bei
> Drain-Source von 2V und VGS von 2,25V schon bis zu 7A.

Da du natürlich keine 7A ziehst, ist Uds und damit der Spannungsabfall
entsprechend geringer.

> Wenn ich das Diagramm des IRLML6401 richtig lese, hat der schon bei
> Vds von 0,1V und einer VGS von 1,5V 0,8A, das wäre tatsächlich
> perfekt.

Richtig gelesen.

Autor: chris (Gast)
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> Wenn ich die Diagramme richtig lese, dann liefert der mir bei
> Drain-Source von 2V und VGS von 2,25V schon bis zu 7A.

Das Datenblatt ist doch relativ eindeutig, schau Dir mal die Kennlinie 
im Diagramm für VGS=-2.25V an. Für ID=1A bist Du etwas über 0.1V 
Spannungsabfall zwischen Drain und Source ( VDS ).

Autor: chris (Gast)
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BTW: wo kann man den IRLML6402 kaufen?

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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z.B. bei RS und das ohne Versandkosten

Autor: Thomas Burkhart (escamoteur)
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huhu:

Kann sich vielleicht einer von euch noch zu meiner anderen Frage äußern:


In einer AP-Note stand drin, dass man den L-C Filter R7-C5 auch
weglassen könnte wenn man den C4 nahe genug an den Chip platziert. Was
meint Ihr? Leider steht dazu überhaupt nichts im Datenblatt

Falls die Schaltung so ok ist, könnte man Sie ja auch zum Artikel 
"Versorgung aus einer Zelle hinzufügen, dürfte für andere ja auch 
hilfreich sein, zumal man alle Teile bei RS bekommt.

Gruß
Tom

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