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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik saubere 5V spannungsqulle


Autor: Kai (Gast)
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hi,

ich möchte eine saubere 5V spannungsquelle bauen...sauber heißt das 
keine transienten drin sein dürfen. kleinere träge schwankungen im 10mV 
Bereich stören mich nicht.

ich vermute mal das ein einfacher 7805 dies nicht leistet oder?

aufgabe der quelle ist die versorgung eines uCs und die versorgung einer 
pwm fähigen stromquelle.

gruß

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> ich vermute mal das ein einfacher 7805 dies nicht leistet oder?
> aufgabe der quelle ist die versorgung eines uCs ...
Es werden etliche uCs mit dem 7805 versorgt. Warum hat dein uC so 
wesentlich verschärfte Anforderungen?

> ... und die versorgung einer pwm fähigen stromquelle.
Welcher Strom? Was wird mit diesem Strom angesteuert?

Autor: Michael (Gast)
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Einen uC und eine PWM-fähige Stromquelle kann man eigentlich ohne 
Probleme mit einem 7805 versorgen. Wieso glaubst du denn, dass ein 7805 
nicht geeignet wäre?

Autor: Kai (Gast)
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der uc ist natürlich nicht das problem...die sind verdammt robust wie 
ich herausgefunden habe :P

die stromquelle versorgt eine laserdiode > die ist das problem

Autor: Aahh (Gast)
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Aeh. Ja. Die Kennwerte sind Supplyrejection.

Autor: mhh (Gast)
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7805 für µC
Vorwiderstand und Parallelregler für Laserdiode. Reagiert schnell und 
sauber.

Autor: Michael (Gast)
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>die stromquelle versorgt eine laserdiode > die ist das problem

Ah, daher weht der Wind. Welche Anforderung hat die denn? Vielleicht 
wäre es sinnvoll das PWM-Signal zu mitteln und mit diesem Mittelwert die 
Stromquelle anzusteuern. Hast du schon eine Lösung für die Stromquelle?

Autor: Kai (Gast)
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die stromquelle basiert mehr oder weniger auf einer vorlage namens 
"die4drive" allerdings funktioniert die wohl so nicht richtig...
kurz zusammengefasst, ein op steuert einen n-channel mosfet die spannung 
misst er über einen shunt und der positive eingang bekommt das ttl 
signal

http://www.die4laser.com/dvd-rec/Die4Drive.htm

das problem das das teil aber hat, es produziert spikes beim 
anschalten...
vermutlich weil der op beim anschalten voll durchsteuert da der negative 
eingang erdpotential hat (mosfet ist ja zu beginn geschlossen)

> die spikes produziert er nachweislich lt zahlreicher foren
> die schlussfolgerung kommt von mir (ka ob sie richtig ist)

gruß

Autor: Kai (Gast)
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ups

* strom misst er über einen shunt

Autor: mhh (Gast)
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Betreibe die Laserdiode über Konstanstromquelle. PWM-gesteuert schließt 
Du die Diode kurz. Da gibt es keine Spikes mehr.

Autor: Kai (Gast)
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mhh worauf bezog sich das?
auf die schaltung oder wie muss ich das verstehen?

Autor: Michael (Gast)
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hmm meinte, dass du die Diode mit einer Konstantstromquelle permament 
versorgen sollt. Die PWM überbrückt dann die Laserdiode (z.B. mittels 
Mosfet).

Autor: Michael (Gast)
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Ahh, ich meinte

mhh meinte...

^^

Autor: Kai (Gast)
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ich brauche aber eine pwm fähige stromquelle...sonst wird das nichts mit 
dem datenaustausch :P

hier nochmal der direkt link zur vorlage:

http://www.die4laser.com/dvd-rec/Die4Drive_files/D...


aber wie gesagt die funktioniert so nicht.

Autor: mhh (Gast)
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>ich brauche aber eine pwm fähige stromquelle

Das Ergebnis ist das selbe, außer das meine Lösung keine Spikes macht.

Strom - kein Strom, oder schaltest Du zwischen 2 verschiedenen 
Stromstärken um mit der PWM?

Autor: Kai (Gast)
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...ich hatte deine erste aussage als begründung warum es nicht geht 
verstanden ....

du meinst also einfach parallel zur diode einen transistor oä. der den 
strom um sie herumführt?

Autor: mhh (Gast)
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Genau so.

Autor: Kai (Gast)
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da geht der strom aber im wahrsten sinne des wortes in wärme auf...


ich seh mir gerade im mikrocontroller wiki verschiedene stromquellen 
an...

http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantst...

interessant erscheint mir die: Konstantstromquelle mit Komparatoren

allerdings ist mir die schaltung etwas suspekt..wie genau passt der 
lm393n mit dem 100nF kondensator in das gesamt bild?
mir ist klar das der chip zwei ops enthält nur was hat der zweite hier 
zusuchen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Kai (Gast)

>da geht der strom aber im wahrsten sinne des wortes in wärme auf...

Ist halt so.

>http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantst...

>interessant erscheint mir die: Konstantstromquelle mit Komparatoren

Bastelmurks. Schaltregler für Arme. Für deinen Laser mit deinem paar mA 
nimmt man was lineares. Die paar mW sind da egal.

MFg
Falk

Autor: Kai (Gast)
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ok, würde ich den von dir genannten weg einschlagen. würde das hier 
funktionieren?
den pwm mosfet habe ich bewusst als p gewählt damit er zunächst 
durchlässig ist und evtl. anfängliche transienten keinen einfluss auf 
die diode haben.

wo ich mir nicht sicher bin ist bei dem anderen mosfet...braucht man den 
widerstand gegen gnd überhaupt?
irgendwohin muss die ladung ja auch wieder abfließen...


gruß

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Kai,

der 7805 als Spannungsversorgung ist unproblematisch. Du willst für die 
Laserdiode aber eine Stromquelle aufbauen.

Informier Dich am besten hinsichtlich PWM, ob die Laserdiode das 
verkraftet. Ich habe im Hinterkopf, daß Laserdioden auf häufiges An- und 
Ausschalten empfindlich reagieren. Soweit ich das richtig in Erinnerung 
habe, besteht das Problem im Übergang vom LED-Betrieb in den 
Laserdiodenbetrieb, der bei "mittleren" Strömen geschieht.

Die Pulsweitenmodulation ist meines Erachtens für Laserdioden aus diesem 
Grund untypisch. Viel verbreiteter ist eine "normale" 
Amplitudenmodulation.

Eine einfache Konstantstromquelle mit dem 7805 reicht sicher auch nicht 
für höherwertige Anwendungen.


Gruß,
  Michael

Autor: Kai (Gast)
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danke für den hinweis.
amplituden modulation wäre auch io.
ich hab aber bisher immer nur gelesen das pwm kein problem sei :? werde 
da nochmal genauer nachforschen.
würde die obige von mir verlinkte schaltung denn so funktionieren?


gruß

Autor: mhh (Gast)
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Um welche Stromstärke geht es eigentlich?

Autor: Kai (Gast)
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<60mA

Autor: mhh (Gast)
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.
     ____
----|LM 317|---------
  | |______|        |
  |     |           |
100nF   |
  |     |     R 25 Ohm||100 nF
 GND    |
        |           |
        |___________|
        |           |
        |           |
                    |
 -- Transistor   Laserdiode
                    |
        |           |
        |           |
       GND         GND

Das sollte reichen. Der Widerstand ist entsprechend dem Strom zu 
dimensionieren (hier ca. 50 mA)

Die Eingangsspannung würde ich min. 5 V größer als die Flußspannung der 
Laserdiode wählen.

Die Genauigkeit ist auf jeden Fall ausreichend.

Autor: Kai (Gast)
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danke hab die gleiche schaltung eben schon auf einer anderen page 
gefunden. war mir aber nicht sicher ob die wirklich geht, da alle auf 
dem lm*** immer am rumhacken sind..zu schlecht zu langsam usw...

ist da überhaupt was dran? den letztlich steckt in dem teil doch auch 
nur ein komparator und ein linear regler...

ist sowas wirklich langsamer als wenn man sowas aus eigenständigen 
bauteilen (op und mosfet) aufbaut?


gruß

Autor: Michael (Gast)
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Wichtig ist nur, dass der Transistor schnell genug ist. Der LM317 
schickt so den eingestellten Strom einfach raus, egal was die Bauteile 
hinten dran machen. Mit dem Transistor wird der Strom dann einfach nur 
umgeleitet.

>da geht der strom aber im wahrsten sinne des wortes in wärme auf...

Bei 100mA und einem Uce von angenommen 1V sind das grad mal 0.1W, also 
lächerlich für den Transistor...wenns ein bipolarer ist. Man könnte auch 
einen Mosfet nehmen...bei einem Rds(on) von 10 Ohm, was schon exorbitant 
hoch wäre, hätte man ebenfalls eine Verlustleistung von 0.1W. Also 
völlig unproblematisch.

Autor: Kai (Gast)
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>Bei 100mA und einem Uce von angenommen 1V sind das grad mal 0.1W,

perfektionismus... :)

ich denke ich werde es so versuchen


gruß

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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mhh schrieb:
>
> Das sollte reichen. Der Widerstand ist entsprechend dem Strom zu
> dimensionieren (hier ca. 50 mA)
>
> Die Eingangsspannung würde ich min. 5 V größer als die Flußspannung der
> Laserdiode wählen.
>
> Die Genauigkeit ist auf jeden Fall ausreichend.


Und die Chancen hervorragend, dass die Laserdiode nach wenigen 
Einschaltungen der Versorgungsspannung verstirbt.

Die Schaltung ist sicher eine schöne schöne Stromquelle, aber 
Laserdioden haben halt höhere Anforderungen an Transientenfreiheit. 
Diese erfüllt diese Schaltung ohne Zweifel nicht.


Unter anderem ein Grund, warum man die Beiträge über 
Laserdiodenversorgung so oft in diesem (und anderen) Foren findet.

Autor: mhh (Gast)
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Ach der Andrew, immer locker flockige Antworten ohne selbst was zu 
sagen.

Bekommst Du eigentlich auch mal eigene Vorschläge hin ohne auf Seite 
X/Y/Z-Verweis? Da Du ja immer alles schon gebaut hast, zeig doch mal das 
Oszi-Bild von den Transienten die hier entstehen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Zeig Du uns doch mal eines auf dem keine Transienten sind.

Wenn Du schon wie auch sonst mal wieder nix beizutragen hast.

Autor: mhh (Gast)
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Außer Beleidigungen fällt Dir nichts ein?
So kennen und mögen wir Dich.

Autor: Michael (Gast)
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@mhh

Nein, außer Beleidigungen fällt ihm nie was ein. Ab und an verweist er 
mal auf eine interessante Seite aber viel zu oft kommt nix sinnvolles 
bei ihm raus, von daher immer ignorieren. Man verpasst ja nix ;)

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Außerdem muß sich Andrew noch in einem anderen Thread entschuldigen!

Kai Klaas

Autor: Michael (Gast)
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Unwahrscheinlich, dass er das tut. Dann müsste er ja mal zugeben, dass 
das, was er schrieb, falsch war.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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>Unwahrscheinlich, dass er das tut. Dann müsste er ja mal zugeben, dass
>das, was er schrieb, falsch war.

Das passiert uns doch allen, unentwegt. Das Leben ist nunmal voller 
Mißverständnisse. Aber solange man sich entschuldigen kann, ist alles 
halb so schlimm.

Kai Klaas

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