HyperTerminal für Win7

Gast #1508722
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Wobei Microsoft in diesem Falle ausnahmnweise mal keine Schuld trifft.
Hyperterminal war keine Microsoft-Eigenentwicklung, sondern vom 
Hersteller Hilgraeve lizenziert. Die sind aber inzwischen auf die 
dusselige Idee gekommen, HyperTerminal für teures Geld als 
eigenständiges Programm verkaufen zu wollen und haben die Verträge mit 
Microsoft gekündigt. Siehe http://www.hilgraeve.com/hyperterminal.html. 
Wie die auf die Idee kommen, das Teil könnte 60,- $ Wert sein, ist mir 
allerdings auch ein Rätsel...
Persönliche Seite #1509193
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Keiner schrieb:

> Wobei Microsoft in diesem Falle ausnahmnweise mal keine Schuld trifft.
> Hyperterminal war keine Microsoft-Eigenentwicklung, sondern vom
> Hersteller Hilgraeve lizenziert. Die sind aber inzwischen auf die
> dusselige Idee gekommen, HyperTerminal für teures Geld als
> eigenständiges Programm verkaufen zu wollen und haben die Verträge mit
> Microsoft gekündigt.

Woher weisst du das? Sucht man nach Hintergrundinfos, ist das Netz 
verdächtig stumm...

Eine andere Behauptung von Bob Lin (MS-MVP, MCSE & CNE) ist: "MS hat aus 
Sicherheitsgründen HT (bereits aus Vista) entfernt".
http://www.eggheadcafe.com/software/aspnet/31728995/hyperterminal.aspx

Dazu passen die

Buffer Overflows 2000 (MS00-079)
http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/ms00-079.mspx

Buffer Overflows 2004 (MS04-043)
http://www.microsoft.com/technet/security/Bulletin/MS04-043.mspx
Gast #2750235
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Rufus hat völlig recht, und man muß wohl immer wieder mal auf den 
Unterschied zw. HTerm und HyperTerminal hinweisen.

HyperTerminal ist ein klassisches Terminalprogramm, bei dem die 
Tastatureingaben gesendet werden und die empfangenen Daten am Bildschirm 
angezeigt werden (ggf. gibt es einen Echomodus, sodaß die gesendeten 
Daten auch angezeigt werden, aber in jedem Fall im gleichen Fenster). 
Das läuft auf eine Darstellung hinaus, wie man sie früher bei DOS hatte, 
und das will man auch so haben, wenn eine Microcontrollerschaltung etwa 
einen kommandozeilenorientierten Modus hat, mit dem man kommunizieren 
möchte.

Ganz unterschiedlich funktioniert HTerm. Hier werden Tastatureingaben in 
einem Fenster dargestellt (man kann auch in Hex eingeben und so jedes 
x-beliebige Zeichen sehr leicht erzeugen), und empfangene Daten werden 
in einem zweiten Fenster dargestellt, und zwar wahlweise in ASCII, hex, 
dezimal oder binär oder auch alles gleichzeitig, aber in jedem Fall - 
und das ist der fundamentale Unterschied - in einem extra Fenster. Somit 
ist hier keine kommandozeilenorientierte Arbeitsweise möglich, aber das 
ist bei HTerm bewußt auch garnicht gewollt, denn es ist ein (supergutes) 
Testprogramm für serielle Kommunikation.

Und das ist eben der Unterschied zw. HyperTerminal (also ein echtes 
"Terminalprogramm") und HTerm, welches ein sehr universelles und 
leistungsfähiges Testprogramm ist.

Ich hoffe, ich konnte etwas Klarheit reinbringen und war nicht zu 
langatmig.

Günter
Persönliche Seite #2750423
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Nun, Du hast den Punkt unterschlagen, daß ein Terminal Steuersequenzen 
auswertet, mit denen es beispielsweise Text löscht, die Zeile umbricht, 
oder die Cursorposition oder Textattribute ändern kann - im Falle von 
HyperTerminal sind das die berühmten VT100/ANSI-Escape-Sequenzen.

Ein Terminalprogramm emuliert ein Terminal, eben das DEC VT100 oder 
auch andere.

HTerm ist ein ziemlich guter Schnittstellentester.

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