Rufus hat völlig recht, und man muß wohl immer wieder mal auf den
Unterschied zw. HTerm und HyperTerminal hinweisen.
HyperTerminal ist ein klassisches Terminalprogramm, bei dem die
Tastatureingaben gesendet werden und die empfangenen Daten am Bildschirm
angezeigt werden (ggf. gibt es einen Echomodus, sodaß die gesendeten
Daten auch angezeigt werden, aber in jedem Fall im gleichen Fenster).
Das läuft auf eine Darstellung hinaus, wie man sie früher bei DOS hatte,
und das will man auch so haben, wenn eine Microcontrollerschaltung etwa
einen kommandozeilenorientierten Modus hat, mit dem man kommunizieren
möchte.
Ganz unterschiedlich funktioniert HTerm. Hier werden Tastatureingaben in
einem Fenster dargestellt (man kann auch in Hex eingeben und so jedes
x-beliebige Zeichen sehr leicht erzeugen), und empfangene Daten werden
in einem zweiten Fenster dargestellt, und zwar wahlweise in ASCII, hex,
dezimal oder binär oder auch alles gleichzeitig, aber in jedem Fall -
und das ist der fundamentale Unterschied - in einem extra Fenster. Somit
ist hier keine kommandozeilenorientierte Arbeitsweise möglich, aber das
ist bei HTerm bewußt auch garnicht gewollt, denn es ist ein (supergutes)
Testprogramm für serielle Kommunikation.
Und das ist eben der Unterschied zw. HyperTerminal (also ein echtes
"Terminalprogramm") und HTerm, welches ein sehr universelles und
leistungsfähiges Testprogramm ist.
Ich hoffe, ich konnte etwas Klarheit reinbringen und war nicht zu
langatmig.
Günter