Miniatur-UKW-Prüfsender

Gast #1512144
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Hallo,

Ich wollte diese Schaltung nachbauen.
http://homepage.univie.ac.at/johann.doblhofer/sender/pmini.html

Leider habe ich kein 3 Pol Elektret-Mikrofon sonder nur ein 2 Pol. Also 
hab ich etwas im Netz gesucht und evtl. sogar richtig angeschlossen. 
Aber leider funktioniert meine Schaltung nicht. Liegt das am 
Mikroanschluss oder daran das ich bei R2 200K hab anstatt 270K. Hatte 
leider keinen 200K Wiederstand, so hab ich einfach 2x100k in Reihe 
geschaltet.


Könnte mir jemand sagen ob ich es richtig gemacht habe?

Gruß und Danke
Daniel
Angehängte Dateien:
Gast #1512181
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Mach mal anstelle des Micros einen MP3-Player an den Eingang.

eine ähnliche Schaltung hat mein Sohn auch mal im Physikuntericht 
gebaut, die war sehr anfällig auf die Geometrie der Spule und auf die 
Leitungsführung auf der Platine.


Axel
Gast #1512188
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Die JP1 und JP2 sind die Anschlüsse für die Spule. Die Spule ist nicht 
abgebildet aber im Live-Aufbau vorhanden.

Das mit dem MP3 Player kann ich ja mal versuchen. Ist das Mic eigentlich 
richtig angeschlossen. Hab nicht wirklich tiefergehende Elektronik 
kentnisse.
Gast #1512558
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> Aber bist du sicher das sie überhaupt sendet?

Dieser Typ von Oszillator geht schon meistens. Aber wo die Frequenz 
rauskommt (wenn es bei einer übehaupt bleibt...), ist bei realen 
Aufbauten ohne Messmittel ziemlicher Zufall. Das Ding sendet 
wahrscheinlich schon, aber evtl. im Polizeifunk oder Flugfunk. Oder VON 
Polizeifunk BIS Flugfunk...
Gast #1512625
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... Ein Frequenzzähler für den interessierenden Frequenzbereich wär das 
mindeste zusätzlich zum "NF" Oszilloskop.
Zu meiner Minispione I-V Ausleihzeit aus der Stadtbibliothek war ich 
froh für mein damaliges monatliches Taschengeld so ein Ding auf dem 
Flohmarkt zu erwerben.

mfg Maik
Gast #1512675
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Ich hab mal R5 getauscht gegen 390 Ohm. Die Spule(Kupferdraht 
versilbert) hat 7 Wdg bei 3mm Durchmesser an der 2 Windung ist eine 
kleine Antenne 15 cm.
Ich hab den Kondensator C1 mal hin und her gewechselt. Das Mic hab ich 
mal mit 10 K angebunden.

Ähnlich wie hier: 
http://www.electronics-lab.com/projects/rf/002/index.html

Leider absolut erfolglos.

[quote]
Falls möglich, legt man zur ersten Inbetriebnahme in die 
Versorgungsspannungszuleitung ein Amperemeter, das bei korrektem Betrieb 
einen Strom von ca. 3 mA anzeigen sollte.
[/quote]
Bei mir ist es immer 0 mA aber Spannung ist drauf und durchweg dort 
vorhanden wo es welche geben sollte.
Gast #1512693
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Dann nimm mal für C6 einen 3,3p. Das Teil macht die Rückkopplung und, 
wenn ich mich recht erinnere, eine Phasendrehung. 10pf sind dafür zu 
groß.

Ob das HF-Teil funktioniert, kannst Du mit einem UKW-Radio testen. Das 
stellst Du irgendwo auf Rauschen (nicht auf einen Sender). Wenn Du am 
Trimmkondensator drehst, kommt irgendwann ein Punkt, wo das Rauschen weg 
ist. Dann hast Du die Radio-Frequenz getroffen. (Wenn Du dann die Wanze 
wieder aus der Hand legst, ist die Frequenz leider wieder wo anders.

Mit einem Digitalvoltmeter (hochohmig) kannst Du messen ob die 
Arbeitspunkte alle zwischen den Betriebsspannungsgrenzen liegen. Am 
Mikrofon reicht 0,5V weil das NF-Signal da noch klein ist. Deshalb kann 
der C2 (entgegen der Kritik oben) auch richtig herum eingebaut sein.

C4/C5 und alles was rechts davon ist sollte auf einer Fläche, die nicht 
größer als ein 2-Euro-Stuck ist, aufgebaut sein (z.b auf einer 
Lochrasterplatine - wird Streifenraster verwendet, müssen die Streifen 
durchtrennt werden, die aus diesem Bereich herausführen).
Gast #1512827
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Auch ohne Mikrophon kann man mit einem UKW Empfänger feststellen, ob die 
Schaltung schwingt.
Man stellt z.B. auf eine freie Frequenz im UKW Empfänger,(um 90 MHz) 
dreht am Trimmer und kann dann feststellen, wo das Rauschen im UKW 
Empfänger verschwindet. Dies ist die Sendefrequenz.
Dann mit einem dynamischen Mikrofon weiterversuchen.
Moderator Persönliche Seite #1513168
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Detlef _a schrieb:

> Wo sind denn die HF-Gurus, die erklären, wie man das Ding korrekt
> aufbaut?

Die wissen, dass man einen Sender für derartige Frequenzen nicht
aufbaut, indem man eine Antenne direkt an den Oszillator knotet,
und erst recht nicht, indem man statt einer Spule irgendwelche
Zuleitungsinduktivitäten als frequenzbestimmendes Bauteil benutzt.

Außerdem wissen sie natürlich über die gesetzlichen Bestimmungen,
die beim Bau und der Inbetriebnahme von Funksendeanlagen einzuhalten
sind und sind es leid, sich dann von anderen beim Hinweis auf selbige
anhören zu müssen, dass sie doch nicht so kleinlich und pingelig sein
sollen...
Moderator Persönliche Seite #1513213
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Detlef _a schrieb:

> Daran werde ich mich halten, danke für die Hinweise ;-))

OK, das Minimum, was du dir leisten solltest, wäre also, den
Oszillator (mit einem LC-Kreis aufgebaut, üblicherweise verstimmt
man ihn für die Erzeugung der FM dann mit einer Diode) und die
Antenne durch eine einzelne Stufe zu trennen.  Dabei solltest du
natürlich an der Antenne nur so viel Leistung auskoppeln, dass du
die gesetzlich zulässigen 50 nW nicht überschreitest. ;-)

Wenn du seriöser bauen willst, könntest du eine PLL nehmen und
diese von einem Quarzgenerator füttern, aber dann ist das Modulieren
nicht mehr so schön einfach.

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