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Forum: Platinen Wie Stiftleisten ablöten? Wieviel Leistung sollte ein Kolben mitbringen?


Autor: Gastuser (Gast)
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Hallo ich möchte gerne ein paar besondere Stecker ablöten, da ich diese 
für den weiteren Gebrauch benötige.


Zum Ablöten benutzte ich immer eine Lötstation oder einen 15W Lötkolben 
mit 45° Spitze, Entlötlitze und Flussmittel. Für die Lötstation habe ich 
leider nur Feine Spitzen mit dem Kolben u. d. 45° Spitze gings bisher am 
besten weil sie wohl auch eine größere Auflage besitzt.


Was würde man jetzt für das Auslöten von zb. einem IDE Pin oder von 
einem ATX NetzteilPin für eine Leistung gebrauchen? Da ich denke das ein 
neuer Kolben warscheinlich billger kommt als eine Spitze für meine 
Station.
Die Leistung reicht für sowas bisher leider nicht aus, bzw. ich musste 
immer eine Entlötpumpe verwenden. und dann aufwendig reinigen. Was 
leider nicht wirklich Fix ging.


Vielleicht kann mir ja jemand ein paar gute Tipps geben, denn ich möchte 
jetzt nicht blind einen 60-90W Kolben kaufen wenns auch ein 30-40W 
ausreichen würde.

Vielen Dank, schonmal für passende Antworten.
mfg

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Wenn ich etwas empfehlen darf, dann dies hier:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D23...

Kai Klaas

Autor: Fenki (Gast)
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Fuer gelegentliche Einsaetze solcher Art behelfe ich mir meistens it 
einem Heissluftfoen.
Platine von der Loetseite heizen. Dabei den Foen immer etwas bewegen, da 
sonst das Platinenmaterial schwarz wird und nict gerade lecker riecht. 
Wenn Du das Gefuehl hast, es seit gar, kurz ueber eine Kante klopfen (am 
besten in einen Eimer, wegen der Spritzer), sonst nochmal nachwaermen.
Mit etwas Uebung bleiben Stecker UND Platine heil. Trotz dem empfehle 
ich Dir, den Raum etwas zu lueften - riechen tut's immer.

Fuer den Dauereinsatz denke ich, dass es bessere Loesungen gebn mag. 
Aber fuer vier, fuenf mal im Jahr viel Geld ausgeben?...

Autor: Musikuss (Gast)
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wenn du mit dem gedanken spielst, dir eine gute Lötstation anzuschaffen, 
nimm diese. Sie begleitet mich auch und das seit mehreren Jahren zur 
absoluten Zufriedenheit.

wenns aber nur ums Auslöten geht, dann nimm die Fönmethode - ist ganz 
meine Meinung.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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habe einen 30W Ersa-Lötkolben, damit löte ich von 0,5mm Pitch bis 2,5mm 
eigentlich alles. Die Spitze ist eine Ersadur bleistiftspitz. Für 
besondere Anwendungen habe ich eine 8W Lötnadel, das ist aber schon fast 
zu wenig Leistung für alles. Wird also quasi nie gebraucht. Bei dicken 
Kabeln (oder auch, wenn viele z.B. 1,5mm² verlötet werden sollen) habe 
ich noch einen 80W Lötkolben aus dem Baumarkt. Wird auch selten 
gebraucht, wenn nichts mehr geht. Der hat eine um 45° gebogene, 
meißelförmige Spitze. Bei dir ist wohl die Frage, wie viele Kontakte 
deine Stifteiste hat. über 4 Kontakte kommst du wohl kaum ums einzelne 
Entlöten mit einer Pumpe herum.
Würde dir also zu einem 30-40W Lötkolben von Ersa raten, zu dem du dir 
noch 1-2 Ersadur Spitzen kaufst in Bleistiftform. Die mitgelieferte 
Meißelförmige bewahr aber auf, zum Entlöten ist diese Form oftmals im 
Vorteil. Damit kannst du die Wärme auch mal an zwei 
nebeneinanderliegende Kontakte zugleich leiten.

Autor: André H. (andrekr)
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Geht gut (Stecker bleibt heile, Board mit etwas Glück auch) mit der 
Flamme von einem Gaslötkolben (und Flußmittel). Siehe dazu auch meinen 
Beitrag "Bin ich zu blöd zum Wannenstecker-Auslöten?".

Autor: Bensch (Gast)
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> Was würde man jetzt für das Auslöten von zb. einem IDE Pin oder..

Geht's jetzt um einzelne Pins (das ist einfach) oder um ganze Stecker?

Dann dürfte es das alte Problem sein: wer schmilzt eher, Zinn oder 
Plastik?

Heissluft könnte gehn, setzt aber einiges an Übung voraus. Am besten 
geht's mit einem Lötbad- hat aber wohl nicht jeder...

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Es hängt von der Größe der Stiftleiste ab, ob ich zu Heißluft (eventuell 
mit Vorheizen) oder der guten alten "Flutsch" greifen würde.

Flutsch: Entlötpumpe [sl., elec.]

Wenn die Leiste groß ist, dann die "Flutsch" und jeden Pin einzeln 
freilegen.

Autor: Jean (Gast)
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Hi,
ne schöne Methode ist auch, einfach ne Zinn Wurst über alle Pins zu 
legen und diese dann zu erhitzen.
Klappt bei mir immer wunderbar.

Gru0

Autor: Spice (Gast)
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am besten machste das, indem du den platikkram von den stiftleisten 
aushebelst und dann die pinne an einer seite heiß machst und mit einer 
kleinen zange auf der anderen seite ziehst und anschließend die pads mit 
entlötlitze frei machst

Autor: Gastuser (Gast)
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Vielen Dank für die Ganzen Antworten.


Also als Kolben besitzte ich bereits einen Ersa Tip 260 und 2x SMD 
Heißluft Lötstationen von Aoyue. (Ne Ersatzspitze kostet hier ca. 15€)


IDE Pins hab ich jetzt so ausgelötet... von der unterseite mit dem 45° 
Lötspitze heißgemacht und von oben durchgezogen mit einer Spitzzange. 
Funktionierte ganz gut.
Bis auf das etwas plastik an den Pins kleben bleibt.

Demnächst werde ich noch etwas anderes Herumexperimentieren, vielleicht 
bekomme ich noch einen stärkeren Lötkolben mit 30-40W von Weller. Die 
gibt es aktuell billig bei Pollin für je 5€-7€ mal sehen ob so einer 
etwas taugt.


Die Heißluft methode werde ich mal ausprobiern, kann sicher ganz 
nützlich sein. Vorallem spart man sich da ne menge Zeit.

Autor: Rainer (Gast)
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kauf dir so einen Lötkolben mit eingebauter Pumpe weil der verflüssigt 
und saugt in einem Durchgang. Gerade bei doppelseitigen Platinen gibt es 
keine bessere Lösung.

Die gibt es entweder hier in teurer (250,-) Ausfertigung: 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D26...

oder hier in billiger (6,-) Ausführung: 
http://www.shop.display3000.com/elektronik/entloet...

Ich kenne beide Varianten und beide funktionieren gut wobei die 6 Euro 
Variante eher für gelegentliche Entlöteinsätze gedacht ist und nicht für 
eine tägliche Entlötorgie.

Von Weller & Co. geht es übrigens dann noch mal viel teurer. 1000 Euro 
sind da schnell mal weg.

Rainer

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