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Forum: Compiler & IDEs GCC-Toolchain mit IDE installieren


Autor: Karsten Brandt (karstenbrandt)
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Hallo zusammen,

ich möchte hier einen neuen Beitrag im GCC-Forum eröffnen. In diesem 
Beitrag soll es darum gehen, wie eine GNU-Toochain für z.B. ARM, MSP430 
oder AVR mit einer IDE (z.B. Eclipse oder NetBeans) auf einem 
Windows-Rechner installiert wird.
Ich benutzte derzeit für die Programmierung meines ARM7(NXP 
LPC21xx)/ARM9(ST STR91xFxx) den Rowley Crossworks for ARM v1.7 und für 
den MSP430 den Rowley Crossworks for MSP v1.4. Da ich viel mit Klassen 
und Strukturen arbeite, vermisse ich Funktionen wie intelli sense 
(kontexbezogenes Anzeigen von Membervariablen oder Klassenfunktion) oder 
Auto code completion, wie Sie beispielsweise beim Visual Studio von MS, 
Eclipse oder auch NetBeans vorhanden sind. Ich habe auch Demoversionen 
von Keil (ARM) und IAR (ARM) ausprobiert - Ohne Erfolg! Es sind zwar 
gute Kompiler, aber die Codeeditoren lassen doch sehr zu wünschen übrig. 
Die Toolsuite ARM Realview von ARM (www.arm.com) kombiniert den GCC mit 
Eclipse und geht in die Richtung von dem, was ich mir vorstelle. Aber 
der Preis jendeits der einige 100 Euro ist für jeden privaten 
Softwareentwickler uninteressant.
Also habe ich mir Eclipse und eine der vielen freien ARM-Toolchains 
heruntergeladen. Eclipse installieren war nicht schwer und funktioniert. 
Die Tollchain installieren war auch nicht schwer und funktioniert. 
Jedoch bei der Integration der Toolchain in Eclipse bin ich klaglos 
gescheitert (oder einfach zu blöd). Es gibt eine Flut von 
Beschreibungen, Plugins und vorgefertigten Editiionen von Eclipse und 
GNU-ARM Tollchains. Daraus ein funktionierendes Packet zu machen, ist 
nicht die einfachste Aufgabe.
Die soll die Aufgabe dieses Beitrags sein: Eine Anleitung zu erstellen, 
die auch von Anfängern verstanden werden kann und auch auf andere 
Toolchains wie AVR oder MSP430 anwendbar ist. Am Ende der Anleitung 
sollte eine

Toolchain-Packet (würde GNU-ARM vorschlagen) stehen.
Die Beschreibung sollte enthalten:
1) Quelle und Installation der IDE
2) Quelle und Installation der Toolchain
3) Quelle und Installation eines Debuggers (FTDI-basierte Debugger 
sollten unterstützt werden)
4) Quelle und Installation eines Simulators
5) Quelle und Installation sonstiger Packete (bitte Vorschläge machen!!)
6) Integration der einzelnen Komponenten in die IDE
7) Einrichten eines MAKE-Files.
8) Erstellen eines hex-files
9) Programmieren
10) Anlegen von Prozessorprofilen (Typ,Aufbau des Speichers mit den 
Sektionen,usw.)
11) Einrichten einer AUTOMAKE-Funktion, die das Makefile automatisch 
generiert.
Diese Punkte sollen an ausführlichen Beispielen beschrieben werden.
Im Grunde sollte eine Funktionalität erreicht werden, wie sie bei 
Rowley, IAR oder ARM vorhanden sind.
Diese Liste stellt sicher nur ein Grungerüst dar. Eine Erweiterung 
dieser Liste ist natürlich gewünscht.

Vielleicht finden sich ja einige Freiwillige, die bei diesem Projekt 
mitwirken wollen. Ich selber bin Anfänger was das Einrichten solcher 
Programmierumgebungen anbelangt und nicht in der Lage diese komplexe 
Aufgabe alleine lösen.
Wie schon gesagt, die Programm und Beschreibungen gibt an vielen Orten 
in verschiedenen Varianten. Ziel dieses Projektes soll sein, die Dinge 
hier zusammenzutragen und daraus eine funktionierende Toolchain zu 
erstellen und zu beschreiben, so dass jeder das Vorgehen nachvollziehen 
kann.
Dinge wie Versionpflege und Aktualisierung der Software sind 
selbstverständlich.
Dieses Vorgehen sollte sich auf andere Toolchains übertragen lassen. 
Ich biete an, das erstellte Packet auf meinem Rapidshare-Account als 
RAR-File zum allgemeinen Download bereitstellen. Andere Ablageorte sind 
natürlich auch möglich.
P.S.Ich habe natürlich auch schon die Foren im microcontroller.net 
durchforstet. Es finden sich immer nur einzelne Probleme. Jedoch habe 
ich nirgens eine komplette Beschreibung von A-Z gefunden, die auch 
Anfängern einen leichten und schnellen Einstieg ermöglicht.

Autor: Michael Fischer (mifi)
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Hallo Karsten,

>Toolchain-Packet (würde GNU-ARM vorschlagen) stehen.
>Die Beschreibung sollte enthalten:
>1) Quelle und Installation der IDE
>2) Quelle und Installation der Toolchain
>3) Quelle und Installation eines Debuggers (FTDI-basierte Debugger
>sollten unterstützt werden)
Schau mal hier, vielleicht ist das was für Dich?
http://www.yagarto.de/howto.html

Du schreibst das Du CrossWorks for ARM 1.7 getestet hast,
wie sieht es denn in der Version 2.0 von CrossWorks aus?
Hast Du schon mal Deinen Verbesserungswunsch an Rowley geschickt?

Viele Grüße,

Michael

Autor: Karsten Brandt (karstenbrandt)
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Hallo,

ich natürlich auch Crossworks 2.x getestet, Auch hier hat noch keine 
Implemtierung stattgefunden. Ich habe Rowley natürlich einen Vorschlag 
gemacht (gestern):
"Is is possible to activate an intelli sense or auto code completion in 
Crossworks for arm?
If you are look at the Eclipse code editor, there is an intelli sense. 
It is usefull if I working with classes. The intelli sense feature shows 
the members and variables in a contex menue which are available in the 
class. Many freeware compiler (e.g. Eclipse, Netbeans) support this. Or 
is it possible to implement the Rowley cross compiler in Eclipse? "

mit der Antwort:
"No, Intellisense is not yet implemented. If you want to use Eclipse, 
you're really on your own, we have no interest in supporting it."


Vielen Dank für den Link. Den Yagarto habe ich auch schon durch. Ebenso 
wie WINARM.
Ich habe das Eclipse GNUARM Plugin von Wilfried Holzke gefunden 
(http://sourceforge.net/projects/gnuarmeclipse/) und in Eclipse 
installiert. Ein Project kann ich erstellen, aber beim Kompillieren gibt 
es haufenweise Fehler. Soweit ich das verstehe, erzeugt das Plugin von 
Wilfried Holzke ein automatisch generiertes Makefile, da sich sämtliche 
kompileroptionen in seinem Plugin einstellen lassen. Ist ja nicht so 
verkehrt. Die Beispiele, die ich gefunden habe, verwenden entweder einen 
anderen Editor als Eclipse oder benutzen ein selbst geschriebenes 
Makefile.

Ich habe mit dem Eclipse Plugin von W. Holzke ein Project erzeugt und 
ein main.c file erstellt mit folgendem Inhalt:

int main(void)
{
  return 0;
}

Dies lässt sich nicht fehlerfrei kompillieren. Als Eclipse verwende ich 
die aktuelle Version, die man herunterladen kann 
(http://www.eclipse.org/downloads/download.php?file...).

Wie bereits in der Einleitung beschrieben ist mir das Vorgehen beim 
Erstellen eines Projektes mit automatisch generierten Makefile (hier 
durch das Plugin von W. Holzke) nicht ganz klar. Folgende Fragen stellen 
sich mir im Moment:
1) Welche Files benötige für ein Projekt mindestens und wie erstelle ich
diese?
2) Wie binde ich die Dateien in das Programm ein (glaube hier ist das 
Stichwort Linkerscript)?
3) In welchem File teile ich dem Kompiler die Prozessorstruktur und die 
Speichersegmente mit (z.b. .text)?
Wie gesagt, bisher haben das der Rowley Kompiler für mich übernommen. 
Die namenhaften Kompilerhersteller konzentrieren sich eher auf den 
Kompiler, nicht so sehr auf die Benutzerfreundlichkeit der Oberfläche. 
Wer aber schon mal mit MS Visual Studio gearbeitet hat, der weiss die 
Vorzüge von Features wie intelloie sense zu schätzen - insbesondere bei 
c++ und Klassen.
Für absolute Profis ist GNU mit Eclipse sicher kein Problem. Für 
Anfänger wie mich schon ein ganz grosses.
Ich denke, das für mich (und die anderen Anfänger) ein erster Schritt 
nach der Installation die Definition der minimalen Programmkomponenten 
ist. Kannst Du mir vielleicht erklären, was ein Minimalprogramm alles 
benötigt?

Die Fehlermeldung und das Projekt habe ich angehangen.

MfG
Karsten

Autor: 900ss D. (900ss)
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Hier von mir eine kleine Step by Step Anleitung für Eclipse "Galileo", 
also die im Moment aktuelle Version in Verbindung mit der Sourcery G++ 
Lite Version. Yagarto geht auch, aber dann bei (3d) aufpassen:

1) File -> New Project

2) Im erscheinenden Fenster....
   C/C++ -> C Project wählen und Button "Next"

3) a) Projektname vergeben
   b) Default location markieren (dann entsteht das Projekt im 
Workspace)
   c) Project Type wählen: ARM Cross Target Application
   d) Toolchain: ARM Windows GCC (GNUARM, WinARM, Yagarto) oder....
                 ARM Windows GCC (Sourcery G++ Lite)
      Ich habe jetzt  (Sourcery G++ Lite) gewählt.
   e) Button "Next"

4) Configurations auswählen, ich nutze immer "Debug" für
   Projekterstellung mit Debug Optionen für Compiler und Linker und
   "Release" dann für das fertige Produkt, wo Optionen für Compiler
   und Linker dann anders sein können.

5) Button "Finish"

Jetzt entsteht im Projektbaum in Eclipse das Projekt.

6) Rechte Maustaste auf das Projekt und "New C Source File" wählen.

7) Im erscheinenden Fenster den Filename vergeben INKL.(!) Endung .c
   Es entsteht der File im Projekt. Dort habe ich jetzt folgendes
   eingegeben:
   
    #include <stdio.h>
    
    int main( void )
    {
      return 0;
    }

8) Es fällt auf, dass die include-Zeile gelb unterstrichen ist.
   Das liegt daran, dass Eclipse diese Datei stdio.h nicht findet,
   da es die Include-Pfade noch nicht kennt. Das richten wir jetzt
   ein: Rechter Mausklick auf das Projekt und "Properties" wählen.

   Da wir hier mit einem "Managed Project" arbeiten, nimmt Eclipse diese
   Pfade und übergibt sie dem Compiler.
   Bei einem nicht "Managened Project" haben wir einen Makefile. Dort
   müssen dann die Pfade nochmal extra eingetragen werden, da ja dort
   der Makefile für den Build-Prozess zuständig ist. Aber den Fall
   beachten wir hier nicht.

9) Rechts Configuration "Debug" wählen.

10) In dem Fenster links C/C++ Build -> Settings wählen.

11) Jetzt rechts den Reiter "Tool Setting" wählen.

12) Hier kann man jetzt alle Möglichen Einstellungen vornehmen.
    Bei mir:
    a) Target processor: Processor: arm7tdmi
                         Thumb markiert (aktiv)
                         Thumb interwork deaktiviert
    b) Debugging:        Debug level: -g3
                         Debug format: stabs
                         Other: leer
    c) Additional Tools: Create Flash Image aktivieren,
       Rest wie beliebt, ich habe alle aktiv.
    d) ARM Windows GCC C Compiler:
       Directories: Hier die gewünschten Include-Pfade einstellen, in
       diesem Fall mindestens zu der Datei stdio.h: Rechts gibt es einen
        kleinen Button mit einem grünen '+'. Diesen klicken, dann geht 
ein
        Auswahldialogfenster auf. Jetzt den Pfad wählen.
        Bei mir für (Sourcery G++ Lite):
        "C:\Programme\CS_ARM\arm-none-eabi\include"

    e) ARM Windows GCC C Linker:
       General: Do not use standard start files (-nostartfiles)
                aktivieren, Rest aus
       Script file(-T): Hier das Linkerscript eintragen.

13) Unten "Apply" und "OK" klicken.
    Die gelb unterstriche "include"-Zeile sollte jetzt nicht mehr
    unterstrichen sein.

14) Jetzt oben im Menu (Hauptfenter) Project -> Build Project wählen.

Danach sollte alles gut sein. Die Pfade zu den Binaries des Compilers 
und des Linkers müssen ein gerichtet sein. Sonst kann Eclipse den 
Compiler bzw. den Linker nicht aufrufen.

Bei mir sieht die Ausgabe so aus:

**** Build of configuration Debug for project ARMProject1 ****

cs-make all 
Building file: ../main.c
Invoking: ARM Sourcery Windows GCC C Compiler
arm-none-eabi-gcc -I"C:\Programme\CS_ARM\arm-none-eabi\include" -O0 -Wall -fsigned-char -c -fmessage-length=0 -MMD -MP -MF"main.d" -MT"main.d" -mcpu=arm7tdmi -mthumb -g3 -gstabs -o"main.o" "../main.c"
Finished building: ../main.c
 
Building target: ARMProject1.elf
Invoking: ARM Sourcery Windows GCC C Linker
arm-none-eabi-gcc -T"D:\Projekte\EclipseWS\ARMProject1\AT91SAM7S256-ROM.ld" -nostartfiles -Wl,-Map,ARMProject1.map -mcpu=arm7tdmi -mthumb -g3 -gstabs -o"ARMProject1.elf"  ./main.o   
Finished building target: ARMProject1.elf
 
Invoking: ARM Sourcery Windows GNU Create Flash Image
arm-none-eabi-objcopy -O ihex ARMProject1.elf "ARMProject1.hex"
Finished building: ARMProject1.hex
 
Invoking: ARM Sourcery Windows GNU Create Listing
arm-none-eabi-objdump -h -S ARMProject1.elf >"ARMProject1.lst"
Finished building: ARMProject1.lst
 
Invoking: ARM Sourcery Windows GNU Print Size
arm-none-eabi-size  --format=berkeley ARMProject1.elf
   text     data      bss      dec      hex  filename
     16        0        0       16       10  ARMProject1.elf
Finished building: ARMProject1.siz
 


Weitere C- bzw. Headerfiles können wie unter (7) beschrieben hinzugefügt 
werden. Ich setze Kenntnisse über Linkerskripte voraus. Am besten kommt 
man zurecht, wenn man in der Lage ist, mittels Make auf der 
Kommandozeile
ein Projekt fehlerfrei zu kompilieren und zu linken. Dann versteht man 
dieses hier unter Eclipse auch.

Viel Spaß.

Joachim

Autor: 900ss D. (900ss)
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Karsten Brandt schrieb:
> 1) Welche Files benötige für ein Projekt mindestens und wie erstelle ich
> diese?

Siehe mein Posting oben...

> 2) Wie binde ich die Dateien in das Programm ein (glaube hier ist das
> Stichwort Linkerscript)?

Du mußt ein Linkerscript haben und im Projekt mit angeben, siehe oben.

> 3) In welchem File teile ich dem Kompiler die Prozessorstruktur und die
> Speichersegmente mit (z.b. .text)?

Diese Frage sagt mir, dass du nicht weißt, was ein Linkerscript ist. 
Dort steht das drin. Prozessor nicht, aber die Segmente. Besuche die 
Homepage von "Martin Thomas", der hat sehr viele Beispiele für ARM. Dort 
findest du auch Linkerscripte.

http://www.siwawi.arubi.uni-kl.de/avr_projects/arm_projects/

Das Thema ist wirklich nicht einfach und hat nichts mit Eclipse zu tun. 
Wenn du keine IDE hast, die dir das vorkaut, dann solltest du ein 
Linkerscript erstellen (ein vorhandenes anpassen) können. Eclipse kann 
kein Linkerscript erstellen. Das mußt du machen.

Viel Spaß.
Joachim


Edit: Ach ja, mein Beispiel im Posting oben nutzt auch das Plugin, 
welches du benutzt. Sonst funktioniert der Prozess nicht so!

Autor: 900ss D. (900ss)
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Was ich doch alles so auf meiner Platte habe :-))

Ein Howto als PDF. Ist zwar für Ubuntu, aber wenn man mal das Eclipse + 
Plugin installiert hat, dann ist der Rest ziemlich identisch. Nun, evtl. 
hilft es ja.

Dort wird zum Debuggen das Zylin Plugin genutzt. Angeblich haben die CDT 
in Eclipse Fehler. Hmmm.... bei mir läuft es mit den CDT. Ach ja, einen 
Bug kenne ich, 32 Bit breite Variablen (entweder lokale oder globale) 
werden mit falschem Inhalt angezeigt. Vielleicht ist das gemeint.

So nun ist Schluß für dieses Jahr ;-)

Joachim

Autor: KarstenBrandt (Gast)
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Hallo an alle Beteiligten. Wüsche euch ein frohes neues Jahr.

Vielen vielen Dank 900ss. Das Projekt lässt kompilieren (allerdings ohne 
startup und linkerfile).
Inzwischen war ich auch nicht ganz untätig. Das ein Startup-Code 
benötigt wird weiss ich von Crossworks. Es ist mit nun klar, dass ein 
Linkerscript benötigt wird. Also werden für ein vollständiges 
Minimalprojekt die folgenden Dateien benötigt:

1) Der Startupcode. Wird meist mit crt0.s, crt.s oder startup.s 
bezeichnet.

2) Das Linkerscript. In diesem ist beschrieben, welche Programmteile in 
welchen Speicherbreichen abgelegt werden.

3) Die Programmdatei main.c

1) Kapitel 1 - Der Startup-Code
--------------------------------
Als erstes beginne ich mit dem Startup-code. Wenn ich das richtig 
verstehe, macht dieser folgendes:
1) Initialisieren der Exception Tabelle
2) Sonstige Hardwareinitialisierungen, z.B. PLL (falls erforderlich)
3) Vorbereiten C Runtime Environment
    *Vorbereiten und initialisieren der Stacks.
    *Kopieren von ROM ins RAM
    *Initialisieren der nichtinitialisierte Variablen mit 0 
(.bss-section)
    *Initialisieren des Heaps.
    *Call Konstruktoren
    *Springen zum Hauptprogramm (nach int main(void))
    *Aufruf der Destruktoren
    *Aktion beim Verlassen des Hauptprogramms main() definieren, z.B. 
Endlosschleife.
Ich habe mit verschiedene Startup-Codes angesehen(Beispiele von WINARM 
von Martin Thomas, Keil, Rowley und ARM Realview von ARM direkt). Der 
Startup-Code ist im Assembler geschrieben. Hinzukommt noch, dass die 
Syntax der verwendeten Assembler voneinander abweicht. Beides macht das 
Verstehen und Anpassen des Startup-Codes für einen Anfänger nicht 
leichter. Auf meinen Streifzügen durch diverse Projekte und Foren habe 
ich gesehen, dass viele den Startup-code adaptieren, aber teiweise auch 
Schwierigkeiten beim Verständnis haben. Durch Probieren funktioniert es 
bei den meisten aber. Die Erklärungen zu den Startup-code sind nicht so 
ausführlich. Ich bin daher bestrebt, auch einige Hintergründe und 
Erklärungen zum Erstellen des Startup-codes zu geben. Bin grad bei der 
Erstellung eines Beispieles für einen startup-code, der für möglichst 
viele ARM-Controller funktionieren soll (Konkret benutze ich derzeit 
einen STR911FM44 von ST). Eine mögliche Version mit Beschreibung werde 
ich demnächst posten (schätze 1-2 Tage).
Und wie gesagt, ich bin Anfänger und arbeite mich selber erst ein. Daher 
etwas Nachsicht, wenn es nicht perfekt ist.

MfG
Karsten

Autor: Christian R. (supachris)
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Für MSP430 habe ich hier mal einige Screenshots für das erste Projekt: 
http://supachris.homeip.net/Eclipse_MSPGCC.zip

Voraussetzung ist eine korrekte Installation des MSPGCC Paketes, einer 
Eclipse mit C/C++ Unterstützung sowie das MSPGCC-Plugin von hier: 
http://homepage.hispeed.ch/py430/mspgcc/ (das muss einfach in den 
Eclipse-Ordner entpackt werden). Debuggen klappt mit allen kompatiblen 
Debuggern, dazu müssen die msp430.dll und die hil.dll im bin Verzeichnis 
des mspgcc ausgetauscht werden. Die Debugger-Hersteller liefern die 
passenden Dateien ja mit. Ich nutze privat den Olimex USB JTAG Tiny.

Damit kannst du gerne nochmal eine Schritt-für-Schritt Anleitung 
erstellen.

Autor: 900ss D. (900ss)
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KarstenBrandt schrieb:
> 1) Kapitel 1 - Der Startup-Code
> --------------------------------
> Als erstes beginne ich mit dem Startup-code. Wenn ich das richtig
> verstehe, macht dieser folgendes:
> .....

Hier
Beitrag "Re: STM32F10x mit Eclipse, yagarto (GCC) und J-Link (GDB)"

gibt es einen Startupcode in 'C'. Allerdings ist dieses Modul in neueren 
Versionen von der STM-Lib auch in Assembler. Warum weiß ich leider auch 
nicht. Habe noch nicht sehr stark nach Unterschieden geforscht.

3 Postings unter dem (Link oben) habe ich auch ein PDF angehangen, der 
alles zu den ARMs ganz gut erklärt. Allerdings ohne Eclipse, aber eben 
Startup und Linkerscript u.s.w.

*!!!* Du mußt für die AVRs keinen Startup-Code schreiben, da das die 
Toolchain alles mitbringt. Je nach verwendetem Controller wird 
automatisch der richtige Code dazugelinkt. Wie es bei dem MSP ist weiß 
ich auch nicht.

Autor: Christian R. (supachris)
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900ss D. schrieb:

> *!!!* Du mußt für die AVRs keinen Startup-Code schreiben, da das die
> Toolchain alles mitbringt. Je nach verwendetem Controller wird
> automatisch der richtige Code dazugelinkt. Wie es bei dem MSP ist weiß
> ich auch nicht.

Natürlich bringt der MSPGCC auch die Startup-Codes mit. Wäre ja witzlos 
sonst...

Autor: Jojo S. (Gast)
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Wg. IDE: gibt es auch Ansätze das MS VisualStudio zu Nutzen? Da ist ja 
auch einiges Konfigurierbar und über Schnittstellen zu erweitern. Andere 
Compiler können sich da auch einnisten, siehe z.B. Intel Compiler.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Christian R. schrieb:
> Natürlich bringt der MSPGCC auch die Startup-Codes mit. Wäre ja witzlos
> sonst...

Nö, bei den ARM-Toolchains ist kein Startup-Code dabei. Jedenfalls wird 
er nicht automatisch dazugelinkt bzw. nichts funktionierendes.

Autor: Christian R. (supachris)
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900ss D. schrieb:
> Christian R. schrieb:
>> Natürlich bringt der MSPGCC auch die Startup-Codes mit. Wäre ja witzlos
>> sonst...
>
> Nö, bei den ARM-Toolchains ist kein Startup-Code dabei. Jedenfalls wird
> er nicht automatisch dazugelinkt bzw. nichts funktionierendes.

Echt? Das ist ja blöd. Da muss man sich also den Startup Code selber 
schreiben bzw. einen funktionierenden irgendwo suchen und dazu linken? 
Wusste ich gar nicht.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Christian R. schrieb:
> Echt? Das ist ja blöd. Da muss man sich also den Startup Code selber
> schreiben bzw. einen funktionierenden irgendwo suchen und dazu linken?
> Wusste ich gar nicht.

Ob das auch bei den käuflichen IDEs so ist, kann ich nicht sagen. Ich 
glaube Codesourcery hat da was im Programm aber sicher bin ich mir 
nicht.
Vielleicht weiß Martin T. da mehr und er liesst zufällig mit.

Autor: Martin Thomas (mthomas) (Moderator) Benutzerseite
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900ss D. schrieb:
> Christian R. schrieb:
>> Echt? Das ist ja blöd. Da muss man sich also den Startup Code selber
>> schreiben bzw. einen funktionierenden irgendwo suchen und dazu linken?
>> Wusste ich gar nicht.
>
> Ob das auch bei den käuflichen IDEs so ist, kann ich nicht sagen. Ich
> glaube Codesourcery hat da was im Programm aber sicher bin ich mir
> nicht.
> Vielleicht weiß Martin T. da mehr und er liesst zufällig mit.
Schon, aber so wirklich viel als Rekation auf "ist ja blöd" oder 
"witzlos sonst" kann ich auch nicht bieten.
- Der eigentliche Startup-code für die jeweilige Familie (ARM7, CM-3) 
ist relativ ähnlich. Hat man einen, kann man recht einfach an andere 
anpassen. Schritte: Einrichten d. core-exceptions ("vector" evtl. 
mehrere), evtl. "frühe" Inits (z.B. Watchdog aus), stack-setup, 
data-copy, bss-clear, sprung zu main. Evtl. in der gleichen 
Quellcodedatei auch noch Interrupt-Handler (das ist dann eigentlich 
nicht mehr startup-code)
- Codesourcery hat das "CM3" System, damit will man wohl startup-code 
(und auch linker-script) halbwegs universell und übersichtlich machen. 
Näheres dazu in der "Getting-started" pdf-Datei. CM3 bis dato nicht 
selbst ausprobiert.
- Zumindest Keil/ARM RVMDK uVision und IAR EWARM kommt mit vielen 
startup-codes (in den Beispielen, selbst nur Evaluisierungsversionen 
angeschaut). Bei Keil/ARM sogar einige für GNU-Assembler, die meisten 
jedoch für Realview Assembler (Keil) oder den Assembler der EWARM (IAR). 
Von denen kann man sich zumindest "insprieren" lassen.
- Viele Hersteller bieten startup-code für GNU ARM-tools: z.B. Atmel, 
Analog Devices, TI/Luminary Micro, STMicroelectronics (zumindest f. 
STM32), OKI, Sharp (deren ARM-basierte nun auch bei NXP). Für Controller 
anderer Hersteller mit gleichem ARM-core kann man sich davon auch wieder 
insprieren lassen.

Autor: Karsten Brandt (karstenbrandt)
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Hallo @all,

melde mich nach langer Zeit zurück. War dienstlich unterwegs und hatte 
deshalb keine Zeit.
Die ganze letzte Woche habe ich mich mit Eclipse und GNU-Tools (WinARM) 
rumgeschlagen und bin fast völlig verzweifelt. Ich habe zwar meine 
Step-by-Step Anleitung für Dummies schon angefangen (derzeitiger Stand 
ist die Installation der Toolchain und Eclipse), muss diese aber noch 
überarbeiten. Das Thema startup-code und Linkerscript ist erst mal nach 
hinten verschoben. Es sind viel grundlegendere Probleme im Umgang mit 
Eclispe aufgetreten. Zwei möchte ich euch im folgenden schildern:

Den Tipp von900ss D. (900ss) vom 30.12.2009 um 21:46 habe ich 
berücksichtigt und alles war wunderbar, bis ich irgenwann angefangen 
habe Dateien von zu Testzwecken Build-Prozess auszuschliessen und 
anschliesen wieder einzuschliessen. Dieses Problem hat mich eine 
geschlagene Woche gekostet. Das eine Problem habe durch propieren 
gelöst. Für das andere habe ich keine Lösung. Für beide Probleme habe 
ich keine wirkliche Erklärung. Meine Kenntnisse was die Hintergründe von 
ECLIPSE und dem GNUARM-Eclipse-Plugin sehr mager. Mein Versuch mich in 
die (Java-) Programmierung des Plug-ins einzuarbeiten bzw. zu verstehen 
was das Plug-in in Eclipse macht sind gnadenlos gescheiert. Habe keine 
Ahnung von Java-Programmierung bzw. Programmierung von Eclipse Plug-ins.
Das Projekt, eine Beschreibung der Probleme und die Konsolenausgaben von 
Eclipse habe ich euch angehängt.  Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn 
sich an die Programmierung zu machen, wenn die Werkzeuge noch Fehlerhaft 
oder noch nicht richtig verstanden sind und der Quellcode möglicherweise 
nicht richtig kompiliert wird. Vielleicht habt ihr ja eine Erklärung 
(und idealerweise eine Lösung) für die beschriebenen Probleme.
Für weitere (reprodzierbare) Probleme darf ich mich hoffentlich auch 
noch an euch wenden?

Autor: 900ss D. (900ss)
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Karsten Brandt schrieb:
> Die ganze letzte Woche habe ich mich mit Eclipse und GNU-Tools (WinARM)
> rumgeschlagen und bin fast völlig verzweifelt.

Glaub ich :-)

Problem 1 ist keines bzw. nur zum Teil.
Du hast versucht einen Headerfile von der kompilierung auszuschließen. 
Headerfiles werden nur kompiliert, wenn du sie mit #include <datei.h> 
mit in eine C-Datei einbindest (oder auch in eine Headerdatei, die 
vorher irgendwie ein Include erfahren hat).
Wenn du diese Dateien in Eclipse ausschließt, hat das keine Wirkung, was 
normal ist und wie du auch festgestellt hast. Ein Fehler vom Plugin 
scheint es zu sein, dass nach Entfernen des Ausschlusses der Headerdatei 
die anderen Tools nicht mehr aufgerufen werden und du das erst über 
andere Menus beheben mußtest. Den Bug habe ich dem Autor des Plugins 
mitgeteilt. Hier: Beitrag "GNUARM Eclipse Plugin"

Das Problem 2 scheint auch im Plugin zu liegen aber es könnte durch die 
"Spielerei" bei Problem 1 schon ins Projekt gekommen sein. Du solltest 
ein neues Projekt erstellen.

Du scheinst dir viel Mühe zu geben für diese Anleitung. Aber es entsteht 
der Eindruck, dass dir C-Grundlagen fehlen, sonst hättest du nicht die 
Versuche mit der Headerdatei gemacht. Dein Eröffnungsposting hier 
"spricht" wieder anders. Warum dann der Versuch mit der Headerdatei?

Autor: Wilfried Holzke (ucontroller)
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Moin,

Wenn es irgendwelche Probleme mit dem Plugin gibt, dann wäre es super, 
wenn diese auch auf der Sourceforge.net Seite eingetragen werden, das 
beschleunigt bzw. gibt uns (den Entwicklern) überhaupt erst die 
Möglichkeit das ganze zu beheben.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann benutzt Du das Plugin (0.5.3) 
mit der aktuellen Eclipse 3.5.1/CDT 6.x Version. Für Eclipse Galileo 
sind wir gerade noch dabei das Plugin zu bauen. Die Version 0.5.3 des 
Plugins war für Eclipse Ganymede (Eclipse 3.4/CDT 5.x).

Das Plug-in macht grundsätzlich genau das gleiche wie CDT in der 
Originalkonfiguration für C/C++ für das entsprechende OS, nur eben für 
die ARM Toolchain(s). Das Plug-in ist eine Erweiterung, die z.B. die 
Befehle austauscht, d.h. es wird nicht der gcc für das OS (Linux, 
Windows) aufgerufen sondern ein gcc der ARM Code erzeugt. Hinzu kommen 
natürlich ARM spezifische Konfigurationsmöglichkeiten.

Um zu vertehen wie CDT funktioniert, sollte man vieleicht mal ein 
einfaches Commandozeilen Programm schreiben, dies dann mit einem 
Makefile zusammenbauen und dann das ganze mit CDT versuchen. Dann sollte 
man verstanden haben was CDT macht. Dann kann man auch weiter gehen zur 
Entwicklung mit ARM, da kommen dann eben Linkerscripte hinzu.

Wenn ein fertiges Howto/Tutorial da ist und es es unter einer Creative 
Commons Lizens verfügbar ist dann würde ich es gern mit auf der Seite 
veröffentlichen.

Autor: Karsten Brandt (Gast)
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Hallo zusammen,
vielen Dank für die Kommentare.

@900ss D.
Die Grundlagen in C\C++ sind schon bei mir vorhanden. Die Sache mit den 
#includes sind mir natürlich bekannt. Ich schliesse zu Testzwecken oder 
Fehlerdiagnose manchmal Dateien aus. In diesem Zusammenhang sind mir die 
Fehler erst aufgefallen. Wie bereits erähnt, nutze ich fertige Kompiler 
wie den Rowley. Mich stört bei diesem Compiler lediglich, dass Dinge wie 
intellisense fehlen. Wer viel mit Klassen unter Microsofts Visual Studio 
gearbeitet hat wird das verstehen.
Wie so ein Kompiler prinzipell funktioniert ist mir schon klar. GNU mit 
einer IDE sind aber für mich Neuland. Es wird einem eben nicht alles 
vorgekaut. Also muss ich mich mit den Werkzeugen beschäftigen und in die 
Materie einarbeiten. Macht aber Spass.Mühsam ernährt sich eben das 
Eichhörnchen :-).
>Das Problem 2 scheint auch im Plugin zu liegen aber es könnte durch die
>"Spielerei" bei Problem 1 schon ins Projekt gekommen sein. Du solltest
>ein neues Projekt erstellen.
Ich habe vorher ein neues Projekt erstellt.

@Wilfried Holzke
Den Test in meinem Post vom 17.01.2010 habe ich mit Ganymede gemacht. 
Die Versionen sollten aber im PDF stehen.
Die Tutorial darfst Du natürlich veröffentlichen, kein Problem.

Ihr habt aber recht. Ich werde zukünftig Fehler den Eclipse-Plugin 
Entwicklern mitteilen.

So, nun werde ich mal weiter kreativ in dieser Sache tätig sein :-)

Autor: 900ss D. (900ss)
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Karsten Brandt schrieb:
> ie Grundlagen in C\C++ sind schon bei mir vorhanden. Die Sache mit den
> #includes sind mir natürlich bekannt. Ich schliesse zu Testzwecken oder
> Fehlerdiagnose manchmal Dateien aus. In diesem Zusammenhang sind mir die
> Fehler erst aufgefallen.

Mir stellt sich die dann Frage, warum du eine Änderung erwartest, wenn 
du die Headerdatei im Eclipseprojektbaum ausschließt. Da kann keine 
Änderung eintreten. Aber das wußtest du ja. Also was hast du erwartet?

Autor: Klaus Falser (kfalser)
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Karsten Brandt schrieb:
> ...
> Wie bereits erähnt, nutze ich fertige Kompiler
> wie den Rowley. Mich stört bei diesem Compiler lediglich, dass Dinge wie
> intellisense fehlen. Wer viel mit Klassen unter Microsofts Visual Studio
> gearbeitet hat wird das verstehen.
>
Der Compiler hat doch mit Intellisense nicht zu tun, sondern nur der 
Editor.
Du brauchst deshalb nicht auf GNU umzusteigen, nur um Eclipse zu 
benutzen.
Wenn man unter Eclipse C/C++ ein Makefile Projekt erstellt, kann man 
jeden Compiler verwenden den man will. Man muß nur das Makefile selber 
schreiben.
Für Fortgeschrittene ist es sogar möglich, ein kleines Plugin zu 
schreiben, damit die Fehlerstellen beim compilieren erkannt werden, und 
man über Mausklick direkt an die Fehlerstelle springen kann. Ist gar 
nicht so kompliziert.

Autor: Karsten Brandt (karstenbrandt)
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900ss D. schrieb:

>Mir stellt sich die dann Frage, warum du eine Änderung erwartest, wenn
>du die Headerdatei im Eclipseprojektbaum ausschließt. Da kann keine
>Änderung eintreten. Aber das wußtest du ja. Also was hast du erwartet?

Wie ich bereits sagte, Dateien schliesse zu Testzwecken aus. Es fördert 
auch die Übersichtlichkeit, wenn ich mich nur die momentan benötigten 
Dateien konzentrieren. Alles nicht benötigte wird ausgeblendet. Ich 
hatte lediglioch erwartet, dass bei einschliessen keine Fehler 
auftreten.

Klaus Falser schrieb:

>Der Compiler hat doch mit Intellisense nicht zu tun, sondern nur der
>Editor.

Sorry, da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich meinte natürlich 
den Editor. Compiler wie der Rowley-ARM oder Keil-Arm sind eher schlecht 
dokumentiert. Diese basieren zwar auf dem GNU-Arm. Aber wie vergleichbar 
diese mit dem (original) GNU sind kann ich nicht einschätzen. Folglich 
kann ich den Aufwand und Erfolg für eine Integration in einen besseren 
Editor nicht abschätzen.
GNU-Toolchains wie der WINARM, Yagarto, usw. werden in den Foren gut 
diskutiert und mit zeitlichem Suchaufwand findet man auch Lösungen für 
seine Probleme. Daher mein Versucht mit GNUARM und Eclipse. Aber wie 
gesagt, die Informationen sind weit im Web gestreut und man muss 
manchmal lange suchen. Da ich mich sowieso in diese Materie einanrbeiten 
möchte,kann ich das auch gleich für andere Anfänger dokumentieren. So 
ist das Wichtigste in einem zentralen Dokument mit Erläuterungen 
zusammengefasst.

>Wenn man unter Eclipse C/C++ ein Makefile Projekt erstellt, kann man
>jeden Compiler verwenden den man will. Man muß nur das Makefile selber
>schreiben.

Mit dem Makefile muss ich mich auch noch beschäftigen. Damit man jeden 
Komnpiler über ein Makefile steuern kann, muss dieser erstmal 
hinreichend dokumentier sein. Bei Rowley und Keil findet sich nicht so 
viel.

>Für Fortgeschrittene ist es sogar möglich, ein kleines Plugin zu
>schreiben, damit die Fehlerstellen beim compilieren erkannt werden, und
>man über Mausklick direkt an die Fehlerstelle springen kann. Ist gar
>nicht so kompliziert.

Da mag ja stimmen. Davon bin ich aber noch Lichtjahre entfernt. Gibt es 
über dieses Thema irgendwelche tutorials? Falls nicht, könntest Du ja 
mal eines schreiben? Interessiert mich schon.

Autor: Karsten Brandt (karstenbrandt)
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Ich beschäftige mich gerade mit dem Linker und Linkerscripte. Nach 
meinen Recherchen kennt der Linker von sich aus (d.h. ohne selbst 
definierte sections) die folgenden sections:

Dem Linker Manual habe entnommen:
.text (ausführbarer code im Flash)

.data (initialisierte Daten)

.bss  (uninitialisierte Daten)

Im Linker Manual nicht beschrieben, aber in Scripten oft verwendet
.rodata  (Read Only Data, z.B. Konstanten)

.glue_7  (????)

.glue_7t (????)

Habe ich irgendwelche sections vergessen?
Gibt es irgendwo eine Beschreibung über den GNUARM-Linker, in der die 
standard Sektionen beschrieben sind?
Welche undokumentierten Sektionen gibt es noch?

Danke

Autor: Klaus Falser (kfalser)
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Karsten Brandt schrieb:
> Mit dem Makefile muss ich mich auch noch beschäftigen. Damit man jeden
> Komnpiler über ein Makefile steuern kann, muss dieser erstmal
> hinreichend dokumentier sein. Bei Rowley und Keil findet sich nicht so
> viel.

Das Makefile (um genau zu sein, eigenlich das Programm make) 
automatisiert nur den Kompiliervorgang, d.h. man braucht die einzelnen 
Kommandos nicht mit der Hand eintippen.
Die dazu nötige Dokumentation sind die üblichen Compiler-switches und 
das Format für die Kommandozeile.
Wenn man diese nicht hat, dann kann man den Compiler sowieso gleich 
wegschmeißen, aber ich glaube das nicht, das steht in jedem Handbuch.

Autor: Peterp (Gast)
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Hallo,

900ssd wählt die Arm-toolchain aus. Bei mir erscheint leider nur eine 
cygwin-toolchain (bei show all noch mehere: MinGw etc.)

Wie bekomme ich die Arm-toolchain (G++lite) in eclipse?

Danke und Gruss

Autor: 900ss D. (900ss)
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Peterp schrieb:
> Wie bekomme ich die Arm-toolchain (G++lite) in eclipse?

In dem du das Plugin für die ARM-Toolchain installierst so wie es 
Karsten getan hat.

Karsten Brandt schrieb:
> Ich habe das Eclipse GNUARM Plugin von Wilfried Holzke gefunden
> (http://sourceforge.net/projects/gnuarmeclipse/) und in Eclipse
> installiert. Ein Project kann ich erstellen, aber beim Kompillieren gibt

Autor: Peterp (Gast)
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900ss D. schrieb:
> In dem du das Plugin für die ARM-Toolchain installierst so wie es
> Karsten getan hat.

Sorry hab ich doch glatt überlesen.. es funktioniert, Danke...

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