Guten Morgen!
Ich habe, als Anfänger, eine Frage zum Dragon.
Ich habe öfters gelesen, dass man ein aktives HUB braucht zum betreiben
des AVR Dragon, damit bei Spannungseinbrüchen durch den yC irgendwas im
Dragon nicht kapput geht.
Ist das auch nötig, also braucht man auch ein aktives HUB wenn man den
yC mit einer ext. Spannungsquelle und Festspannungsregler versorgt und
nicht über den Dragon?
Gruß
Ich habe die Geschichten mit dem aktiven Hub auch schon gehört und mir
daher als ich mir den Hausdrachen besorgt habe, gleich einen mitbestellt
- war unnötig.
Nachdem was man zwischen den Zeilen im Netz liest, hat Atmel wohl (eine)
neuere Revision(en) auf den Markt gebracht, die weniger sensibel sind -
zumindest mir ist noch nichts kaputt gegangen.
mfG
Markus
Die Dragons gehen (gingen) nicht durch Unterspannung, sondern durch
Überspannug >7V kaputt bzw. durch Anfassen mit statisch aufgeladenem
Finger. Also nicht unbedingt während des Betriebes am USB umstecken und
die Plaine in ein Gehäuse einbauen. Was der Dragon auch nicht mag, sind
Spannungen >7V an seinen ISP- und JTAG-Anschlüssen, also bitte bei
externen Targets aufpassen und keine fliegenden Drähte irgendwo
anschlagen lassen.
Hmm... also was ich laß ging um Unterspannung.
Also sollte ich den Hausdrachen auch an meinem NEtbook anschließen
können, sofern ich den yC extern betreibe?
Das wäre natürlich super!
Laut dieser Seite:
http://www.aplomb.nl/TechStuff/Dragon/Dragon.html
gibt es sowohl ein Problem mit statischer Aufladung als auch mit zu
schwachem USB-Anschluss.
Das mit der neueren Revision würde mich mal interessieren, woran erkenne
ich, ob ich die habe? Ohne den USB-Hub würde mir die Sache auch besser
gefallen (mit Netzteil am Hub startet mein Rechner nicht, im Betrieb
geht es dann...).
Mirko
Mein alter Drachen erster Generation war aufgrund eines falsch
angeschlossenen Oszis abgeraucht. Mit ausgetauschtem Spannungsregler
betreibe ich das Teil nun schon seit knapp 2 Jahren an allen möglichen
USB-Ports und Computern und immer geht alles so, wie es soll.
Hallo,
ich habe bei meinem Drachen bisher nur den Analog-Switch zerlegt, Reset
fest vom ISP fest. War aber auch mehr eigene Schuld.
Muß aber sagen, daß meine Schaltungen nie vom Dragon versorgt werden,
die haben immer ihren eigenen Strom, meist ein altes 5V 1A
Trafo-Steckernetzteil eines alten externen ZIP100-Laufwers. Das ist
definitiv potenzialgetrennt und stört auf der Versorgungssopannung wie
manche kleinen Schaltnetzteile.
Gruß aus Berlin
Michael
Statische Aufladung: klar! Überspannung: auch klar! Aber könnte mir mal
bitte jemand erklären, durch welchen Mechanismus eine zu geringe
Eingangsleistung einen Schaltregler zerstört? Ich habe über die
Problematik "Dragon/zu_schwache_USB-Versorgung" auch schon gelesen,
kapiere aber den Mechanismus nicht. Meinen (1. Generation) Dragon habe
ich bisher problemlos in vielen Konfigurationen betrieben.
Ich habe auch einen Drachen erster Generation - der hat schon so
ziemlich alles mitgemacht.
Davon abgesehen dass er die meisten Targets versorgt, habe ich ihn auch
schon rückwärts bestromt (USB-Powered AVR-Schaltung).
Lediglich die im Wiki erwähnte Schutzschaltung mit einem AC244 verpasst,
was wohl die größten Schweinereien verhindert hat. Ach ja in einem
Gehäuse verbaut ist der Dragon auch.
Wenn das was im Wiki geschrieben steht, tatsächlich stimmt (aufhebung
der 32KB-Grenze), ist der Dragon wohl so ziemlich das ultimative
Programmiergerät für den Hobbybastler.
mfG
Markus
@Drachenbändiger: Dazu gibts es inzwischen auch ne Info:
http://www.aplomb.nl/TechStuff/Dragon/Dragon.html#regulator_pop
@Travel Rec: Cool, als ich von den Features der neuen XMegas gelesen
habe, hat es mich schon schwer in den Fingern gejuckt. Einziges Manko:
Ich muss die Schutzschaltung meines Drachen wohl umbauen, da MISO/TDO in
meinem bisherigen Setup nicht Bi-Direktional ausgelegt ist.
Wenn ich Glück habe, liegt der Pin ja noch auf einem der
HV-Prog-Leitungen, dann komme ich zumindest über Stiftleiste ran, ohne
alles umbauen zu müssen.
mfG
Markus