Strommessung mit Rogowskispule

Gast
@Sven:

>Dachrinnenheizung? Ich glaub ich spinn. 500 W einfach so
>wegblasen, damit die blöden Spatzen warm baden können...

Was die einen sparen müssen, können die anderen rauspusten. So war das 
im Leben schon immer... :-)
Gast
Wieso willst Du die Stromaufnahme denn messen? Du hast doch gesagt 230V 
und 2A, somit ist doch alles klar? Oder handelt es sich um solch eine 
selbstregulierende Heizleitung?
Mario K. schrieb:
> Na die Spatzen freunen sich da.
> Für was brauch man sowas eigentlich???

Verwendet man zum Beispiel damit im Winter die Dachrinne nicht zufriert, 
wenn das passiert kann Schmelzwasser über die Dachrinne laufen und zum 
Beispiel Eiszapfen produzieren, die Passanten oder Wertsachen gefährden.
So ne Klage ist teuer, speziell bei Gebäuden mit viel Verkehr wie z.B. 
in Fußgängerzonen ist eine etwas höhere Strömrechnung auf Dauer 
billiger.
Gast
@Andreas Klepmeir:

>Verwendet man zum Beispiel damit im Winter die Dachrinne nicht
>zufriert, wenn das passiert kann Schmelzwasser über die
>Dachrinne laufen und zum Beispiel Eiszapfen produzieren,
>die Passanten oder Wertsachen gefährden.

OK, heute was gelernt. Da kommt mir direkt der blöde Gedanke, ob man 
nicht auch Straßen und Gehwege heizen statt salzen könnte... 
Spargelfelder in Deutschland werden auch elektrisch geheizt. Dazu sah 
ich vor einigen Jahren einen Vortrag des VDE zum Ausbau erneuerbarer 
Energien in der Eifel...
Wilhelm Ferkes schrieb:
> OK, heute was gelernt. Da kommt mir direkt der blöde Gedanke, ob man
> nicht auch Straßen und Gehwege heizen statt salzen könnte...

In Island gibts viele Geothermie-Kraftwerke, darum haben die Energie im 
Überfluss, die heizen tatsächlich ihre Gehwege.
http://www.andreas-erber.info/wp-content/gallery/island-2005/10%20Arbeit%20an%20der%20Gehwegheizung%209%20Uhr.jpg
Gast
Hallo,
bei mercateo AC1005 für unter 3 Euro.
Mit 200 Ohm abgeschlossen ergiebt ca 0,3V.
Anschliessend mit einem OP verstätken und ggf. bei grosser Amplitude 
gleichrichten.
Viel Erfolg.
Gast
hat jemand zufällig sowas für eine SAT_Schüssel in Betrieb (wenns arg 
schneit, und man auf dem Dach sowieso schlecht drankommt, wäre das auch 
ne Idee...) ?

Gruss V.
(Firma: Raich Gerätebau & Entwicklung)
Warum soll das gerade mit einer Rogowski Spule gemessen werden? Der 
Aufwand, das frequenzabhängige und sehr kleine Signal zu aquirieren, ist 
nicht unerheblich. Wird aufgrund der nicht auftretenden Sättigung vor 
allem für große Ströme im kA Bereich eingesetzt. Nimm doch einen 
"eisenhältigen" Wandler, die sind weitaus einfacher einzusetzen.

Grüße
Persönliche Seite
Andreas Klepmeir schrieb:
> Wilhelm Ferkes schrieb:
>> OK, heute was gelernt. Da kommt mir direkt der blöde Gedanke, ob man
>> nicht auch Straßen und Gehwege heizen statt salzen könnte...
>
> In Island gibts viele Geothermie-Kraftwerke, darum haben die Energie im
> Überfluss, die heizen tatsächlich ihre Gehwege.
> 
http://www.andreas-erber.info/wp-content/gallery/island-2005/10%20Arbeit%20an%20der%20Gehwegheizung%209%20Uhr.jpg

Das ist krass oder? Das hat mir letztens auch eine Kollegin erzählt, die 
in Island arbeitet. Wollte ich auch erst nicht glauben :D
Gast
Also es handelt sich um ein selbstregulierendes Heizband.
Im Normalbetrieb fließen ca. 0,65A wenn Schnee bzw. Eis abgetaut sind 
fließt weniger Strom. Aus diesem unterschied kann man dann einen 
Abschaltpunkt für das Heizband festlegen. Also ist der Messbereich 
zwischen 0,55-0,8A sehr interessant.

Wie der Strom gemessen wird ist eigentlich egal.
Das Ausgangssignal sollte jedoch 0-10V oder 4-20mA sein.

Bei LEM habe ich nur Stromwandler gefunden die einen Messbereich >2A 
haben.
http://www.lem.com/hq/de/content/view/270/351/

und bei
http://www.lem-messtechnik.de/start.htm
haben die Stromwandler einen viel zu großen Messbereich.

Grüße
Dave schrieb:
> Wie der Strom gemessen wird ist eigentlich egal.

Fein. Gut das Dir das nach 2 Wochen klar wurde.

> Das Ausgangssignal sollte jedoch 0-10V oder 4-20mA sein.

Auch das ist Industriestandard, also käuflich.

>
> Bei LEM habe ich nur Stromwandler gefunden die einen Messbereich >2A
> haben.
> http://www.lem.com/hq/de/content/view/270/351/
>
> und bei
> http://www.lem-messtechnik.de/start.htm
> haben die Stromwandler einen viel zu großen Messbereich.


Dann führst Du das Stromführende Kabel halt 2x durch den Wandler  und 
hast die doppelte Empfindlichkeit,
oder n mal und damit die n-fache.

Bei den von Dir genannten Leistungen ist das ein 0,75 mm2 Draht, also 
auch mechanisch ist das Durchführen (mehrfach) keine Herausforderung.


Meinst Du, Du schaffst das?

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