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Forum: Platinen Direkt auf Platine drucken....


Autor: eddie (Gast)
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Hi Freunde,

folgende Idee:

  Einen Tintenstrahldrucker so umbauen dass er direkt auf eine 
Kupferbeschichtete Platine druckt.
Die Walzen so umbauen dass die Platine statt Papier durchgezogen wird, 
ich denke dass ist möglich.
Stellt sich die Frage ob die "normale" Druckertinte säurebeständig ist.
Verläuft die Tinte beim drucken auf der Kupferschicht?
Probleme gäbe es wohl auch mit dem Druckbereich da kein Drucker die 
komplette Fläche bedrucken kann.

Trotzdem wäre es doch cool, da würde das Belichten, Entwickeln und das 
ganze entfallen, nur noch drucken und direkt ins Ätzgerät damit :)

Würde mich interresieren was ihr dazu sagt, vielleicht hat das ja schon 
jemand versucht...

Grüße,
Eddie

Autor: Tobias (Gast)
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Hallo Eddie,

die Idee ist gut, aber alles andere als neu!
Das Problem ist, dass die Tinten nicht gut auf Kupfer haften, wenn sie 
überhaupt trocknen. Speziallflüssigkeiten, die trocken würden, würden 
aber auch schon in den Düsen der Druckpatronen trocknen (denn das sind 
auch kleine, sehr feine Metallkanäle).
Eine mögliche Alternative wäre das Aufwalzen und Einbrennen von einer 
Art Toner, wie beim Laserdrucker, soweit ich weiß gibt es so ein Zeug in 
der Industrie, es rechnet sich aber nicht, da es (wie könnte es anders 
sein) zu teuer ist!
("It's all about the money, it's all about the dam dam da da da dam...")
Trotzdem lohnt es sich diese Idee weiterzuverfolgen! Auch wenn ich dir 
hier (theoretische) Gründe aufgezählt habe warum es Probleme geben 
könnte, so bin ich mir nicht sicher, ob es sich schon einmal jemand 
praktisch mit diesem Problem beschäftigt hat. Das Geheimnis liegt in der 
Zusammensetzung der Flüssigkeit. Es wird wahrscheinlich schwierig sein, 
aber keinesfalls unmöglich!
Wenn dir das gelingt, werden viele Hobbyelektroniker keine Probleme mehr 
mit Leiterplatten haben.


Gruß Tobias

Autor: mikki merten (Gast)
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Das ganze Thema hatten wir schon mal.
http://www.mikrocontroller.net/forum-extern/read-6...
Leider sind alle Tinten für Tintenstrahldrucker mehr oder weniger 
wasserlöslich.

Autor: Eddie (Gast)
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@mikki_merten: danke für den Link zum alten Beitrag :)
Da ich kein Chemiker bin werde ich wohl kaum eine ätzfeste Tinte 
zusammenmischen ;)
Ich werde die Idee trotzdem mal weiterverfolgen, vielleicht wird's ja 
was....

Autor: Mirko (Gast)
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versuchs mal mit einem Stiftplotter !!!
zb. HP 7475, HP 7475A  bei ebay ca. 50 € ( Achtung Versand ist 
teuer)
Stift mit wasserfester Tinte füllen ...BINGO
Stifte gibt es bis 0,25 mm ( Linienbreite)

Autor: Remo (Gast)
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Auch diese Idee ist leider nicht neu.
Ich hab so einen alten HP-Plotter untätig rumstehen. Es mangelt 
schlichtweg an den befüllbaren Pens für den Plotter. Ich hab bislang 
keine bezahlbare Quelle gefunden, wo man die herbekommen kann.

Wenn das mit dem direkten plotten so einfach wäre, dann würde doch kein 
Privat-Mensch mit dem aufwendigen Belichten rummachen, sonden sich bei 
Ebay billigts so einen Plotter kaufen.

Falls es doch geht und ihr damit Erfahrung habt, dann bitte kurz melden, 
würd mich interessieren.
Danke.
Remo

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Diese Idee hatte ich auch schon. Man müßte die kupferkaschierte Platte 
mit einer Art Akyl-Farbstaub vorbeschichten, der sich dann unter dem 
Einfluß der wässrigen Druckertinte in Akryl-Farbe verwandelt. Die 
getrocknete Akryl-Farbe ist dann vermutlich Wasser- bzw. Säurebeständig. 
Das nicht benetzte Akryl-Pulfer müsste man einfach wegpusten oder 
wegreiben können.

Ich bitte um Rückmeldung, falls das mal jemand ausprobiert.

Dieter

Autor: Eddie (Gast)
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Das mit den Stiftplottern hab ich auch schon öfters gehört, die sollen 
teilweise auch zu schnell für die Stifte sein, so das die Tinte nicht 
richtig deckt...
Ich werd' wohl erstmal ein paar Versuche machen ob die Drucker-Tinte 
sich in der Säure auflöst...
Sollte was sinvolles rauskommen, werde ich euch alle hier 
benachrichtigen :)

Autor: Frankl (Gast)
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Ich habe so etwas mal mit einem Foliograph von Rotring gemacht. Mit der 
Hand und Lineal. Das Besondere an dem Stift ist, das er 
Lösungsmittelfest ist. Es wurde auch mit spezieller Tinte gefüllt. Ob es 
den noch im Handel gibt, weiß ich nicht. Es ist etwa 20 Jahre her. Den 
komplette Stift (Halter und Kopf) erkennt man an dem grauen Kunstoff. 
Ich habe mit der Stiftstärke 0.25 und 0.3 gezeichnet.
dann brauch nur noch der Halter umgebaut werden und die 
Zeichengeschwindigkeit.

Autor: Milchknilch (Gast)
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Nabend, ich hab in der Ct mal von einem Thermosublimationsdrucker 
gelesen, der Wachs heiss macht und auf Papier druckt. Sowas müsste sich 
doch fast perfekt für Platinendrucke eignen? Hat jemand so ein teures 
Ding und hat mal getestet?

Autor: Frankl (Gast)
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Leider ziehen solch Drucker ihr "Papier" ein. Da müsste man flexibe 
Platinen haben.

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Die Idee mit dem Thermosublimationsdrucker finde ich gut. Der Druckkopf 
müßte dann auf ein plotterähnliches XY-Fahrgestell mit untersetzten 
Schrittmotoren aufmontiert werden.

Hat jemand so einen Drucker im Schrott?

Vielleicht geht auch das Farbband oder das Löschband einer Elektrischen 
Schreibmaschine. Das könnte man dann mit einem hochauflösenden 
Nadeldrucker-Kopf bearbeiten.

Autor: CyberDog (Gast)
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hallo jungs,

tinte ist m.e. nie ätzfest und die plotterei ist schwierig, da die farbe 
dort zu schnell trocknet und dann extrem spröde wird. beim ausmalen von 
pads oder von dickeren bahnen kommt es dann immer zum absplittern der 
farbe, was dann zu unterbrechungen führt.

habt ihr schon mal gecheckt, dass es vom pcb-pool einen service 
'next-day-delivery' gibt? das ist 1000x besser als im Keller selbst 
geätzt und zudem für nen wahnsinns preis. geht allerdings nur in 
verbindung mit der kostenlosen target 3001 layout version...

guckt mal bei www.pcb-pool.de und bei downloads.

ne einseitige eurokarte im normalen pool kostet nur ungefähr 35 euro 
oder so.

tschö CyberDog

Autor: Mirko (Gast)
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nach dem "alten" Verfahren: Layout drucken, belichten und ätzen kostet 
mich die gleiche Platine 6 Euro und nicht 49,- ( Geräte nicht 
eingerechnet, die haben wir doch sowieso alle rumstehen).Das 
rechtfertigt doch die Bemühungen oder ? Und 1000 mal schlechter sind die 
Platinen auch nicht !

Ich habe diverse Beiträge über das Belichten mit einem handelsüblichen 
Gesichtsbräuner gelesen aber leider weichen die Werte ( Zeit u. Abstand) 
stark voneinander ab.
Hat jemand gute Werte für ein Gerät mit 4 Röhren a 15W ???

Autor: Eddie (Gast)
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Wenn ihr billige Platinen haben wollt, ich habe hier eine Seite gefunden 
<a 
href="http://www.gsel.com/indexplati.htm">http://www.gse...
Habe dort noch nie eine Platine herstellen lassen, einen Versuch ist es 
jedoch wert.... Die Lieferzeit ist aber <b>sehr</b> lange mit 15 
Arbeitstagen !! Naja,.....

Autor: Eddie (Gast)
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hier nochmal der Link http://www.gsel.com/indexplati.htm

Autor: Klaus Wonder (Gast)
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RE Mirko:
VORAUSSETZUNG: Deine Arbeitstunde kosten 0.00 EURO.
Und wie machst Du die Durchkontaktierungen???

Autor: Peter (Gast)
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HAllo,
ich habe mir schoneinmal überöegt ob man nicht mit ienem Laserdrucker 
auf eine Platine drucken könnt! heben tut sie auf platinen! Bloß geht 
net alles vom Papier rüber! Es gibt doch so Kupferfolien die Könnte man 
auf Papier kleben! und wenn des ganze ding bedruckt ist auf eine 
Platine! Müsste doch auch ohne Kupfer zu erhalten sein oder?
peter

Autor: Peter Zimmer (Gast)
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Hallo,
ICh habe mal versucht eine Laserdrukervorlage auf eine Platine 
Aufzubügeln!
Das ergebnis ist im Anhang! Die Riese kommen von dem abmachen des 
Papiers! DAmit ist schon meine Frage verbunden! HAt jemand eine Idee wie 
ich das Papier abbekommen ohnen dem Tuner etwas zu schaden. Also 
irgendeine Chemie die das Papier wegätzt!
Peter

Autor: Waldemar_P (Gast)
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Hallo Peter schau mall dir den Beitrag den ich vor ca 1 Monat gepostet 
habe bei http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-18379.html unter 
dem Thema "Layout direkt übertragen"

gruß
Waldemar

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Ich hätte da noch eine Idee: Allerdings sind auch hier die Chemiker 
gefragt...
1. Platine mit einem wasserlöslichen Lack beschichten (z.B. Spray)
2. Drucken mit Spezial-"Tinte", einem Gerbmittel, welches den Lack an 
der bedruckten stelle wasserunlöslich macht.
Geeigneter Drucker: Modell zum direktbedrucken von CD-Rohlingen (Die 
haben ja ca. Platinendicke und dürfen ja auch nicht gebogen werden)
3. Unbedruckten Lack auswaschen und Ätzen

Es währe sicher auch ein wirtschaftlicher Flop wenn dies möglich währe, 
da sich ein System aus auswaschbarem Klar-oder Weißlack und Gerbtinten 
zur Lackhärtung sicher auch für andere Bedruckaufgaben eine Ideallösung 
währen - z.B. für Frontplatten etc.

Aber jetzt noch eine ganz andere Lösung, die allerdings auf "Normalen" 
Belichten/Entwicken/Ätzen System aufbaut:

Hier könnte man einen Stiftplotter folgendermaßen modifizieren: In einen 
alten Faserstift wird eine UV-Leuchtdiode eingebaut. (Gibt es neuerdings 
als Taschen-Geldscheinprüfer - die Dinger sind auf der kleinen Fläche 
erstaunlich Leuchtstark und müßten Photolack gut belichten können) Die 
Stifthülle dient hier als Blende.
Benötigt wird hier ein Ätzresist-Fotolack bei dem die belichteten 
Bereiche gehärtet werden.
Der Plotter bekommt dann noch einn UV-Licht dichten Deckel verpasst
Jetzt muß der Plotter das Bild nur so oft "Zeichnen" bis der Lack 
genügend belichtet ist

Autor: Frankl (Gast)
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Und die Diode muss nur noch auf 0,4 mm und kleiner (Leiterbahnbreite) 
fokussiert werden.

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Die Idee mit dem CD-Direkt-Beschrifter finde ich faszinierend. Im Grunde 
ist es das doch. Wasserfester Lack - hochauflösend auf eine Platte 
gedruckt - alles was wir brauchen - oder???

Autor: mikki merten (Gast)
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@dieter
Wasserfester Lack? Leider sind alle Tinten für Tintenstrahldrucker zur 
CD-Direktbedruckung mehr oder weniger wasserlöslich.

Autor: harry wigger (Gast)
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zum thermo-wachsdrucker.
ich hab so ein ding, das wachs ist mit sicherheit ätzfest, aber die 
platine geht nicht durch den drucker. aufbügeln ist auch nicht, da 
fliessen die dünnen bahnen zusammen, schade. aber angeblich geht was mit 
dem star sj144, der hat ein thermoband mit harz drin und bedruckt karton 
bis 550g/qm, das sind schon bretter. hat jemand so einen?
gruss, harry

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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1) Hat jemand den Hersteller und/oder die Typenbezeichnung eines 
Druckers zur CD-Direktbeschriftung?

2) Wie funktioniert so ein Drucker? Kann man alle CDs beschriften oder 
nur speziell dazu vorbeschichtete CDs. Hält die Farbe auf glatten 
Flächen? Hat jemand Infos über die Tinte?

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Ja und?
Die Idee ist ja auch folgende (nochmal, um es klarer zu stellen)
Nicht der Lack kommt in den Drucker, sondern ein Härter für den Lack.
Der eigentliche Lack wird zu erst auf klassische Weise auf das zu 
bedruckende Gut aufgebracht. Dieser Lack ist aber noch löslich (worin 
auch immer) und etwas saugfähig. So etwa eine Gelantine-ähnliche 
Lackierung. Die Druckerfarbe enthält jetzt eine Substanz (Einen 
Katalysator), welche in die Lackschicht eindringt und in dieser zu einer 
Härtung durch Gärben oder Polymerisation auslöst.
Der Witz dabei: Dieser Härter könnte durchaus Wasser als Lösemittel 
enthalten. Vorteil: Es würde ein relativ dicker und damit mechanisch 
Lackfilm gebildet ohne daß der Drucker hierzu besonders modifiziert zu 
werden müßte. Die "Härtertinten" können zusätzlich normale Farbstoffe 
enthalten, so daß sie auch zu sonstigen Druckaufgaben verwendet werden 
könnten, ohne daß der Drucker ständig gereinigt werden müßte.
Ausdrucke auf industriell vorbeschichteten Medien (OHP-Folien, 
Selbstklebefolien, CD-Rohlingen aber auch Platinenmaterial, Aluplatten 
etc.) währen mit einem solchen System auch endlich wirklich wasserfest 
und unverwischbar.

Ich glaube hier sollte sich eine Firma, welche sowokl Tinten als auch 
Bedruckmedien herstellt einmal dran machen.
Anwendungen für einen solchen Reaktions-Druck gibt es viele:
z.B.
T-Shirt-Druck: Nur die Farbigen stellen bleiben im Stoff und sind 
absolut Waschfest. Weiße Fläcken werden bei der ersten Wäsche wieder 
ausgewashen - dadurch nicht der sonst übliche "Brett-Effekt" und das 
Motiv muß auch nicht fummelig ausgeschnitten werden.

Druckplatten für Offsetdruck: Die mit Reaktionstinte dedruckten Stellen 
der Druckplatte nehmen duch Härtung keine Befeuchtung mehr auf und sind 
dadurch Träger für Druckfarbe, während die unbedruckten Fläcken Wasser 
aufnehmen und dadurch die ölige Druckfarbe abstoßen. Die Qualität 
derartiger Druckplatten könnte sich durchaus mit Photochemisch 
hergestellten Platten messen (im Gegensatz zum 
Laserdrucker/Kopiere-Verfahren für Schnelldruck)

und jetzt zurück zur Elektronik:
Nicht nur der Ätzresist ließe sich auf diese Art herstellen, sondern 
auch Lötstop-Masken, Bestückungsaufdruck (sogar mit (fast) weißer 
Schrift) und sogar passive Kompunenten (C, R):
Widerstände: Nach Ätzen der Platine beschichten mit 
Graphit-Reaktionslack, Drucken der Widerstände (Widerstandswert durch 
Breite der Bahn und evtl. Mäander)
Kapazitäten (im pF-Bereich) Reaktions-Lötstop-Lack bildet das 
Dielektrikum, Reaktions-Leitlack (wie für R's benutzt) die 2. 
Kondensatorplatte (die erste ist die Platinen-Kupferschicht selbst)

und wer seine Platinen lieber per Siebdruck bedruckt?
Auch hier könnte der Tintenstrahl-Reaktionsdruck helfen:
Drucksieb mit Reaktionslack...
Derartiges Siebmaterial ist auch noch für ein weiters gebiet nutzbar: 
Elektro-Ätzgravuren für Metallerzeugnisse aller Art
(z.B. Messerklingen werden so beschriftet)

Also Chemiker unter Euch - Ran an den Speck!!!

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Hallo Peter Wiegel,

ich finde Deine Idee mit der Beschichtung und dem Auftragen des 
wasserlöslichen Katalysators sehr gut. Etwas im Prinzip ähnliches, aber 
natürlich lange nicht so fundiertes, wie dein Beitrag, habe ich in 
diesem Forum am 10.01.2003 20:47 schon einmal angeregt (s.o.). Rein 
technisch gesehen ist das Verfahren plausibel.

Wie Du schon gesagt hast, an der Sache muß gearbeitet werden! Vielleicht 
sollte man nicht darauf warten, bis sich ein Chemiker auf dieses Forum 
verirrt, sondern gezieht Fachleute ansprechen und sie mit dieser Idee 
konfrontieren.

Ich habe sehr guten Kontakt zu einem Hochschulprofessor für Chemie in 
der Uni Würzburg. Wenn Du damit einverstanden bist, würde ich ihn 
daraufhin ansprechen und ihn fragen, ob er dazu etwas sagen kann oder ob 
er geeignete Ansprechpartner kennt.

Viele Grüße, Dieter

Autor: HGSTaBRF (Gast)
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das mit der uv-led is gut...die frage ist nur ob die wellenlänge 
passt....wenn das ok ist dann schnell umaun und probieren....

das fokusierungs-problem lässt sich lösn... einfach led in ein gehäuse 
verfrachten das eben ein kleines loch hat.... dann müssts hinhaun ist 
zwar energie-verschwendung aber egal ;)

aber es wär mal eine idee sowas zu probieren...

73 HG

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Lieber Herr Birnbaum,
nein, ich hätte wirklich nichts dagegen.
Währe mir daran gelegen aus der Sache etwas Patentwürdiges zu machen, 
hätte ich die Idee ja wohl kaum in ein Forunm gesetzt, oder?

Nun bin ich aber leider kein Chemiker sonder kenne mich nur von der 
verarbeitungstechnischen Seite mit Kunststofftechnik aus. Ich bin auch 
kein Hersteller von Druckern oder Verbrauchsmaterialien, noch habe ich 
vor einer zu werden.

Mir ist schon klar, daß,  wenn's einer hinkrigt, derjenige sicherlich 
daran Reich werden kann, denn damit währen ptraktisch alle 
Beschränkungen, die der Tintenstrahldruck heute duch die schlechte 
Beständigkeit hat mit einem mal aufgehoben. auch könnte man damit ja 
auch auf dunklen Bedruckmaterialien gute ergebnisse erzielen - wenn der 
Reaktionslack weiß pigmentiert währe.

---------


Zur UV-LED noch ein Wort: Aus der Rotleuchtenden LED ist die Laserdiode 
für den Laserpointer geworden (ist ja im grunde nichts anderes als ein 
LED-Chip auf besserem Kühlkörper montiert mit einer besseren Optik als 
das gegossene LED-Gehäuse. So wie im Moment die Entwicklung der LED's 
weitergeht rechne ich eigentlich schon bald mit einer UV-Laserdiode (Als 
gegenstück zur IR-Laserdiode, die ihren Dienst in fast allen 
Laserdruckern tut)
Mit einer vom Laserdrucker abgeschauten Technik
(Laserdiode wird Moduliert, der Laserstrahl über einen rotierenden 
Spiegel in eine Zeilenbewegung gebracht und in diesem Laserstrahl-Fächer 
wird ein lichtempfindliches Medium bewegt) könnte dann statt der 
Fototrommel dann direkt ein positiv-beschichtetes Platinenmaterial 
belichtet werden.
Das ganze Gerät währe recht einfach da ja vom Laserdrucker nur die 
Belichtungseinheit verwendet wird und die Fototrommel, die 
Tonerdosierung/Resttonerabfuhr, die Hochspannungserzeugung für die 
Tonerübertragung und die Fixiereinheit ersatzlos gestrichen würde.
Doch jetzt zurück zur Kunststofftechnik:
Wie wär denn das:
Ein Gerät (für Kleinserien und Laborfertigung - nicht unbedingt für 
Hobby-Elektroniker): Platinenmaterial wird wie bei einem Papier-Drucker 
durch einen Schlitz in den Printer eingeführt. (unbeschichtet, aber 
gereinigt) Im Leiterbahn-Ätzresist-Drucker wird die Platine mit 
flüssigem Kunstharz beschichtet und, ohne daß es erst trocknen muß, 
(also als flüssige Schicht) mit dem UV-Laser-Beamer belichtet. Dort wo 
der UV-Laserstrahl auftritt, härtet der Kunststoff aus. Ein Rakel 
streift das nicht ausgehärtete Harz ab und führt es ins System zurück. 
Die Platine ist dann ohne nachträgliche Entwickelei sofort fertig zum 
Ätzen. (evtl nur geringes Nachreinigen, um eventuelle Monomer-Reste zu 
beseitigen

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Oops - Verzeihung, muß wohl mal meine Brille putzen.
Ich wollte nicht den Namen Birnschein vermurxen - wie ich auf Birnbaum 
kam ist mir nicht ganz klar - da hat wohl der alte Herrm Freud 
zugeschlagen - also bitte nicht bös sein... ;-)

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Hallo Peter Wiegel,

den Kunstharz/UV-Laserdrucker-Ansatz finde ich ebenfalls sehr 
interessant und auch praktikabel. Vorbilder, insbesondere für die 
UV-Strahlerzeugung und -Ablenkung, gibt es bereits bei der 
3D-Körperherstellung mittels eines Systems, basierend auf einem sich 
absenkenden Untergrund in einem Kunstharz-Bad in Kombination mit einer 
gerasterten UV-Strahl-Belichtung/Härtung. Solche Systeme werden 
beispielsweise in der Medizintechnik zur Nachbildung von Schädel-Knochen 
oder sonstigen Körperteilen aus Daten der Kernspin-Thomographie 
verwendet. Man müste herausfinden, in wie weit der UV-Strahl 
fokussierbar sein wird. Er müsste ja wohl mindestens eine Auflösung von 
besser als 300 DPI ermöglichen.

Ich werde auch hier weiter darüber nachdenken und das bereits 
angesprochene Thema an den Chemie-Professor weiterleiten.


Ich bitte darum, meinen Nachnamen korrekt zu schreiben.

Viele Grüße, Dieter Birnschein.

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Hallo Lieber Herr Wiegel,

Birnbaum klingt auch nicht schlecht - macht nix. Entschuldigung ist 
angekommen

Dieter Birnschein

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Genau an diesen "3D-Drucker" hatte ich auch gedacht - allerdings eben 
einfacher - und dadurch ja auch billiger.
Also kein "richtiger" Laser sondern Halbleiterlaser - keine 
Multi-Schicht absenkerei und die Stahlablenkung nur linear im Gegensatz 
zur flächigen Ablenkung beim 3D-Modell. Das ganze Ding kann, da ja nur 
eine dünne Schicht errzeugt werden muß auch erheblich langsamer 
arbeiten. Die 300 DPI dürften noch das geringste Problem darstellen - 
das schaft ja heut der billigste Laserdrucker - und davon soll die 
Ablenk-Mechanik ja stammen - nur daß der Gallium-Arsenid Laserchip eben 
duch seinen Silizium Carbid Kollegen ersetzt wird. Und wenn ich sehe, 
daß es sogar schon LED-Autoscheinwerfer gibt (Weißleuchtende LED sind ja 
nichts anderes als UV-Led's mit Leuchtstoff-Kappe über dem Chip) dann 
dürfte es mit der Leistung wohl auch klappen.

Die Luxusversion eines solchen Gerätes könnte dann gleich automatisch 
die Platine wenden - die 2. Seite bedrucken und anschließend in einer 
nachgeschalteten Sprühätzanlage die Leiterplatte ätzen... Leiterplatten 
(fast) bestückungsfertig direkt aus der Software - die Idee hätte ich 
haben sollen, bevor ich anfing Pumpen zu Produzieren - aber da gab's die 
benötigten Bauteile noch nicht... :-(

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Hier noch ein 3-Sat Fernsehbeitrag von Sonntag zum Thema UV-Härtende 
Lacke:

Lackieren mit UV- Strahlung
Eine Zukunftsanwendung der kurzen Welle ist das Lackieren. Derzeitige 
Lackierverfahren sind oft gesundheitsschädlich - UV- Strahlung kann das 
ändern

BASF - Studien zur Lackierung
Bei BASF in Münster testet man neue lichtempfindliche Lacke, die unter 
Einwirkung von energiereicher UV-Strahlung in Sekundenbruchteilen 
härten. Vor allem die Automobilindustrie setzt auf diese Technologie und 
die Ergebnisse der Forschung sind beeindruckend. Kleine Tropfen von 
Spezial-Kunststoff, der in flüssiger Form aus der Versuchsanlage fällt, 
wird durch Licht-Blitze so schnell getrocknet, daß er als feste 
Klarlackkugel den Boden erreicht.
In einem Labor in Münster werden schon komplette Autoteile durch 
UV-Strahlung lackiert. Die Tests zeigen: Bei komplexen Formen wie einer 
Autotür ist die Lackierung per Licht noch sehr schwierig: Die Strahlung 
muss für eine gleichmässige Trocknung jeden einzelnen Punkt des Objektes 
erreichen und das innerhalb von Sekunden. Auch wenn hier noch Fragen 
offen sind: Die münsterschen Wissenschaftler sind sich sicher, daß die 
UV-Technologie schon in wenigen Jahren in der Automobilindustrie 
eingesetzt werden kann.

13.6.2003
hitec.online editiert fürs web: michael schneider | film: Stefan Lütke 
Wissing

Viele Grüße, Dieter Birnschein

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Hallo liebe Leute,

wer kann etwas zum Thema UV-Laser-LED sagen?

Dieter Birnschein

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Aus einem Internet-Artikel: http://optics.org/articles/news/8/10/4/1


Nichia introduces UV diode laser
3 October 2002

Nichia announces that it is to begin sampling a 375 nm UV laser diode.

Nichia is to begin sampling an ultraviolet laser diode. The Japanese 
company appears to be the first to produce such devices commercially.

According to Nichia, which also won the race to commercialize blue and 
violet laser diodes, the ultraviolet laser has an output power of 2 mW 
at 375 nm.

Its typical threshold current is 45 mA, with an operating voltage of 4.5 
V.

Potential applications of the devices include spectroscopy, material 
processing and further increases in the capacities of optical data 
storage media.

Reaching further into the ultraviolet spectrum, Nichia has also 
announced that it will begin sampling a 365 nm LED early next year. This 
device has an output power of 100 mW and a drive current of 500 mA at 
4.6 V. The LED is expected to find applications in medical equipment, 
analytical systems and in photocatalysis.

Dieter Birnschein

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Hier noch ein UV-LED Erfahrungsbereicht:

http://www.case-modder.de/index.php?section=artike...


Hier ein kurzer Auschnitt (Typenhinweis):

Frozen Silicon
Lazer LED,        UV, 3fach
Artikelnummer:    100873
Preis:            8.80 EUR
Maße:             4,3 cm x 1,6 cm x 1,0 cm
Spannung:         12 V
Strom:            9,5 mA


Dieter Birnschein

Autor: Milchknilch (Gast)
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Mal zurück zum Thema. Mit Tinte wird das wohl kaum gehen, da sie nicht 
auf dem Kupfer haftet. Aber der Toner von Laserdruckern haftet 
bombenfest auf Kupfer.

Meine Versuche mit Transferfolie haben bisher nicht so richtig 
gefruchtet. Direktdrucken wäre sicher eine genial Lösung! Hat jemand nen 
Laserdrucker übrig den ich umbauen könnte um das zu testen :))))

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Ich könnte mir vorstellen, daß gegen das direkte Bedrucken von 
Platinenmaterial mit hilfe von Laserdruckern die elektrische 
Leitfähigkeit des Kupfers spricht, denn der Toner wird ja von der 
Fototrommel auf elektrostatischem Weg auf's Papier (bzw die Overhead - 
oder Transferfolie) gebracht und haftet dort bis zur 
Fixier-"Aufbügel-"Staton ebenfals nur durch elektrostatische Aufladung.

Alle mir bekannten Druckmedien für Laserdrucker sind nichtleiter.

Auch bestünde durch die harte-scharfkantige Platte immer eine Gefaht der 
Beschädigung der Fototrommel.

Allenfalls könnte ich mir vorstellen, daß per Laserdrucker auf 
unbeschichtetem Hartpapier- bzw. Expoy-Plattenmaterial eine Maske 
aufgebracht wird und die Kupfer-Leiterbahnen dann an den freigelassenen 
Stellen auf elekrtolytischem Wege aufgebracht werden.

Aber da ist man ja schon in der Professionellen Leiterplattenfertigung 
angelangt...

Autor: Jack (Gast)
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Man könnte auch mit einer modifiezierten Stiftplotter und einer UV LED
die Platine belichten.

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Oh, Tolle Idee!!! Hatte ich allerdings schon am 12.6. vorgeschlagen...
Vielleicht sollte man erst mal das durchlesen, auf das man antwortet,
oder?

Autor: Milchknilch (Gast)
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So ich hab mal mehrere Sachen durchprobiert. Unter anderem:
Backpapier -> Papierstau
Rückseite von druckbaren Aufklebern -> Papierstau
Papier mit  Haargel beschichtet -> 2/3 bleibt auf dem Papier
Papier mit Impregnierung beschichtet -> 1/3 bleibt auf dem Papier
Papier mit Seife beschichtet -> 1/4 bleibt auf dem Papier

am besten ging wirklich das Backpapier. Nur bekomme ich das einfach
nicht gescheit durch den drucker, da es so dünn und rutschig ist.
Irgendwo draufkleben geht auch nicht, da es nicht hält .Den
verunglückten Druck (per hand durchgezogen) konnte ich aber super auf
die Platine bügeln!

Autor: Dieter Birnschein (Gast)
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Hallo lieber Milchknilch,

versuche doch mal, das beispielsweise europakartengroße Backpapier
mittels rund herum geklebten Tesafilms auf ein DIN-A4 Papier zu
fixieren. Aus dieser Anordnung kann das Backpapier keinesfalls
herausrutschen.

Dieter

Autor: Peter Z. (Gast)
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Hallo Milchknilch

> Papier mit  Haargel beschichtet -> 2/3 bleibt auf dem Papier
> Papier mit Imprägnierung beschichtet -> 1/3 bleibt auf dem Papier
> Papier mit Seife beschichtet -> 1/4 bleibt auf dem Papier

Und die Reste sind auf der Platine oder im Drucker?! Sag' ehrlich, der
ist hin oder? Wie kann man seinen Laserdrucker nur mit so einem Dreck
füttern?

@Dieter: Nicht jeder durchsichtige Klebestreifen ist Tesafilm und es
gibt bestimmt Produkte, die bei der Fixiertemperatur schmelzen.

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Und wer hat einmal die "Layout-Kopierfolie" von Conrad - Art # 032062
verwendet? Sicher nichht ganz billig - aber wenn's klappt...

Dürfte sicherlich von Druckertyp zu Druckertyp - oder Copierertyp
unterschiede geben - je nach Tonersystem...

Autor: Milchknilch (Gast)
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Ein grosses Lol für Peter Z.


Das mittig aufkleben hat übrigens geklappt! (nein mein drucker ist
nicht kaputt). Ich habe allerdings statt Tesafilm Kreppband genommen,
das ist nicht so Temperaturempfindlich.

Autor: fremder (Gast)
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was spricht eigentlich dagegen beim laserdrucker einfach die heizung
abzuklemmen, wollte es bei mir schon probieren, hab aber noch garantie
darauf, wenn es aber hinhaut, wäre es eine gute idee!!!

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Das bringt nur leider nichts, da die Heizung im Laserdrucker überwacht
wird. Wenn Du sie Anklemmst bekommtst du die Fehlermeldung "Heizung
defekt" (oder so ahnlich - manchmal durch Piep-Töne oder Blinkzeichen
als Fehlercode dafür - Kann auch nur "Service erforderlich" heißen)
und der Drucker stellt seine Arbeit schlicht weg ein.

Die Heizung in Laserdruckern und Koperern ist so eine art
langgestreckter Glühlampe, diese brennt gelegentlich auch mal durch...

Autor: uli: (Gast)
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wie wird sie den überwacht, über Strommessung oder PTC NTC? ist glaube
nichts, was man nicht mittels einfachem potie oder so simulieren kann.
wird die heizung evt. coronadraht genannt? (beim brother?)

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Das ist sehr unterschiedlich. Von der Strommessung über PTC, NTC oder
einfach nur Bimetallschalter ist da alles dabei (je nach Hersteller).
Mit dem Simulieren ist das so eine sache, denn schließlich wird ja auch
der Sensor auf funktion überwacht:
Wird der Drucker oder Kopierer eingeschaltet, so muß der Sensor
"kalt" signalisieren und die Heiz-Lampe Strom fressen. Innerhalb
eines bestimmten Zeitabschnitts muß dann der Sensor "warm" melden,
sodaß die Heizung abgeschaltet wird. Heizt die Heizung zu lange, ohne
daß der Sensor "warm" zeigt, wird der Drucker auis sicherheitsgründen
lahm gelegt. geht der Sensor aber bei Abschaltung der Heizung nicht
bald wieder auf "kalt" so wird auch hier ein Sensorschaden
diagnostiziert und "Service erforderlich" gemeldet.

Der Coronadraht ist ganz etwas anderes: Mit Hilfe des Corona-Drahtes
wird das Papier elektrostatisch aufgeladen, damit der Tomer von der
Fototrommel auf das Papier übertragen wird und dort so lange haftet,
bis das Papier in die Fixierstation hinweinläuft. Und hier ist auch
gleich das nächste, was gegen ein nichtfixieren spricht:
Schon einmal ein Papierstau beseitigt? Na klar! und wie sieht der
Ausdruck vor der Fixierstation aus? Sauber, nur eben nicht wischfest.
Doch wie sieh das aus wenn man`s eine Minute liegen läßt?
Jetzt hat sich jegliche statische Aufladung verflogen und der Toner
läßt sich mit dem leichtesten Pusten vom Papier entfernen (Was man mit
Rücksicht auf seine Lunge lieber bleiben lassen sollte)

Eine ganz andere Anmerkung:
Die 2-Komponenten-Tintenstrahl-Technik (s. weiter oben) wird
tatsächlich industriell schon angewendet:
Ein neuer Leucht-Display-Typ, die sog. OLED-Displays welche einen
ernsthaften Konkurenten für die teuren TFT-Displays darstellen werden
so hergestellt

Autor: Milchknilch (Gast)
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Das Abklemmen wollte ich auch schon probieren, bin aber noch nicht
dazugekommen. Bei meinem HP lässt sich die Einheit recht leicht
entfernen und überwacht wird mit einem  NTC oder PTC. Das lässt sich
doch sicher leicht  mit einem Schalter und 2 versch. Wiederständen
simulieren. Schwieriger wird da schon die Stromüberwachung des
Heidrahtes.

Dass die Aufladung verlorengeht dürfte kein Problem sein, da ich
sowieso Sekunden nach dem Druck das ganze auf Kupfer fixiere.

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Hey, wie wär den das: Fixiereinheit ausbauern, alle Kabel so verlängern,
daß das Ding neben dem Drucker platz findet und dort eben "luft"
fixieren. Die Temperatur-Erkennung und die Stromüberwachung müßten doch
jetzt klappen - Aber Vorsicht! am besten ein Lochblech-Gehäuse darum
bauen, sodaß man sich weder Verbrennt, noch an die Kontakte kommt.
Möglicherweise läßt sich so eine Fixiereinhet - dann mit Kurbel oder
einem Grillmotor angetrieben sogar zum Übertragen des Toners auf die
Platine nutzen... Das einzige was jetzt noch stören könnte, wär die
Papierstau-Erkennung an der Fixiereinheit, da ja hier kein Papier mehr
durchläuft.

Autor: Milchknilch (Gast)
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Gute Idee! aber Vorsicht die Heizröhre wird mit 230V betrieben!

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Darum sagte ich ja auch was von "Gehäuse". Ein bisschen Handwerkliches
Geschick sollte man schon dafür haben.

An Lochblech, insbesondere solches mit Quadratlochung, dachte ich aus
eigener Erfahrung:
Es läßt sich auch ohne Kantbank einfach an der Tischkante sehr leicht
zu rechteckigen Gebilden formen. auch das saubere Zuschneiden ist durch
den vorgegebenen Raster leichter möglich -Handblechschere reicht.
Man braucht keinerlei Befestigungsbohrungen zu bohren und diw Wärme
zieht gut ab. Vor vielen Jahren hatte ich auf diese Art einem im
Backlrohr vergessenen Handmixer (Krups 3Mix) auf diese weise ein neues
Kleid verpasst - er hielt so länger, als vor dem "thermischen Unfall"
:-)

Autor: Milchknilch (Gast)
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So hab das Gestern mal getstet. Ausbau ging gut (HP LJ4P) Drucker lief
danach auch noch.

Das Layout war  sauber auf dem Backpapier. Probleme gabs einfach wieder
beim Aufbügeln. Obwohl es jetzt schon wesentlich besser aussieht bleibt
immernoch ein Teil am Backpapier hängen. Weiter oben steht das es auf
den Druck ankommt. Kann ich per Hand einen ähnlichen Druck erzeugen wie
der Laminator?

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Das Problem ist nicht eine Sache des Druckes, sonder der
Gleichfömigkeit. Nehme einmal eine Abbrechmesser-Klinge als
"Haarlineal" und halte sie gegen Licht an die Sohle Deines
Bügeleisens. Du wirst sehen, daß eine solche Bügelsohle keinesfalls
plan ist, da sich damit nur schlecht bügeln ließe. Ein Laminiergerät
erzeugt den gleichmäßigen Druch durch eine recht weiche
Silicongummi-Walze. Die Heizung ist zumeist nicht einmal in die Walze
eingebaut, sondern sitzt davor in Form einer Alu-Leiste, die nur lose
auf dem Laminiergut aufliegt und dieses so weit erwärmt, daß die
Klebeschicht in der Laminiertasche aufschmilzt.

Auch ist das Platinenmaterial auch nicht immer völlig plan, so daß es
eines "Polsters" bedarf, um die gesammte Fläche genügend
anzupressen.
Möglicherweise ein dünnes Silikongummi-Tuch:

Bastelidee: Ein Baumwolltuch (z.B. von altem T-Shirt) straff auf ein
ebenes-mit Backpapier belegtes Brett spannen. Sanitär-Silikon
gleichmäßig und dünn auf dem Tuch verteilen, an den Langseiten je eine
etwa 1mm diche Leiste befestigen und dann die Silikonschicht mit einer
geraden Metallschine (z.B. Abfallstück einer Fliesen-Abschlußschiene)
glätten (Silikon zuvor mit Spülmittelwasser gefülltem Blumenzerstäuber
nass machen.

Mit ewas Übung müßte sich so eine geeignetes Druckkissen herstellen
lassen. Auf der Baumwoll-Seite müßte das Bügeleisen gut gleiten, das
Silikon den Druch und die Wärme gut verteilen.

Autor: Milchknilch (Gast)
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So hab das ganze mal ausprobiert und es sieht sehr vielversprechend
aus:

Fixiereinheit mit Kabeln "Freiluft" fixieren lassen. (eigentlich nur
weil der Druck auf Backpapier verschmiert also einfach testen)

Dann aufbügeln mit mehreren Lagen Tempos.

Das ergebniss seht ihr im Anhang. Ich brauch wohl bald mal eine neue
Tonerkartusche :) Ausserdem sind immernoch deutlich die Rillen im
Bügeleisen zu erkennen :( ....

Autor: Milchknilch (Gast)
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... was man auch hier auf dem  Papier erkennen kann.

Autor: Waldemar.P (Gast)
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Hier ein Versuch mit Rücken von DIN A4 Ettiket mit Eagle erstellt
auf HP LJ6L ausgedruckt und mit Laminator 150 Grad auflaminiert.
Keine Reste auf dem Rücken Platine läst Sich wunderbar Ätzen mit
verdünter HCL + H2O2.
Gruß
Waldemar_P

Autor: uli: (Gast)
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hah jetzt habt ihr mich auf die idee gebracht, ich mach nen ausdruck auf
fotoglossy, nehm dann ne arbeitsfläche mach mir dann ne weich unterlage
aus küchenrolle leg dann das fotoglossy drauf, mach dann ne platine
ordenlich mit nem bunsenbrenner oder heissluftfön warm. und press das
ganze dann schön mit etwas gewicht zusammen. muss nur warten bis ich
lehres haus habe, sonst ist streit im haus, also tauch jetzt unter!

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Und warum nicht mit Tintenstrahler auf Blattgelantine drucken, dies auf
die Platine legen und das Paket dann in der Mikrowelle erwärmen und
damm nit Nudelholz zusammenwalzen ...
Ist nicht dein ernst, oder?

Spar Dir besser das gute Potoglossy für den eigentlichen Zweck - als
"Transfer-Medium" ist's jedenfalls total MÜLL

Autor: Andre (Gast)
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Hier ist vieleicht was für euch!
Mittels Laser und glossypaper.
http://www.fullnet.com/u/tomg/gooteepc.htm

Gruß

Andre

Autor: Lutz Schmidt genannt Jachmann (Gast)
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Hallo Leute,

ich habe bereits erfolgreich mit ätzfesten Stiften (z.B.:edding 140S)
und einem Plotter (Robotron K6418 ) direkt aus dem Plottprogramm
von Eagle gearbeitet und das in guter Qualität. Der Trick dabei ist
das Layout jeweils nach einer kurzen Trockenphase mehrfach zu plotten.
Dannach den Lack am besten unter einer Lampe trocknen damit er
schön aushärtet.
Die Sache mit dem Transfer des Layouts von einem Laser-Druck geht
bis zu einer Größe von einer halben Europakarte auch recht gut.
Ich benutze dazu einen Laserjet IIIP und Laserfolie ( 10 Blatt für 5,-
Euro bei e-Bay ). Die Übertragung mache ich dann ganz einfach mit
einem Bügeleisen (schön heiß und nur mit der Spitze kleine kreisende
Bewegungen machen, bis die Leiterzüge leicht breiter werden)
Kurz vor dem Abziehen der Folie besprüche ich sie kurz mit Kältespray,
das ergibt dann den Effekt wie beim Eierabschrecken.
Bei größeren Vorlagen gibt es beim Bügeln leider leichte Verwerfungen
der Folie, daher auch die Beschränkung der Größe.
Bei Bedarf mache ich mal ein paar Bilder von meinen Platinen.

Beste Grüße Lutz

Autor: Karen Luttkus (Gast)
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hey eddie die idee ist nicht schlecht. ich bin zwar erst 12 und gehe in
die 7 klasse aber spannend ist es trotzdem. wir haben jetzt das erste
jahr chemie und grad die erkennung der dichte von stoffen aber was
solls??? viel spaß beim basteln und probieren =)

          mfg,
                  Karen

Autor: Anti (Gast)
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Hallo allerseits.

ich möchte keine Platine mit meinem Tintenstrahldrucker bedrucken
sondern Plastik. Hat irgendjemand Erfahrung mit sowas? Welche Tinte?
Trocknung?

Besten Dank,

Anti.

Autor: Frankl (Gast)
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Geht nur mit Plotter und anlösender Tinte.

Autor: Nick K. (Gast)
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Ich hab mir mal n bischen gedanken über ätzfeste tinte gemacht und dabei
ist mir der kugelschreiber eingefallen. Die farbe ist löslich in Alkohol
und Aceton ( ich hab zuerst spiritus genommen aber als der Alkohol
verdampfte und das Wasser übrig blieb flockte die farbe aus. Hab aber
ein gutes ergebnis mit der restlösung Farbe-Spiritus + Aceton
bekommen)

Beständigkeit nur gegen eisenIIIchlorid getestet.

ich beantworte gerne detailiertere fragen (auch bildmaterial verfügbar)

Autor: m. merten (Gast)
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Tiny26 hat doch eine interne 2,56V Referenz die als Referenzspannung
genutzt werden kann sofern Vcc > 3,3 Volt. Diese ist zwar recht stabil,
hat aber fertigungstoleranzen im Spannungswert. Daher muß ggf. ein
Korrekturwert im EEPROM abgelegt werden um genaue Messergebnisse zu
erhalten.

Autor: Boris (Gast)
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Hallo

ich wollte den Thread mal wieder ans tageslicht befördern, denn:

> Autor: Dieter Birnschein - dieter.birnschein(at)ewetel.net
> Datum: 12.06.2003 21:52
> Ich werde auch hier weiter darüber nachdenken und das bereits
> angesprochene Thema an den Chemie-Professor weiterleiten.

seitdem sind ja schon einige Tage vergangen und ich wollte mal
nachfragen, ob da was draus geworden ist?

mfg Boris

Autor: Nick01k (Gast)
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Hi Leute

Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, den umgekehrten Weg
zu gehen??
Also nicht zu Ätzen, sondern Kupfer elektrolytisch abzuscheiden??
Ich weiß bloß nicht, ob es einen so guten leitfähigen Lack gibt.

Mfg Nick

Autor: Bernd (Gast)
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@Milchknilch

Bitte nicht böse sein, aber Dein Versuch sieht NICHT vielversprechend
aus, sondern ist total unbrauchbarer Müll. Es sind jede Menge
Unterbrechungen drin, und die größeren Tonerflächen sind löchrig wie
ein Schweizer Käse den man mit 'ner Doppelschrotflinte beschossen hat.
Eine Reihe Kuruschlüsse sehe ich auch. Einige Leiterbahnen sind an den
schwächsten Stellen so dünn, dass nach dem Ätzen vermutlich eine
Unterbrechung da ist. Fazit: Elektrisch unbrauchbar, und ästhetisch
gesehen ein Schlag ins Gesicht :)

Glaub mir, ich hab mich lange mit diesem Tonertransfer-Müll
rumgeschlagen, und so ziemlich jedes erdenkliche Transfermedium
ausprobiert. Auch speziell dazu fabrizierte Folien. Fazit: Es ist Müll.
Man denkt immer es würde gehen, weil die Ergebnisse teilweise echt gut
aussehen. Es ist aber nie reproduzierbar; reine Glückssache.
Irgendwo hat man IMMER Fehler.

Mein Tipp: Kauf Dir Fotoplatinen von Bungard, ne UV-Lampe dazu, und
belichte mit Reprofilmen. Mach ich auch. Die Filme kannst Du bei
http://so-pbdl.de/leiterplattenfilme.htm machen lassen. Für 2-3 Euro
kriegst Du ne Belichtungsvorlage mit der's garantiert klappt, auch
wenn man sich beim Belichten noch so dämlich anstellt ;) Solltest nur
in nem Raum mit ner gelben Glühbirne arbeiten, damit die Platine vorm
Belichten und beim Entwickeln nicht durch das Raumlicht angegriffen
wird.

Die Toner-Transfersache taugt nur für Bestückungsdruck auf die
Lötstoppmaske. Der Toner geht da viel leichter auf die Platine über als
auf blankes Kupfer.

Autor: Thorsten (Gast)
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@Bernd

Dein Link mit den Reprofilmen sieht sehr interessant aus und ist zudem
wirklich günstig. Ich werde das glaube ich mal ausprobieren.

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo Nick,

ja , diese Idee hatte ich auch schon mal - doch da stehst Du
prinzipiell wieder vor dem gleichen Problem : wie bekommst Du denn
diesen Leitlack ( oder was auch immer ) in Form des Layouts auf die
Platinenoberfläche ?!
Außerdem haftet das abgeschiedene Cu Material auch nur so stark an dem
Basismaterial wie die zur Verfügung stehende Adhäsion des Lacks.....

Ich bin gerade dabei was anderes zu versuchen:
Ich baue eine X/Y Verfahreinheit auf, die im Strahlengang einer 80W CO2
Laseranlage eingebaut werden kann.
Es müssen nur noch die Schrittmotoren angebaut werden - Software und
Ansteuerkarte sind schon klar ....
Es sollte doch möglich sein das CU gezielt zu verdampfen um so das
Layout auch ohne Ätzen zu erzeugen - hat das schonmal jemand versucht
?!
Vielleicht wird das Basismaterial ja dabei auch so stark beschädigt ,
daß es unbrauchbar wird ......wer weiß....


Gruß


Peter

Autor: Nick01k (Gast)
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Hallo Peter

Ich bin mir nicht sicher ob 80W laserleistung ausreichen und das andere
problem vor allem beim co2 laser ist, das er wellenlängenbedingt von
metallen sehr gur reflektiert wird. ( Co2 umlenkspiegel sind u.a. aus
cu)
hast du so einen laser schon rumstehen? den die sind auch ganz schön
teuer in einkauf und unterhalt zumindest wenns kein seald off ist.

grüße nick

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Hmm, zu dieser Laser-Variante fällt mir nur eine Begebenheit aus der
Pumpenzeit ein.

Mein damaliger Mitgesellschafter war in seinem Berufsleben bei einem
großen Gabelstapler-Hersteller an einer Laserschneidanlage beschäftigt
und hatte dort genügend Zeit für etlichen "Spielkram", so wurde der
halbe Wohnort mit ausgelaserten Wandschmuck ausgestattet und so einiges
für Modellbauer gefertigt.

Er sagte mr, so ein Laser ist ein fantastisches Werkzeug das so gut wie
alles schneidet - von hochfesten Stahl bis zum hochtransparenten
Plexiglas - allerdings bei Modellbauer-Wünschen nach Messing- und
Kupfer-Teilen musste er passen - hier riet er dann zur Ätzfertigung
nach Platinenart.

Es sieht also so aus, dass man mit der Laserschneitechnik eher das
basismaterial hinter dem Kupfer entfernt bekommt, als umgekehrt.

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo Nick und Peter,

tja ist ja interessant - war ja nur ne Idee - ich habe den Laser schon
hier stehen - der wird benutzt um Plexiglas zu schneiden und zu
gravieren. Die Teile gehören hauptsächlich in den Bereich Modellbau und
Flugzeugteile - für Simulatortechnik !
Das mit den CU Spiegeln stimmt, hatte ich garnicht mehr dran gedacht !
- Der hintere 100% Spiegel ist tatsächlich aus versilbertem Cu
gefertigt -
Der vordere ist aus ZnSe , die Fokussierungslinse ebenfalls.

Ist übrigens kein sealed off Typ, sondern ein langsam geströmter. Kann
gepulst aber auch CW betrieben werden. Leistung kann stufenlos
verändert werden - nominal 80W out, bei Planspiegel hinten - bei
Verwendung von Konkavspiegeln geht es etwas höher - wie hoch , muß ich
erst noch austesten !

Anbei ein Bild der Optikhalterung vorne - mußte ich erst noch selber
herstellen - inneres Teil ist Original, das blanke Teil ist Eigenbau.

Servus und schöne Ostertage


Peter

Autor: Ines Jordan (Gast)
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selber drucken ist das eine. Es kommt auf den Zweck an. Ich hab neulich
ein coole Quelle aufgetahn: www.flyer24.de

Autor: Jens M. (Gast)
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Hi,

beim durchlesen der beiträge kam mir einene idee in den sinn. Es gibt
doch maschienen, mit den man mit einer harten dünne spitze gravieren
kann - so ne art grvur-fräsen. Funzt wie eine art plottern aber mit
materialabnahme und ohne laser. Tiefe ist individuel einstellbar.
Könnte man nicht sowas dafür benutzen?


gruß

jens

Autor: Frankl (Gast)
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Sowas gibt es schon lange. Macht einen heiden Krach, staubt und die
Fräser kosten auch ein kleines Vermögen.

Autor: Martin Berke (Gast)
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Hallo!
Ich habe mit Interesse Eure Diskussion gelesen und wollte nochmal was
zum Kupfer-Lasern/Fräsen zum Besten geben: Ich habe mal eine Zeit lang
in einer Firma gearbeitet, die sich auf Bohr-Fräs-Plotter zum
Prototyping spezialisiert haben. Die Technik ist (oder war vor ein paar
Jahren) schon so ausgereift, daß Krach und Staub kein Problem
darstellen. Auch die Standzeit der Fräser relativieren Ihren Preis. Und
was die Genauigkeit angeht: Zwei Leiterbahnen zwischen zwei SMD-PADs
sind kein Problem.
Neben dem Fräsen hatten die Entwickler der Firma die gleiche Idee wie
Ihr: könnt auch mit 'nem Laser gehn. Geht auch. Der Prototyp arbeitete
mit einem Excimer Laser und füllte einen ganzen Raum aus. Dafür
allerdings mit einer Genauigkeit, die einem den Mund offen stehen läßt.
Inzwischen sind die Systeme wohl ausgereift und werden munter verkauft.
Ich hab' das ganze dann nicht weiter verfolgt. Nur soviel: seit dem
ich da weg bin hat die Firma extrem expandiert und steht mit ihren
Systemen jetzt auch an der Börse. Es lohnt sich also auch ungewöhnliche
Ideen weiter zu verfolgen.
Gruß, Martin

Autor: Wolfgang Bacherl (Gast)
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Es gibt da sowas das nennt sich Lasersintern.
Laserstrahl fährt Koordinaten ab und bruzzelt Granulat zusammen.

Zum Drucker:
Ich werd morgen wenn ich einen Laserdrucker zur Verfügung hab das mal
ausprobiern und ein TQFP100 Footprint hinklatschen.

Autor: Wolfgang Bacherl (Gast)
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Die Schaltung schaut zwar ziehmlich ähnlich aus. Aber es sind sehr sehr
viele Kurzschlüsse drauf.=> unbrauchbar

Autor: Peter Wolf (Gast)
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Hallo Martin,

das mit diesem Excimer ist ja interessant - mit welchen Wellenlängen
haben die denn gearbeitet ?! weißt Du das noch ??

Ich habe einen Universal-Excimer hier stehen mit 4kVA Input, wollte den
zuerst in Betrieb nehmen , einfach so aus persönlichem Interesse - das
Ding hat mich nix gekostet, ist vom Schrott - aber voll einsatzbereit.
Habe nur etwas Bedenken wegen der giftigen Gase, die da reinkommen.
Wurden denn die Platinen da direkt bearbeitet ? Verdampft das Cu dabei
....

Würde mich schon sehr für diese Technik interessieren.

Wird hier wohl zu sehr ins Detail gehen, denke ich .
Wenn Du Lust hast , kannst mir ja mal eine Mail nach Hause schicken.


Servus


Peter

Autor: Thomas Kalka (Gast)
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Inspiriert von der Diskussion über den Wachs-Druck denke ich über
folgendes Vorgehen nach:

1: Nehme eine blanke kupferkaschierte Platine und überziehe diese mit
einer dünnen Schicht Wachs

2: Kratze mit einer scharfkantigen Hartmetall-Rundstab per Plotter den
Wachs an den Stellen weg, wo das Kupfer verschwinden soll

Wachs zu entfernen scheint mir wesentlich einfacher, als dies gezielt
aufzubringen. Hat jemand in dieser Richtung experimentiert ?

Autor: Zoo Loo (zooloo)
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>> scharfkantigen Hartmetall-Rundstab <<

Die einzige kante die, da scharf sein kann, ist ja diejenige zwischen
mantel- und querschnittsfläche, deren "hobeleffekt" also bestenfalls
dafür sorgt, dass auf der kratzspur keine wachsreste verbleiben. Wenn
man den rundstab nun aber seitwärts in eine noch bestehende
wachsschicht hinein bewegt, wird das wachs dort wohl eher weggedrückt
als geschnitten. Je nach konsistenz und haftung auf dem kupfer kann es
sich dabei entweder seitlich aufwölben oder ausbrechend abblättern.
Saubere kanten gibt's vermutlich in keinem von beiden fällen.

gruss
zooloo

Autor: Zoo Loo (zooloo)
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Sorry, antwort auf deine frage: nein, experimentiert in dieser richtung
habe ich nicht.

Dein hartmetallstab hat mich gerade auf eine andere idee gebracht: Wie
wär's, mit einem nickelstift die leiterzüge galvanisch auf's kupfer
zu zeichnen?

Autor: Benedikt (Gast)
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Ich habe den ganzen Thread jetzt nicht gelesen, daher weiß ich nicht obs
die Idee nicht schonmal gab, aber wiso wird immer der Umweg über Ätzen
versucht ?
Wiso nicht direkt das Kupfer zwischen den Bahnen wegfräsen ?
Ich hab sowas mal gesehen, das Ding war scheißlaut, der Fräser wurde
mit einem Mikroskop positioniert und dann hat das Ding eine halbe
Stunde an der Platine rumgewerkelt und eine saubere Platine war fertig.

Autor: Thorsten (Gast)
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Fräsen ist möglich, teilweise sogar derart, daß man zwei Leiterbahnen
zwischen zwei IC-Pins (100mil Abstand) durchkriegt. Leider sind solche
Geräte sowie die Fräseinsätze extrem teuer und ich habe auch gehört,
daß die Fräser extrem schnell (nach 1-2 Leiterplatten je nach Größe)
stumpf werden.

Autor: ammannm (Gast)
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Hallo Zusammen

Da dieser Beitrag scho 6 Monate alt ist, erwarte ich nicht alzu viele 
Antworten.

Alles was bis jetzt geschrieben wurde klingt interesant!
Wäre ein riesen vorteil wen dies wirklich gehen würde, das mit dem 
direkten aufdrucken! Blos die Tinte macht's!

Da viel mir der Wasserfeste "edding" marker ein. Dieser ist 
Säurebeständig und nachfüllbar!

Könnte man nicht diese Nachfülltusche in eine nachfüllbare 
Druckerpatrone einfüllen und so Drucken? Oder wäre diese zu Flüssig? 
Könnte diese ja dickflüssiger machen...

Edding: http://www.edding.de/data/edding_VKI_2006.pdf

Oder man baut den Drucker so um, dass er wie eine kleine CNC 
funktioniert. Leider fehlt die Z-Achse, die für das hochheben des 
Stiftes verantwortlich währe.

Das mit dem Leiterplatten Fräsen ist auch Genial! Infos dafür: Googel 
"Isolationfräsen" eingeben und Los! Hat auch bei den Bildern ein paar 
tolle Leiterplatten!

Viel vergnügen bei Experimentieren!

AmmannM

Autor: Selma (Gast)
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1. Ich denke, die Tinte wird die Düsen des Druckkopfes verstopfen.

2. Wie willst du das Basismaterial in den Drucker bringen. Ich kenne 
keinen einzigen Tintenpisser, der das Medium 100% eben einzieht.

3. Naja und das Fräsen ist definitiv keine kostengünstige Alternative. 
Die Fräser sind sehr schnell verbraucht und kosten Schweinegeld.

Autor: Ammannm (Gast)
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Hallo!

Das mit dem verstopfen des Düsenkopf ist möglich aber es wäre mal einen 
Versuch wert!

Ansonsten wäre noch diese Variante:

http://www.fjungclaus.de/fbms/images/platine_ppif_1_0832.jpg
http://www.fjungclaus.de/fbms/index.htm#elektronik

Genial aber sicherlich auch wieder teuer.

Habe unter Google gesucht nach Wasserfeste Druckertinte. Folgende 
Ergebnisse:

http://www.tintenstrahl.net/xaranshop_17.htm

Gibt ev. noch mehr...

Lg
AmmannM

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Habt ihr aber auch bedacht, dass ihr möglicherweise mal zweilagige 
Platinen herstellen wollt? Mit normalen Tintenstrahldruckern dürfte das 
problematisch werden...

Autor: Francesco Na (franceso-)
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Hallo,
bz. des direkt zeichnen auf Platine, ich benutze einen Stiftplotter,
der das Papier einzieht, und nicht biegt. Ich klebe die Platine auf
einen Karton, und dann habe ich einen weissen Stift. Mit diesem mache 
ich
den Positionsdruck. Sieht dann wirklich professionell aus, die Platine.

Sonst, benutze ich einen Laserdrucker und drucke auf Transparentfolien 
aus.
Bei Xerox kosten sie sehr wenig, 100Blatt. Dann normale Belichtung.

Es ginge aber auch, direkt auf die Platine aufzuzeichnen, und zu ätzen.

Autor: Robert (Gast)
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http://thomaspfeifer.net/

Seht euch das mal an. Das wird euch sicher helfen. Hab die ganzen 
Threads nicht gelesen. Daher Sorry für doppeltes posting.

MFG

Autor: Robert (Gast)
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PS: auf " Trickkiste " klicken.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Dieser Hirnpfurz aus dem Jahr 2003 stirbt wahrscheinlich auch nie... ;)

Autor: Stephan (Gast)
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@ linuxgeek

Deinen geistigien Dünnsch.. in fast jedem Post zu lesen regt einen 
langsam auf.

Für alle Anderen:

Es gibt Drucker die auf fast alle Materialien drucken, die Tinte es sehr 
beständig gegen Chemikalien. Nur ist die ganze Sache für Bastler etwas 
teuer, es geht so ab 6500 Euro los.
http://www.omniprintonline.com/Print_Directly_on_A...
http://www.wdat.de/unten/freejet.html

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Stephan wrote:
> Es gibt Drucker die auf fast alle Materialien drucken, die Tinte es sehr
> beständig gegen Chemikalien. Nur ist die ganze Sache für Bastler etwas
> teuer, es geht so ab 6500 Euro los.

Alles schön und gut... aber wie bekommt man dann den (gegen chemische 
und mechanische Einflüsse höchst widerstandsfähigen) Aufdruck wieder 
von der Platine runter?

Gruß,
Magnetus

Autor: Stephan (Gast)
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Ich denke mal mit Stahlwolle oder Verdünnung müsste es gehen.

Autor: Holger (Gast)
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Autor: Toni (Gast)
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Servus,
nur als Hinweis (bin hier durch Zufall draufgestossen)
Weit oben steht was von Star SJ144 (Thermosublimationsdrucker).
Ich hatte vor Jahren so einen, damals extrem gut, damit kann man sogar 
Holzbretter bedrucken, also auch Platinen. Hab ich zwar nie probiert, 
geht aber mit Sicherheit. Das Wachs ist garantiert Säurefest, mit der 
Temperatur müsste man halt aufpassen. Das Druckbild ist extrem sauber, 
mit damaligen Tintenpissern nicht zu vergleichen.
Ich hab ihn dann weggeworfen, da die Druckkosten einfach ebenfalls 
extrem waren (3 Bänder 60 Mark, ca 10 DIN A4 pro Band). Die Bänder gibts 
heute noch zu kaufen (60 Euro...).
Da es ein Flachbettdrucker ist, gibts keine Probleme mit dem Einzug.

Gruß - Toni

Autor: Rasta (Gast)
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http://www.laser-tinte.de/shop/product_info.php/ma...

http://business.lieske-elektronik.de/artikel_36852...

Also, so teuer ist das jetzt auch wieder nicht...

Wenn man damit sogar Holzbretter bedrucken kann, sollten Platinen 
wirklich kein Problem sein, ob das ganze Ätzfest ist, damit wäre ich mir 
jetzt nicht so sicher. Wenn es so ist, wären die Ergebnisse natürlich 
genial...

Ich bin im Moment ziemlich blank, wenn jemand sich das Ding holt, könnte 
er dann seine Erfahrungen damit posten? Vllt wirds ja son Geheimtipp wie 
schon so vieles^^

Alle anderen Ideen, die ich habe, gehen über das normale Budget weit 
hinaus (ein Kartendrucker wäre z.B. gut, aber das Format halt begrenzt 
und die Geräte fangen bei 500€ an...)

Ich arbeite in einer Druckerei, vllt kann unsere HP Indigo ja dickere 
Materialen verarbeiten (Verdammt, ich lese grade, bis maximal 350g/qm, 
bei 300 fängt gerade Karton an. Da kann man Platinen wohl vergessen.). 
Und jetzt den Plattenbelichter mit DIN A0-Platinen zu füttern könnte 
teuer werden xD

Das könnte sich für eine Druckerei zu einem Geschäftsfeld entwickeln, 
aber wir scheinen dafür nicht gerüstet zu sein.

Dann gibt es natürlich noch die günstigen Thermodrucker, ob sich damit 
etwas anfange lässt, weiss ich nicht, aber um die 60€ (neu!) sprechen 
eindeutig für diese Variante.

mfg, Rasta

Autor: Taner Schenker (db1nto)
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Um hier mal wieder zum Topic mit einer konkreten NEUEN Idee 
zurückzukommen:

Wieso hat bisher noch niemand einen THERMOTRANSFERDRUCKER erwähnt??? 
(ACHTUNG, nicht verwechseln mit Thermodrucker wie bei Kassenbons!)

Für alle, die diese Drucker nicht kennen, die Druckfarbe ist auf einer 
Rolle aus Folie, diese Folie wird auf das Druckmedium (hier Platine) 
gepresst und von oben punktuell erwärmt, praktisch so wie mit einem 
Bügeleisen!


Hier gibt es keine Trommeln oder Öfen, die den Toner einbrennnen. Die 
Farbe wird direkt auf das Paiper aufgeschmolzen. Da die gesamte Technik 
genau darauf ausgelegt ist, braucht man kein spezielles Papier auf das 
man zuerst druckt, dann aufbügelt usw... Das einzige was man hier evtl. 
umbauen müste, wäre die Transport- / Anpressrolle die das Papier 
weiterschiebt ein wenig zu senken, dass die Platine durchpasst.

Es gibt viele Faxgeräte, die so einen Thermotransferdrucker integriert 
haben (nicht teuer!).

Schaut euch bitte mal das Bild an, wie so etwas funktioniert:

Anstatt der hier gezichneten Etiketten müsste man nur die Platine 
durchschieben, fertig!

http://www.logitogo.com/assets/images/Strichcode_m...

und hier:

http://www.ransoft.ch/bilder/thermodrucker2.gif

Ich denke, das ist DIE Lösung!

gruß Taner

Autor: Taner Schenker (db1nto)
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Nachtrag:

Es gibt z.B. für 77 Euro einen Thermotransferdrucker, der CDs bedruckt! 
CDs haben etwa die selbe Dicke wie eine Platine!

Ich weis nur nicht, ob sich die CD bein drucken dreht?

Hier mal ein Bild davon:

http://www.tps-katyusha.ru/img_wares/big/primera_z1_top.jpg

und so sieht das Farbband dafür aus:

http://www.isp-proshop.de/images/product_images/in...

Nochmal Nachtrag:

Hier sind Bilder vom Bruckvorgang!
http://www.hoc.hu/index.php?p=articles&cid=&y=432&...

Scheinbar wid die CD immer Stückweise weitergedreht (1/4 Umdrehung)
Man könnte auf jeden Fall kleine Platinen damit bedrucken.

Autor: Taner Schenker (db1nto)
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Ich hatte gerade ein Gespräch mit einem Druckerspezialisten und habe den 
Vorschlag gemacht, einen Drucker herzustellen, der in der Lage ist, 
Platinen direkt zu bedrucken.

Der Bedarf ist auf jeden Fall vorhanden. Es werden ständig weltweit 
Platinen belichtet oder sost irgendwie entwicket.

Warum Photolack auf eine Platine aufbringen, diesen mit einer gedruckten 
Folie belichten, anschliessend entwickeln und Ätzen, wenn man gleich 
eine Wasserfeste Farbe auf die Kupferschicht drucken kann?

Es gibt bereits mehrere Druckverfahren, die sich sehr gut eignen um auf 
eine Kupferplatine zu drucken.

1. Thermotransferverfahren (siehe meinen Beitrag oben)
2. Wachsdruckverfahren.

Beide Druck"materialien" sind wasserfest.

Thermotransferdrucker sind günstig und existieren bereits als 
Massenprodukt.

Ich bin gespant, ob es in absehbarer Zeit einen Drucker geben wird, der 
Platinen direkt bedrucken kann.

Nachteile existiernender Verfahren:

Klassische Belichtungsmethode
-"Foto-Beschischichtung" auf der Platine notwendig
-Drucken auf transparente Folie
-Belichten (kann auch falsch gemacht werden)
-Entwickeln

Beim "Bügel" Verfahren mit glattem Papier und Laserdrucker gibt es auch 
einige Probleme

-Nicht jeder Toner eignet sich
-Nicht jedes Papier eignet sich
-Toner muss auf die Platine übertragen werden (Bügeleisen/Laminiergerät)
-Bügeln ist auch kritisch (zu kurz, zu lang, zu heiss, zu kalt). Toner 
zerläuft oder haftet nicht
-Toner ist nicht deckend genug
-Papier muss von der Platine wieder gelöst werden (hier oft mit 
Seifenwasser in Stunden langer Einweichzeit!)

und das tausende male am Tag auf der ganzen Welt...

Gruß Taner

Autor: chris (Gast)
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Also, Industriell wird das mit einem Thosiba Druckkopf gemacht.
Hobbymäßig wird das gleiche mit Epson Drucker gemacht. Allesamt 
Piezodrucker, denn Thermodrucker (HP) gehen nicht mit den Tinten,
welche benötigt werden. Die entsprechenden Druckköpfe haben eine
Druckbreite von 5 oder 10 cm, also geht das sehr schnell.
Habe auch schon mehrere Druckköpfe nebeneinander gesehen, welche z.B.
eine Druckbreite von 30cm x 6 Farben hatten.
Weiß geht gut, da das verwendete Titaniumoxyd aber klobt, sowie dann
die düsen Verstopft, muß es aus dem Druckkopf herausgespült werden,
wenn mehr als ein Tag Pause gemacht wird, sonst ist der Druckkopf 
hinüber.
Für Bestückungsdruck einmalig. Als Atzresist ist es aber teuer, da ist
ein Laserdrucker sowie laminiertes Photoresist billiger, sofern man
nicht den Drucker für den Bestückungsdruck verwendet. Für die 
Lötstopmaske,
auch wenn es die flüssig für den Druckkopf gibt, ist der wirklich nur
für Industrielle Druckköpfe geeignet.

Autor: Jürgen (Gast)
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es gab einen der das konte.

den OKI DP-5000 / 5000S  und dessen vorgänger.
der konnte sogar silber, und goldpigmente.

aber der bedarf war wohl nicht so gross.

Autor: Taner Schenker (db1nto)
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Hallo Jürgen,

der hat aber soweit ich weis keinen geraden durchlauf und kann somit 
nicht auf harte Platinen drucken. Und genau das ist der Knackpunkt...
Ausserdem hat er nur eine maximale Papierdicke von glaube ich 0,8 mm 
vertragen. Es gibt zwar so dünne platinen, die regel ist das aber nicht.

Gruß Taner

Autor: Lukas Migi (luke_)
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Autor: Benson (Gast)
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bei dem Modell was vorher angesprochen wurde.
Signature Z1 , dreht sich die CD ...

ne alternative wäre dieser drucker:
http://www.cd-kopierer.com/cd-drucker-powerpro-iii.html

der kann auch cd visitenkarten, d. h. theoretisch kann man da ein
tray speciell für platinen erstellen.

ist halt eigentlich ein CD Drucker.

Beim Thermotransfer Druck ist generall zu beachten, dass schon etwas 
druck auf die das Medium ausgeübt wird.

Autor: markus (Gast)
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eine möglichkeit wäre

1. lackieren (dient als kleber)
2. leitfähige-kupfer-kaltfolie aufbringen
3. layout aufdrucken
4. trocknen (lack und ink)

Autor: Chris (Gast)
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Was problemlos geht, ist auf Fotobeschichteten Platinen direkt zu 
printen,
und dann zu Belichten. Die Emulsion nimmt die Tinte sehr gut auf.
Sonst braucht man geeignete Tinte, welche man einbrennen muß, das hat 
aber auch den Vorteil, daß man damit den Beschriftungsdruck machen kann.

Autor: Boris (Gast)
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hab mir so einen Signature Z 1 Thermodrucker gekauft bei ADR
http://www.adr-ag.de/

das mit dem Platinendrucken hat aber nicht funktioniert..

Für s CD bedrucken ist das Gerät als reiner CD Drucker aber perfekt.
Und für den Preis auch ganz ok.

Autor: SoundJohn (Gast)
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Thanx for this beautiful place in internet!!!

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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Ich weiß, lange her, aber ich habe einbe neue Info:
Mann könnte das Platinen-Material auch bei einem Dienstleister bedrucke 
lassen, der einen UV-Drucker hat, da gint esauch Flachbett-Drucker und 
die Tinte wird sofort beim Druzck per UV-Licht gehärttet. Damit werden 
normalerweise Planen und Scvhilder wasserfest mit Werbung bedruckt - das 
müsste klappen...

Autor: BitPulse (Gast)
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Hallo, du kannst dir auch mal diesen Link hier ansehen...

http://www.pabr.org/pcbprt/pcbprt.en.html

Habe selber diesen Drucker, es funktioniert...

Jedoch ist hier wieder die Umständlichkeit mit dem ´anätzen´ und dem
erwärmen, so ist es am Ende ebenso aufwändig wie das herkömmliche 
belichten usw....

Aber es gibt ja nun die neue Spezialtinte, habe ich aber noch nicht 
geschafft zu bestellen / zu testen...

Am Besten mal auf der Homepage lesen:     http://www.specialprint.eu/


mfG
Michael

Autor: LETERPLATTENZE (Gast)
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Hallo Lutz,

ich bin neu hier und durch Zufall auf Deinen Beitrag gestoßen.
Kannst Du mir helfen?

Problem:

-Möchte gern mit vorh. K6418.02 LP zeichnen.
-Kein Handbuch.
-Keine Ahnung!

Habe schon versucht mit 486 er (WIN98)und CAD LT sowie Fremdtreiber 
HP7547, Roland DXY-990 den Plotter anzusprechen. Leider ohne Erfolg!

Wäre für Deine Hilfe dankbar!

Gruß Leiterplattenzeichner

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