Erste Schritte, Atmel Schaltung

Gast #1574149
Hallo!

Wollte mal die Profis bitten, einen ganz kurzen blick drauf zu werfen, 
fange mit µC's an und habe Tutorials und Theorie soweit durch und wollte 
einfach mal anfangen zu basteln. Um was in der Hand halten zu können und 
mit der Programmierung zu üben (Learning by Doing)... Nur noch mal zur 
Sicherheit das da kein Mist bei raus kommt...

Ich Danke euch!

Grüße Martin
Angehängte Dateien:
Gast
Den 220µF Elko am Ausgang des Spannungsreglers kannst du getrost weg 
lassen.

Auch auf die beiden 47µF Kondensatoren bei deinen LED-Blöcken kannst du 
verzichten.

Die Belegung des ISP-Steckers geht aus deinem Schaltplan nicht hervor.

Dem Schaltplan ist nicht zu entnehmen, dass "+5V" mit "+" bzw.
"LED VCC" verbunden ist.
Gast
Ich sehe auch nicht, dass deine Schaltung die Verwendung irgendeines 
Pins als Eingang vorsieht. Sprich: ausser einfachen Blinkschaltungen 
wäre damit wohl nicht viel anzustellen :/
Gast
Wow das ging ja schnell...
Danke für die Antworten!

Zum Eingang, das war so gedacht... Einfache Blinkschaltungen...
Bin ja noch Anfänger, wollte bisschen mit den Timings experimentieren so 
in Richtung Stroboskop etc.

Das mit dem Transistor hab ich in der Tat so gelernt... Über nen 
Vorwiderstand mit dem Outputpin auf Masse legen, ist das so verkehrt? 
Wollte erst nen Mosfet nehmen, so wie in einer Schaltung von ELV aber da 
ich nur wenig LED's nehme dachte ich ein Transistor würde so reichen.

Den kleinen Kondensator bei den LED's hab ich zur Stabilisierung 
gedacht, da ich diese Pulsartig mit etwas höheren Strömen ansteuern 
wollte.

Ja +5V bzw + bzw LED Vcc, alles dasselbe, entschuldigt meinen etwas 
unorthodoxen Schaltplan, aber ihr versteht ja sicher was gemeint 
ist/war.

Grüße Martin
Gast
> Das mit dem Transistor hab ich in der Tat so gelernt...

Bei wem?
Preisfrage: Wie hoch kann die Spannung am Emitter max. werden, 
unabhängig von der Betriebsspannung (LED Vcc)?
Gast
Sorry, aber verstehe dich grade nicht so richtig...

Benutz ich den Transistor so verkehrt? Soll ja nur als Schalter dienen 
da der AVR nicht den ganzen LED Strom aushält. So meine ich das aus dem 
Physikunterricht zu erinnern.

Am Emitter wenn voll durchgeschaltet, Betriebsspannung abzüglich paar 
hundert Millivolt Verluste? 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektor-Emitter-Spannung)

Bitte mach kein Quiz draus, bringe ich grade arg was durcheinander und 
bin auf dem Holzweg?

Grüße Martin
Gast
Ja, die Emitterspannung ist beim NPN Transisor üblicherweise um ca. 
650...700 mV niedriger als die Basisspannung.
In deinem Fall ist die normale Emitterschaltung angebracht: Emitter 
direkt an GND, Last zwischen V+ und Kollektor.
Gast
Willst du wirklich 2 Pins bei deinem Prozessor für einen Quarz opfern?
Da du wahrscheinlich weder Sereille Übertragung machst, noch mit 2 LEDs 
eine sinnvolle Uhr bauen kannst, brauchst du die Genauigkeit eines 
externen Quarzes auch nicht.

Ich würd lieber den internen Takt nehmen und dafür z.B. 2 Taster an die 
Pins hängen.
Ganz ehrlich.
Nimm anstelle des Tiny einen Mega 8 oder Mega 16.
Bei dem Tiny stößt du zu schnell an die Grenzen an und kostenmässig 
spielt der Austausch so gut wie keine Rolle.
Tinys haben sicherlich ihre Berechtigung, wenn eine ganz bestimmte 
Schaltung für einen einzigen Zweck gebraucht wird und die Pins reichen. 
Aber als Experimentier-µC zum lernen sind sie nicht so toll. Mit den 
paar Pins kann man gerade als Neuling nicht allzu interessante 
umfangreichere Experimente machen.
Gast
Ich kann dir auch nur nen größeren uC wie z.B. Mega8 oderso empfehlen. 
Und auf jeden Fall irgendwie nen Taster an einen Eingang und dann 
vielleicht noch den Poti an einen ADC. Leds blinken lassen hört sich im 
ersten Moment ja ganz spannend an. Aber wenn du das geschafft hast, dann 
änderst du ein paar mal die Zeiten und dann wirds ganz schnell 
langweilig. Es wenn man auf Tasten drücken kann und daraufhin passiert 
was fängt es meiner Meinung nach an Spaß zu machen.
Gast
Besser wäre aber vielleicht noch ein Eval Board wie STK500 oder dem 
Pollin-Board in Verbindung mit nem Steckbrett. Ist zum Spielen und Üben 
meiner Meinung nach die optimale Kombination.
Gast
Danke für die vielen lieben Antworten!

Ihr habt mich überzeugt, werde mir wohl doch lieber erstmal ein Eval 
Board zulegen. Habt ihr da nen Vorschlag für mich? Das STK500 ist mir 
ein bisschen zu teuer (bin noch Schüler) gibts da etwas einfacheres 
günstigeres? Bausatz oder Fertigplatine wäre egal sofern ich kein SMD 
löten muss. Mit dem Arduino kann ich mich auch nicht so ganz anfreunden. 
Muss auch nicht viel können, paar LED's, Entprellte Taster, 
Stromversorgung, Piepser das wars eigentlich. Bis ich mit I2C, SPI und 
PWM klarkomme dauert es eh noch so seine Zeit ;-)

Grüße Martin
Gegenfrage: Was hattest du dir gedacht, womit du deinen Tiny 
programmieren willst?

Denn dort ist der Knackpunkt an der ganzen Sache.

Die Prozessorplatine ist nicht weiter wild. Ob Tiny oder Mega8, der 
Aufbau ist im Prinzip identisch. Aber ein guter Programmer ist sein Geld 
wert. Ansonsten vertrödelst du mehr Zeit dich mit Systemfehlern 
rumzuschlagen als mit deinen eigenen Programmierfehlern.

Hat man einen guten Programmer, dann kann man den Prozessor auch auf 
einem Steckbrett lassen, bis einem die Wackelkontakte zu blöd werden und 
man alles auf eine Streifenrasterplatine übersiedelt.

Aber um den Programmer kommst du nicht rum. Und lass besser die Finger 
von diesen 3-Bauteil-Widerstands-Programmer-am-LPT-oder-COM Port.
Gönn dir einen USB Programmer.
Gast
Auch wenn das STK500 teuer erscheint, es ist sein Geld wert!!!!
(Vielleicht gibt es ja was von den Eltern dazu)

Gerade bei der Grundausrüstung würde ich keinem "Anfänger"
(nicht böse gemeint!) zu etwas vernünftigem raten.
Da kannst Du sicher sein, daß der Fehler wenn es nicht geht
bei Deiner SW oder (HW wenn selber gebaute vorhanden) zu suchen ist,
und nicht in den murksigen "Frickel"-Lösungen.
Wenn dein Rechner noch über eine parallele Schnittstelle verfügt (neuere 
Rechner haben die nicht mehr) ...
Auch gibt es mit diesem Typ von Programmern immer wieder Berichte, dass 
sie mit Vista nicht mehr funktionieren oder man zumindest Klimmzüge 
machen muss, bis sie dann endlich irgendwann laufen.
Dieser Programmer ist von genau dem Typ, von dem wir hier generell schon 
abraten.

Das heißt nicht, dass sie nicht grundsätzlich funktionieren!
Allerdings entsteht die paradoxe Situation, dass hier alte Rechner (mit 
WinXP oder Win2k) weniger Probleme machen, als neuere :-)

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