Habe ein kleines Problemchen... Wir benutzen einen Audioverstaerker und dieser wird mit Hilfe eines Schaltnetzteiles versorgt. Nun rauscht unser Verstaerker ziehmlich... Wie bekomme ich das nun weg? Danke
Gast
#1584552
ja
Danke... ?
Gast
#1584560
In dem du die Rauschquelle abstellst.
Mein Gott, seid ihr heute wieder konstruktiv! Ich habe jetzt persönlich keine Erfahrungen damit, würde aber sagen, versuch mal VCC bestmöglichst zu glätten (Stichwort LC-Glieder). Also mittels einer Spule und Kondensator einen Tiefpass zu bauen. Dann würde ich schauen, dass alle Rauschquellen, vorallem der Eingang des Audiosignals gut geschirmt ist vom Schaltnetzteil. Am besten das Schaltnetzteil gut schirmen und auch die Zuleitungen, wenn nicht schon gesehen.
Gast
#1584583
Erst einmal würde ich überprüfen, ob das Schaltnetzteil überhaupt am Rauschen schuld ist.
Gast
#1584592
Vielleicht einmal den Eingang auf GND legen, wenn das rauschen dann aufhört, hast du andere Probleme, als das SNT. Oder das SNT mit Dingen die du so rumfliegen hast ein wenig abschirmen und schauen ob das eine Wirkung zeigt. Wenn ja, dann würde ich mich an eine vernünftige Abschirmung machen. Gibt aber viele mögliche Ursachen für Rauschen in Audio-Stufen. mfg McKlappstuhl
Oder es geht so aus wie dies: Beitrag "Tochometer Problem"
Gast
#1584654
Daniel Duesentrieb schrieb:
> Wie bekomme ich das nun weg?
Klassische Fehlersuche? Zb. Ausschlussverfahren (Netzteil testhalber
gegen "sauberes" Labornetzteil/e austauschen), genaue Fehlerdefinition
(was für ein Rauschen), Signalweg mit Oszi absuchen (Ist das Rauschen
schon am eingang dabei oder fängt sich die Endstufe/Vorverstärker was
ein).... etc.
Schaltnetzteile verursachen weniger ein Rauschen, als ein Fiepen, besonders dann, wenn sie ohne Last laufen.
Es gibt auch noch diverse andere Möglichkeiten, die per Ferndiagnose und ohne weitere Details nicht klärbar sind: SNT benötigen teilweise eine Grundlast um stabil zu laufen. Sofern der Verstärker im Ruhezustand nicht genügend Strom zieht kann das Rauschen aus dem SNT kommen. Handelt es sich um eine Class-D Endstufe, kann es a) an mangelhafter Ausgangsimpedanz des Netzteils liegen b) zu Mischprodukten beider schaltenden Teile (SND / Class-D) kommen c) falsch dimensioniertes LC-Ausgangsfilter der Class-D Das SNT kann mit seiner höheren Schaltfrequnz und seinen Oberwellen (Dioden-Reverse Recovery ca. 2 - 5 MHz) auch schnell mal den berüchtigten "Gleichrichteffekt" in der Endstufe erzeugen. Somit werden HF-Komponenten plötzlich in einen sehr niedrigen Frequenzbereich transferiert. (Den effekt kennt man, wenn man sein Handy in der Nähe eines Verstärkers betreibt und ein Anruf läuft.) Außerdem kann es an dem - Massekonzept liegen. - fehlende Abschirmung - fehlende Blockkondensatoren - fehldende Abblockung der Versorgung Vorschlag: Mach mal ein Foto deines Aufbaus. Das hilft etwas. Außerdem miss doch mal mit dem Multimeter im AC-Bereich wie hoch die Rauschspannung ist. (Dafür ist ein gutes Multimeter notwendig).
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