Ich bin wohl der Einzige, der solche Probleme hat. Aber ich kann
vermelden, dass ich das Problem gelöst habe.
Das Besondere ist, dass der Optokoppler, der die Potentialtrennung
zwischen Gerät (Messkreis) und Auskopplung (Schnittstelle) macht, nicht
etwa ein IC ist, sondern aus IR-LED und Photodiode besteht. Die beiden
Bauelemente stehen sich direkt dicht gegenüber. Die LED bestrahlt die
Photodiode mit den digitalen Signalen, mit einem Transistor wird das
verstärkt und ein weiterer schaltet recht primitiv die DTR-Spannung auf
den Ausgang ein und aus.
Nur habe ich jetzt festgestellt, dass bei mir der Abstand der beiden
Dioden mit 1 mm größer ist als bei einem Vergleichsgerät (von Bernhard
Redemann
http://www.mikrocontroller.net/articles/Umbau_des_DMM_M9803_mit_Bluetooth
), wo sich die Bauteile direkt berühren. Außerdem sind sie bei mir nicht
parallel ausgerichtet. Damit wird weniger Energie in den Treiber
gekoppelt und die Transistoren können nicht voll durchgesteuert werden.
Daher kommt die Ausgangsspannung nicht hoch genug.
Da das Gerät noch ganz neu ist, wollte ich nicht daran herumlöten,
obwohl das der richtige Weg gewesen wäre (LED/Diode ausrichten und ganz
nah gegenüber platzieren). Ich habe es anders gelöst: ich habe von einem
Kunststoff-Trinkhalm eine kurze Hülse gemacht und über beide Bauteile
als Schirm (Tunnel) geschoben. Zusätzlich habe ich noch außen herum eine
Alu-Folie drum gelegt und fixiert. Damit steigt der Ausgangspegel von
bisher 1,5 V auf 3,7 V.
Mehr ist nicht zu erwarten, weil DTR vom PC schon auf 4,8 V
zusammenbricht und der Ausgangsschalter auch knapp 1 V Spannungsabfall
benötigt.
Auf meiner WebSite http://www.reinhardweiss.de/german/mastech.htm
habe ich alles im Detail dokumentiert. Da habe ich auch die Schaltung
des RS232-Treibers aufgezeichnet.
Mich würde jetzt nur interessieren, ob andere Besitzer dieses Geräts
ähnliche Probleme beobachtet haben und ob da auch die Dioden so
schlampig platziert sind.
Reinhard