Hmmm...ich schick ihm mal ne Karte :)
Es hat vermutlich etwas mit dem Lüfter zu tun - wieso ist der
angeschlossen? Oder er faked mit Leitsilber.
Klaus.
Klaus2 schrieb:
> Oder er faked mit Leitsilber.
Mit Leitsilber geht das glaub ich eher nicht. Das würde man bestimmt auf
der Scheibe sehen. Gibts unsichtbares Leitsilber? Evtl. als bedampfte
Oberfläche? Oben + und unten - und dann die Versorgung durch die Achse?
Was ich mir vorstellen könnte wäre eine Bestrahlung der LED z.B. mit
UV-Licht. Die rote LED könnte dann manipuliert sein, indem man
floureszierendes Material von unten in die LED eingebracht hat. Auf dem
einem Bild mit der leuchtenden LED in Nahaufnahme leuchtet es irgendwie
so von unten heraus. Also ich meine es kommt nicht dorther wo
normalerweise eine LED leuchet.
Im schwarzen Gehäuse sitzt dann ein UV-Strahler, der auf die LED
ausgerichtet ist.
Wer kann noch Tipps geben, bzw. kennt die Lösung?
Ich glaube fest, dass die LED ohne die Plexiglasplatte nicht leuchten
wird.
Wenn man die Platte von der Seite anleuchtet, leitet sie das Licht in
die LED, die dann "leuchtet".
Oder so ähnlich,
oder ganz anders.
Ich weiß es! Ein Laser! Der leuchtet schwach auf die Unterseite der LED,
aus einem bestimmten Kamerawinkel sieht man ihn nicht...eingebaut
irgendwie in den Lüfter. Wär so ne Idee.
Klaus.
Christian H. schrieb:
> Oder so ähnlich,> oder ganz anders.
100% ACK
Klaus2 schrieb:
> Ein Laser! Der leuchtet schwach auf die Unterseite der LED,> aus einem bestimmten Kamerawinkel sieht man ihn nicht...> eingebaut irgendwie in den Lüfter.
Glaub ich nicht, sonst könnte er das Netzteil nicht wegnehmen, da die
Ausrichtung vom Laser nicht mehr stimmt.
Kann man das Licht von UV-LED´s sehen, wenn die Wellenlänge bei um die
400nm, liegt? Hab selbst so eine Gelscheinteströhre die ziemlich lila
leuchtet. Sowas würd voll auffallen. Ist das bei UV-LEDs anders? Ab
welcher Wellenlänge kann man eine UV-LED sichtbar lila leuchten sehen?
Für UV würde auch sprechen, dass er z.B. das Netzteil schwarz lackiert
hat, damit nichts durch UV-Licht zum leuchten angeregt wird. Bei
passendem Öffnungswinkel der UV-LED wäre auch eine vorsichtige Bewegung
des Netzteils möglich.
nene, die UV leistung müsste schon sehr stark sein, um die led dann noch
so leuchten zu lassen, denke ich. zumal das plexi weißlich glimmen
würde, oder? aber vermutlich ist es irgend was in der art. vierlleicht
ist ja auch ein RFM12 unter der lochraster versteckt und der laser
extern positioniert? :)
Klaus.
Ja aber während er das Netzteil bewegt setzt sie kurz aus. Fast scheint
es mir, als ob es was mit dem Lüfter oder zumindest der Öffung zu tun
hat, die die ganze Zeit zur LED zeigt.
Oder aber er hat eine Art kapazitive Koppelung über die Plexiglasscheibe
eingerichtet?
Klaus2 schrieb:
> vielleicht ist ja auch ein RFM12 ...
Auch möglich, aber mit dem externen funkgesteuertem Laser besteht die
Gefahr dass man den Laserstrahl beim genauen Betrachten vielleicht
unterbricht. Vorteil wäre aber, dass am Netzteil selbst nichts
auffälligs zu sehen ist. Ein leichtes Verschieben des Brettes hätte aber
fatale Folgen...
> die UV leistung müsste schon sehr stark sein
Warum? Wenn die LED präpariert ist, reicht sicher schon ein bisschen
floureszierendes Material im Fuß der LED um ein leichtes leuchten zu
erzeugen.
Leuchtet eigentlich aufgerauhtes Plexi unter UV-Licht?
Wer hat kürzlich UV-LED gekauft und kann was über den sichtbaren
Lichtanteil sagen?
Icke schrieb:
> er hat eine Art kapazitive Koppelung
Glaub ich nicht, wäre zuviel Aufwand. Zudem ist der Abstand viel zu groß
um ausreichend Energie zu übetragen, und die LED müsste dann ja
wiederunm irgendwo angeschlossen sein.
Seid Ihr sicher, daß gegenüber vom Loch ein Lüfter ist? Eine Art
Tesla-Transformator wäre doch auch eine Idee?
Nur die 9V-Batterie scheint mir noch etwas schwächlich dazu.
Die Schaltung auf dem Lochraster sieht auf den ersten Blick aus wie die
Schaltungen, die zur Hochspannungserzeugung mittels Zündspule durch's
Netz geistern (NE555+Leistungstransistor). Eine kleine Mofa-Zündspule
oder so könnte sich hinter der Platine am ehemaligen Netzanschluss
verstecken, dorthin führt auf jeden Fall auch ein roter Draht, der am
Transistor angeschlossen ist (der Draht mit dem Schrumpfschlauch
mittendrin).
Wenn das stimmt, hätte man auf jeden Fall schonmal Hochspannung, ob man
damit die LED auf die Entfernung zum Leuchten bekommt?
Eine gewisse Richtwirkung scheint auf jeden Fall vorhanden zu sein, denn
in den Videos scheint er immer darauf zu achten, dass die
Lüfter/Netzstecker-Seite grob auf die LED ausgerichtet bleibt. Im Lüfter
könnte sich eine Art "Sendespule" verstecken, vielleicht auch das
Lüftergitter selbst.
Andreas
Ich glaub ich hab´s.
Er zeigt uns selbst die Lösung. Hier am Ende der Seite:
http://www.dietmar-schroeder.de/schaltungstechnik.html
Er hat also auf jeden Fall schon Versuche mit UV-LEDs und
floureszierender Farbe gemacht.
Dieser angebliche "Leistungstransistor" ist einfach nur ein
Festspannungsregler 7805 der das ganze auf 5V stabilisiert. Dann mit
einem Vorwiderstand auf eine UV-LED. In sein Klimaanlagensystem hat er
so floureszierendes Zeug reingekippt... Warum sollte er das nicht noch
an die LED schmieren?
Je nach Öffnungswinkel der UV-LED wäre eine Bewegung des Netzteiles
möglich.
Die Plexiglasscheibe dient dann als großer Lichtwellenleiter, der das
Licht zur LED hinführt.
Wenn man sich das Loch für die LED genau anschaut, ist dort so leicht
gelbliches Zeug zu sehen. Vielleicht ist das Abrieb von der UV-Farbe
beim Einstecken der LED?
Marc S. schrieb:
> Wenn man sich das Loch für die LED genau anschaut, ist dort so leicht> gelbliches Zeug zu sehen. Vielleicht ist das Abrieb von der UV-Farbe> beim Einstecken der LED?
Vielleicht ist die LED garnicht modifiziert, sondern nur das Loch.
Das würde erklären, wieso das Leuchten von unten kommt.
Damit könnte man den Zuschauern auch die LED zur Begutachtung in die
Hand geben (vorher natürlich die "Versorgung" abschalten). Natürlich
muss man sich irgend einen Schwachsinn einfallen lassen, wieso man die
LED nicht in den Händen der Zuschauer zum Leuchten bringt.
Jo, UV könnte echt sein, würd ja zu dem gelben Ranz im Loch passen. Nur
fraglich, ob es gebündelt ist und wieso man nicht die kleinste
Kleinigkeit davon sieht...aber mit genug übung und filtern bei der
aufnahme passt das.
Klaus.
1.UV-Sperrfilter hatte früher jeder Fotofreund.
2.Durch den "UV-Kühlmittelzusatz" wird das Licht erst sichtbar, wenn die
rote LED damit angepinselt ist ?? Ganz sauber sah sie ja nicht aus.
Somit besteht ein Verdacht...
Noch ne Idee! Mir Ist gerade der Stecker vom Netzteil aufgefallen. Da
verschwinden ein paar Drähte und lassen sich nicht ganz nachverfolgen.
Was ist, wenn in der Buchse eine größere UV-Quelle (ca3W) ist und die
Platine aus einem NE555 + Leistungstransistor besteht?
Der Lüfter ist dann nur zur Täuschung und/oder als benötigter
Vorwiderstand für die LED's. ;)
Was ich mir die ganze Zeit überlege: Müsste reines UV Licht nicht
genügen um die LED zum Leuchten zu bewegen??
Wie sieht denn das mit Infrarot aus?
Da gibt es doch auch Kontrollkarten mit Leuchtstoff , um
Lichtschranken einzustellen.
( Ohne die sieht man nichts )
Das mit dieser IR-Karte hab ich mir auch schon angeschaut, davon wurde
in Fingers-Forum schon was geschrieben.
Bis auf welche Entfernung reagieren denn diese Karten?
Ist das Leuchten wirklich kräftig zu sehen oder ist es nur eine
Farbänderung? Also sieht man im Dunkeln diesen Stoff wirklich aktiv
leuchten?
Kann man diesen "Leuchtstoff" abkratzen und mit Kleber (oder Lack)
vermengt auf die Unterseite der LED anbringen? (oder von unten in die
LED einfüllen?)
Wie würde das leuchten aussehen wenn man nur ein paar Krümel Leuchtstoff
hätte?
Ich hatte wärend meiner Ausbildung, also einige Jahrzehnte her, mal eine
solche Detektorkarte in der Hand. Diese musste vor der Messung mittels
Licht aufgeladen werden.
So, hab mir jetzt mal so eine UV-LED angeschafft. Typisch 400nm
Welllänge.
Hab das ganze über einen Vorwiderstand versorgt. An der LED liegen 3,3V
bei 20mA.
Das Licht ist extrem hell. Es gibt einen regelrechten violetten
Lichkegel. Sowas würde sofort auffallen, wenn so eine LED im Netzteil
verbaut ist.
Was man jetzt probieren müsste, wäre das ganze auf besonders stark
fluoreszierendes Material strahlen zu lassen und dann den LED Strom
soweit herunterzudrehen, dass der sichtbare Anteil des Lichtes praktisch
verschwindet. Wenn dann das fluoreszierende Material noch sichtbar
leuchtet, wäre es evtl doch brauchbar.
Gibt´s Filter, die das sichtbare Licht wegfiltern und nur die
kurzwellige UV-Strahlung durchlassen? Sowas wie ein
UV-durchlass-Filter....
Google spuckt aus, das sowas in der Fotografie verwendet wird.
Also genau das Gegenteil hab ich selbst bei meinem Foto: UV-Sperrfilter.
Welcher Hobby-Fotograf mit einem UV-durchlass-Filter könnte mal einen
Geldscheintester hinter so einen Filter halten und schauen ob auf der
anderen Seite noch was fluoresziert?
Frage ist doch was das Foto uns vorschwindeln soll.
Ein UV-SPERRfilter sollte Deine UV-LED relativ unsichtbar machen
und erst DAS Leuchtmittel, welches das UV-Licht an der Außenhaut der
roten LED umwandelt (ähnlich der Beschichtung von Leuchtstoffröhren)
erzeugt dann ein Licht im sichtbaren Bereich?
Probiere mal Waschpulver mit Weißmacher!
Für Dein "Durchlassfilterexperiment" sollte eigentlich schon eine blaue
Folie helfen.
oszi40 schrieb:
> eine blaue Folie ...
definier mal "blaue Folie"
Gerade hab ich so einen blauen Minigrip-Beutel ausprobiert, da sieht man
immer noch alles durchleuchten. Ebenso bei der
Tempo-Taschentuch-Verpackungs-Folie. Auch so eine silbrige antistatische
Verpackungungsfolie von RS läßt noch zu viel sichtbares Licht durch.
Positiv: Bei allen Folien leuchtet ein gelber Textmarkerstrich in
30-40cm Entfernung noch richtig gut. Ein Blinken läßt sich sogar seht
gut erkennen.
Der Lichtkegel ist schon schwächer, aber beim Blick (auch seitlich) auf
die LED ist diese sofort als blinkender heller Punkt zu sehen.
oszi40 schrieb:
> Ein UV-SPERRfilter sollte Deine UV-LED relativ unsichtbar machen
Warum denn das? Ich möchte doch den UV-Bereich nicht sperren, sondern
alles andere! UV-Licht darf doch durchkommen nur halt kein sichtbares
Licht.
Rambo schrieb:
> Was ist das? Blaues Licht. Was tut es? Es leuchtet blau!
... und bringt die rote LED zum fluoreszieren
ist halt nicht der Sinn des ganzen :-(
Marc S. schrieb:
> Positiv: Bei allen Folien leuchtet ein gelber Textmarkerstrich in>> 30-40cm Entfernung noch richtig gut. Ein Blinken läßt sich sogar seht>> gut erkennen.
Wow! funktioniert das wirklich so gut mit einer einfachen UV-LED an
20mA!?
Hätt ich nicht gedacht.
Wenn die LED jetzt im Einbaustecker verbaut und für die Aufnahmen ein
UV-Filter benutzt wird, dann klappt die Illusion ganz gut denke ich. ;-)
Wie sieht es eigentlich mit der roten LED aus unterm UV-Licht!? Leuchtet
das beigemischte Phosphor in der LED nicht?
Alexander Schmidt schrieb:
> Evtl. sitzt die Led in einem schwarzen Rohr, sodass das Licht nur mit> einem sehr kleinem Winkel austritt und die Öffnung auch nicht leuchtet.
Die LED sitzt womöglich am der dem Lüfter entgegengesetzten Seite.
Damit kann man Streulicht garnicht sehen.
Ich habe jetzt mal einfach so ein paar LEDs aus meiner LED-Sammel-Kiste
ausgeschüttet und mit UV-Licht bestrahlt. Siehe da, einige fluoreszieren
von sich aus.
Bei zwei grünen LEDs leuchtet der komplette LED-Körper von sich aus
ziemlich stark. Eine gelbe leuchtet rot, wenn man sie direkt anstrahlt.
Welches Material ist für das Leuchten verantwortlich?
Beim reinleuchten in unsere Waschpulverkiste, strahlen die kleinen
roten Kügelchen extrem stark. Aber wenn man so eine Kugel von unten in
eine normale rote klare LED einsetzt sieht man davon praktisch garnichts
mehr.
Wer hat weitere Vorschläge?
Hier ein Foto hochzuladen klappt irgendwie nicht.
Selber herausfinden ist spannende ;-)
Außerdem habe ich keine Postkarte, wo Personen drauf sind und ich wohne
im Schwabenland - also wozu eine Postkarte mit Porto kaufen...