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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik negative Eingangsspannung am OP


Autor: Stefan H. (retikulum_37)
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Hallo und Helau,

ich habe ein kleines, fast schon banales Problem, dass mich noch in den 
Wahnsinn treibt.
Ich möchte eine negative (-12...0V) in eine positive Spannung wandeln 
(0...2V). Auf den ersten Blick würde ich hier einen invertierenden 
Verstärker verwenden. Allerdings verkündet der Op bei der folgenden 
Schaltung sein Ableben mit viel Wärme und Rauch: (R2 (Rückkopplung)= 
166_Ohm, R1=1K_Ohm), Versorgungsspannung +-15V und Masse am Pos Eingang, 
die Eingangsspannung liegt natürlich am neg. Eingang.
Verwendet hab ich den folgenden OP: OP251;

Ich könnte mir vorstellen, das der Fehler ein ganz rudimentärer ist, 
aber momentan seh ich ihn nicht.

Autor: Tom (Gast)
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Stefan H. schrieb:
> die Eingangsspannung liegt natürlich am neg. Eingang

Die Eingangsspannung muss natürlich an R1 liegen

Autor: Udo R. S. (Gast)
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Das kommt ganz gut -12V direkt am invertierenden Eingang (nicht auf dem 
Eingangswiderstand) damit ca +12 - +14V am Ausgang und dazwischen 166 
Ohm. Macht 25V / 166 Ohm = ganz ordentlich Strom. Da sollte auch der 
Widerstand heisse Ohren kriegen, was der OP abkann sagt das Datenblatt.
Muss das ganze so niederohmig sein? Ich würe mal Faktor 10 oder noch 
mehr mit den Widerständen hochgehen, und natürlich die Eingangsspannung 
richtig anschliessen.

Autor: Stefan H. (retikulum_37)
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Hallo,

Danke für die schnellen Antworten. Die Eingangsspannung liegt am R1 (der 
hätte sonst ja gar keine Bedeutung).
Das mit den größeren Widerständen werde ich umgehend mal ausprobieren.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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So ca. Faktor 50 beide Widerstände R1, R2 vergrößern, und alles wird 
deutlic hbesser .-))

Autor: Michael (Gast)
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Udo hat schon angedeutet, dass die Widerstandswerte etwas zu niederohmig 
sind. Seine Berechnungen kann ich aber beim besten Willen nicht 
nachvollziehen. Es sollten (bei U_IN=-12V) maximal 12mA fließen, das 
sollten ein durchschnittlicher OpAmp und 1/4W-Widerstände aushalten. 
Weniger Strom wäre aber sich besser.

2 weitere Dinge: Hast du dich vertippt? Ich finde keine Infos über einen 
OP251.

Ist der OpAmp "unity gain stable"? Falls nicht, wird er wohl schwingen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Michael schrieb:
> Udo hat schon angedeutet, dass die Widerstandswerte etwas zu niederohmig
> sind. Seine Berechnungen kann ich aber beim besten Willen nicht
> nachvollziehen. Es sollten (bei U_IN=-12V) maximal 12mA fließen, das
> sollten ein durchschnittlicher OpAmp und 1/4W-Widerstände aushalten.
> Weniger Strom wäre aber sich besser.

Wenn er aber keine 0.25W Widerstände benutzt ...

Kurz: Er schreibt nirgendwo welche Bauform er benutzt

>
> 2 weitere Dinge: Hast du dich vertippt? Ich finde keine Infos über einen
> OP251.

Das liegt an Dir. OP251 ist ein Klassiker von PMI. Findet google binnen 
0.02 sekunden

>
> Ist der OpAmp "unity gain stable"? Falls nicht, wird er wohl schwingen.

.-))

Autor: Michael (Gast)
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@ Andrew

Scheint, ich bin immer noch zu blöd zum Suchen. Ich finde nur 
Datenblätter zur OP251 LED. Analog listet den OP251 auch bei den 
obsoleten Bauteilen nicht auf.

Kannst du einen Link zum Datenblatt reinstellen?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Stefan H. (retikulum_37)

>Ich möchte eine negative (-12...0V) in eine positive Spannung wandeln
>(0...2V).

Dazu reicht ein passiver Spannungsteiler aus drei Widerständen.

MFG
Falk

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