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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Variabler Pegelwandler


Autor: Benjamin A. (bigger83)
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Hallo,

ich brauche Hilfe bei der Auswahl eines Pegelwandlers.

Ich brauch einen Pegelwandler, der von 5V -> 3.3V wandelt und durch 
umstellen der Versorgungsspannung von 5V -> 5V. Klingt zwar komisch 
allerdings möchte ich mir einerseits die Jumper zum Überbrücken sparen 
und bei 3 Signalen der 5V Seite handelt es sich um Hallsignale, die ich 
damit an 5V anpassen möchte.

Ich wollte einen 74HC4050 oder 74HC244 dafür nehmen.
Mit denen ist die Umschaltung über die Versorgungsspannung ja möglich, 
daher sollte die Umschaltung kein Problem sein.

Was mir allerdings Probleme bereitet, sind die Umschaltpegel bei 5V -> 
5V.
Da nicht alle Hallsensoren die selbe Ausgangsspannung liefern habe ich 
mir gedacht ich benutze den Pegelwandler zum Anpassen der Spannung.
Bei einem Motor, den ich habe liegt der High-pegel allerdings bei 3.3V 
und die ist im 5V -> 5V betrieb zu klein für die 74HC. Die Schwelle 
liegt bei ca. 3,5V. (Aus Datenblatt interpoliert)

Natürlich könnte ich einen Verstärker oder Komparator vorschalten, 
allerdings wollte ich wenn möglich diese Bauteile einsparen.

Also zu meiner Frage:

Gibt es einen Pegelwandler, der das selbe Verhalten zeigt wie die 
genannten, allerdings bei 5V Betriebsspannung eine kleinere 
Schwellenspannung hat?


Danke und Gruß.
Benjamin

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Benjamin A. (bigger83)

>Ich brauch einen Pegelwandler, der von 5V -> 3.3V wandelt und durch
>umstellen der Versorgungsspannung von 5V -> 5V.

Das macht dir jeder HCT Schaltkreis. Siehe Pegelwandler.

>Ich wollte einen 74HC4050 oder 74HC244 dafür nehmen.

Nein, du brauchst HC_T_

>Gibt es einen Pegelwandler, der das selbe Verhalten zeigt wie die
>genannten, allerdings bei 5V Betriebsspannung eine kleinere
>Schwellenspannung hat?

Brauchst du nicht, HCT mit 1,4V Schaltschwelle geht für 3,3V und 5V

MfG
Falk

Autor: Benjamin A. (bigger83)
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Hallo,

danke für die Antwort.
Den Artikel Pegelwandler hab ich natürlich schon gelesen.

>Das macht dir jeder HCT Schaltkreis.

Das verstehe ich nicht so ganz.
Laut Datenblatt muss die Versorgungsspannung bei HCT zwischen 4.5V und 
5.5V liegen. Daher kann ich diese nicht wie beim HCT verwenden, um die 
Ausgangsspannung zu variieren.
Die Ausgangsspannung eines HCT liegt bei Vcc = 4.5V zwischen 4.4V - 
4.5V.

Wie soll ich damit einen µC ansteuern, der bei 3,6V gute Nacht sagt?
Oder hab ich die Angaben im Datenblatt falsch verstanden?

Gruß
Benjamin

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Benjamin A. (bigger83)

>5.5V liegen. Daher kann ich diese nicht wie beim HCT verwenden, um die
>Ausgangsspannung zu variieren.

Ach soooo, Mist hab ich falsch verstanden. Ich dachte die 
Eingangsspannung ist variabel.

>Wie soll ich damit einen µC ansteuern, der bei 3,6V gute Nacht sagt?

Schon klar.
Für variable Ausgangsspannung 5/3,3V braucht es HC.

Aber dein Vorhaben ist reichlich seltsam. Normalerweise wandelt man auf 
eine Spannung und fertig.

Autor: A. K. (prx)
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Benjamin A. schrieb:

> Natürlich könnte ich einen Verstärker oder Komparator vorschalten,

Wieso "vorschalten"? Der Komparator allein reicht doch aus. Komparator 
mit VCC=5V und O.C. Ausgang verwenden, dahinter Pullup an variables VCC.

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