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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannung mit differentiellen DAC messen


Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Ich stehe gerade etwas auf'n Schlauch...

Ich hab mir den MCP3421 als ADC raus gesucht. Der hat einen 
differentiellen Eingang mit Vin+ und Vin-.

Ich möchte das ganze quasi als DVM verwenden und eine Spannung innerhalb 
einer anderen Schaltung abgreifen (die beiden Schaltungen sind GND mäßig 
getrennt).

Muss ich nun die GNDs beider Schaltungen miteinander verbinden oder 
reicht es wenn ich Vin+ und Vin- an die zu messende Spannung hänge (die 
Spannung wird z.B. an einen Shunt Widerstand abgegriffen)?

Es ist sichergestellt, dass die Spannung zwischen Vin+ und Vin- immer im 
Bereich +-2.048V ist (also die Spannung welche ich abgreifen möchte).

Autor: Tauwetter (Gast)
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>Es ist sichergestellt, dass die Spannung zwischen Vin+ und Vin- immer im
>Bereich +-2.048V ist (also die Spannung welche ich abgreifen möchte).

Das reicht noch nicht!
Es muß auch sichergestellt sein, dass die Messspannung innerhalb GND und 
VCC Deines ADCs liegt. Und dazu mußt Du entweder wieder die beiden GND 
verbinden oder Du legst den Vin- an GND des ADCs und mißt dann an Vin+ 
die Differenz zu GND. Dazu brauchst Du dann keinen Differenzeingang.

Um wie ein DVM zu arbeiten, sollte Deine "DVM"-Schaltung am besten mit 
Batterie gespeist werden. Andernfalls können starke Störungen 
eingespeist werden, insbesondere durch (Stecker-)Schaltnetzteile.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Danke Tauwetter, das hatte ich mir schon fast so gedacht.

Aber wenn ich einen der beiden Eingänge auf GND lege habe ich das 
Problem, dass ich keine negative Spannung mehr messen kann. Der 
Eingangsbereich dieses IC ist ja +-2.048 - ich könnte den Eingang dann 
nur noch in eine Richtung nutzen.

Hat jemand eine Idee wie ich dieses Problem lösen/umgehen kann?

Eine Batterieversorgung war sowieso angedacht.

Autor: Tauwetter (Gast)
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Dann lege Vin- auf VCC/2. Entweder durch zwei gleiche niederohmige 
Widerstände (< 1k) oder hochohmige Widerstände (> 100k) und einen OPAmp 
zur Pufferung. Die 2. Lösung spart Strom und schont die Batterie.

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Den negativen Eingang mittels Spannungsteiler auf Ub/2 legen ...
Die Massen dann natürlich NICHT verbinden.


Gruß

Jobst

Autor: Jobst M. (jobstens-de)
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Zwei Doofe, ein Gedanke :-)

Eine niederohmige Quelle ist aber gar nicht nötig ...


Gruß

Jobst

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Danke für die gute Idee, aber ich habe vor das Teil mit 3V zu versorgen.

Wenn ich nun Vin- auf 1.5V lege kann die Differenz von Vin+ nach Vin- 
maximal +-1.5V werden - also kann ich immernoch nicht den ganzen Bereich 
ausnutzen :(

Natürlich kann ich das in gewisser Weise noch mit dem 
Verstärkungsfaktor, den ich intern einstellen kann, kompensieren (hoffe 
ich zumindest). Aber bei sehr kleinen Spannungen ist das immernoch 
sub-optimal.

Wenn sonst niemand eine andere Idee hat, werde ich das wohl so wie 
vorgeschlagen machen.

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