Gast
#1624928
Hi Leute! Ich habe mich hier ein bisschen durch's Forum gelesen und unter anderen den Beitrag über die Billig-Wärembildkamera gefunden: Beitrag "Wärmebildkamera für Arme" Der löst mein Problem aber nicht und für meine Frage will ich ihn auch nicht missbrauchen. Ich habe ein Thermopile-Array mit digitalem Ausgang. (Für denjenigen, den die Funktion des Thermopiles jetzt nicht einfällt: zwei unterschiedliche, miteinander verbundene Leiter erzeugen bei Temperaturdiffernz eine elektrische Spannung). Meine Physikunterlagen sagen mir: Objekttemperatur ist proportional zur vierten Potenz der Wärmestrahlung. Im Klartext: Verdopplung der Temperatur gibt 16fache Wäremstrahlung. Der Sensor produziert jetzt eine Ausgangsspannung, die proportional zur Differenz der Objekttemperatur und der Chiptemperatur (bzw. der Gehäusetemperatur) ist. Die Gehäusetemperatur kann ich als konstant betrachten, dann ist doch auch die Ausgangsspannung und der gewandelte digitale Stream vom Sensor doch auch proportional zur vierten Potenz, oder? Mein Sensor gibt nämlich einen LINEAREN Verlauf aus (siehe Anhang). Was macht denn die Elektronik im Sensor damit und wird das nicht äußerst ungenau? (Stichwort: Linearitätsfehler...) Danke für eure Hilfe!
