12V H/L mit 5V ATMEL PIN?

Gast #1626602
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Hallo Forum User,

ich habe in den Artikel 
http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor diese Schaltung 
gefunden...

[Original]

+12V o-------------------------+
                               |
                              .-.
                             ( X )
                              '-'
                               |
                    _      |/ T1,NPN
        uC PIN o---|___|-----| BC547
                   R2,4K7    |>
                               |
  GND o------------------------+

... nun würde ich diese gerne dahingehend erweitern.

[Anpassung]

+12V o-------------------------+
                               |
                              .-.
                              | | R1, 10k
                              '-'
                               |
                               o-------o OUT (12V H/L ?)
                               |
                               |
                               |
                    _      |/ T1,NPN
        uC PIN o---|___|-----| BC547
                   R2,4K7    |>
                               |
  GND o------------------------+


Frage ist nun... kann ich somit am Punkt OUT einen 12V H/L Pegel mit den 
µC PIN erzeugen? Bevor ich was zerschieße frag ich lieber. Ich werde 
wohl einen ATmega32 einsetzen. Ich muß dem 12V Gerät an einem Eingang 
meine Aktion mit dem uC mitteilen.

Grüße, Floh
Gast #1626618
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Hallo,

sollte so funktionieren.

Aber beachten: Du hast dort nur einen 12V Pegel, belasten kannst du das 
Signal an dieser Stelle nicht ohne das die Spannung einbricht.

PS: Das die 5V zu den 12V invertiert sind sollte klar sein.

Grüße
Gast #1627111
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Vielen Dank für Eure Antworten.

Wie ich gerade sehe kann ich das gar nicht so machen wie ich es 
wollte... :-(
Ich brauche ja eine Möglichkeit auf der 12V Seite eine Art Tristate 
Eingang zu simulieren.

L-Pegel macht Aktion A
Mitte also 6V dann macht nicht's...
H-Pegel macht Aktion B

grübel was nun :-( denk

Gruß Floh
Gast #1627153
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André H. schrieb:
> Ich dachte, die 12V-Seite sollte der AUSgang sein... was hast du vor?

Das habe ich auch so gesehen aber das ist nun nicht der Fall. Denn ich 
hab nun ein Dauerreset... :-(

Ich möchte ein anderes Gerät ansteuern das auf einer Leitung sonst mit 
Schalter/Taster gesteuert wird. S1 (Taster) und S2 (Schalter).

S1 zieht den Eingang des Gerätes kurz auf L Pegel was ein RESET auslöst.
S2 zieht den Eingang des Gerätes auf 12V Pegel was das Gerät für weitere 
Eingaben sperrt.

Nun beide Funktionen soll nun der uC übernehmen. Wenn ich das aber so 
wie oben beschrieben mache, dann hab entweder die Sperre was S2 ist oder 
Dauerreset was S1 entspricht... :-(

Gruß, Floh
#1627171
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florian schrieb:
> Ich brauche ja eine Möglichkeit auf der 12V Seite eine Art Tristate
> Eingang zu simulieren.

Tristate ist eine Eigenschaft von Ausgängen, die es ermöglicht mehrere 
Ausgänge an einen gemeinsamen Bus zu hängen (wobei dann immer nur einer 
aktiv sein darf, während die anderen im Tristate-Zustand sein müssen).

Eingänge brauchen erstmal keine besonderen Eigenschaften, um an einem 
Bus betrieben zu werden, ausser dass sie in der Summe nicht zuviel Last 
erzeugen dürfen.

Deshalb macht es keinen Sinn, von einem "Tristate-Eingang" zu sprechen.

> L-Pegel macht Aktion A
> Mitte also 6V dann macht nicht's...
> H-Pegel macht Aktion B

Tristate ist aber nicht "in der Mitte", sondern bei Tristate gibt der 
Ausgang garkein Signal auf den Bus, er ist hochohmig.

Was willst du eigentlich erreichen, bzw. was hängt an deinen 12V dran?

Andreas
Gast #1627218
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Mit einem OP mit Enable-Eingang könnte man das relativ elegant hin 
bekommen.
Beispiel:
http://www.linear.com/pc/productDetail.jsp?navId=H0,C1,C1009,P1426

Wenn der nicht Enabled ist, dann ist der Ausgang Hochohmig
Den Minus-Eingang legt man an 2,5V
Den Plus-Eingang ist dann der Soll-Pegel des Ausganges des OPs.
Vom Prozessor aus wird also Enable und Plus-Eingang bedient.

Das ganze kann man natürlich auch mit 3 Transistoren/Fets und ein paar 
Widerständen lösen.

Der Vorteil des OPs ist, der kann nur einen Pegel ausgeben, wenn man die 
Transistor-Lösung falsch ansteuert geht diese kaputt.
Gast #1627256
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Evt. würde solch eine Schaltung im Anhang helfen. Damit kannst du den 
Ausgang entweder auf 12 V oder auf GND ziehen. Die Widerstände mit dem 
"?" musst du passend zum Strom, der da fließen soll/darf bestimmen.
Weglassen kann man sie auch wenn der Eingang des Geräts hochohmig genug 
ist und du ausschließen kannst dass beide Transistoren Q1 und Q3 
gleichzeitig schalten.
Gast #1628538
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So heute mal ein bisschen Spielzeug gekauft.

1x aufgesteckt mit Transistoren -> Klappt!
1x aufgesteckt mit MOSFET's -> Klappt auch!

MOSFET's genommen...

Eingang 1 auf L & Eingang 2 auf L -> zappelt um 0 V OK!
Eingang 1 auf H & Eingang 2 auf L -> 0,36 V
Eingang 1 auf L & Eingang 2 auf H -> 12,1 V
Eingang 1 auf H & Eingang 2 auf H ->  6,0 V (der Spieltrieb...)

Also insgesamt Top!!!

Vielen Dank an "Plan"..!

Nun hoffe ich das der CPU die gesteuert werden soll (64HC11) ein Pegel 
von weniger als 1V für ein RESET reicht. An dem PIN ist ein Pullup nach 
+5V dran und mit einer Diode zu meinem Ausgang dran.



Die andere CPU die gesteuert werden soll...

             o +5V
             |
            |-|
            | | 4k7
            |-|
 64HC11      |
RST o--------+---|>|--o---
                          |
------------------        |
                          |
Der H/L Ausgang der       |
Schaltung von Plan        |
                          |
AUSGANG o--------------o--




Sollte klappen oder? ;-)


Gruß Floh...

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