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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Verdienen SAP-Berater bei SAP zu viel?


Autor: Plattfuß am Rhein (Gast)
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Ich habe gehört, dass jemand mit 2 Jahren BE mehr als 60000 Euro pro 
Jahr bei SAP verdient. Ist das normal? Ist das vernünftig? Und der ist 
auch nur von der Fachhochschule, kann nicht richtig Deutsch, kann nicht 
richtig Englisch... Warum nur stelle ich mich bei der Stellensuche zu 
blöd an? Bin ich zu klug, um mich Sokrates ("Ich weiß, dass ich nichts 
weiß.") zu widersetzen? Muss man erst die nötige Unverschämtheit an den 
Tag legen, um von den BWLern ernst genommen  zu werden.

: Gesperrt durch User
Autor: dfbngfb (Gast)
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Du musst BWL'er werden, nur das hilft.

Autor: Sabine (Gast)
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Das ist eben eine Sache von Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage ist 
gross, der Nutzen für die Firmen auch, wenn gute Arbeit geleistet wird. 
Das Angebot an denen, die die Profile erfüllen, ist nicht so gross. 
Deshalb sind die Gehälter so hoch.

Autor: D. I. (Gast)
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Nun ja bei Google ist es möglich mit hohen 5-stelligen bis 6-stelligen 
Einstiegsgehältern anzufangen, aber dass da nicht jede 
Wald-und-Wiesen-Infee reinkommt versteht sich von selbst oder?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Leute, die die Bürde auf sich nehmen, die Programmiersprache ABAP zu
erlernen, müssen so hoch bezahlt werden. Sie setzen sich nämlich jeden
Tag der Gefahr aus, in der Heilanstalt zu enden.

MfG Paul

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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> Die Nachfrage ist gross, der Nutzen für die Firmen auch [...]
Ja, wenn die Firma 2 Jahre nach Einführung von SAP noch lebt, war die 
Firma vor SAP eine gesunde Firma ...

Autor: Plattfuß am Rhein (Gast)
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Sehr richtig, Zwie Blum. Übrigens war der Betroffene kein 
ABAP-Spezialist, sondern ist ein typischer Job-Hopper, und SAP ist jetzt 
sein dritter Arbeitgeber. Dienstwagen hat er auch.

Diese Beraterbranche ist sozusagen das mieseste überhaupt: Die verdienen 
einen Haufen Kohle ohne Gegenleistung. Wann helfen diese Berater denn 
schon weiter? Allenfalls als Marionette für einen Chef, der argumentativ 
gegen Untergebene nichts ausrichten kann, weshalb man sich einen 
Experten holt. Ähnliches habe ich schon in der Uni erlebt, als der Prof. 
eher einem wissenschaftlichen Mitarbeiter vertraute als uns Studenten, 
obwohl ich umfassende Kenntnisse in der SW-Entwicklung und der 
Objektorientierung mitbrachte, während sein Mitarbeiter allenfalls ein 
wenig im Java-Spektrum herumgeblättert hat. So kam es mir vor.

Als Entwickler habe ich peripher auch mit SAP-System zu tun; unsere 
Software soll mit SAP angesteuert werden bzw. wir schicken Nachrichten 
zu SAP. Jeder ächzt darüber, für jeden ist es absolut zu kryptisch und 
man tut sich gar keinen Gefallen damit, eine solche Technologie vierzig 
Jahre nach der Einführung immer noch zu verwenden. SAP wurde in den 
70ern gegründet und ich habe den Eindruck, dass die Software stinkt 
total danach: Nach 70er.

Autor: Sabine (Gast)
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> Ähnliches habe ich schon in der Uni erlebt, als der Prof.
> eher einem wissenschaftlichen Mitarbeiter vertraute als uns Studenten,
> obwohl ich umfassende Kenntnisse in der SW-Entwicklung und der
> Objektorientierung mitbrachte, während sein Mitarbeiter allenfalls ein
> wenig im Java-Spektrum herumgeblättert hat. So kam es mir vor.

Mir kommt es so vor, als wenn Du Dich total überschätzt.

> Jeder ächzt darüber, für jeden ist es absolut zu kryptisch und
> man tut sich gar keinen Gefallen damit, eine solche Technologie vierzig
> Jahre nach der Einführung immer noch zu verwenden.

Ich glaube eher, dass Du nicht gut genug dafür bist. Du bist wohl eher 
ein KlickiBuntiKlicker als jemand, der sich mit schwierigen Dingen 
beschäftigen kann.

Autor: Alter Sack (Gast)
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Soetwas erlebe ich fast täglich. Einen Mangel an Selbstüberschätzung 
kann man unserer Jugend sicher nicht Vorwerfen.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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SAP ist ja nicht so schwer. Es steht jedem frei sich da zu betaetigen. 
Wenn die Berater so teuer sind wird SAP sicher ein Interesse an vielen 
guenstigen Einsteigern haben. Die Beratertaetigkeit beinhaltet 
allerdings viel Reisen und lange Tage.

Autor: _Patrick_ (Gast)
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>Übrigens war der Betroffene kein ABAP-Spezialist, sondern ist ein
>typischer Job-Hopper, und SAP ist jetzt sein dritter Arbeitgeber

Da liegt dann wohl der Hase im Pfeffer - du hast die Branche nicht 
verstanden.
Einen ABAP-Programmierer kaufe ich mir preiswert aus einer low labor 
cost location ein, den Prozessberater brauch ich vor Ort. Und da nehme 
ich am liebsten Leute, die bereits unterschiedliche Erfahrungen 
gesammelt haben.
Der Berater verkauft dir dann, was er bei einem anderen Kunden gelernt 
hat.

>Wann helfen diese Berater denn schon weiter? Allenfalls als Marionette
>für einen Chef, der argumentativ gegen Untergebene nichts ausrichten
>kann, weshalb man sich einen Experten holt.
Was du meinst ist strategische Beratung. Du würfelst da ein wenig 
durcheinander

Autor: P. S. (Gast)
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Plattfuß am Rhein schrieb:
> SAP wurde in den 70ern gegründet und ich habe den Eindruck, dass die Software 
stinkt
> total danach: Nach 70er.

Ich habe mal eine generische SAP-RFC-Anbindung implementiert. Stimmt, 
70er, inklusive Cobol-Datentypen :-) Waere nur schoen gewesen, wenn das 
dem Autor des in der SAP-Press zu diesem Thema erschienenen Buches auch 
bewusst gewesen waere...

Autor: Udo. R. S. (Gast)
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Reg Dich lieber über Investmentbänker auf, die 20 Mio im Jahr dafür 
kassieren, daß sie der Realwirtschaft durch ihre Spekulationen die 
Milliarden abzocken, mit denen ansonsten Deine und tausende andere 
Gehaltserhöhungen hätten bezahlt werden können.
Die Berater haben verdienen Ihr Geld meistens recht hart, ich wollte 
nicht Sonntags abends losfahren und Samstag mittags wieder bei der 
Familie sein.

Autor: stutzi (Gast)
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Berater, ne Berufsgruppe die die Welt nicht braucht

http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY

Autor: Plattfuß am Rhein (Gast)
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Sabine schrieb:
> Ich glaube eher, dass Du nicht gut genug dafür bist. Du bist wohl eher
> ein KlickiBuntiKlicker als jemand, der sich mit schwierigen Dingen
> beschäftigen kann.

Ganz sicher nicht. Ich bin nur ein Fan von sauber implementierten 
Sachen. Ein SAP verschickt und erwartet Nachrichten und die dürfen nur 
ein ganz bestimmtes Muster verfolgen. So dürfen manche Felder nur mit 
"zz" beginne und nur bestimmte Längen aufweisen. Es geht um die 
Feldbezeichner und nicht um die Feldinhalte. Und sowas ist Schrott. 
Angenommen, eine Programmiersprache erlaubte nur Variablenbezeichnen von 
acht Zeichen, nicht mehr und nicht weniger. Und der Typ wird auch gleich 
in den Bezeichner kodiert. Ein Integer wäre dann z. B.: "intZahl1". Eine 
solche Programmiersprache muss man einfach nur in die Tonne kloppen.

Systematisch sind z. B. relationale Datenbanken. Da habe ich wenigstens 
ein Modell, während man bei SAP solchen Blödsinn betreibt. Ich habe den 
Eindruck, sowas könnten auch die Leute in meiner alten Firma verbocken: 
"Wir behandeln alle Objekte der Klasse A, deren Name mit einer Raute 
beginnt, anders als die restlichen." - Man war zu faul, einen Flag 
einzubauen, obwohl es zu diesem frühen Projektzeitpunkt noch möglich 
war. Bei SAP ist das etwas anderes, aber die wussten doch schon bei der 
Entwicklung, dass sie unheimlich flexible Schnittstellen benötigen. 
Hätte SAP ein SGML-basiertes Format entwickelt, könnte ich das noch 
verstehen. Aber das jetzige ist einfach nur blödsinnig.

Autor: Thomas (Gast)
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Hier auch was zum Thema:
http://mp3-download.swr.de/swr2/wissen/sendungen/k...

Zu Volkter Pispers: Sehr unterhaltsam aber es wäre glaubhafter wenn er 
nicht maßlos übertreiben würde. In dem Youtube Link sind es 60 
Millionen, laut
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/...
"nur" 2,5 Millionen für ein Jahr.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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In anderen Threads wird gejammert, dass die so genannten "Dienstleister"
viel zu wenig bezahlen. In diesem Thread wird gejammert, dass ein (etwas
anders gearteter) Dienstleister viel zu viel bezahlt. Die armen Dienst-
leister können es aber auch gar niemandem recht machen :)

Wieso bringt ihr's nicht auf den Punkt und jammert, dass ihr viel zu
wenig und alle anderen viel zu viel verdienen? ;-)

Autor: raimund (Gast)
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ja die sind ganz schön teuer... unser sap mensch (selbständig), 
berechnet etwa 900 Euro pro tag....

Autor: Plattfuß am Rhein (Gast)
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Den würde ich einfach rausschmeißen und einen Informatiker einstellen, 
der sich in den Scheiß vertieft. Ist doch tausendmal billiger. Die BWLer 
sind doch krank, die einfach "Personalkosten" reduzieren wollen und 
andere Kosten in die Höhe treiben, weil man die Personalkosten das A und 
O hält.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Plattfuß am Rhein schrieb:
> Den würde ich einfach rausschmeißen und einen Informatiker einstellen,
> der sich in den Scheiß vertieft. Ist doch tausendmal billiger. Die BWLer
> sind doch krank, die einfach "Personalkosten" reduzieren wollen und
> andere Kosten in die Höhe treiben, weil man die Personalkosten das A und
> O hält.

Das Dumme ist, dass sich das Ganze wohl über die Möglichkeit der 
Abschreibung rechnet (Investitionskosten kann man abschreiben, 
Personalkosten anscheinend gar nicht oder aber in einem geringerem 
Umfang). Sonst würde man es nicht machen - so dumm sind die BWLer nun 
auch wieder nicht.

Autor: Guest (Gast)
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>auch nur von der Fachhochschule
Was ist das für eine abwertende Aussage? Ich habe von der UNI Leute 
gehabt die als Informatikstundenten den Unterschied zwischen 
Arbeitsspeicher und Festplatte nicht kannten. Da sage ich ja auch nicht, 
ist nur ein Informatiker und auch noch ein UNI Abgänger...

Zu deiner Frage: 60k mag für einen viel sein für einen anderen nicht. 
Mein Bruder hat Diplom an der FH gemacht und nach 3 Jahren 65k + Audi A3 
bekommen. Es kommt auf die Firma und letztendlich auf die Person an.

Meine Frau hat als Selbständige im medizinischen Bereich einen höheren 
Stundensatz als ich (angestellter Ing.) obwohl Sie "nur" Ausbildung 
gemacht hat. Es bringt aber auch Risiken mit sich. Bist du bereit die 
Risiken einzugehen?

Autor: dsfsdgb (Gast)
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>Abschreibung rechnet (Investitionskosten kann man abschreiben,
>Personalkosten anscheinend gar nicht oder aber in einem geringerem
>Umfang). Sonst würde man es nicht machen - so dumm sind die BWLer nun

Personalkosten sind immer sofort laufende Kosten und fertig, das 
Maerchen von nicht abschreiben koennen...., erzaehlen uns immer wieder 
BWL'er, die aus der Moeglichkeit Investitionskosten um einige Monate 
verschieben zu koennen, unheimliche Gewinne ausrechnen. Wenn diese 
Gewinne real waeren, muesste es den meisten Betrieben viel besser gehen, 
denn ein Mangel an BWL'ern haben wir ja nun nicht gerade.

Gast

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Mark Brandis schrieb:

> Das Dumme ist, dass sich das Ganze wohl über die Möglichkeit der
> Abschreibung rechnet (Investitionskosten kann man abschreiben,
> Personalkosten anscheinend gar nicht oder aber in einem geringerem
> Umfang).

Nein. Personalkosten kannst Du selbstverständlich sofort in voller Höhe 
als Kosten geltend machen.

> Sonst würde man es nicht machen - so dumm sind die BWLer nun
> auch wieder nicht.

Man glaubt gar nicht, wie dumm Leute sein können - besonders, wenn Sie 
überhaupt keine Ahnung von der Materie haben, aber darüber entscheiden.

Da wird es im Vorfeld schöne Präsentationen geben, was man alles mit der 
neuen Software machen kann - über die Migrations- und Folgekosten und 
die daraus entstehende Abhängigkeit wird natürlich kein Wort verloren.

Außerdem "haben es ja alle" - also muss es gut sein.

Es sind (leider) oftmals solche einfachen Gedankengänge, die zu den 
Entscheidungen führen.

Chris D.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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dsfsdgb schrieb:

> Personalkosten sind immer sofort laufende Kosten und fertig, das
> Maerchen von nicht abschreiben koennen...., erzaehlen uns immer wieder
> BWL'er, die aus der Moeglichkeit Investitionskosten um einige Monate
> verschieben zu koennen, unheimliche Gewinne ausrechnen. Wenn diese
> Gewinne real waeren, muesste es den meisten Betrieben viel besser gehen,
> denn ein Mangel an BWL'ern haben wir ja nun nicht gerade.

Ich habe die Überzeugung, dass die Zeit und das Geld, was investiert 
wird, um in abenteuerlichen Konstruktionen ja nicht einen Euro an 
Steuern zahlen zu müssen, in das Unternehmen gesteckt ein Mehrfaches 
einbringen würde.

Chris D.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Chris D. schrieb:
> Nein. Personalkosten kannst Du selbstverständlich sofort in voller Höhe
> als Kosten geltend machen.

Irgend einen Vorteil muss es doch aber für die großen Firmen (meist 
Aktiengesellschaften) haben, wenn sie eher einen Externen nehmen und so 
den Dienstleister mitbezahlen, anstatt jemanden fest einzustellen. Und 
sei es, dass man gegenüber den Anteilseignern dann so tun kann, als 
hätte man die Personalkosten gesenkt - weil man die Kosten für externes 
Personal sonstwo in der Bilanz verbucht, aber nicht bei den eigentlichen 
Personalkosten.

Ich denke, im Grunde genommen gehört das Bilanzierungsrecht dahingehend 
geändert, dass Kosten für externes Personal genau so verbucht werden 
müssen wie Kosten für Festangestellte. Alles andere ist intuitiv und 
logisch betrachtet Unsinn.

Autor: bill bailey (Gast)
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Anzuprangern sind nicht die Gehälter/Stundensätze der SAP Berater 
sondern die hohen Margen (teilweise 30-40% ) der Vermittlungsfirmen! Der 
Berater trägt die Verantwortung, das Risiko, den REiseaufwand UND 
arbeitet schließlich für sein GEld !

Autor: SAP Berater (Gast)
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Hallo zusammen,

ich lache mich kaputt bei den ganzen Kommentaren! Bin selber 
freiberuflicher SAP-Berater für SD und MM und kann euch sagen es gehört 
verdammt viel dazu.

Habe mich erst nach 6 Jahren und 5 SAP-Einführungen selbständig gemacht. 
Damit sag ich auch das ich nur ca. 20 % von SAP kenne und das ist 
verdammt viel. Habe jetzt 7 Konzerne als Kunden und kann sagen ich darf 
meinen Stundensatz von 85 € exkl. MwSt. verlangen.

Was gehört dazu:

- Firmenprozesse innerhalb von Sekunden verstehen
- SAP in den jeweiligen Modulen sehr gut kennen<-dauer Jahre und mit 
Praxiserfahrung nicht nur Sap in einen Semester gehabt
- Abap min. lesen können
- Kommunikiv sein (mit Hintergrund und nicht nur BLA BLA)
- Gesetzlichen Vorgaben für viele Länder kennen (Steuer, Kontenführung 
usw..)
- Sehr gutes Englisch
- Präsentationssicherheit
- Stressgewöhnt
- Aus dem Koffer leben können
......

Hoffe ihr versteht jetzt warum SAP-Berater so viel kostet und es nicht 
viele davon gibt!

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
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>Hoffe ihr versteht jetzt warum SAP-Berater so viel kostet und es nicht
viele davon gibt!

Nee. Diese Anforderung ist Standard fuer viele Jobs.

Autor: Heinrich (Gast)
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SAP Berater schrieb:
> ich lache mich kaputt bei den ganzen Kommentaren! Bin selber
> freiberuflicher SAP-Berater für SD und MM und kann euch sagen es gehört
> verdammt viel dazu.

Ich lach mich auch schlapp, wenn ich sowas lese.

Irgendwelche Kinderprogrammierung als sonstwas zu verkaufen.

Die große Abzocke - das Buch kann man mal lesen, um zu verstehen wie die 
das machen.

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Paul Baumann schrieb:
> Leute, die die Bürde auf sich nehmen, die Programmiersprache ABAP zu
> erlernen, müssen so hoch bezahlt werden. Sie setzen sich nämlich jeden
> Tag der Gefahr aus, in der Heilanstalt zu enden.

Grade mal http://de.wikipedia.org/wiki/ABAP überflogen. Ja, die sind mit 
60k deutlich unterbezahlt. Da muss man ja mit Geld gezwungen werden sich 
das anzutun. Sozusagen Schmerzensgeld. Wird da heute wirklich noch damit 
gearbeitet?

Matthias

Autor: SAPBerater (Gast)
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bin selbst Ing, arbeite aber als SAP Entwickler / Berater. Algorithmisch 
oder technisch komplex ist das gewiss nicht. Man braucht dafür keine 
komplexen Regelungsalgorithmen oder 3-D Modelle.

Die Komplexität bei SAP ist meiner Meinung nach, dass man sehr viel 
Prozesswissen braucht, was man nirgends direkt nachlesen kann. Man 
braucht daher einfach viel Erfahrung, die man nur in der Praxis oder 
teils in sehr teuren Schulen bekommen kann.

Man kann sich z.B. auch kein gescheites Schulungs-SAP mal umsonst 
installieren um dann die Prozesse zu lernen.

Fürs reine Coden zahlt keiner soviel für Berater, gut bezahlt sind 
Berater die auch noch gute Prozesskenntnisse haben. Da gibt es pro SAP 
Modul unzählige Tabellen mit allen möglchen Relationen und zusätzlich 
noch kundeneigene Tabellen, wo man erstmal schnell durchsteigen muss. 
Die Komplexität dabei liegt in der Komplexität der Datenrelationen, 
nicht in der Komplexität der Algorithmen !

Beispiel : ein Programm in ABAP zu schreiben, dass gewisse 
Datenqualitäten analyisiert, dafür braucht man kein Programmierguru zu 
sein, aber man muss wissen wo bekommt man die Daten her, wie hängen sie 
zusammen und welchen fachlichen Sinn besitzen sie. Dazu bedarf es viel 
Erfahrung, was man in keinem Studium lernt.

Autor: SAPBerater (Gast)
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Μαtthias W. schrieb:
> Grade mal http://de.wikipedia.org/wiki/ABAP überflogen. Ja, die sind mit
> 60k deutlich unterbezahlt. Da muss man ja mit Geld gezwungen werden sich
> das anzutun. Sozusagen Schmerzensgeld. Wird da heute wirklich noch damit
> gearbeitet?
>
> Matthias

damit wird gearbeitet. Worin ABAP aber wirklich top ist ( was jemand 
vllt nicht so berurteilen kommt, der zuvor nur C entwickelt hat ) : es 
bietet eine sehr gute Schnittstelle zur Datenbank.

Man kann mit OPEN SQL von SAP im Coding normale SQL Queries absetzen, 
unabhängig vom DB System was darunter liegt. Die Interaktion mit der DB 
und dem Code ist da einfach sehr gut. Ist ein Kinderspiel per Select 
oder komplexem Join Daten zu lesen und in nicht-persistente Objekte 
welche per Code bearbeitetn werden können, geladen werden. Bei Java bzw. 
J2EE braucht man dafür z.B. nen OR Mapper wie Hibernate und es ist um 
Längen nicht so komfortabel wie bei SAP.

Ansonsten ist ABAP heute auch objektorientiert, GUIs werden per MVC 
entwickelt und es gibt in SAP auch einen Java Software Stack.

Übrigens, was ich hier erzähle, das wissen viele  SAP Berater nicht. 
Weil viele SAP Berater können NULL programmieren sondern nur 
"customizen". D.h. die können anhand von Parametern das System 
konfigurieren und an Unternehmensprozesse anpassen.

Auch das ist technisch / wissenschaftlich kaum komplex, sondern dazu 
braucht man sehr sehr viel Erfahrung, weil es ist quasi sehr 
bürokratisch. Man braucht also erstmal eine Firma die einen einstellt 
und wo man diese Erfahrung überhaupt machen kann.

Dennoch denke ich, ist SAP ein gutes Arbeitsgebiet, darum habe ich mich 
ja dafür entschieden. Kenne auch andere E Ings die das nun machen. In 
dem Bereich wird gut bezahlt, ist natürlich immer die Frage, wie lange 
noch.

Autor: Andreas P. (andreasp)
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Ob das SAP-Thema überbezahlt ist, mag diskutabel sein, aber wer will wo 
die Grenze ziehen ? Letztlich entscheidet Preis / Leistung. Wenn für das 
einkaufende Unternehmen die Leistung passt... warum nicht. Letztlich 
eine unternehmerische Entscheidung.
Kann ich einen Berater einkaufen, der mein Problem nachweislich schon 
ein paar mal gelöst hat und sich mit geringer Einarbeitungszeit an die 
Umsetzung in meinem Unternehmen machen kann, dann bin ich eventuell 
bereit 100 Euro pro Stunde zu zahlen um in 3 Wochen eine Lösung zu 
haben. Bis ich hier einen finde, den ich festanstellen kann mit gleichem 
Know-How, da dauert die Suche schon etwas, wenn ich ihn überhaupt finde.

Autor: Draht-Saranti-Jäger (Gast)
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Plattfuß am Rhein schrieb:
> Und der ist
> auch nur von der Fachhochschule, kann nicht richtig Deutsch, kann nicht
> richtig Englisch...

Richtig! Alles nur Hauptschüler an den FHs! Die sollten eigentlich nur 
Hilfsjobs machen dürfen. Kopfschüttel

Autor: Wiing (Gast)
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übrigens, ich kenne auch viele BWLer bzw. Wiings. Diese machen sich, 
sofern sie in der Beratung tätig sind, über die "niedrigen" SAP bzw. 
Prozessberatungsstundensätze lustig.

Schaut mal was pro Stunde in der Managementberatung verlangt wird. 
Selbst wenn man mal von der Elite Beratung weg geht, müsst ihr mal 
schauen was, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften pro Berater bzw. 
Prüfertag so abbrechnen.

Dagegen sind SAPler sehr günstig !

aber auch das zeigt wieder, dass Stundensätze für Ings wirklich extrem 
niedrig sind.
40 Euro + MwST verlangt mir hier wirklich jeder kleine Handwerker, 
Markenwerkstätten verlangen pro Gesellenstunde schon erheblich mehr !

Autor: SAP Berater (Gast)
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Hallo zusammen,

es ist doch Angebot und Nachfrage. Außerdem kann sich jeder morgen schon 
selbständig machen und SAP-Berater werden GRRIINNS. Leider kriegt man 
so keinen Auftrag. Selbst wenn es doch zum Fall kommt, das ein 
Tel.Interview zustande kommt, wird das Telefonat von kurzer Dauer sein.

Es gibt ja viele Juniorberater, aber diese haben keine Chance auf dem 
Markt. Erstmal als Angestellter paar Jahre seine 40000€ / Jahresgehalt 
verdienen und Erfahrung sammeln und dann kann man schauen ob geeignet 
ist.

ABAP-Programmieren bedeutet nicht Berater sein!



Viele Grüße

Autor: Heinrich (Gast)
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Kann mir einer mal kurz erklären wofür ich SAP in einer Firma benötige?

Ein Verwaltungssystem für alle Prozesse das den gesamten Warenfluß 
kontrolliert - denke ich bisher so.

Was aber leistet das System wirklich, was ich nicht auch kann?

Erklärt es mir bitte so als wäre ich etwas blöde.

:-)

Autor: citb (Gast)
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Bin mal gespannt ob auf die letzte Frage eine Antwort in einer anderen 
Sprache als Marketingisch kommt.

Interessieren wuerde mich diese Antwort aber auch inhaltlich.

citb

Autor: Kein Sappi (Gast)
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Die Frage ist etwas polemisch gestellt, und ich will auch für SAP hier 
keine Lanze brechen, aber mal ein paar Beispiele:

Kunde1:
3500 dezentrale Lagerorte bei Außendienstmitarbeitern mit täglichem 
Warenzu- und abgang, gleichzeitiger Finanzbuchhaltung und 
Kostenstellenrechnung für interne, externe und Verbundunternehmerische 
Außendienstmitarbeiter täglich verwalten kann natürlich auch ein Mensch, 
oder besser ein paar 10 Menschen.

Kunde2:
2,5 Millionen Auftragsbelege fakturieren, verbuchen nebst debitorischer 
Kundenführung, und automatisierter Zahlungseinzugsfunktionen.. kann 
natürlich auch ein Mensch oder besser ein paar 100 Menschen.

Viele Kunden lassen sich von den "Beratungsunternehmen" die mit 
Herrscharen von Juniorberatern mit ach so viel Erfahrung und 
Prozess-Know-how in ihren eigenen Anforderungen unterdrücken, das in der 
Regel immer das Unternehmen an SAP angepaßt wird.

Da frag ich mich: Warum ?

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