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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Single Supply Audio Opamp


Autor: Elektro (Gast)
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Hallo.

Ich suche einen Singele-Supply Opamp für Audioanwendung.
Der Opamp sollte darüber hinaus auch noch leicht erhältlich und 
preisgünstig sein.
Zum Testen auf Lochraster/Steckbrett bräuchte ich ihn in DIL Bauform, in 
der entgültigen Schaltung soll er jedoch in SMD verbaut werden. Daher 
sollte er in beiden Bauformen erhältlich sein.
Am Besten wäre es, wenn man ihn bei Reichelt kaufen kann, denn da wollte 
ich eh noch was bestellen.

Grüße

Autor: Peer (Gast)
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Wie wärs wenn du selber mal bei Reichelt schaust was es da gibt? Kann ja 
nicht so schwer sein.

Autor: Bastler (Gast)
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Ich weiß ja nicht welche Typen für Audio geeignet sind.

Autor: Bastler (Gast)
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Aber vielleicht gibts ja für diese Anwendung einen "standard-Typen".

Autor: Stefan V. (vollmars)
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Hi,

du hast ja wenig Infos gegeben.
Evtl. passt TLC271

Gruß Stefan

Autor: Bastler (Gast)
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Also ich wollte nen Audio mixer bauen.
2x stereo auf 1x Mix Stereo. (Main Channel und Sub Channel auf Headset 
Out)

Ausserdem nen Talkback channel der zuerst mal einen 
Mikrofonvorverstärker enthält, dann einen Bandpassfilter, eine Mute 
Schaltung (per Fuss-Schalter), und dann einen Stereo (L=R) Ausgang auf 
Line-Pegel

Das ganze soll zur Anbindung eines Headset sein.

Grüße

Autor: Stefan V. (vollmars)
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Welche Versorgungsspannung, welcher Ausgangsspannungshub, welche 
Eingangspegel, welcher geforderte Rauschabstand?

Das sind so einige der Parameter, die für eine sinnvoller Auswahl nötig 
sind.

Gruß Stefan

Autor: Bastler (Gast)
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Versorgungsspannung: 5V single supply
Ausgangsspannungshub 750mV
Eingangspegel: 100-750 mV
Rauschabstand: Je weniger rauschen desto besser, braucht aber auch nicht 
high-end zu sein, normale hifi qualität reicht.

Single Supply wär schon ganz gut weil ich sonst noch eine negative 
Versorgungsspannung zur Verfügung stellen müsste.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Da gibts etliche, z.B. den OPA2340.

Kai Klaas

Autor: MaWin (Gast)
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> Versorgungsspannung: 5V single supply

Hmm, auf normalen Chinch-Leitungen liegt 0dB 0.775VRMS = 1Vpeak = 2Vpp, 
und man erwartet normalerweise eine Übersteuerungsfestigkeit von 6dB 
bevor der Verstärker das Signal abschneidet, also 4V Spitze Spitze, und 
das bei einer Ausgangsimpedanz von 600 Ohm.

Das ist sehr knapp, man braucht dafür Rail-To-Rail OpAmps wie den TS912. 
Der reicht für normales Audio dann auch aus. Die klassischen wie NE5532, 
LM833 oder MC1458 reichen nicht, ein TLC271 auch nicht (schneidet zu 
viel an der oberen Versorgungsspannung ab), der OPA2340 ist leider nur 
für 2k Last spezifiziert.

Autor: Bastler (Gast)
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Ich könnte mit der Versorgungsspannung auch noch hoch gehen. so auf 10 V
12V würde auch noch gehen, dann muss ich nur mit der Eingangsspannung 
hoch gehen, damit noch was für den Spannungsregler bleibt.
der CD4066 für das muting sollte ja mit 10V auch noch klar kommen.
Müsste den ganzen Logikteil für die Muting Funktion dann mit 10V CMOS 
Logik machen oder nen Level Shift von 5V Logik auf 10V einbauen.

Autor: Olaf (Gast)
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Es gibt ausser ausser dem TS912 auch den TS922.
Der ist extra fuer Audio bei 3.3 oder 5V gedacht
und kann sogar gleich den Kopfhoerer treiben.

Oder der TS951, besonders schnuckelig in SOT23.

Olaf

Autor: Stefan V. (vollmars)
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TLC271 geht wenn du den Gleichspannungs-Nullpegel auf 1.7V legst und mit 
etwas mehr als 3Vpp zufrieden bist. Die Serie ist sehr gut erhältlich, 
auch in DIL.

Grüße
Stefan

Autor: MaWin (Gast)
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Es gibt Analogschalter, die mit TTL-Signalen gesteuert werden können, 
selbst wenn sie höhere Spannungen schalten, z.B. DG411, und es gibt 
spezielle für Audio:

Analogschalter: CD4016 (alt), CD4066 (15V), LC4966 (37V), DG2xx, DG4xx, 
Audio: SSM2402/04 (Analog) TDA1028 (ST), NJM2750 (JRC)

Bei 10V täte es ein TLC272 (nein, kein LM358), weil dem nur die oberen 
1.5V zur Versorgungsspannung fehlen, aber NE5532 oder LM833 würde man 
mit +/-12 bis +/-15V versorgen. Es ist immer gut, nur im mittleren 
Drittel der Versorgungsspannungen zu bleiben, denn an den Rändern wird's 
unlinear.

Autor: Bastler (Gast)
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Was ist gegen den 4066 in Audio Schaltungen einzuwenden?
Die speziellen Audio Schalter hat Reichelt leider nicht.

Autor: MaWin (Gast)
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> Was ist gegen den 4066 in Audio Schaltungen einzuwenden?
> Die speziellen Audio Schalter hat Reichelt leider nicht.

Na ja, bei Audio will man Eingangskanaltrennung von 120dB und mehr.
Das schafft der 4066 nicht, die anderen übrigens auch nicht.
Letztlich läuft es auf möglichst niedrigen EIN Widerstand zu
möglichst hohem AUS Widerstand hin (durchaus komplexer Widerstand
bei Signalfrequenzen) und genau in der Mitte sollte die Impedanz
der leitung liegen.
Behelfen kann man sich, in dem man den Eingang trennt und
die getrennte Leitung erdet.

             
in --o o--+--o o-- Sammelschiene
          |
          o
          |
          o
          |
        Masse

und, oh paradoxerweise, ist der 4066 intern so aufgebaut,
http://www.fairchildsemi.com/ds/CD%2FCD4066BC.pdf
und die anderen Audio-Analogschalter auch.

Es läuft also alles auf Datenblattvergleichen hinaus,
welcher in der späteren Schaltung (Eingangs- und
Ausgangsimpedanzen an den jeweils geschalteten Stellen
sind dabei wichtig) am besten abschneidet.


Wenn einem die technischen Daten natürlich wurscht sind,
weil man das CD-Signal noch hören darf, auch wenn der
Verstärker auf Radio geschaltet ist, aber der Radiosprecher
gerade nichts sagt....

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