mikrocontroller.net

Forum: Markt IR Filter Bezugsquelle


Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Servus Zusammen,

ich suche gerade eine Art Infrarot-Filter der möglichst viel des 
sichtbaren Lichtes sperrt und dessen Bandbreite möglichst gering ist.

Ich habe auf Ebay ein paar Filter für die Photografie gesehen - die sind 
mir aber zu breitbandig.

Es muss nichts hochwertiges sein - da wird es dann sehr sehr teuer.

Wer also irgendwas kannt =) vielen Dank

Gruß

: Verschoben durch User
Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Edmund Scientific hat da was. Interferenzfilter mit 10nm oder so.

Autor: Bussard (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn es wenig kosten soll, oder zum Testen, geht auch der gute, alte 
Farb-Diafilm. Unbelichtet zum Entwickeln schicken, ist dann halt schwarz 
mit halbwegs passablem IR-Durchlassverhalten.
Zum Abstufen kann man auch mehrere Stücke übereinander legen.
Reste aus der Diakiste reichen zum Probieren auch erst einmal.

Autor: Tobias (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Plexiglas (Acrylglas) GS 962 (oder 2193) schwarz ist auch eine 
Möglichkeit. Spektogramm siehe Anhang.
Bezugsquelle z.B. www.kunststoffe-online.info

Gruß Tobias

Autor: Jupp (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab mir in Amerika bei ebay welche bestellt.
Da gibt es einen bestimmten Händler (Name weiß ich natürlich nicht 
mehr).

Oder hier:
http://www.knightoptical.co.uk/acatalog/FiltersCol...

http://www.edmundoptics.com/onlinecatalog/browse.c...

MfG

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Servus,

nur nochmal für mich als Rückversicherung - bin leider optisch nicht so 
gebildet.

http://www.knightoptical.co.uk/acatalog/FiltersInt...

Solche Filter sind okay - möchte wie gesagt wenn möglich nur die von mir 
gewünschte Wellenlänge.

Wollen wir mal annehmen ich habe eine Wellenlänge von 850 nm und einen 
Filter mit 10nm Bandbreite. Heißt das, dass der Filter von 840 bis 860 
nm das Licht passieren lässt und den Rest aussperrt?
Wenn ich jetzt weiter schaue (s. Link oben) gibt es da noch "Peak 
transmission (%)" - bei dem ausgewählten Filter liegt die bei 40%. Was 
ist die Peak Transmission ?
Wenn ich möglichst nur das Licht meiner Lichtquelle durchlassen möchte 
sollte dann die Peak transmission möglichst hoch sein?? Dann würde ich 
nämlich auf eine andere Wellenlänge umsteigen. Für 780nm gibt es z.B. 
Filter mit 75%.

Vielen Dank

Gruß

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du hast es soweit schon geblickt. 10nm ist aber sehr schmal und könnte 
Probleme mit Toleranzen und Temperaturempfindlichkeit der LED bringen. 
Generell sollte man die Filterbandbreite, Störabstand z.B. zur Sonne und 
notwendige Transmission zueinander optimieren.

Hint: Breitere Filter haben auch bessere Transmission.

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was ist denn Dein Anwendungsfall? Muß der Filter wirklich so 
schmalbandig sein?

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Servus,

um genau zu sein ist die Lichtquelle ein 1mW Laser mit 850nm Wellenlänge 
in Zusammenhang mit einer Webcam zur Triangulation. Problem ist, dass 
ich kräftig Störlicht habe und das hoffe ich mit einem möglichst 
schmalbandigen Filter eliminieren zu können.

Gruß

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Anwendung kennen wir. Das Frendlicht kriegt man viel besser mit 
einer Modulation weg. Dh die Anforderungen an das Filter werden kleiner.

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Servus,

heißt ich soll den Laser-Strahl "codieren" und dann bei der Auswertung 
mit dem PIC-Microcontroller nur diese Signale beachten die dem Code 
entsprechen?

Oder

Soll das heißen ich pulse den Laser mit z.B. 500kHz und werte nur 500kHz 
gepulste Impulse aus?

Oder

Soll das heißen, dass ich dem Laser richtig ein Signal aufmoduliere?

Funktioniert das ganze denn dann noch mit einer Webcam zum triangulieren 
oder gibt es tipps für eine besser Methode als die Webcam? PSD ?

Gruß

PS mir fällt noch ein. Wie steht es denn um die Gefahren des IR-Lasers. 
Der "Laserstrahl" ist ja schließlich unsichtbar! Grundsätzlich bin ich 
mir der Gefahren eines Lasers durchaus bewusst aber ich weiss nichts 
genaues über Schutzmaßnahmen speziell beim IR Laser. Eine entsprechende 
Schutzbrille würde ich selbsverständlich anschaffen - aber inwiefern ist 
diese bei 1mW nötig?
Danke

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn du dir über 1mW grübelnde Gedanken machst, dann laß lieber das 
Projekt. Denk allein daran, wenn einer ins Zimmer kommt...

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Abdul K. schrieb:
> Wenn du dir über 1mW grübelnde Gedanken machst, dann laß lieber das
> Projekt. Denk allein daran, wenn einer ins Zimmer kommt...

Ich finds toll - macht man sich keine Gedanken und erwähnt das Thema 
Sicherheit nicht dann wird man über 15 Posts zerlegt, dass man nicht an 
die Sicherheit denkt. Dann mach ich mir extra Gedanken und dann kann ich 
mir sowas anhören. Sorry ich wollt hier eigentlich nur Informationen.
Gruß

Autor: H. S. (index)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Soweit ich weiß berücksichtigen die unteren Laserschutzklassen den 
Lidschutzreflex, der bei IR ja nicht einsetzt. Ein bißchen überlegen 
schadet nie.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du schreibst irgendwann das du einen Laser benutzt. Und wir sollen dir 
vorher ins Nichts tolle Antworten geben. Darauf hat man keine Lust!

Wenn du dich für Innenraum-Triangulation interessierst, dann nimm einen 
Nintendo-Sensor. Das kriegst du vielleicht geradeso noch hin. 
Feierabend.

Autor: Sven Johannes (svenj)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin,

Kleinigkeit noch zu den Interfernzfiltern:
die funktionieren nur, wenn das Licht relativ gerade durch den Filter 
geht. Licht das schräg einfällt wird nicht oder anders gefiltert, sprich 
nicht mit einer Mittenwellenlänge von 850nm.

Peak transmission ist die Lichtdurchlässigkeit an der Stelle der am 
wenigsten gefilterte Frequenz.

Modulation des Lasers (hier die einzig richtige Methode, nebebei 
bemerkt) heißt, dass du im einfachsten Fall den Laser mit einigen kHz 
ein und ausschaltest und das Empfängersignal durch einen Bandpass mit 
der gleichen Frequenz jagst.

--
 SJ

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Modulation des Lasers plus Bandfilter im Empfänger funktioniert 
allerdings nicht, sobald als Sensor eine Digitalkamera (z.B. eine 
webcam) benutzt wird.

Bernhard

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernhard R. schrieb:
> Modulation des Lasers plus Bandfilter im Empfänger funktioniert
> allerdings nicht, sobald als Sensor eine Digitalkamera (z.B. eine
> webcam) benutzt wird.

Was ist dann von einem PSD wie z.B. 
http://www.pollin.de/shop/dt/NTk1OTc4OTk-/Baueleme...
zu halten? Wie sollte ich sonst eine Triangulation zu stande bringen?

Vielen Dank für die Antworten auch an Sven Johannes (svenj) und die 
anderen.

Abdul K. schrieb:
> Du schreibst irgendwann das du einen Laser benutzt. Und wir sollen dir
> vorher ins Nichts tolle Antworten geben. Darauf hat man keine Lust!

Ich möchte hier nicht weiter provzieren / provoziert werden - ich will 
und wollte niemanden zu tollen Antworte naus dem Nichts nötigen. Will 
ich nicht und brauch ich nicht. Gleiches gilt für derart süffisante 
Kommentare wie oben. Ich weiss ich bin auch nicht der "ideale Typ" in 
dieser Hinsicht - ich drück auch manchaml solche Schrottkommentare rein. 
Aber wenn ich dann selbst was wissen will find ich es nicht schön. Ich 
finde es auch Schade, dass (nicht gegen dich gerichtet (Abdul K.))das 
Forum zunehmends unbrauchbarer wird - eben auf Grund dieser leider oft 
nicht angebrachten Kommentare. Ich finde diese Tendenz überhaupts nicht 
gut und vor allem völlig unnötig. Die Community hier ist eine wahrhaft 
unglaubliche Informationsquelle und extrem hilfreich. Es gibt hier 
Menschen die wirklich Ahnung von der Materie haben und dazu gehörst du 
Abdul K. (ehydra) definitv dazu. Das meine ich ernst. Ich bin jetzt 
still - für sowas gibt's ja das Offtopic-Subforum...
In diesem Sinne
Gruß

Autor: Bernhard R. (barnyhh)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Pollin-Bauteil läßt sich - denke ich - für diesen Zweck verwenden. 
Ich sehe folgende Möglichkeit:

Beide Ausgangsströme werden per I-/U-Wandler umgesetzt (sowohl der 
Gleich- als auch der Wechselanteil). Anschließend werden Summe und 
Differenz der per Bandpaß gefilterten Signale gebildet - möglichst nach 
Gleichrichtung (wegen der Phasendrehung in den Bandpässen) - und 
ausgewertet.

Ich habe vor langen Jahren einmal etwas ähnliches - Bestimmung einer 
Hell-Dunkel-Grenze bei Vorhandensein von Streulicht - konstruiert und 
mit ähnlichen Verfahren wie oben skizziert gearbeitet. Das Ganze lief im 
Rahmen der damals geforderten Genauigkeit recht brauchbar. Weitere Daten 
der damaligen Anordnung kann ich allerdings nicht mehr aus meinem 
Gedächtnis "herauskramen".

Bernhard

Autor: JojoS (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei den Filtern wird unterschieden zwischen Bandpass und Kantenfiltern. 
Die Kantenfilter sind Hoch- oder Tiefpässe die ab einer Wellenlänge 
durchlassen oder sperren. So ein Filter für IR Fotografie (z.B. RG850) 
sperrt dann unterhalb 850nm und darüber ist alles offen. Nur im Sonnen- 
oder Halogenlicht hast du auch 850nm drin und dadurch würde das stören, 
auch wenn du einen schmalbandigen Bandpass benutzt.
Hast du auch schon probiert ob die Webcam den Laser sieht? Farbkameras 
haben oft einen IR-Sperrfilter vor dem Chip um Farbverfälschungen zu 
verhindern, eine B/W CCD Kamera ist da wesentlich empfindlicher.

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was soll die Triangulation denn ? Man moechte eine Position einer 
Lichtquelle auf einem Bild bestimmen ? Und dieser Lichtuqelle, dh dem 
Laser, ist die Position und Richtung dieser Kamera bekannt ? Wenn man 
den Laser direkt auf die Kamera richtet sieht die Laser mit Sicherheit. 
Dann muesste man nur noch den Laser von sonstigen Reflexen trennen 
koennen. zB indem man in periodisch ein- und ausschaltet. Dass das pixel 
auf einem Bild Hell ist und auf dem Naechsten dunkel.

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
JojoS schrieb:
> Hast du auch schon probiert ob die Webcam den Laser sieht? Farbkameras
> haben oft einen IR-Sperrfilter vor dem Chip um Farbverfälschungen zu
> verhindern, eine B/W CCD Kamera ist da wesentlich empfindlicher.

Servus,

ja die Webcam sieht das IR Licht - danke entferntem IR-Sperrfilter der 
mir beim Auseinanderbauen aufgefallen war. Einen verglich mit BW Cams 
habe ich noch nicht gemacht - sollte ich aber evtl. nachholen. Das 
schöne an der Webcam ist halt die verhältnismässig "einfache" 
Ansteuerung.

Gleicher Tag schrieb:
> Was soll die Triangulation denn ?

http://sites.google.com/site/todddanko/home/webcam...

schau dir die Grafik an und überlege was mit dem Theta passiert wenn das 
Objekt näher kommt also D kleiner wird.

Gleicher Tag schrieb:
> Man moechte eine Position einer
> Lichtquelle auf einem Bild bestimmen ?

ja

Gleicher Tag schrieb:
> Und dieser Lichtuqelle, dh dem
> Laser, ist die Position und Richtung dieser Kamera bekannt ?

wtf? wie soll denn einem Laser etwas bekannt sein ??? Kamera und Laser 
sind fix miteinander verbunden ...

Gleicher Tag schrieb:
> Wenn man
> den Laser direkt auf die Kamera richtet sieht die Laser mit Sicherheit.

WIESO sollte ich den Laser auf die Kamera richten ?
Seit wann kann "die Laser" sehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Laser

Gleicher Tag schrieb:
> Dann muesste man nur noch den Laser von sonstigen Reflexen trennen
> koennen. zB indem man in periodisch ein- und ausschaltet. Dass das pixel
> auf einem Bild Hell ist und auf dem Naechsten dunkel.

Wenn ich gut bin dann bekomme ich vielleich am Anfang max. 15 fps mit 
einer Software hin. (am PC)
Eine Webcam hat vielleicht im besten Falle 25-30 fps. Um genug zu 
kodieren bedarf es min. 3 frames. Dazu müsste man Laser und Webcam 
synchronisieren.
Macht dann netto 5 Messungen pro Sekunde - jede Messung 2 mal um Fehler 
zu minimieren. 2,5 Messungen / Sek - nicht ganz das was ich mir 
vorgestellt habe. Darum eben PSD. Im übrigen setzt die Codierung mit 
Webcam vorraus, dass sich das Objekt nicht bewegt - sonst bin ich mit 15 
fps nicht in der Lage das "Pixel an / aus" zu beobachten.

Autor: Detlef _a (detlef_a)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vor Jahren war Schott mal sehr großzügig mit kostenlosen Mustern:

http://www.schott.com/advanced_optics/german/our_p...


Cheers
Detlef

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Yahoo-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.