Rufus t. Firefly schrieb:
> Das sollte es, sonst ist es kein Backupprogramm, sondern Müll.
Leider sind solche Programme zuhauf anzutreffen. :-/
Bei der Auswahl eines solchen Programms achten viele Leute nur auf
die Möglichkeit zur Datensicherung, nicht zur Datenwiderherstellung,
die ziemlich stiefmütterlich behandelt wird. Leider merkt man das
ggf. auch erst zu spät.
Vor langer Zeit hatte ich in einer mittelgroßen Installation (etwa
fünf Server unter Solaris und Linux) die damals aktuelle Version 4.2
von Arkeia eingesetzt, die sich als unglaublicher Müll herausstellte.
Besonders übel war dabei, dass bei der Wiederherstellung etwa 0,1%
der Dateien fehlte. Wie sich heraussstellte, wurde diese schon gar
nicht mitgesichert. Dummerweise fiel solch ein kleiner Datenverlust
bei den durchgeführten Tests naicht auf...
In den neunziger Jahre hatte die c't auch einmal verschiedene
Backupprogramme verglichen und bei einigen festgestellt, dass diese
überhaupt keine Dateien sicherten, sondern das Magnetband nur so
durchlaufen ließen. Bei anschließenden Verify-Durchläufen wurden
aber keine Fehler gemeldet!
In meinem Unternehmen setze ich das schon lange bewährte Amanda in
Verbindung mit einem LTO-Bandwechsler ein, zusätzlich noch eine
stündliche Replikation besonders wichtiger Dateisystembereiche mittels
rsync und VPN-Verbindung auf einen räumlich entfernten Server.