mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Deutschland verlassen? Tipps zur Arbeitsuche im Ausland gesucht.


Autor: Kali (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Gemeinde,

ich habe mal eine Frage bezüglich der Arbeitssuche im Ausland.
Ich denke ich muss mich mit dem Gedanken auseinander setzen Deutschland 
für einen vernünftigen Arbeitsplatz zu verlassen. Dies fällt mir 
bestimmt nicht leicht, aber für eine absehbare Zeit würde ich es mir 
gefallen lassen.

Gibt es hierfür spezielle Jobbörsen?
Wo finde ich brauchbare Informationen allgemein zum Thema arbeiten im 
Ausland? Was man beachten muss, welche Probleme auf einen zukommen usw..

Erfahrungen, von Leuten die den Sprung geschafft haben, würden mich auch 
sehr interessieren.

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Für den Fall, daß es sich ausnahmsweise nicht um einen Troll-Versuch 
handelt:

> ich habe mal eine Frage bezüglich der Arbeitssuche im Ausland.
> Ich denke ich muss mich mit dem Gedanken auseinander setzen Deutschland
> für einen vernünftigen Arbeitsplatz zu verlassen.
Das grundsätzliche Problem besteht ganz einfach darin, daß die 
Arbeitsmarktsituation in anderen Ländern noch viel besch... aussieht als 
bei uns.

>Gibt es hierfür spezielle Jobbörsen?
In jedem Land sind andere Jobbörsen 'angesagt'.

> Wo finde ich brauchbare Informationen allgemein zum Thema arbeiten im
> Ausland? Was man beachten muss, welche Probleme auf einen zukommen usw..
Für Arbeiten innerhalb der EU sollte das Internet genügend Informationen 
bereitstellen.

Allgemein würde ich sagen, daß Du direkt vor Ort suchen mußt. 
Bewerbungen per Email in alle Welt verschicken, ist aussichtslos, da 
wirst Du nicht mal eine Rückmeldung in Form einer Absage erhalten...

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt z.B. die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung der 
Bundesagentur für Arbeit:

http://www.zav.de/

Ob die was taugt weiß ich aber nicht, die Vermittlungsqualität der BA 
bei Ingenieuren gilt ja eher als bescheiden. Vielleicht mal im Internet 
nach Firmen suchen, die sich auf die Vermittlung von deutschen 
Ingenieuren nach z.B. Skandinavien spezialisiert haben.

Ansonsten gilt was Matthias geschrieben hat:

> Allgemein würde ich sagen, daß Du direkt vor Ort suchen mußt.
> Bewerbungen per Email in alle Welt verschicken, ist aussichtslos, da
> wirst Du nicht mal eine Rückmeldung in Form einer Absage erhalten...

Wenn ein Arbeitgeber im eigenen Land genug Bewerber hat, wird er 
logischerweise niemanden einladen der eine Anreise von womöglich 
Tausenden von Kilometern hätte.

Autor: Tsag (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Arbeitsamt unterhält einen Dienst für die Auslandsvermittlung.
In Schweden und Norwegen gibt es einige Firmen, die über Vermittler 
suchen. Dort ist der Zahltag höher als bei uns, aber auch die 
Lebenshaltungskosten (Schweden +30%, Norwegen +50%). Dafür ist das Tempo 
viel geringer, da alles was über den Durchschnitt liegt mit dem 
(Steuer-) Rasenmäher gekappt wird, Leistung lohnt nicht so recht.

Autor: roffez (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habs von drei Jahren in die Schweiz (Züri) geschafft.

Fazit: Lohnt sich rundum, z.B. endlich ein vernüftiges Netto
(>0.8*Brutto), aber Lebenshaltungskosten (Wohnung, Lebensmittel)
sind nicht ohne. Falls Du z.B. einen Kitaplatz brauchst, sind dafür ca.
1700 EURO IM MONAT fällig (die sind zwar locker mit verdient, mindern 
aber o.g. Rechnung).

Zum Thema "Deutschenfeindlichkeit" (ist hier ein Dauerbrenner): Mir ist 
noch nie, absolut nie jemand blöd gekommen.

Autor: P. S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
roffez schrieb:

> Fazit: Lohnt sich rundum, z.B. endlich ein vernüftiges Netto
> (>0.8*Brutto), aber Lebenshaltungskosten (Wohnung, Lebensmittel)
> sind nicht ohne.

Ich kann's nur immer wieder so sagen: Ich gebe mein Geld lieber an der 
Kasse aus und bringe es so unter die Leute, als es dem Finanzamt zu 
geben, die es dann unter die Leute bringen. Das ist materiell gesehen 
zwar kein Unterschied, fuehlt sich aber besser an.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
roffez schrieb:

> Zum Thema "Deutschenfeindlichkeit" (ist hier ein Dauerbrenner): Mir ist
> noch nie, absolut nie jemand blöd gekommen.

Da wird wohl viel durch die Medien aufgebauscht. Letztendlich gilt 
immer: wie Du reinrufst, so schallt es heraus. Wir haben ausschließlich 
sehr positive Erfahrungen mit Schweizern (sowohl als Kunden als auch 
als Lieferanten).

Zum Thema:
Wenn Du kein Handwerker bist (und die werden hier auch gesucht), wird es 
im Ausland nicht leichter. Auch dort herrscht kein Mangel an Fachkräften 
und dazu kommt noch die Sprachbarriere/Kulturunterschiede usw.

Wie es mittlerweile jobtechnisch in der Schweiz aussieht, weiss ich 
nicht, aber vermutlich nicht mehr so rosig wie vor drei Jahren.

Ich an Deiner Stelle würde diese Energie lieber in eine Suche in DE 
stecken. Wäre Selbstständigkeit etwas für Dich?

Chris D.

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Urlaub und Arbeit in der Fremde sind ganz verschiedene Sachen. Selbst 
der Posträuber Ronald Arthur Biggs kam im Alter in seine Heimat zurück.

Es bleibt die spannende Frage, ob Du in einigen Jahren HIER wieder einen 
guten Job bekommst oder als Gemüsehändler mit 55 wieder ganz unten 
anfängst.

Autor: Wilhelm (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kali schrieb:

>Ich denke ich muss mich mit dem Gedanken auseinander
>setzen Deutschland für einen vernünftigen Arbeitsplatz
>zu verlassen.

Welche Qualifikation hast du, und aus welcher Gegend kommst du?


Mark Brandis schrieb:

>Es gibt z.B. die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung
>der Bundesagentur für Arbeit:

>http://www.zav.de/

>Ob die was taugt weiß ich aber nicht, die
>Vermittlungsqualität der BA bei Ingenieuren
>gilt ja eher als bescheiden.

Im Zuge meiner eigenen Arbeitslosigkeit, wurde ich von meiner örtlichen 
Agentur gefragt, ob ich an einem Ingenieurprojekt der ZAV teil nehmen 
möchte. Ich habe zugestimmt.

Gegründet wurde das 2008. Immerhin bekam ich ein einwöchiges 
Profilingseminar nur für Ingenieure spendiert, das hat mit 
Bewerbungskursen für gering Qualifizierte nichts gemeinsam. Dann gibt es 
von der ZAV eigene Jobbörsen, und seit kurzem auch ein Stellenjournal, 
wo man mit eigenem Suchtext drin steht, und was monatlich an Firmen 
versandt wird. Grundsätzlich, ist das alles nicht ganz verkehrt.

Über die ZAV, bekam ich auch schon Stellenangebote für einen 
Automatisierungsingenieur in Luxemburg. Das ist meine Region. Leider 
setzte ich aber im Studium aufs falsche Pferd, und wählte 
Mikroelektronik, weil es eher meinen Neigungen entsprach. Daß viel mehr 
in der Automatisierung statt findet, hatte ich erst viel zu spät 
bemerkt.

Luxemburg, ist eine Top-Adresse. Hier gibt es dank geringer Abgaben und 
Lohnnebenkosten auch gehaltsmäßig noch was raus. An den Sozialsystemen 
(Gesundheit, Rente) haben sie bis heute nicht herum geschnibbelt. 
Wermutstropfen: Für höher qualifizierte Jobs werden erweiterte 
Französischkenntnisse erwartet. Auch sind die meisten Internetseiten aus 
L in Französisch verfasst. Das ganze Land hat französisches Flair, ist 
ganz nett.

Mark, wäre das nicht auch was für dich???

Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mach doch im Ausland Urlaub und knüpf dort Kontakte.
Allerdings werden einige Länder auch ne hübsche Bürokratie
haben, gerade wenn man da Ausländer ist(Greencard).
Dienstags gibs auf Vox "Die Auswanderer" die man sich
ruhig mal ansehen sollte damit man nicht die gleichen Fehler
macht, dafür wird man garantiert andere Fehler machen.
Viele scheitern dann und kommen wie ein geprügelter Hund zurück.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wilhelm schrieb:
> Mark, wäre das nicht auch was für dich???

Je vais le considérer ;-)

Aus einem anderen Thread hier, ein Link zu einer Veranstaltung für 
Ingenieure die sich für Australien interessieren:
http://www.liveinvictoria.vic.gov.au/about-us/news...

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Halloechen... Ich lebe in Melbourne/Victoria und kann sagen das es hier 
keinen Fachkraeftemangel gibt... Und die Regierung denkt zur Zeit laut 
darueber nach, die Einwanderung stark zu begrenzen...

Autor: Lottofee (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>  die Einwanderung stark zu begrenzen...


Was man hierzulande auch mal überlegen sollte... bei sovielen 
Arbeitslosen und Kurzarbeit kommt ab 2011 ja ganz im Gegenteil die EU 
Freizügigkeit... na mal sehen was der kokolores den die Politiker da 
ausgebrütet haben wieder bringt... wahrscheinlich niedrigere Löhne für 
alle - jubel jubel freu freu!

Autor: Florian *.* (haribohunter)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Einfach bei den Bewerbungsgespraechen in den heimischen Firmen 
durchblicken lassen, dass Du bereit waerest ins Ausland zu gehen.
Kann das ausschlaggebende Argument fuer die Einstellung sein.

Autor: Christoph Winklehner (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Falls jemand in Chile Arbeit sucht kann ich da schon einmal was 
anbieten. Schaut doch einmal auf www.electronics.cl (leider alles auf 
spanisch). Fuer Lachsfarmen, Universitaeten, Stadtgemeinden, etc. wird 
da entwickelt und gebaut. Auch die Visumsformalitaeten sind kein 
Problem. Bei Interesse koennt ich mir auch eine Mail uebers 
Kontaktformular auf www.electronics.cl schicken.

Autor: BayerischerAmerikaner (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich wollte schon lange aus Deutschland weg und jetzt ist es soweit. Ich 
habe 2008 eine wunderschöne Amerikanerin geheiratet.

Meine Gründe Deutschland zu verlassen und anderswo ein neues Leben zu 
startens sind.
1) berufliche Optionen: Die Verdienstmöglichkeiten als Leistungsträger 
Unternehmer, creativer Mensch (ich bin Opernsänger lyrischer Tenor) sind 
viel viel besser in Amerika. Ich habe bereits mit Unterbrechung 4 Jahre 
in Amerika gelebt studiert etc.

2) Die Menschen sind drüber viel offener, dass erleichert vor allem 
berufliche Kontakte. Dieses dumme Schubladendenken hab ich drüben nie 
erfahren

3) LEBENSQUALITÄT. Ganz wichtig, Gibt es ja in Deutschland nicht. Hat es 
nie wirklich gegeben. Ich lebe in L.A. 10 Minuten vom Strand weg. Immer 
schönes Wetter, Palmen.... Das geht so positiv auf´s Gemüt.

4) Fortschritt. In Deutschland kannst Du nie von der 1 Etage in den 4 
Stock beruflich gesehen aufsteigen. Es bleibt immer Durschnitt. Ich will 
aber nach oben und in Amerika wird Leistung anerkannt. In Deutschland 
nicht.

4. Immobilen: In Deutschland kommt man schlecht an eine Immobilie, da zu 
teuer. In L.A. bekommst die eine Bombenvilla fpr 1 Mio, die kostet hier 
in München das Dreifache und kann sich niemals mit den Häusern bei uns 
in L.A. messen.

5. Billigere Autos
-Selbst die dt. Autos wie BMW, Mercedes sind drüben viel billiger als im 
dt. Ursprungsland

6.berufliche Umorientierung
-In Deutschland bleiben die meisten bei Ihrem JOB, bis sie in die Kiste 
steigen, Ich habe das immer gehasst. Wir leben nur einmal und dann 
bleiben die Leute bei einem JON den sie hassen.

7. Unternehmer
-viel einfacher in den USA. Viel mehr Unternehmergeist und Inspiration. 
In Deutschland wird immer als zerredet.

Ich könnte noch
mehr aufzählen, aber das reicht.

Autor: tjo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> In L.A. bekommst die eine Bombenvilla fpr 1 Mio,


Nagut aber die bauen die auch nicht so solide  ;-)

allesSchlechtMachUndZerred ;-P

Autor: nomade (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Grundsätzlich konnte ich bisher beobachten, dass diejenigen, die bereits 
im Heimatland Schwierigkeiten hatten ein zufriedenstellendes 
Privat-/Berufsleben zu führen, auch im Ausland scheitern.

Mein Vorschlag an den TO: Erst einmal lernen das Leben in Deutschland zu 
meistern und erst dann an eine Auswanderung denken (falls der Wunsch 
dann noch besteht).

Grundsätzlich ist die Auswanderung aus Not wesentlich anstrengender als 
eine Auswanderung aus Lust am Neuen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nomade schrieb:
> Grundsätzlich konnte ich bisher beobachten, dass diejenigen, die bereits
> im Heimatland Schwierigkeiten hatten ein zufriedenstellendes
> Privat-/Berufsleben zu führen, auch im Ausland scheitern.

Ja, da ist sicherlich etwas dran.

Das Motto sollte also sein:
"Schaffst Du es hier, dann schaffst Du es überall" ;-)

> Mein Vorschlag an den TO: Erst einmal lernen das Leben in Deutschland zu
> meistern und erst dann an eine Auswanderung denken (falls der Wunsch
> dann noch besteht).

Ack.

> Grundsätzlich ist die Auswanderung aus Not wesentlich anstrengender als
> eine Auswanderung aus Lust am Neuen.

Ja. Vor allem sollte man nicht wegen der üblichen "Stammtischgründe" 
auswandern, die da wären: "weniger Bürokratie", "mehr Freiheiten", "mehr 
Lebensqualität".

Wir bleiben im Lande und nähren uns redlich (und erobern uns die Welt 
von hier aus :-)

Chris D.

Autor: Kali (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich bin mittlerweile in einer Firma in D untergekommen. Dort werde ich 
erstmal bleiben und Erfahrung sammeln.
Ich hoffe eines Tages nochmal ins Ausland gehen oder sogar vielleicht 
einen ganz anderen Job machen zu können (Ingenieur an den Nagel hängen).

Autor: oszi40 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kali schrieb:
> Ich hoffe eines Tages nochmal ins Ausland gehen

Es gibt genug Firmen, die Leute Leute ins Ausland schicken, weil sie 
dort Fabriken unterhalten. Wenn Du dann oft genug herumgereist bist, 
wirst Du glücklich sein, ein paar Tage zu Hause verbringen zu dürfen. 
Leider besteht die Welt nicht nur aus solch ruhigen Ländern wie 
Frankreich, Schweiz,...

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fahr doch mal 100 km von deinem Wohnort in eine andere Richtung und du 
triffst auf eine völlig andere Kultur - wo du immer der Fremde sein 
wirst.
Machst du diesen Schritt mit Freunden, Familie oder selbst nur deiner 
Frau - kann das gut funktionieren.
Gehst du Allein oder wirst du allein - ich kenne eine Menge Rückkehrer 
die jetzt auf HIV-Level leben - einst waren sie die großen flexiblen 
Unternehmer - na jetzt fragen sie ob du ihnen mal ein Bier ausgeben 
kannst.
Sicher wer den Drang dannach hat, sollte es versucht haben.
Einige haben 20 Jahre Renteneinzahlung nicht geleistet - macht man ja 
nicht, wenn man nächste Woche bestimmt schon Milliardär ist - und nun 
Leben mit Hartz 4 als Rentner der eigentlich ü40 Jahre gearbeitet hat - 
nur 20 nicht hier...

Autor: Friedhofsgärtner (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Juri Parallelowitsch schrieb:
> Leben mit Hartz 4 als Rentner der eigentlich ü40 Jahre gearbeitet hat -
> nur 20 nicht hier...

Wieso ? Hatte die Afghanische Rentenkasse solche schlechten 
Konditionen??

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lottofee schrieb:
> Was man hierzulande auch mal überlegen sollte... bei sovielen
>
> Arbeitslosen und Kurzarbeit kommt ab 2011 ja ganz im Gegenteil die EU
>
> Freizügigkeit...

Mal langsam und besser "Null Panik", die Freizügigkeit für Ing & Co ist 
doch schon 2009 mit dem "Fachkräftemangelmärchen" eingeführt worden!
Und was ist, keiner ist nach D gekommen aus Polen, Tschenien, Slovakei, 
Rumänien, Bulgarien etc.!!!!!!

Autor: Juri Parallelowitsch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Friedhofsgärtner schrieb:
> Wieso ? Hatte die Afghanische Rentenkasse solche schlechten
> Konditionen??

Anfangs fällt das gar nicht auf - erst wenn man mal nachrechnet das Null 
EUR Einzahlung ein Minus von Inflation aufs Null Vermögen darstellt.

Bei der Rechnung bleibt nur Null übrig.

Autor: Milchmann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich würde ja nicht in die Schweiz, um mir dort ihr unehrenhaft 
angeeignetes Vermögen unter den Nagel zu reißen. Dann doch lieber mit 
weniger Geld leben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marx W. schrieb:

>Und was ist, keiner ist nach D gekommen aus Polen,
>Tschenien, Slovakei, Rumänien, Bulgarien etc.!!!!!!

Wenn ich mich nicht täusche, wird die Freizügigkeit für Leute wie Ing. 
und Krankenschwestern mit Bachelor erst am 01.04.2011 eingeführt. Hörte 
dazu kürzlich noch eine DLF-Doku. Dann überfluten die aber erst mal die 
Ex-DDR, wo es ohnehin gehaltsmäßig schon lau ist. Bzw. die Ost-Grenzen 
in Deutschland. 1000..2000km reisen wollen auch Polen nicht, genau so 
wenig wie deutsche. Wenn es nicht eine Urlaubsreise ist. Besonders 
nicht, wenn es Randbedingungen (Unterkunft, Reisekosten, rote oder 
schwarze Null auf dem Monatskonto) irgendwann nicht mehr her geben. Von 
hier bis Frankfurt/Oder sind es 950km. Da kommen schon mal Traubenleser, 
aber 80 Personen in einem Reisebus. Und die kommen auch noch von 300km 
weiter wie Frankfurt/Oder. Aber mit dem billigen Sammeltransport. Warten 
wirs ab.

Autor: Och (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt internationale Personalvermittungsagenturen. Da kann man bei 
einem deutschen Büro anfragen und sich den Kollegen im gewünschten Land 
geben lassen. Das habe ich einmal erfolgreich mit der Schweiz getestet 
und ich denke das geht auch mit anderen Ländern.

Autor: dtz (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Beachte bitte unbedingt - nicht nur wegen einer Rückkehr nach 
Deutschland -  folgende Punkte:

* Aufbau einer Rente bzw. Vermögen
* Gesundheitsvorsorge/ Krankenkasse (dies kann dich im Ausland ein 
Vermögen, insbesondere im Alter oder bei schwerer Krankheit kosten)

* Rücktransfer von Eigentum, Vermögen (du kannst in den USA ohne 
Greencard arbeiten, reise jedoch mal aus und versuche dann an deine 
Immobilie zu kommen)

* Probleme mit Kinder, Alter

Autor: olibert (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
dtz schrieb:
> du kannst in den USA ohne
> Greencard arbeiten

So ein Bloedsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Kein serioeser 
Arbeitgeber wird jemanden hier in den USA ohne Arbeitserlaubnis 
einstellen.

Wer erwischt wird, muss ausserdem mit Ausweisung rechnen und darf fuer 
die naechsten 10 Jahre nicht mehr einreisen.

Autor: Luftpumpe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
olibert schrieb:
>> du kannst in den USA ohne
>> Greencard arbeiten
>
> So ein Bloedsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Kein serioeser
> Arbeitgeber wird jemanden hier in den USA ohne Arbeitserlaubnis
> einstellen.

Die Greencard ist nicht die einzige Möglichkeit eine Arbeitserlaubnis 
für die USA zu haben. Gibt glaube über 30 verschiedene Visaarten. Z.b. 
gibts das H1-B, ist aber Vitamin B wohl kaum zu bekommen, denke ich mal.

Autor: Luftpumpe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
meinte natürlich "... ohne Vitamin B wohl kaum zu bekommen."

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.