Transistor als Schalter am Atmega 8

Gast #1670214
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Hallo zusammen,

ich denke mal, für viele wird das hier wie eine blöde Frage wirken, aber 
nur wer fragt, kann was dazulernen (gesucht habe ich auch schon, aber 
entweder nicht nach dem richtigen Thema oder ich bin blind).

Ich arbeite zur Zeit an einer Schaltung für ein kleines 
Bewässerungssystem. Dieses Bewässerungssystem verwendet auch ein Display 
zur Ausgabe von Statusinformationen und soll vom Microcontroller (Atmega 
8) an- und abgeschaltet werden. Im Anhang findet ihr den Schaltplan.

Um das Display vom µC schalten zu können, verwende ich einen BC337 (T2 + 
R4 im Schaltplan) und verbinde diesen mit 5V, dem Port des µC und dem 
Display. Das Problem ist nun, dass am Emitterausgang nun keine 5V 
anliegen (wie ich eigentlich gehofft habe), sondern nur 4,5V, was für 
das Display leider nicht genug ist.

Leider bin ich was Elektronik angeht noch ein wenig auf dem Neuland bzw 
in der "ich möchte lernen"-Phase, daher weiß ich leider jetzt keinen Weg 
(außer statt dem Transistor ein Relais einzubauen, möchte ich aber 
nicht), um mittels Microcontroller das Display ein- und auszuschalten. 
Das Display direkt an den Pin vom Atmega 8 zu hängen geht auch nicht, da 
das Display mehr als 30mA benötigt.

Mache ich vielleicht irgendwas verkehrt oder gibt es ein Trick, wenn 5V 
am Kollektoranschluss liegen, ich auch 5V am Emitterausgang bekomme?

Ich würde mich sehr über Hilfe freuen.
Schonmal vielen Dank.
Angehängte Dateien:
Gast #1670584
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Mkay schrieb:
> sondern nur 4,5V, was für
> das Display leider nicht genug ist.

und

Mkay schrieb:
> Ich habe es jetzt mal mit einem BD 433 probiert. Schon besser (4,5 V),

Warum ist es jetzt genug?


Mkay schrieb:
> MOSFET ist dafür doch etwas zu übertrieben.

Wenn du möglichst viel Spannung von den 5V an dem Verbraucher haben 
willst, ist das die richtige Variante und keinesfalls übertrieben. Man 
benötigt einen pMOSFET. Es fehlen dann noch ein paar mV. Es gibt auch 
kleine und der Aufwand ist höchsten, einen solchen zu beschaffen.
Moderator #1670605
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Du könntest das Display auch über die GND-Leitung ein- und ausschalten.
Das ist zwar eher unüblich, aber auch nicht falsch, wenn's einem an den
benötigten Teile gebricht ...

Dazu nimmst du den BC337 mit Emitter an Versorgungs-GND, Kollektor an
LCD-GND und Basis über 1kΩ an den Mikrocontrollerausgang. LCD-VCC kommt
an +5V. Der CE-Spannungsabfall am Transistor sollte dann bei etwa 0,1V
liegen.

Unabhängig davon, wie die das Display schaltest: Vergiss nicht, beim
Ausschalten des Displays alle Steuer- und Datenleitungen mikrocontrol-
lerseitig auf Eingang (also hochohmig) zu schalten, sonst wird sich das
Display mangels besserer Quelle darüber versorgen.
Gast #1670645
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Yalu X. schrieb:
> Dazu nimmst du den BC337 mit Emitter an Versorgungs-GND, Kollektor an
> LCD-GND und Basis über 1kΩ an den Mikrocontrollerausgang. LCD-VCC kommt
> an +5V. Der CE-Spannungsabfall am Transistor sollte dann bei etwa 0,1V
> liegen.

Ah guter Tipp. Sowas hatte ich probiert, aber es lief nicht so wirklich 
.. wahrscheinlich habe ich etwas falsch gemacht. Ich werde es mal 
ausprobieren. Danke :)

> Unabhängig davon, wie die das Display schaltest: Vergiss nicht, beim
> Ausschalten des Displays alle Steuer- und Datenleitungen mikrocontrol-
> lerseitig auf Eingang (also hochohmig) zu schalten, sonst wird sich das
> Display mangels besserer Quelle darüber versorgen.

Jap, das ist mir auch aufgefallen und ich nicht gedacht hatte, dass dies 
funktioniert ohne eigentliche Versorgungsspannung.

Nochmals danke für die Tipps.

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