Labornetzteil Beratung

OP (Firma: keine) #1670424
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Bin gerade dabei etwas Geld in neue Hardware zu investieren und da sind 
glücklicherweise auch noch 100 euronen für ein labornetzteil drin. Bevor 
ich aber die katze im sack kaufe, wollte ich von euch wissen mit welchen 
geräten ihr die besten erfahrungen gemacht habt.

Meinen Anforderungen sind simpel:
-max 24V ist ok
-bis 2A reicht vollkommen
-kurzschlussfest wäre nett
-ebenso feineinstellung aber eher optional
-2 getrennt geregelte ausgänge und das ganze in vernünftiger qualität 
sind wohl nicht drin bei dem preis oder?

vorschläge bis hier:
http://www.elv.de/Prozessor-Netzteil-PPS-5330,-Komplettbausatz/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_18011/flv_/bereich_/marke

http://www.conelek.com/product_info.php?cPath=21_25_26&products_id=41

http://dad24.eu/produkt.php?KID=5110&PID=51100400&NA=Labornetzgeraet_Mc_Voice_DF-1730_SBC3A
http://www.conrad.de/ce/de/product/511811/LINLABORNETZGERAeT-VLP-1302A/2110330

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=42362%3BPROVID=2061

wobei ich von letzterem einiges schlechtes hier im forum gelesen habe.
lieber verzichtet ich auf ein paar extras und habe dafür ein einfaches 
und zuverlässiges Gerät.
danke im vorraus!
Gast #1670461
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Also von meiner Seite könnte ich folgendes beisteuern:

ELV-Bausätze haben bei mir immer einen faden Beigeschmack. Irgendwo ist 
das meist nicht so 100% ausgegoren. Einen (aufgebauten) Bausatz kann man 
ja schließlich nicht so leicht zurücksenden. Ich habe das definitiv für 
mich aufgegeben.

Die beiden von Conelek und dad24 abgebildeten Produkte kommen von einem 
asiatischen Hersteller unter verschiedenen Handelsnamen (haben alle die 
gleiche Optik). Davon hatte ich ein Doppelnetzteil, was dann beim beim 
Hoch-/Runterdrehen der Spannung hohe Spannungspeaks rausgehauen hat. Ich 
habs daraufhin verschenkt, weil ich mit so etwas nicht arbeiten kann 
bzw. will. Ich würde es lassen.

Bleibt eigentlich nur noch das Reichelt-Teil, wobei ich mit dem 
Hersteller Manson auch schon mal schlechte Erfahrung gesammelt habe 
(muss nicht für dieses Produkt gelten). Ist aber ein digitales Netzteil, 
ich persönlich würde für Laborbetrieb eher ein Analoges vorziehen.

Für 100 Euro kann man aber auch nicht viel erwarten, leider. Als 
brauchbares low-cost Produkt würde ich dieses empfehlen: Conrad 510114 
oder 510092 - beide nur etwas teurer.
#1670744
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>Meinen Anforderungen sind simpel:
>-max 24V ist ok
>-bis 2A reicht vollkommen
>-kurzschlussfest wäre nett
>-ebenso feineinstellung aber eher optional
>-2 getrennt geregelte ausgänge und das ganze in vernünftiger qualität
>sind wohl nicht drin bei dem preis oder?


Nein!!

Ralph Berres
#1670816
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Moin,

ich habe mir das ELV NT als Fertiggerät zugelegt (5330). Kaufgrund war, 
dass es sehr kompakt ist, und man es gut auf einem Regalboden 
unterbringt. Anwendungen sind MC- und Audio Basteleien (z.B. 
Verstärker).

Bin super zufrieden. Werde mir auch noch ein zweites kaufen, zwecks 
symetrischer Versorgung (+/-). Das Teil hat auch ganz gute Kritiken. 
Nicht empfehlenswert ist wohl die Schaltnetzteil Version von ELV. 
Vorteil ist auch dass man einen Schaltplan hat :). Spannung sieht am 
Oszi sauber aus. Angezeigte Spannung stimmt auch mit der 
Ausgangsspannung überein. Zu der Regelung bei Laständerung kann ich 
(noch) nichts sagen.

Als es aus der Verpackung kam, funktionierte es nicht. Reingeschaut... 
Nachdem der Display-Stecker aufgesteckt wurde funktionierte alles.
#1670921
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Peterle

Ich würde dir empfehlen in der Bucht nach ein gebrauchtes Netzteil eines 
namhaften Herstellers ( z.B. Agilent , Sorensen Rohde&Schwarz usw )zu 
schauen. Das wird deinen Ansprüchen glaube ich besser gerecht. Ob man 
sowas aber ( gebraucht )  für 100 Euronen bekommt, ist mehr eine Glück, 
und Geduldsache, aber sicherlich nicht unmöglich.

Ralph Berres
Gast #1670936
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Ich habe auch 2x das ELV PPS-5330.

Es ist einfach und sehr gut aufgebaut, auch mechanisch.
Die Schaltung ist verständlich und einfach zu reparieren, wenn es mal 
wäre.

Ich kann das Gerät für den Preis nur empfehlen, für 100€ wirst du nichts 
besseres finden.

Kauf dir aber das Fertiggerät. (30€ Mehrpreis vs. einige Stunden 
aufbauen)
Gast #1673692
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stimmt hatte bisher auch einen dc/dc wandler im einsatz, hat eigentlich 
immer gereicht wenn keine großen lasten gefordert waren und vernünftig 
geregelt hat er auch! leider bin ich kein allzu großer elektronikexperte 
sonst hätte ich mich schon eher mal mit dem thema befasst!

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